GSI Triebwerksfonds 3 – Rechtsberatung

GSI Triebwerksfonds 3: der hochspekulative Fonds steht vor dem Aus. Anleger müssen mit hohen Verlusten rechnen. Die Kanzlei Herfurtner klärt über Rechtsmöglichkeiten auf. GSI Triebwerksfonds 3 – Anlegern drohen hohe Verluste Die Investition erschien für viele Anleger vielversprechend: im Jahr 2008 versprach der „GSI Triebwerksfonds 3“ hohe Renditen bei vergleichsweise kurzen Laufzeiten. Die Mindestinvestition betrug 15.000 US-Dollar. Der Emittent des Fonds, die GSI Triebwerke Drei GmbH & Co. KG, hatte zuvor mit Hilfe von Fremdkapital zehn Triebwerke erworben, die über verschiedenen Laufzeiten an sechs Airlines vermietet wurden. Aus heutiger Sicht lässt sich sagen, dass der GSI Triebwerksfonds 3 zum Flop wurde – die Anleger müssen mit enormen Verlusten bis hin zum Totalausfall ihres Kapitaleinsatzes rechnen. Zahlreiche Investoren versuchen nun, ihr Geld mit Hilfe von Schadensersatzansprüchen oder Rückabwicklungen zu retten. Wie der gescheiterte Fonds entstand Weshalb in ein komplettes Flugzeug investieren, wenn die Turbinen die dauerhaft wertvollsten Komponenten darstellen? Die [...]

Autark Invest AG Liechtenstein

Autark Invest AG - Die Autark Gruppe gerät immer mehr in negative Schlagzeilen. Die Rechtsanwälte der Kanzlei Herfurtner informieren über aktuelle Entwicklungen. Autark Invest AG – das fragwürdige Geschäft mit Nachrangdarlehen Die Autark Invest AG ist ein Unternehmen mit Sitz in Liechtenstein, das nach eigenen Angaben im weltweiten Börsen-, OTC- und Brokerhandel tätig ist. Die Autark Invest AG gehört zur Autark Holding AG mit Büro in Dortmund. In diesem Unternehmensgeflecht ist noch ein weiterer Name von Bedeutung: die Autark Vertrieb- und Beteiligung GmbH, mittlerweile verschmolzen mit der Autark Invest AG. Die heutige Autark Invest AG vergab bis zum 31.12.2015 Nachrangdarlehen, die von Experten als äußerst riskant eingestuft werden. Die Stiftung Warentest rät Anlegern mittlerweile sogar, die Ratenzahlungen für die Nachrangdarlehen der Autark Invest AG einzustellen. Autark Gruppe: Staatsanwaltschaften ermitteln wegen Betrugs Bis zu 7,5% jährliche Zinsen und eine Laufzeit von bis zu 30 Jahren – dieser Deal in Form [...]

MS Hammonia Pescara – Insolvenz

MS Hammonia Pescara - Atlantic Schiffsfonds befindet sich im vorläufigen Insolvenzverfahren. Anleger sollten nun rechtliche Mittel ausschöpfen. Für die Anleger des Schiffsfonds MS Hammonia Pescara brachte der Dezember keine guten Nachrichten. Am 7. Dezember wurde ein vorläufiges Insolvenzverfahren durch das Amtsgericht Hamburg eröffnet (Az.: 67g IN 480/16), zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Christoph Morgen bestellt. Investoren müssen nun mit hohen Verlusten bis hin zum Totalausfall der Beteiligungen im Wert von etwa 40 Millionen Euro rechnen. Trotz der Hiobsbotschaft gibt es einen Lichtblick: Anleger des Schiffsfonds haben die Möglichkeit, rechtliche Mittel in die Wege zu leiten und Ansprüche auf Schadensersatz geltend zu machen. MS Hammonia Pescara: wie der Weg in die Insolvenz begann Die Atlantic Gesellschaft zur Vermittlung Internationaler Investitionen mbH & Co. KG ist seit 1998 am Markt tätig und ein Tochterunternehmen der Rickmers Gruppe. Die Rickmers Gruppe geht zurück auf die 1834 gegründete Rickmers Reederei, die heute in [...]

MS Hammonia Berolina – Insolvenz

MS Hammonia Berolina Insolvenz – Anleger sollten Ihre Ansprüche prüfen lassen. Am 06.12.2016 hat das Amtsgericht Reinbek das vorläufige Insolvenzverfahren über die MS “Hammonia Berolina” Schiffahrts GmbH & Co. KG eröffnet (Az.: 8 IN 235/16). Das Emissionshaus HCI Capital AG hat die Schiffsbeteiligung MS Hammonia Berolina ab dem Jahr 2006 angeboten. Anlegern des Schiffsfonds drohen nun zehn Jahre später enorme Verluste und ein möglicher Totalverlust Ihrer Investition. Die MS „Hammonia Berolina“ ist ein Containerschiff, welches im Jahr 2007 fertiggestellt wurde. Die Tragfähigkeit beträgt 34.035 tdw. Die Stellplatzkapazität liegt bei 2.546 T€. Als Investitionsvolumen wurde von der HCI Capital AG € 36.091.000,00 angepeilt. Als Fremdkapital sollten EURO 23.816.000,00 aufgenommen werden. Die Insolvenz der MS Hammonia Berolina ist kein Einzelfall. Die gesamte Schifffahrtsbranche steckt seit dem Jahr 2008 in einer Dauerkrise. Die Ausschüttungen liegen weit unterhalb der Erwartungen der Fonds-Anbieter und Investoren. Neben den hohen Verlusten müssen Anleger auch damit rechnen, [...]

