Finanzkrise

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Finanzkrise – Herfurtner Rechtsanwälte beraten bei Verlusten durch Bankgeschäfte, Derivate und Optionen – Standorte München und Hamburg

Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht verstärkt Team

Fachanwältin bei Herfurtner Rechtsanwälte  - Wir freuen uns über einen kompetenten Neuzugang in unserem Kanzleiteam! Fachanwältin Eva-Maria Ueberrück ist seit 2002 als Anwältin in München zugelassen und betreut Mandanten seit 2004 insbesondere im Bank- und Kapitalmarktrecht. Für ihre Mandanten hat sich Fachanwältin Eva-Maria Ueberrück vor allem im Bereich des Wertpapierrechts einen Namen gemacht: Ihre rechtsanwaltliche Tätigkeit im Bereich der „Zertifikatsklagen“ hat den Weg zu den bekannten BGH-Entscheidungen zum Emittentenrisiko sowie zur Aufklärung über ein Sonderkündigungsrecht mitgeebnet. Sie vertrat bei Schadensersatzklagen wegen Falschberatung beim Vertrieb von Anleihen und/oder Zertifikaten der insolventen Investmentbank „Lehman Brothers“, deren Insolvenz die Finanzkrise mit auslöste. Auch im Rahmen der Vertretung von Anlegern offener Immobilienfonds hat sie die Rechtsprechung zu Gunsten der Anleger mitbeeinflusst. So war sie unter anderem Wegbereiterin zu den Bundesgerichtshof-Urteilen zur ungefragten Aufklärungspflicht von Beratern über das sogenannte Schließungsrisiko bei offenen Immobilienfonds. Über eine große und langjährige Expertise verfügt Fachanwältin Ueberrück auch im [...]

Privatanleger gegen Staaten

Privatanleger im Recht – Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass privatrechtliche Zahlungsansprüche gegen Staaten von diesen nicht aufgrund Zahlungsunfähigkeit verweigert werden können. Auch wenn eine Mehrheit der Gläubiger freiwillig einer Umschuldung zustimmt, kann ein Staat die Leistungen nicht zeitweise verweigern. Es sei keine allgemeine Regel des Völkerrechts feststellbar sei, die einen Staat gegenüber Privatanlegern berechtigt, Zahlungen aufgrund der genannten Gründe auszusetzen. Bundesgerichtshof bejaht Zahlungsverpflichtung der Republik Argentinien gegenüber Privatanleger Die jeweiligen Privatanleger machten Ansprüche aus Inhaberschuldverschreibungen geltend, die von dem beklagten Staat im Jahr 1997 bzw. im Jahr 1996 ausgegeben wurden. Ein Kläger begehrte die Rückzahlung des Nominalbetrags des von ihm erworbenen Miteigentumsanteils an den Ende Oktober 2009 fällig gewordenen Schuldverschreibungen nebst fällig gewordenen Zinsen. Der Kläger in der zweiten Sache begehrt die Zahlung der aus den Schuldverschreibungen fällig gewordenen Zinsen nebst einem nach seiner Behauptung wegen der Nichtzahlung dieser Zinsen entgangenen Gewinn. Argentinien sieht sich seit geraumer Zeit mit erheblichen [...]