Anlagebetrug 2016-11-14T14:13:36+00:00

Anlagebetrug

Anlagebetrug

Anlagebetrug – Jedes Jahr investieren private Anleger in Deutschland einen zweistelligen Milliardenbetrag in verschiedenste Kapitalanlagen. Anlagebetrug geschieht mit dem Angebot von Aktien, Fonds oder Kapitallebensversicherungen – das Spektrum der Fälle im Anlagebetrug ist vielseitig und gleichzeitig auch unüberschaubar.

Sollten Sie Opfer eines Anlagebetruges geworden sein, sollten Sie rasch handeln. Auch bei Fällen, in denen Beträge ins Ausland überwiesen worden sind, bestehen vielfach Möglichkeiten Konten einzufrieren, um Gelder zurückzu holen. Die Anwälte unserer Kanzlei betreuen Mandanten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen europäischen Ländern, die durch Investitionen im Ausland teilweise erhebliche Verluste erlitten haben.

Anleger wissen in der aktuellen Niedrigzinsphase oft nicht, wie sie ihr Geld möglichst gewinnbringend aber dennoch sicher anlegen können. Anlageformen zu finden, die den persönlichen Bedürfnissen entsprechen, ist nicht einfach. Zudem besteht stets die Gefahr, einem der zahlreichen Anlagebetrüger zum Opfer zu fallen, die auf dem Anlagemarkt ihr Unwesen treiben.

Anlagebetrug: Wie erkenne ich eine unseriöse Anlage?

Anleger müssen also wachsam sein und sich genau überlegen, wem sie ihr Geld anvertrauen. Oftmals gibt es aber deutliche Anzeichen für einen möglichen Anlagebetrug, welche das Misstrauen der Anleger wecken sollten. In diesen Fällen sollten ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden:

  • Die Kapitalanlage wirbt mit außergewöhnlich hohen Zinsen.
  • Der Vermittler erhält bei Abschluss eine hohe Provision.
  • Es wird zu einem schnellen Abschluss der Anlage gedrängt um sich angebliche Vorteile zu sichern.
  • Der Kontakt zum Vermittler besteht ausschließlich telefonisch.
  • Der Sitz des Vertragspartners befindet sich im Ausland

Viele Kapitalanlagen sind für Anleger aufgrund der gegenwärtigen Niedrigzinsphase unattraktiv. Umso mehr lassen sich diese dann von hohen Zinsversprechen beeindrucken. Teilweise werden völlig unerreichbare Renditen von bis zu 50 Prozent in Aussicht gestellt. Hier wird schnell klar, dass es sich um unseriöse Geschäfte handeln muss und ein Anlagebetrug versucht wird.

Aber es geht auch subtiler: Gerade professionelle Anlagebetrüger wissen, dass ihre Angebote zwar attraktiv aber nicht gänzlich unrealistisch erscheinen müssen. Renditen von 6 bis 8 Prozent hören sich zunächst nicht unmöglich an, liegen aber dennoch weit über dem Schnitt, der heutzutage von seriösen, konservativen Anlagen im Durchschnitt erreicht wird. Auch hier sollten Anleger also hellhörig werden.

Das Versprechen hoher Renditen kann darauf hindeuten, dass mit Ihrer Anlage nicht wirklich seriös gewirtschaftet werden soll. Oder aber es könnte sich bei der Anlage um eine höchst spekulative Investition handeln. Hier besteht zwar die theoretische Wahrscheinlichkeit, hohe Gewinne zu realisieren, gleichzeitig besteht aber auch ein enormes Risiko des Totalverlustes der Anlage.

Anlagebetrug – Anwälte warnen vor Anrufen aus dem Ausland

Ein weiteres Anzeichen für dubiose Geschäfte und einen Anlagebetrug kann auch sein, wenn Ihr Vermittler für den Abschluss einer Anlage eine hohe Provision erhält. Hier sollten Sie bedenken, dass der Vermittler ein eigenes Interesse daran hat, dass Sie Ihr Geld in bestimmte Anlagen investieren. Die Beratung erfolgt daher nicht unbedingt objektiv. Manche Vermittler werden also versuchen, Sie von einer Anlage zu überzeugen, die nicht auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist.Es droht hier die Gefahr, dass Ihnen Risiken verschwiegen werden und die Erfolgsaussichten der Anlage zu positiv dargestellt werden.

