Binäre Optionen 2017-04-25T17:38:56+00:00

Binäre Optionen Betrug

Binaere Optionen Betrug

Binäre Optionen Betrug – Anbieter von binären Optionen müssen in vielen Fällen die von Kunden eingezahlten Gelder zurückerstatten.

Binäre Optionen

Binäre Optionen werden auch unter deutschen Anlegern und Tradern immer beliebter. Mittlerweile findet man im Internet viele Informationen zu diesem Thema. Zahlreiche Berichte über positive Erfahrungen mit binären Optionen sowie verschiedene Forum-Beiträge versprechen leichte und schnelle Gewinne. Doch nicht selten sind diese Informationen schlicht und einfach falsch oder stellen versteckte Werbung dar.

Binäre Optionen, auch binary options, binary trades oder binary trading genannt, sind kurzlaufende Optionen,, mit denen innerhalb von wenigen Minuten Erträge zwischen 65 und 85 % erzielt werden können. Dazu müssen die Trader lediglich vorhersagen, ob die Kurse am Ende des jeweiligen Handelszeitraums höher oder tiefer stehen als zum Zeitpunkt der Abgabe ihrer Option. Für den Handel mit Binären Optionen sind rein theoretisch keinerlei Vorkenntnisse erforderlich.

Verleitet von der vermeintlich einfachen Funktion dieses Finanzderivates erhoffen sich immer mehr Anleger schnelle Gewinne durch Wetten auf steigende oder fallende Kurse. Dabei übersehen viele, dass binäre Optionen mit erheblichen Risiken verbunden sind. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt durchaus häufig vor. In nicht wenigen Fällen handelt es sich schlicht und einfach um Betrug.

Binäre Optionen – welche Möglichkeiten haben Geschädigte?

Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner werden immer öfter von Anlegern kontaktiert, die mit binären Optionen gehandelt haben. In solchen Fällen gibt es mehrere Möglichkeiten das Investment zurückzuholen. Das gilt sowohl für geleistete Einzahlungen als auch für nicht ausgezahlte Gewinne.

Viele Klauseln in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter von binären Optionen sind für Kunden überraschend. Sie sind objektiv im Hinblick auf die besonderen Umstände des Falles so ungewöhnlich ist, dass der Vertragspartner nicht mit Ihnen zu rechnen braucht, § 305c BGB. Dies betrifft insbesondere die Klauseln, auf die sich die Anbieter häufig stützen, um eine Auszahlung des Kapitals zu verweigern.Wegen des Überrumpelungseffekts sind die entsprechenden Klauseln jedoch unwirksam. Der Kunde hat in diesen Fällen einen Auszahlungsanspruch hinsichtlich seiner Einzahlungen.

In den meisten der uns bekannten Fälle, hat der Anbieter durch für Kunden unfaire Bedingungen und Manipulationen der Kursanzeige, die Nutzer der Plattform getäuscht. Dadurch kommt es zum Wegfall der Geschäftsgrundlage, § 313 Abs. 3 BGB. Der Kunde kann sich auf diesem Wege vom Vertrag lösen und hat somit auch hier einen Anspruch auf Herausgabe der geleisteten Einzahlungen gem. § 812 BGB.

Unsere Rechtsanwälte bieten betroffenen Kunden folgende Dienstleistungen:

