OptionWeb Erfahrungen

OptionWeb ist einer der ältesten Anbieter für den Handel mit binären Optionen und wurde 2012 mit Hauptsitz auf Zypern gegründet. Kunden von OptionWeb wird die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten für das Trading mit binären Optionen geboten – kurzfristige Wetten auf steigende oder fallende Kurse, One-Touch-Handel, Pairs-Handel und vieles mehr. Anlegern werden maximale Renditen von über 80% versprochen, wenn der Handel mit den riskanten binären Optionen erfolgreich verläuft.

OptionWeb: Trading Erfahrungen beginnen auf Zypern

OptionWeb wird von der CySEC reguliert, der zypriotischen Finanzaufsichtsbehörde. Die CySEC war eine der ersten europäischen Behörden, die den Handel mit binären Optionen als Finanzinstrument anerkannte – einer von vielen Gründen, weshalb neben OptionWeb zahlreiche andere Anbieter binärer Optionen auf Zypern ansässig sind. Die Unternehmenszugehörigkeit von OptionWeb ist laut Webseite wahlweise SpotCapitalMarkets Ltd und Lionsman Capital Markets Ltd. Beide Unternehmen sind durch die CySEC registriert, die Webseite von OptionWeb ist dort jedoch nicht als anerkannte Domain vorzufinden.

Viele Anleger und Investoren fragen sich, ob Anbieter wie OptionWeb als Betrug, Scam, Anlagebetrug oder Abzocke einzustufen sind, oder ob die Geschäftstätigkeit auf seriösen Praktiken basiert. Eine gesunde Portion Skepsis scheint beim Handel mit den hochriskanten Finanzprodukten durchaus angebracht.

OptionWeb: Auszahlung durch Gewinne bei binären Optionen

OptionWeb bietet seinen Tradern 5 verschiedene Kontotypen an, für den Start muss eine Einlage von mindestens 200 € geleistet werden. Für Auszahlungen fallen Kosten an – sowohl in Form einer Bearbeitungsgebühr für die Transaktion selbst, als auch ein gewisser Anteil an den Gewinnen, welcher bei OptionWeb als Anbieter verbleibt. Die Höhe der einbehaltenen Gewinne ist abhängig vom Kontostatus. Gerade die Auszahlung kleinerer Beträge ist deshalb angesichts der Gebühren nicht effizient.

Erfahrungen mit OptionWeb: wie das Geschäft mit den binären Optionen abläuft

Trading-Plattformen wie OptionWeb bieten ihren Kunden verschiedenste Finanzprodukte an, die mit scheinbar lukrativen Wetten auf steigende oder fallende Kurse verbunden sind. Neben Finanzderivaten am Forex- und CFD-Markt stehen vor allem die binären Optionen in ihren facettenreichen Varianten im Blickpunkt. So setzt OptionWeb beispielsweise auf One-Touch Binary Options, bei denen ein Kurs innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums einen bestimmten Wert erreichen muss. Anleger können zudem auf verschiedene binäre Optionen wetten, beispielsweise 60 Seconds Binary Options oder Long Term Binary Options. Bei erfolgreichem Vorgehen winken aufgrund hoher Hebelwirkungen über 80% Rendite, bei Fehleinschätzungen droht der Totalverlust investierter Gelder. Zuweilen hat das Geschäft mit den binären Optionen den Charakter eines Casino-Besuchs – denn nicht zuletzt handelt es sich um hochriskante Finanzprodukte in einer von dubiosen Geschäftspraktiken durchsetzten Branche.

Binäre Optionen: aktuelle Entwicklung und Gesetzeslage

Die ESMA (European Securities and Markets Authority, europäische Wertpapieraufsicht) bemerkte bereits im Juli 2016 in einer Warnmeldung, dass der Markt für spekulative Finanzprodukte stetig wächst, ebenso wie die Anzahl von Investoren, die mit solchen Produkte enorme Verluste hinnehmen mussten. Binäre Optionen seien nicht standardisiert, unterscheiden sich bei jedem Anbieter in ihren Gebühren und Konditionen. Die ESMA wies zudem auf eigene Studien hin, nach denen Verluste beim Handel mit binären Optionen überaus wahrscheinlich sind.