In manchen Fällen soll Ihnen der sofortige Abschluss der Anlage durch bestimmte Vorteile schmackhaft gemacht werden. Angebliche Vorzugspreise oder die Sicherung steuerlicher Vorteile sind ein häufiges Argument. Anlegern soll auf diese Weise die Möglichkeit genommen werden, sich ihre Investition noch einmal gründlich zu überdenken. Auch ein Vergleich mit anderen Angeboten oder gar eine Recherche zu der gegenständlichen Anlage soll auf diese Weise unterbunden werden. Anleger sollen so dazu gebracht werden, möglichst schnell ihr Geld zu überweisen. Oftmals haben die Betrüger damit bereits ihr Ziel erreicht und einen Anlagebetrug begangen.

Mit einem Telefonanruf beginnt oft ein Anlagebetrug

Ein angeblicher Anlageberater nimmt telefonisch mit Ihnen Kontakt auf? Er bietet Ihnen den Kauf von Aktien zum Vorzugspreis an oder möchte Sie zu einem neuen Fonds informieren? Ein persönlicher Kontakt mit dem Berater kommt aber nie zustande? Hinter solchen Anrufen verstecken sich häufig Betrüger, die aus dem Ausland agieren. Hier wird durchaus mit System vorgegangen. Professionell wirkende Websites angeblicher Beratungsfirmen finden sich im Internet.

Auch die potenziellen Unternehmen, in welche dann investiert werden soll, haben einen eigenen Auftritt im Web. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Sollte sich später herausstellen, dass es sich um eine betrügerische Anlage gehandelt hat, ist es zumeist schwer, die Verantwortlichen zu greifen, wenn es zuvor niemals zu einem persönlichen Kontakt gekommen ist.

Ein ähnliches Problem ergibt sich, wenn Ihr Vertragspartner einen Sitz im Ausland hat. Ansprüche, die Sie Ihrem Vertragspartner entgegen halten möchten, sind nur schwer durchzusetzen, wenn diese im Ausland beigetrieben werden müssen. Insbesondere bei Adressen bekannter Steueroasen sollten Sie sich zweimal überlegen, ob es sich bei Ihrem Vertragspartner um ein seriöses Unternehmen handelt.

Anlagebetrug – Was kan ich tun um ich zu schützen?

Vor diesem Hintergrund sollten Sie stets ein paar einfache Regeln befolgen, um zumindest gewisse Risiken für sich ausschließen zu können und einen Anlagebetrug zu verhindern:

Lassen Sie sich nicht von hohen Renditeversprechen blenden! Wer Zinsen über dem Marktniveau erzielen möchte, muss dafür in der Regel auf spekulative Anlageformen zurückgreifen.

  • Lassen Sie sich von Ihrem Vermittler über dessen Provision aufklären! Hierzu sind Vermittler in der Regel ohnehin von sich aus verpflichtet. Ist die Provision hoch, bedenken Sie, dass der Vermittler ein Eigeninteresse daran hat, dass Sie bestimmte Anlagen abschließen.
  • Lassen Sie sich Zeit! Unterzeichnen Sie Verträge erst, nachdem Sie ausgiebig zu der Anlage recherchiert haben. Vergleichen Sie das Angebot auch mit anderen Anlagen. Treffen Sie Ihre Entscheidung erst, wenn Sie alle Bedenken selbst (und nicht Ihr Vermittler!) ausgeräumt haben.
  • Bestehen Sie auf eine persönliche Beratung vor Ort! Vertrauen Sie Ihr Geld nicht jemandem an, dem Sie noch nie in die Augen geschaut haben. Seriöse Vermittler werden Sie in ihrer Filiale beraten oder auch gerne einen Termin bei Ihnen zuhause vereinbaren.
  • Bevorzugen Sie Unternehmen mit Sitz im Inland! Ihre Ansprüche können Sie so im Streitfall viel einfacher durchsetzen.

Wenn Sie diese Tipps unserer Rechtsanwälte beherzigen, schränken Sie Ihr persönliches Risiko bereits deutlich ein.