  • Direkte Gespräche mit dem Anbieter
    In vielen Fällen sind direkte Gespräche mit den Anbietern von binären Optionen erfolgsversprechend. Anleger, die von einem kompetenten Anwalt vertreten werden, haben viel bessere Chancen ihre Ansprüche durchzusetzen. Das liegt zum einen daran, dass Anleger und ihre Forderungen dann ernst genommen werden. Ein offizielles Anwaltsschreiben wird anders wahrgenommen als eine Kundenanfrage. Außerdem kann ein spezialisierter Anwalt die Rechtslage genau einschätzen und somit besser beurteilen welche Verhandlungsstrategie im Einzelfall zum Erfolg führt.
  • Zusammenarbeit mit Behörden
    Die Rechtsanwälte der Kanzlei Herfurtner arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen. So erging am 14.10.2016 eine offizielle Entscheidung des zypriotischen Ombudsmanns, wonach einer Mandantin der Kanzlei Herfurtner die Zahlung von Euro 125.000,00 durch den bekannten Anbieter 24Option zugesprochen wurde. Je nach Einzelfall sind Kontakte zu den Regulierungs- und Aufsichtsbehörden, Strafverfolgungsbehörden (Polizei und Staatsanwaltschaft) sowie zu einem Ombudsmann erforderlich.
  • Binäre Optionen – Sicherheit durch Aufsichts- und Regulierungsbehörden?
    Viele Anbieter werden von ausländischen Aufsichts- oder Regulierungsbehörden kontrolliert. Eine derartige Regulierung ist grundsätzlich ein Indiz für eine gewisse Seriosität des Anbieters. Eine Art Unbedenklichkeitsbescheinigung ist sie jedoch auf keinen Fall. Auch bei regulierten Anbietern sollte man stets vorsichtig sein. Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner arbeiten eng zusammen mit den zuständigen Behörden und sorgen dafür, dass der Handel mit binären Optionen fair und transparent verläuft.
  • Strafrechtliche Konsequenzen
    Auch unter den Anbietern von binären Optionen gibt es schwarze Schafe. In manchen Fällen drohen den Anbietern von binären Optionen sogar strafrechtliche Konsequenzen. Insbesondere kommt eine Strafbarkeit wegen Betruges gem. § 263 StGB in Betracht. Auch in solchen Fällen arbeiten die Herfurtner Rechtsanwälte mit den zuständigen Behörden zusammen und setzen die Ansprüche geschädigter Anleger durch.
    Haben auch Sie mit binären Optionen gehandelt und dabei Geld verloren? Kontaktieren Sie uns jetzt.

Binäre Optionen Betrug oder legale Angebote?

Der Handel mit binären Optionen kann nicht pauschal als Betrug bezeichnet werden. Dennoch gibt es viele dubiöse Anbieter auf dem Markt, so dass besondere Vorsicht geboten ist. Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner bekommen immer öfter Anfragen von Betroffenen, die im Rahmen vom Handel mit binären Optionen viel Geld verloren haben oder das gewonnene Geld nicht ausbezahlt bekommen.

Doch wie erkennt man, ob der jeweilige Anbieter seriös ist oder es sich um einen Betrug oder Anlagebetrug handelt? Wo findet man aktuelle und wahrheitsgemäße Informationen? Diese Fragen lassen sich leider nicht pauschal beantworten. Es ist in der Regel folgendes zu beachten:

Oftmals wird in Internet Foren von großen Gewinnen innerhalb kürzester Zeit berichtet. Diese Berichte über positive Erfahrung machen jedoch in den seltensten Fällen einen glaubwürdigen Eindruck. Häufig werden diese Erfahrungen von verdächtigen Nutzern mitgeteilt, die unter anderem auch sog. Stockfotos verwenden. Dabei handelt es sich um vorproduzierte Fotos, die meist über Bildagenturen verkauft werden und somit mit Sicherheit nicht den hinter dem Profil stehenden Forum-Nutzer zeigen.

Es ist in den letzten Jahren auch eine gewisse Tendenz zu beobachten, dass Internet-Recherchen zum Thema „binäre Optionen“ zu unglaubwürdigen Suchergebnissen führen. Diese Tendenz hat folgenden Hintergrund – viele unseriöse Anbieter veröffentlichen sehr aktiv Informationen über binäre Optionen, die ihre eigenen Plattformen als besonders vertrauenswürdig und gewinnbringend anpreisen. Oft findet man angeblich neutrale Informationen auf einem Bewertungsportal oder in einem Forum. Auch zahlreiche Videos sollen über binäre Optionen, die damit verbundenen Gewinnchancen und die erfolgreichen Anbieter „informieren“. Diese Informationen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da sich gerade hinter „ehrlichen“ und vermeintlich nicht kommerziellen Publikationen oftmals betrügerische Anbieter verbergen.

Binäre Optionen Betrug

Es sind auch viele neue Internetseiten entstanden, die angeblich untersuchen sollen, ob es sich bei binären Optionen generell oder bei einzelnen Anbietern von binären Optionen um Betrug handelt. Dabei werden verschiedene Kriterien genannt, die angeblich belegen sollen, dass es sich um vertrauenswürdige Angebote und nicht um Betrug handeln soll. Interessenten können dann meistens nicht erkennen welche der zahlreichen Informationen wahrheitsgemäß sind und welche manipuliert sind.