Die kritische Betrachtung des Handels mit binären Optionen führte in einigen Ländern bereits zu gesetzlichen Konsequenzen. In den USA ist der Handel mit Binary Options nur auf wenigen kontrollierten Märkten erlaubt, in Israel werden seit 2016 immer mehr Gesetze eingeführt, die Geschäfte mit binären Optionen unterbinden. Im August 2016 folgte schließlich das erste europäische Land mit gesetzlichen Maßnahmen: Vermarktung und Verkauf vieler gehebelter Produkte, darunter auch binäre Optionen, wurden in Belgien verbannt.

Sogar das FBI führt Ermittlungen durch und bezeichnet den Betrug mit binären Optionen als ein globales Problem. Ein Verbot für binäre Optionen in Deutschland ist derzeit noch fraglich, womöglich aber nur eine Frage der Zeit. „Anleger verlieren mit dieser Art von Wetten in den allermeisten Fällen“, resümiert Elisabeth Roegele, Leiterin der Wertpapieraufsicht der BaFin.

Die jüngste Entwicklung in Frankreich dürfte auch den Anbieter OptionWeb treffen, der am dortigen Markt stark vertreten ist. Mit dem Gesetz Sapin II werden Partnerschaften mit Unternehmen untersagt, die mit hochriskanten Finanzprodukten handeln. Das betrifft unter anderem OptionWeb, das als Sponsor des bekannten Fußball-Vereins Paris Saint-Germain auftrat.

Optionweb: Erfahrungen von Anlegern

Wer im Internet auf die Suche nach Erfahrungsberichten zu OptionWeb und anderen Anbietern binärer Optionen begibt, trifft auf eine Unmenge von Ergebnissen. Doch welche dieser Berichte sind vertrauenswürdig und tatsächlich objektiv? Anleger sollten die Tests, in denen Anbieter durchweg überaus positiv abschneiden, mit Vorsicht genießen. Auf kritische Punkte und mögliche Risiken wird kaum hingewiesen, vielmehr erscheinen die Erfahrungsberichte wie reine Werbung. Eine Überraschung wäre dies nicht, da Anbieter binärer Optionen hohe Summen ins Online-Marketing investieren. Sucht man nun nach „OptionWeb Betrug“, so erscheinen nicht nur seriöse Berichte, sondern eben auch werbliche Inhalte, die man immer hinterfragen sollte.

Anlagebetrug: rechtliche Problemfelder bei binären Optionen

Trotz aller Warnungen und der offensichtlichen Risiken versuchen viele Anleger ihr Glück mit dem Handel von binary options. Sollte es zu einem Verdacht auf einen möglichen Anlagebetrug kommen, können sich Investoren durchaus gegen die Abzocke zur Wehr setzen. Die wichtige Grundlage stellt eine rechtliche Beratung durch einen Anwalt dar, der in Bereichen wie Anlagebetrug, Kapitalmarktrecht und Anlegerschutz versiert ist.

Kursmanipulationen oder leergeräumte Kundenkonten können aus dem erhofften großen Gewinn einen finanziellen Alptraum machen. Anleger geben oft klein bei, wenn die Anbieter in einem anderen Land ansässig sind, das so weit entfernt ist. Doch selbst in diesen Fällen lassen sich mit Hilfe einer Kanzlei verschiedenste rechtliche Mittel ausschöpfen. Ein Beispiel: wenn es trotz erzielter Gewinne keinen oder nur teilweisen Auszahlungen kam, können die Auszahlungsansprüche gemäß § 305c BGB oder die Herausgabe der geleisteten Einzahlungen nach § 812 BGB als rechtliche Grundlage dienen.

Die konkrete Vorgehensweise bei einem Verdacht auf Kapitalanlagebetrug bedarf immer der individuellen Betrachtung des Einzelfalls, die von einer Anwaltskanzlei durchgeführt wird und auch die weitere Planung des rechtlichen Vorgehens beinhaltet.

Anwalt einschalten: Rechtsberatung im Bereich binäre Optionen

Herfurtner Rechtsanwälte ist eine Kanzlei mit Standorten in München und Hamburg. Zu den Rechtsgebieten gehören unter anderem Anlagebetrug, Kapitalmarktrecht, Bankrecht und Wirtschaftsrecht. Die Anwälte der Rechtsanwaltsgesellschaft betreuen zahlreiche Mandanten im Bank- und Kapitalmarktrecht in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Benelux-Staaten, die beim Handel mit binären Optionen finanzielle Schäden erlitten haben.

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