Kézizalog Zrt. – Schäden in Millionenhöhe

///Kézizalog Zrt. – Schäden in Millionenhöhe

Kézizalog Zrt. – Schäden in Millionenhöhe

Kézizalog Zrt – das ungarische Pfandleihhaus steckt in großen Schwierigkeiten. Experten rechnen mit Schäden in Millionenhöhe.

Kézizalog Zrt. ist Teil der Lombard-Gruppe und hat Anleihen ausgegeben. Kézizalog Zrt ist eine ungarische Emittentin, die in den letzten Jahren auch auf dem deutschen Markt tätig war. Daher sind auch viele deutsche Anleger von den Schwierigkeiten bei dieser Firma betroffen. Schlechte Kommunikationspolitik und intransparente Geschäfte sind auch auf dem deutschen Markt für Anleihen keine Seltenheit.

Kézizalog Zrt – Hintergrund der Krise

Kézizalog Zrt hat schwerpunktmäßig die Vergabe von kurzfristigen durch Gold und Juwelen besicherten Pfanddarlehen betrieben. Im Jahre 2014 haben jedoch Untersuchungen ergeben, dass das von der Lombard-Gruppe als Sicherheit hinterlegte Gold nur einen geringen Anteil des Edelmetalls aufwies und ansonsten fast ausschließlich aus Messing bestand. Diese Enthüllungen hatten selbstverständlich gravierende Folgen.

Anleihen – eine sichere Geldanlage?

Grundsätzlich gelten Anleihen (noch) als eine relativ sichere Geldanlage. Doch wie dieser Fall zeigt bestehen auch hier erhebliche Risiken für die Anleger. Zum einen gibt es Emittenten, deren Geschäftsmodell auf einem Schneeballsystem oder Betrug basiert. Zum anderen gibt es auch verschiedene allgemeine Risiken. Das sind insbesondere das Bonitätsrisiko, das Zinsänderungsrisiko, das Inflationsrisiko, das Kündigungsrisiko und das Währungsrisiko.

Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner sind auf Bankrecht und Kapitalmarkrecht spezialisiert und helfen betroffenen Anlegern auch bei Problemen rund um das Thema Anleihen.

von | 2017-09-02T21:27:09+00:00 07/10/2016|Kategorien: Kapitalanlagerecht|Schlagwörter |keine Kommentare

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