MS Northern Endurance

MS Northern Endurance – Eine neue Insolvenz unter den Schiffsfahrtgesellschaften. MS Northern Endurance ist seit Mai 2016 insolvent. Insolvenzverwalter im Verfahren der Schiffsbeteiligung ist Rechtsanwalt Dr. Dietmar Penzlin aus Hamburg. Die Fondsanleger von MS Northern Endurance haben bereits eine Rückzahlungsaufforderung vom Anwalt bekommen und sollen die erhaltenen Zahlungen zurückzahlen. Die Anwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner in München empfehlen betroffenen Anlegern keine voreiligen Zahlungen vorzunehmen und stattdessen einen Anwalt mit der Überprüfung des Falles zu beauftragen.

Die Rückforderung von Ausschüttungen wird in vielen Fällen automatisch vorgenommen, ohne dass das Bestehen der Forderungen geprüft worden ist. Oft dürfen die Anleger die Rückzahlung verweigern und können dadurch erhebliche Kosten sparen. Anleger des Schiffsfonds sollten daher ihren Fall zeitnah überprüfen lassen.

MS Northern Endurance – Anspruch auf Schadensersatz?

Anleger haben oft auch Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn Anlageberater und Anlagevermittler die Beteiligung an MS Northern Endurance als eine sichere und zur Altersvorsorge geeignete Geldanlage angepriesen haben. Die Anleger hätten auf die erheblichen finanziellen Risiken bei Schiffsbeteiligungen hingewiesen werden müssen.

MS Northern Endurance – Vorgehensmöglichkeiten für Anleger

Besitzer einer Beteiligung an einem Schiffsfonds haben verschiedene Handlungsmöglichkeiten. Werden Rückzahlungen von Ausschüttungen an den Schiffsfonds gefordert, besteht oft die Möglichkeit die Zahlung zu verweigern. In den Fällen einer Falschberatung durch Berater oder Vermittler kommen außerdem Schadensersatzansprüche in Betracht. Betroffene sollten schnell handeln und einen Anwalt aufsuchen.

Rückforderungen von bereits geleisteten Ausschüttungen durch Insolvenzverwalter sind eine übliche Maßnahmen nach einer Insolvenz. Doch diese Rückforderungen sind in vielen Fällen schlicht unwirksam. Sind die Ausschüttungen aus dem operativem Gewinn der Gesellschaft gezahlt worden, dann müssen Anleger diese nicht zurückzahlen. Sie dürfen dann zurückgefordert werden, wenn diese aus der ursprünglichen Einlage eines Kommanditisten geleistet wurden.

Die Rechtsanwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner aus München prüfen Ihren Fall und finden für Sie die besten Vorgehensmöglichkeiten. Nehmen Sie noch heute Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie gerne.

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