Mittlerweile gibt es auch oft Werbung im Fernsehen. Grundsätzlich dürften eher die seriöseren Anbieter ihre Dienste im Fernsehen präsentieren. Dennoch ist auch dort Vorsicht geboten. Eine TV-Werbung ist nämlich kein „Freibrief“ für die Anbieter von binären Optionen. Denn die TV-Sender überprüfen in der Regel nicht, ob die beworbenen Produkte oder Dienstleistungen in vollem Umfang mit den gesetzlichen Bestimmungen vereinbar sind.

Gerät man an einen der betrügerischen Anbieter, bleibt danach nur noch der Weg zum Anwalt, der sich um die Rückerstattung des verlorenen Geldes kümmern soll. Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner werden immer öfter von betroffenen Anlegern mit der Durchsetzung ihrer Ansprüche gegen Anbieter von binären Optionen beauftragt und setzen sich engagiert für die Interessen der Geschädigten ein.

Wichtige Informationen über den Handel mit binären Optionen

Wer sich trotz der vorhandenen Risiken für den Handel mit binären Optionen entscheidet sollte sich gut über seine Funktionsweise informieren.

Der Handel mit binären Optionen war bis vor wenigen Jahren nur Finanzinstituten und professionellen Tradern vorbehalten und wurde ausschließlich am OTC Markt betrieben. Verlockend für Privatanleger ist insbesondere, dass sie theoretisch nicht über vertiefte Kenntnisse über Finanzprodukte verfügen müssen und auch mit relativ kleinen Beträgen einsteigen können.

Beim Handel mit binären Optionen wird allerdings nicht der tatsächliche Vermögenswert der gehandelten Produkte (etwa Gold, Aktien, Öl, Währungen) erworben, sondern lediglich eine Wette auf die Kursentwicklung abgeschlossen. Das heißt, dass ein „alles-oder-nichts“ Prinzip gilt – entweder man gewinnt oder man verliert die eingesetzte Summe. Anders als etwa der Handel mit Aktien, bei dem ein Totalverlust nur ausnahmsweise in Betracht kommt. Mit binären Optionen wird außerbörslich über spezialisierte Broker gehandelt. Es wird mit Rohstoffen, Zinssätzen, Devisenpaaren, Aktien und anderen Werten gehandelt. Die Laufzeit der einzelnen Wetten kann von wenigen Sekunden bis hin zu mehreren Monaten dauern.

Binäre Optionen Betrug – anwendbares Recht und zuständiges Gericht bei Betrug

Online-Anbieter von binären Optionen sind grundsätzlich nicht in Deutschland ansässig. Die meisten Anbieter sitzen in Zypern oder Malta, wie die Wallstreet Online berichtet. Dadurch stellt sich die Frage nach dem für das Vertragsverhältnis geltenden Recht bei Betrug sowie nach dem im Streitfall zuständigen Gericht.

So stellt etwa die Plattform Anyoption in ihren Geschäftsbedingungen klar, dass die Nutzung der Webseite den Gesetzen Zyperns unterliegen soll und für sämtliche Angelegenheiten die Gerichte in Larnaca, Zypern, zuständig sind. Auf der Internetseite ist auch eine deutsche Version der Geschäftsbedingungen verfügbar. Innerhalb der deutschen Version der AGB sind allerdings wichtige Abschnitte nur auf englisch zu finden, so etwa Anlage E „Richtlinien für die Auftragsausführung“ sowie Anlage G „Verfahren bei Kundenbeschwerden“. Eine derartige „sprachengemischte“ Gestaltung von allgemeinen Geschäftsbedingungen ist bei seriösen Firmen kaum zu beobachten.

Auch die Plattform BDSwiss bestimmt, dass die Nutzung den Gesetzen Zyperns unterliegen soll. Zuständiges Gericht soll das Gericht bei der Hauptniederlassung der Firma sein. Diese ist derzeit in Zypern. In Deutschland gibt es lediglich eine postalische Adresse. Anders als der Name sowie das Logo vermuten lassen ist BDSwiss also in Zypern und nicht in der Schweiz registriert. Die Geschäftsbedingungen der Firma sind derzeit lediglich auf englisch verfügbar.

Sicherheit dank staatlicher Regulierung bei binären Optionen?