Anlagebetrug – bei Verdacht sollten Anleger schnell reagieren

Doch nicht immer lässt sich völlig ausschließen, dass Ihr Geld dennoch in den falschen Händen gelandet ist. Haben Sie also den Verdacht, dass Sie ein Opfer unseriöser Geschäfte geworden sein könnten, ist schnelles Handeln Pflicht. Je eher Sie Ihre Ansprüche geltend machen und einen Anwalt einschalten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Geld zurückbekommen. Wer zu spät agiert, geht oft leer aus.

Hat das Unternehmen Ihrer Anlage erst einmal die Insolvenz angemeldet oder haben sich die involvierten Personen mit Ihrem Geld abgesetzt, erschwert dies die Beitreibung Ihrer Ansprüche erheblich.

Nehmen Sie noch heute Kontakt mit den Anwälten der Kanzlei Herfurtner auf. Unsere Rechtsanwälte prüfen für Sie, ob Sie Ansprüche gegen Ihren Vermittler, das Unternehmen Ihrer Anlage oder Dritte geltend machen können. Besteht der Verdacht des Anlagebetruges arbeiten wir zu diesem Zwecke auch eng mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden zusammen.

Anlagebetrüger festgenommen – großer Erfolg gegen Anlagebetrüger

Eine Razzia hat zu 110 Festnahmen von verdächtigen Betrügern geführt. Die Festnahmen erfolgten überwiegend in Spanien und England. Zwei Jahre intensiver Ermittlungen haben sich ausgezahlt. Es ist die größte Aktion dieser Art gegen organisierte Anlagebetrüger. Die Finanzaufsichtsbehörde in England berichtet, dass britische Anleger jedes Jahr über 200 Millionen Pfund verlieren.

Die Betrüger beschäftigen Finanzexperten, die dafür sorgen, dass das Geschäft reibungslos verläuft. Sie handeln in der Vorstellung, dass die begangenen Straftaten keine Konsequenzen nach sich ziehen. Die zahlreichen Festnahmen in diesem Fall zeigen jedoch, dass die Betrüger doch nicht unbestraft davon kommen.

Folgen der Razzia

Die Razzia der britischen und spanischen Polizei stellt einen großen Schlag gegen die Anlagebetrüger dar. Viele geschädigte Anleger bekommen ihr Geld zurück. Dennoch kann nicht davon ausgegangen werden, dass dieses kriminelle Geschäftsmodell dadurch vollständig verschwinden würde. Die Betrüger werden stattdessen ihre Tätigkeit in andere Länder verlegen, in denen sie eine Rechtsverfolgung für weniger wahrscheinlich halten. Zu diesen Ländern gehört Thailand, Taiwan, Hong Kong und manche Inselstaaten. Doch auch in solchen Fällen bestehen Möglichkeiten eingezahlte Gelder zurückzuholen, so Rechtsanwalt Patrick Wilson von der Anwaltskanzlei Herfurtner.

Anlagebetrug – Millionen auf Konten in Hong Kong eingefroren

Großer Erfolg gegen die Anlagebetrüger. Die Finanzaufsichtsbehörde in Hong Kong SFC (Securities and Futures Commission) hat 4,3 Millionen USD auf Konten von vermeintlichen Betrügern einfrieren lassen. Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner arbeiten eng zusammen mit der SFC sowie mit anderen ausländischen Behörden. Denn nur durch eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden vor Ort können in derartigen Fällen Rückzahlungen der Investments erreicht werden, so Rechtsanwalt Patrick Wilson von der Anwaltskanzlei Herfurtner.

Die eingefrorenen Konten werden mit den Firmen Broadspan Securities, Shepherds Hill Partners und Rich Futures in Verbindung gebracht.
Typisch für derartige Fälle von Anlagebetrug ist, dass die Bankkonten nicht direkt von den angeblichen Investmentfirmen gehalten werden, sondern zusätzlich weitere Firmen eingeschaltet werden. Dadurch soll es Außenstehenden unmöglich gemacht werden die einzelnen Kontobewegungen nachzuvollziehen. Im vorliegenden Fall waren sechs weitere Firmen als Kontoinhaber involviert – Timeprime Limited, Lynwin Limited, Resmart Limited, Fieldmark Corporation Limited, DH Corporation Limited und SMD Partnership Limited.

