Kapitalmarktrecht

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Kapitalmarktrecht 2017-09-19T13:34:58+00:00

Kapitalmarktrecht Rechtsanwalt

Kapitalmarktrecht

Im Kapitalmarktrecht bieten Ihnen die Rechtsanwälte unserer Anwaltskanzlei kompetente Unterstützung an. Wir beraten Sie im Kapitalmarktrecht, Bankrecht und allgemeinen Anlegerschutz.

Das Kapitalmarktrecht umfasst Themengebiete, die im Rahmen der Geschäftsverbindung zwischen Finanzdienstleistern und Privat- und Geschäftskunden auftreten. Weitere Aspekte im Bank- und Kapitalmarktrecht betreffen die Rechtsverhältnisse zwischen den staatlichen Institutionen, die für die Kontrolle des Bankensektors zuständig sind, und den Kreditinstituten.

Im Kapitalmarktrecht werden rechtliche Fragestellungen für die Betätigung am Finanzmarkt für mittel- und langfristige Kapitalanlagen geklärt. Da Banken und Sparkassen als Anbieter und Mittler zwischen Kapitalanbietern und Kapitalnehmer agieren, gibt es zwischen dem Kapitalmarktrecht und dem Bankrecht gewisse Schnittmengen.

Für Privatanleger, mittelständische Unternehmen, family offices, institutionelle Investoren und Kommunen besteht insbesondere in folgenden Bereichen im Kapitalmarktrecht erhöhter Beratungsbedarf.

Wichtige rechtliche Aspekte ergeben sich auch in Verbindung mit dem Handels- und Gesellschaftsrecht.

Kapitalmarktrecht Definition

Das Kapitalmarktrecht betrifft die Ausgabe und den Handel von und mit Wertpapieren. Dazu gehören Aktien, Anleihen, Schuldverschreibungen und Pfandbriefe. Auch Schuldscheine, Derivate, Optionsrechte und anderen handelbare Papiere, die zur Kapitalanlage erworben werden, fallen darunter.

Bei Fonds können verschiedene Finanzinstrumente verwendet werden. Zu den typischen Fonds gehören Schiffsfonds, Immobilienfonds, Medienfonds, Geldmarktfonds, Dachfonds, Aktienfonds und Rentenfonds. Anleger haben die Möglichkeit Investmentzertifikate in Form von Anteilen zu erwerben.

Bei fehlgeschlagenen Anlagegeschäften und bei Haftungsrisiken der Vermögensverwaltung sollten sich auch kleine und mittlere Unternehmen gezielt beraten lassen. Die Ausgestaltung der Unternehmensfinanzierung, z.B. Mezzanine-Finanzierung, kann komplexe rechtliche und wirtschaftliche Fragestellungen aufwerfen.

Kapitalmarktrecht – Anwalt

Offene Fonds sind die klassische Form von Investmentfonds. Die Investmentgesellschaft kann beliebig viele Fondsanteile herausgeben. Diese können bereits zu relativ niedrigen Anlagebeträgen erworben und später zum aktuellen Rücknahmepreis wieder verkauft werden. Damit ist die Streuung auf Anlagen mit überschaubarem Aufwand auf verschiedene Unternehmen und Investitionen machbar. Auch das Gesamtrisiko kann so begrenzt werden.

Anleger sind durch das Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAAG) geschützt. Ein Fondsmanagement-Team mit erfahrenen Spezialisten muss daher fest definierten Anlagerichtlinien folgen.

Geschlossene Fonds werden aufgelegt, um Kapital für Großprojekte zu sammeln. Beispiele dafür sind Immobilien, Medien oder Sachwerte. Anleger müssen in der Regel einen relativ hohen Betrag als Mindestanlagesumme investieren. Bei Auflegung des Fonds werden die konkreten Investitionsziele sowie der angestrebte Kapitalgewinn detailliert festgelegt. Sobald alle Anteile verkauft sind, wird der Fonds in der Regel für eine Laufzeit von zehn bis 20 Jahren geschlossen. Eine Rückzahlung der Anteile erfolgt durch die Auflösung eines Fonds, zum Beispiel durch den Verkauf des Investmentobjekts. Eine frühere Rückgabe ist für Sie nicht oder nur unter erheblichen Verlusten möglich.

Gesetze im Bank- und Kapitalmarktrecht

Folgende Gesetze enthalten wichtige Normen im Bank- und Kapitalmarktrecht oder beinhalten ergänzende Regelungen:

Viele Verordnungen, Satzungen, Richtlinien, Verwaltungsvorschriften, Mitteilungen (z. B. der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – BaFin) und Allgemeinen Geschäftsbedingungen (z. B. Sonderbedingungen für Wertpapiergeschäfte) geben eine detailliertere Regelung vor.

Ein wichtiger Bereich des Kapitalmarktrechts wird im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) geregelt. Dort finden sich Normen zu den Themen Insiderhandel, Marktmanipulation, Publizitätspflichten und besondere Verhaltenspflichten für Wertpapierdienstleistungsunternehmen.

Zu den aktuellen Themen des Bank- und Kapitalmarktrechts gehören folgende Richtlinien, Gesetze und Regelungen:

Falschberatung und Schadensersatz

Durch die Regelungen im Bank- und Kapitalmarktrecht ergeben sich bestimmte Pflichten bei der Beratung von Kunden. Kapitalanleger setzen sich naturgemäß vielen Risiken bei ihren Investitionen aus. Das Kapitalanlagerecht gibt daher beim börslichen Wertpapierhandel gesetzliche Beschränkungen und Verpflichtungen vor.

Über Provisionszahlungen und Rückvergütungen ist aufzuklären. Bei einer Falschberatung und anderen Verstößen können Anleger Berater und Institute auf Schadensersatz verklagen. Ein Beispiel dafür sind Schadensersatzansprüche bei Falschberatung im Hinblick auf Rechtsverstöße beim Verkauf sog. Schrottimmobilien. In Fällen von Insidergeschäften oder Kursmanipulationen sieht das Bank- und Kapitalmarktrecht nicht unerhebliche strafrechtliche Konsequenzen vor.

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