Besonders wichtig ist es, dass binäre Optionen zuverlässig staatlich reguliert werden. Die Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (Richtlinie 2004/39/EG), auch MiFID oder Finanzmarktrichtlinie genannt, ist eine Richtlinie der Europäischen Union (EU), die die Harmonisierung der Finanzmärkte ermöglichen soll. Laut dieser Richtlinie sind bei Finanzdienstleistungen die Gesetze des Staates des Unternehmenssitzes zu beachten und nicht die des Heimatlandes des Kunden. Die meisten Anbieter von binären Optionen sind in Zypern oder Malta ansässig und haben folglich die dortigen Gesetze zu beachten. Die staatliche Regulierung richtet sich also nach den örtlichen Vorschriften, selbst wenn die Kunden in anderen EU-Ländern ansässig sind. Doch was bedeutet die staatliche Regulierung für deutsche Kunden? Ist das eine Art „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ oder ist trotz der staatlichen Regulierung eine gewisse Vorsicht geboten.

Diese Frage lässt sich wohl am besten anhand eines Beispiels aus der Praxis beantworten: Der Anbieter Banc de Binary ist ein bekannter Online-Broker, der sich insbesondere mit dem Handel von binären Optionen beschäftigt. Die Firma Banc de Binary Ltd. ist in Zypern ansässig und unterliegt bereits seit dem 07.01.2013 der staatlichen Aufsicht in Zypern. Sie hat die Lizenznummer 188/13. Dennoch hat die Aufsichtsbehörde in Kanada bereits am 08.08.2013 gewarnt, dass Geschäfte mit Banc de Binary mit erheblichen Risiken verbunden sind. Auch die Aufsichtsbehörde in den USA, The Securities and Exchange Commission, hat vor Geschäften mit Banc de Binary gewarnt und auf die großen Risiken hingewiesen. Außerdem empfiehlt die Behörde den interessierten Anlegern sich sehr genau über die Plattformen für binäre Optionen zu informieren bevor sie dort Geld investieren.

Binäre Optionen – Tricks der Anbieter

Anbieter von binären Optionen haben zahlreiche Tricks auf Lager, um mehr Geld zu verdienen. Viele Anbieter werben zum Beispiel mit verschiedenen Lockangeboten. Einige dieser Tricks und Lockangebote sind jedoch nicht mit den gesetzlichen Regelungen zu vereinbaren. Problematisch sind etwa die Regelungen über die Auszahlung von einem Bonus, den man vom Broker erhalten hat. Auch Regelungen über die für die Trades maßgeblichen Kurse sind oft problematisch.

Bonus und binäre Optionen

Oft wird von den Brokern ein Bonus versprochen, mit dem man dann angeblich handeln und größere Gewinne erzielen kann. Doch dieses so verlockend klingende Angebot stellt sich meistens als eine Falle dar – die Geschäftsbedingungen der Anbieter setzen nämlich voraus, dass ein bestimmter Umsatz gemacht wird bevor man seinen Gewinn ausgezahlt bekommen kann. Einer der führenden Anbieter für binäre Optionen BDSwiss wird von der Firma Bdswiss Holding Plc betrieben und hat die Lizenznummer 199/13 bei der zypriotischen Finanzaufsichtsbehörde CySec. Die Firma hat zum 16.09.2016 in ihren Geschäftsbedingungen „BDSwiss Holding Plc, CLIENT AGREEMENT, BDSwiss Bonus Policy“ folgende Klausel:

„The value of the bonus credit must be traded 30 (thirty) times in order for the bonus to be converted into capital which can be withdrawn. For Example: In case a Client has been granted a bonus of €100, in order for the Client to be able to withdraw it, the Client must place trades up to the value of € 3,000. Thus 30 times x 100 [value of the bonus]= 3.000)“

Bekommt man also von BDSwiss einen Bonus von Euro 100,00, muss dieser Betrag zuerst 30fach umgesetzt werden, bevor er ausgezahlt werden kann. Das wären dann Euro 3000,00, die man umsetzen müsste. Ob dieser Umsatz realistisch ist und wie oft er erreicht werden könnte ist ziemlich fragwürdig.