In einem weiteren aktuellen Fall konnten 600.000,00 USD auf den Konten der Betrüger eingefroren werden. Dabei sind die Firmen Waldmann Asset Management, Doyle Hutton Associates und Cardell Limited / Cardell Company Limited beteiligt. Kontoinhaber sind die Firmen Cardan Limited, Cedan Limited, Hamtron Limited und Mutual Hope Limited.

Anlagebetrug Nachrichten

Anlagebetrug – Aktuelle Meldungen und News

Gründer des illegalen Bezahldienstes Liberty Reserve bekennt sich schuldig

Der 42-jährige Arthur B. bekannte sich schuldig mehr als 250 Millionen US-Dollar für seine Kunde gewaschen zu haben. Liberty Reserve setzte den Ermittlern zufolge 55 Millionen Transaktionen um. Laut Ermittler sollen Geldern aus Investment- und Kreditkartenbetrug, Identitätsdiebstählen sowie Hacking-Delikten gewaschen worden sein. > MEHR

Bandenmäßig betriebener Anlagebetrug vermutet

Gérard Lhéritier ist insolvent. Einer der weltweit wichtigsten Sammler von Handschriften und Autographen ist bankrott. Ihm wird bandenmäßig betriebener Betrug vorgeworfen. Zusammen mit seinen Verkäufern und Vertretern hat er vermeintlich einen Schaden von 850 Millionen Euro verursacht. 20.000 Opfer bereiten nun Ihre Sammelklagen vor. > MEHR

Rechtsanwälte beantragten Tonbandmitschnitte aller Zeugenvernehmungen im S&K Prozess

Nach Ansicht der Verteidiger der „S&K“-Gründer Stephan Schäfer und Jonas Köller reichen die Regelungen des Gerichtsverfassungsgesetzes und der Straf- oder Zivilprozessordnung nicht aus. Da der Prozess zum Anlagebetrug wohl mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird, müsse man auf Tonbandaufnahmen zurückgreifen können. Nur so seien die unzähligen Aussagen und Vernehmungen einzuordnen. > MEHR

Angeklagter äußert sich erstmals im Prozess „Frankonia-Anlagebetrug“

Vermeintliche Anlagebetrüger haben ca. 25.000 Kunden als Finanzberater mit Immobilienfonds betrogen. Vor dem Landgericht in Würzburg findet der sog. „Frankonia-Prozess“ statt. Zum ersten mal äußert sich nun ein Angeklagter. Er habe zwar von Unregelmäßigkeiten gewusst, schob die Schuld aber seinen Mitangeklagten zu. Anleger wurden um insgesamt 51 Millionen Euro gebracht. > MEHR

Verdacht auf Millionen-Anlagebetrug

Anleger verlieren 4 Millionen bei Immobiliengeschäften in Thüringen. Versprochene Bauarbeiten wurden nur teilweise ausgeführt.

Fünf Männer nach Anlagebetrug festgenommen

Den von der Polizei festgenommenen Tatverdächtigen wird vorgeworfen, gewerbs- und bandenmäßig Anlagebetrug begangen zu haben.  Die beteiligten Personen sollen auch über soziale Netzwerke die Chance dargestellt haben, über außerbörslichen Handel mit der Firma BerlinInvest die Anlagebeträge verdoppeln zu können. Der Schaden soll bei 1,5 Millionen EURO liegen.

Kapitalanlagebetrug mit Millionenschaden

Angeklagten sollen mit hohen Zinsversprechen gelockt zu haben. Ausgezahlte Zinserlöse stammten offenbar vom Kapital weiterer zahlender Kunden. Der Schaden soll sich auf 2,7 Millionen Euro belaufen. Laut Staatsanwaltschaft spiegelten Sie den Kunden vor, die Einlagen seien durch Grundschulden in zweistelliger Millionenhöhe und eine Bankbürgschaft der Credit Suisse Bank in der Schweiz abgesichert. Tatsächlich sei das Geld wohl nicht angelegt worden. > MEHR

Prozess wegen Anlagebetrug – Infinus

Beim Betrugsskandals des Dresdner Infinus-Finanzkonzerns hat nun die strafrechtliche Aufarbeitung begonnen. Sechs Managern der teilweise insolventen Firmengruppe müssen sich seit Montag wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs im besonders schweren Fall und Kapitalanlagebetrugs vor dem Dresdner Landgericht verantworten. Laut Staatsanwaltschaft haben die Manager ein sogenanntes Schneeballsystem betrieben und etwa 22 000 Anleger um rund 312 Millionen Euro betrogen. Die Rechtsanwälte der Angeklagten bestreiten das.