Die Plattform für binäre Optionen AnyOption, die von der Firma Ouroboros Derivatives Trading Ltd betrieben wird und unter der Lizenznummer 187/12 von der Finanzaufsichtsbehörde in Zypern lizenziert ist, hat zum 16.09.2016 in ihren Geschäftsbedingungen folgende Regelung:

„Mit Ausnahme anderslautender Bestimmungen in den Angebotsbedingungen setzt eine nach der Einlösung der Bonusleistungen vorgenommene Auszahlung voraus, dass Optionen im 25 Wert der Bonusleistungen gekauft wurden.“

Auch AnyOption fordertn also einen erheblichen Betrag, der zuerst umgesetzt werden muss, bevor eine Auszahlung erfolgen kann.

Der Anbieter Banc de Binary hat zum 16.09.2016 in seinen Geschäftsbedingungen folgende Bonus-Regelung:

„Soweit nicht anders schriftlich von der Gesellschaft und nur von seitens der Gesellschaft bekannt gegeben, ist die Bedingung des Angebots, Voraussetzung für die Abhebungen nach der Verwendung des Bonus / Nutzen , Optionen in 20facher Menge des Bonus / Nutzen- plus der des Einzahlungsbetrags zu kaufen. Beispiel: (Gesamt Kaution + Gesamt Bonus * 20 = erforderlicher Umsatz für Auszahlung)“

Banc de Binary bietet also einen 50 prozentigen Bonus auf das eingesetzte Kapital an. Eine Auszahlung des dann erzielten Gewinns sei aber erst nachdem der Trader ein Handelsvolumen in Höhe des 20fachen eingesetzten Startkapitals erreicht sei. Dies stellt eine erhebliche Hürde für die Auszahlung dar, die in vielen Fällen nicht erreicht werden kann.

Die meisten Kunden der Anbieter von binären Optionen verschaffen sich lediglich einen oberflächlichen Eindruck über die geltenden Geschäftsbedingungen. Sämtliche Klauseln der Geschäftsbedingungen zu studieren ist in der Regel auch nicht gerade einfach. So haben etwa die Geschäftsbedingungen der Plattform 24option, die von der Firma Rodeler Limited betrieben wird nud bei der Aufsichtsbehörde in Zypern unter der Nummer 207/13 geführt wird, einen Umfang von 10 Seiten. Ein Durchschnittskunde kann komplexe Geschäftsbedingungen diesen Umfangs in der Regel gar nicht hinreichend verinnerlichen. Die Geschäftsbedingungen von 24Option enthalten unter anderem folgende Regelung:

„Der Cash Bonus wird eine Mindesthandelsvolumen Anforderung von 50x haben. Wenn, zum Beispiel $ 1.000 in einem Trading-Konto hinterlegt sind, wird der Händler berechtigt sein, eine (1) Position bis zu einen Handelsbetrag von $ 500 als Risiko Freien Handel zu öffnen, nachdem er den Account Manager darüber informiert. Wenn der Handel „im Geld“ schließt, erhält der Händler wie üblich den investierten Betrag plus die Rendite; jedoch, wenn der Handel „aus dem Geld“ schließt, wird der Händler einen $ 500 Bonus auf seine Trading-Konto erhalten. Sobald er $ 25.000 (= $ 500 * 50x) im kumulativen Handelsvolumen erreicht wird der Bar-Bonus automatisch für die Auszahlung verfügbar sein.“

Die Plattform 24Option verlangt also einen 50fachen Umsatz, damit der Cash-Bonus frei wird. Das Mindesthandelsvolumen ist also auch bei dieser Plattform recht hoch und dürfte nicht einfach zu erreichen sein.

Die Plattform Huge Options, die laut eigenen Angaben ihren Hauptsitz in London hat, nutzt ebenfalls Bonus-Zahlungen als Lockmittel. In ihren Bonus-Bedingungen steht zum 16.09.2016 folgende Klausel:

„Um Gelder von einem Konto abheben zu können, dem ein Trading-Bonus gutgeschrieben worden ist, muss der Trader Transaktionen in einem Volumen ausführen, das dreißig Mal so groß ist wie der erhaltene Bonus (Bonusbetrag x 30). Sobald dieses minimale Transaktionsvolumen erreicht worden ist und die mit der Abhebung in Verbindung stehenden Anforderungen dieses Bonusbedingungen vom Kunden erfüllt worden sind, werden die regulären allgemeinen Bedingungen von Huge Options für das Kundenkonto wieder aufgenommen.“

Somit knüpfen auch Huge Options die verlockenden Bonus-Zahlungen an ziemlich strenge Bedingungen an. Außerdem-scheint Huge Options über keine Lizenz zu verfügen.

Ähnliche Bonus Bedingungen hat auch der Anbieter AAoption:

„In order to withdraw funds from an account that has been credited with a bonus, the customer is required to execute a minimum turnover of – bonus amount plus total deposits multiply by thirty – (Bonus+Total Deposits) X 30 = Minimum turnover required. The bonus can be withdrawn only when the foregoing stipulation has been fully respected and fulfilled. Any bonus accounts will be only allowed to withdraw their funds once they’ve met the terms and conditions set within the trading volume.”

Die Anleger müssen demnach ihre Investition und den erhaltenen Bonus 30fach umsetzen, um Auszahlungen vornehmen zu können. Auch dieser Anbieter behauptet in England ansässig zu sein und scheint nicht über eine Lizenz zu verfügen.

Binäre Optionen und Auszahlung

Viele Benutzer haben Probleme mit Auszahlungen von ihrem Konto für binäre Optionen. Zum einen sind Auszahlungen oftmals kostenpflichtig. Zum anderen werden Auszahlungen in den Geschäftsbedingungen an besondere Voraussetzungen geknüpft. Oftmals werden Auszahlungen auch schlicht und einfach grundlos verweigert.

Manipulationen bei binären Optionen – Betrug

In vielen Fällen haben Benutzer von Plattformen für binäre Optionen den Eindruck, dass die Trades manipuliert werden. Das zu beweisen ist natürlich nicht einfach, da die Anbieter hochkomplexe Software benutzen und nur eine umfassende Auswertung der Daten sichere Ergebnisse liefern könnte. Dennoch gibt es auch gewisse Indizien, die auf Manipulationen oder Manipulationsmöglichkeiten hindeuten können. So ist es etwa verdächtig, wenn die Kurse der gehandelten Produkte nicht mit den offiziellen Aktienkursen auf den Börsen identisch sind. In solchen Fällen besteht die Möglichkeit, dass die Broker durch Kursmanipulationen höhere Gewinne erzielen.

Mehr Erfolg und Sicherheit durch professionelle Trader?

Viele Plattformen für binäre Optionen werben damit, dass die bei ihnen beschäftigten Trader dank besonderer Erfahrung und Know-How überdurchschnittlich hohe Gewinne erzielen können. Dies klingt besonders attraktiv für Anfänger, da sie sich dadurch trotz fehlender Erfahrung und Kenntnisse hohe Gewinne erhoffen. Doch die Unterstützung durch erfahrene Trader ist auch keine Garantie für sichere und lukrative Geschäfte. Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner haben bereits viele Anfragen von Anlegern, die auf die Versprechen der Trader vertraut haben und dadurch erhebliche Verluste erlitten haben.

Binäre Optionen und Apps

Mittlerweile haben viele Plattformen für binäre Optionen auch kundenfreundliche Apps entwickelt. Dadurch kann man jederzeit und überall mit binären Optionen handeln. Verleitet von der einfachen Möglichkeit mit wenigen Klicks schnell und leicht viel Geld zu verdienen entscheiden sich immer mehr Anleger die Apps für binäre Optionen zu nutzen. Allein die App von 24Option ist laut Google Play zum 16.09.2016 bereits über 100 000 Mal von Android Nutzern installiert worden. Auch tausende iPhone Benutzer haben die heruntergeladen. Die Bewertungen und Rezensionen der Benutzer sind jedoch alles andere als positiv – es wird vielfach von Betrug und Abzocke berichtet und von der Verwendung der App abgeraten. Auch die App von 24Option ist bereits über 100 000 Mal bei Google Play heruntergeladen worden. Doch auch dort sind viele schlechte Bewertungen und Rezensionen zu finden. Die App von 24Option wird oft als Abzocke und Betrug bezeichnet. Viele Nutzer bemängeln, dass ihr Geld plötzlich weg war, nachdem sie einige Zeit nicht aktiv gehandelt haben.

Die Anwaltskanzlei Herfurtner steht betroffenen Anlegern deutschlandweit zur Verfügung und unterstützt sie bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche gegenüber Anbietern von binären Optionen.

Liste Plattformen binäre Optionen

Die folgende Aufstellung zu Plattformen, die binäre Optionen anbieten, stellt keine Bewertung der Seriösität der Anbieter oder des Geschäftsmodels dar.