Insolvenz Göttinger Gruppe

Acht Jahre nach der Pleite der Göttinger Gruppe wird denächst die strafrechtliche Aufarbeitung der Milliarden-Insolvenz enden. Die Insolvenz des Unternehmens war einer der größten Finanzskandale in Deutschland.

Anlagebetrug im Raum Bamberg

Im Raum Bamberg sollen zwei Männer im großen Stil Anlagebetrug betrieben haben. Gemäß den Angaben der Staatsanwaltschaft Hof sollen zwei Männer als Vorstände einer Aktiengesellschaft Anleger über 8 Millionen Euro betrogen haben.

Anlagebetrug – Haftstrafe für Anwalt aus Kulmbach

Das Landgericht Hof hat entschieden.  Ein Kulmbacher Rechtsanwalt ist zu einer hohen Haftstrafe verurteilt worden. Es soll ein Betrug im Zusammenhang mit Solarparks in Deutschland und Rumänien stattgefunden haben. Anlegern wurde die Aussicht auf hohe Erträge mit der Produktion von Ökostrom versprochen.

Behörden ermitteln bundesweit gegen Anlagebetrüger im Bereich Glücksspiel

Verdächtigen sollen vor allem in Bayern und in der Schweiz gezielt Anleger gesucht haben, die dann hohe Summen in Gesellschaftsanteile tschechischer Spielbanken und in Online-Glücksspielportale investierten.

Postbank wegen Anlagebetrug verklagt

Der Postbank droht eine Klage von 30 Anlegern aus Schleswig-Holsteinern. Sie haben insgesamt 3,4 Millionen Euro in geschlossene Fonds investiert. Die Rechtsanwälte der Betroffenen befürchten, dass die Einlagen verloren sind.

Schaden durch Wirtschaftskriminalität hat sich fast verdoppelt

Die Wirtschaftskriminalität in Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Der Schaden lag bei ca. 110 Millionen Euro. Die Zahl der Delikte erhöhte sich zugleich um rund 37 Prozent auf 1809 Fälle.

Anlagebetrug: Verluste bis zu 35.000 Euro

Anleger sollen mit Hochrisikoanlagen betrogen worden sein. Während der zehnjährigen Laufzeit der Anlage sollte sich das Geld verdoppeln. Das eingesammelte Kapital sollte angeblich dazu verwendet werden, billige Schrottimmobilien anzukaufen. Diese sollten dann saniert werden um sie dann gewinnbringend weiterzuverkaufen.

“Deutsche können nicht mit Geld umgehen”

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) hat bekannt gegeben, dass Acht von zehn Haushalten ein „nicht bedarfsgerechtes Anlageprodukt“ besitzen. 600 Beratungen aus sechs Verbraucherzentralen in Deutschland wurden dabei ausgewertet.

10 000 EURO an die Anlagefirma verloren

Die Staatsanwaltschaft wirft dem mehrfach vorbestraften Angeklagten vor, ab 2005 über zwei Jahre in einem Schneeballsystem mindestens 130 Opfer betrogen zu haben. Eine Zeugin sagte aus, einen Kredit in Höhe von 10.000,00 EURO aufgenommen zu haben, um in das System zu investieren.

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Orix Capital Trading - Die Anwaltskanzlei Herfurtner warnt Anleger, die unter dem Namen Orix Capital Trading per Email kontaktiert werden. Das registrierte Unternehmen ORIX Group warnt mit einer Mitteilung vom 30. September 2016 selbst [...]

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Herfurtner Rechtsanwälte warnen vor Personen und Unternehmen, die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen versuchen, nicht unerhebliche Beträge zu ergaunern. Die Methoden von Anlagebetrügern werden immer anspruchsvoller. Es lohnt sich also zu wissen, worauf man achten [...]

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