10Trade
24Bulls
24Option
24winner
365BinaryOption
365Trading
4xp
500option
60Options
777Binary
99binary
AAAFX
AAOptions
Algobit
AmberOptions
Anyoption
Avatrade
Ayrex
BanaDeCastagna
Banc de Binary
Banc De Swiss
bancdeoptions
BancOptions
basicventure
BDSwiss
Beaned
BeeOptions
Betonline
BetOnMarkets
BFMmarkets
BigOption
Binary
Binary Investments (Europe) Ltd
Binary Markets
Binary360
Binary360
BinaryBanc
BinaryBook
binarybrokerz
binaryfloor
BinaryInternational
binaryking
BinaryOptions360
Binaryoptionsxpsed
Binaryoptionsxs
BinaryTilt
BinaryUno
BinaryWinner
BINOA
BKTrading
Bloombex Options
BMBOption
BNRY
BO Capital
BoCapital
Boss Capital
BossCapital
brokeragecapital
BrokerageCapital
BrowderCapital
bullbinary
BullOption
BuzzTrade
CallandPut
CedarFinance
CFDstocks
CherryTrade
CitiTrader
CobraTrading
CopyOp
CTOption
CWOption
Daweda
DayTrader888
Dragon Options
Dukascopy
EasyGetter
EasyOption
EasyTrade
EasyXP
Ebinaries
Eclipse Finance
Edgedale Finance
EmpireOption
EmpireOptions
eOption
eToro
ETX Capital
ETXCapital
EUOptions
EveryOption
Every-option
EvoBinary
EZBinary
Eztrader
EZTrader
Finmax
Finopex
Finpari
First Binary Option Service
FirstBinaryOptions
FMTrader
FonBet
Ftrade
FXFlat
Fxmarkets
GCMBinary
GCMBinaryOptions
Global Option
Global Trader 365
GlobalTrader365
GOptions
Grandoption
GrandOption
GrowBinary
GTOptions
Huge-Options
HYOptions
Iforex
IG
IG Markets
Igmarkets
IHoptions
Ikkotrader
IkkoTrader
Imperial Options
ImperialOptions
InsideOption
InteractiveOption
IOption
Ironfx
IvoryOption
KeyOption
LBinary
LeaderOption
Magnum Options
MarketOptions
MarketPunter
Markets
MarketsKing
MarketsWorld
MarketWorld
Marvinoptions
masteroptions
MinuteOptions
Nadex
No1Options
NordBNK
NYStockOptions
OBOption
Oboxee
Olimp Finance
OlympTrade
OneTwoTrade
Onlyoption
Opteck
Optimarkets
OptiMarkets
option888
OptionBit
OptionBravo
Optionet
OptionFair
OptionFire
Optionfm
OptionGround
OptionLucky
OptionMint
OptionNet
OptionNow
OptionRally
OptionRange
Options365
Options500
OptionsClick
OptionsClick
OptionsHouse
Optionstars
OptionsVIP
Optionsxp
Optionsxpress
OptionTime
Optiontrade
OptionTrader
OptionWeb
OptionWorld
OptionXP
OptionYard
OxMarkets
PayDayOption
PFGBest
PlatinumTrader
Plustocks
Plus500
Porter Finance
Poweroption
Prestigeoption
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ProOptionClub
PWRTrade
Quickoption
RBOptions
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Redwood Options
Regal Options
RoboOption
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Mandanten über uns

„Durch die Kanzlei Herfurtner habe ich meinen kompletten Invest vom Anbieter Binärer Optionen erstattet bekommen. Damit hätte ich nicht gerechnet!!! Die Beratung durch RA Herfurtner davor und auch während des Mandates durch RA Hr. Dimitrov war super und einwandfrei!! Vielen DANK!!“

Markus W., Dezember 2016

„Durch die Herfurtner Kanzlei, habe ich einen guten Teil von meinem falsch eingesetzten Geld bei einer Betrugsfirma zurückbekommen.“

Thomas H., Dezember 2016

„Durch die Anwaltskanzlei Herfurtner habe ich meinen kompletten Einsatz in Binären Optionen zurück bekommen. Ich wurde durch Herrn Dimitrov zu meiner vollsten Zufriedenheit beraten und betreut. Ich kann die Kanzlei Herfurtner nur weiterempfehlen. Deswegen fünf Sterne.“

Alexander R., Dezember 2016