ConTrust Energiefonds

ConTrust Energiefonds – Manche Investments schonen die Umwelt, aber nicht alle Investitionen schonen den Geldbeutel der Anleger. Die ConTrust Energiefonds wirbt mit 8% Ausschüttung ab dem 3. Jahr – steigend. Die Beteiligung sind ab dem 10. Jahr jährlich kündbar. Die Erträge sollen durch gesetzlich garantierte Abnahme von Strom und die Einspeisevergütung garantiert werden. Eine Ertragssteigerung soll durch Wärmeverkauf möglich sein. Die Mindestbeteiligung liegt bei EURO 10.000,00. Auch ist eine Einzahlung in Raten möglich. ConTrust Energiefonds Folgende Fonds wurden platziert: ConTrust Energie Fonds 1. KG - ConTrust Energiefonds GmbH & Co. 1. KG ConTrust Energie Fonds 2. KG - ConTrust Energiefonds GmbH & Co. 2. KG ConTrust Energie Fonds 3. KG - ConTrust Energiefonds GmbH & Co. 3. KG Die Werbung des Unternehmens stellt ein Investment für mehr Lebensqualität durch eine gesündere Umwelt dar. Es soll sich um ethische Energie Investments handeln. Insbesondere werden Investitionen in Biomasseheizkraftwerke favorisiert. Anleger konnten [...]

Conti Schiffsfonds – Schadensersatz

Conti Schiffsfonds – Nach Angaben des Unternehmens haben 15.000 Anleger etwa 1,7 Milliarden Euro in 70 Schiffen der Conti investiert. Wie auch in anderen Fällen von Beteiligungen an Schiffsfonds können auch hier die Gewinnprognosen nicht immer eingehalten werden. Viele Anleger möchten deshalb wissen, ob sie ihre Beteiligung beenden können und gegebenenfalls auch Schadensersatz verlangen können. Conti Schiffsfonds – Folgen der Hanjin Shipping Insolvenz Hanjin Shiping Co. Ltd., eine der größten Reedereien der Welt ist seit 2016 in der Insolvenz. Wie das Manager Magazin berichtet sind zwölf Schiffsgesellschaften der Conti-Gruppe von der Hanjin Shipping Pleite betroffen. Die Forderungen dieser Gesellschaften gegen Hanjin Shipping belaufen sich auf 60 Millionen Dollar. Derzeit lässt sich jedoch nicht sicher einschätzen wann bzw. ob diese Forderungen beglichen werden können. Somit könnte sich die Hanjin Shipping Insolvenz auch auf die Conti Schiffsfonds auswirken. Anleger sollten sich daher rechtzeitig über ihre Vorgehensmöglichkeiten informieren. Möglichkeiten der Anleger Je [...]

Lyoness – Ausstieg für Partner

Lyoness Europe AG ist ein im Jahre 2003 gegründetes Unternehmen mit Sitz in der Schweiz, das ein globales internationales Netzwerk aus Mitgliedern und Partnerunternehmen darstellt. Viele Kunden und Geschäftspartner wollen ihr Geld zurück. Zu Recht? Lyoness – vielversprechendes Geschäftsmodell oder Schneeballsystem? Mitglieder von Lyoness Europe AG sollen von besseren Bedingungen bei den Partnerunternehmen profitieren und die Unternehmen sollen loyale Kunden gewinnen. Das Geschäftsmodell des Unternehmens klingt also erstmal vielversprechend und fair. Doch bekanntlich steckt der Teufel im Detail. Wie das Wirtschaftsblatt berichtet, hat das Handelsgericht in Wien 61 Klauseln der Geschäftsbedingungen der Grazer Einkaufsgemeinschaft für gesetzeswidrig erklärt. Selbst erfahrene Anwälte und Verbraucherschützer dürften selten derart fehlerhafte Geschäftsbedingungen erlebt haben. In der Schweiz ist bereits ein Urteil des Kantonsgerichts Zug ergangen, wonach die Verträge ungültig sind, berichtet K-Tipp. Die Premium Verträge der Firma sind demnach komplett widerrechtlich. Nach diesem Gerichtsurteil können viele Lyoness Kunden in der Schweiz ihr Geld zurückfordern. Lyoness [...]

VW Klage

VW Klage – Durch enorme Kursverluste der VW-Aktie nach Bekanntwerden des Abgas-Skandals sind Anlegern Verluste in Milliardenhöhe entstanden. Die Anwaltskanzlei Herfurtner vertritt geschädigte Anleger vor dem Landgericht Braunschweig. VW-Aktionäre haben erhebliche Verluste durch die Abgas-Manipulationen erlitten. Da sich VW grundsätzlich weigert die Ansprüche der Anleger außergerichtlich zu erfüllen, ist die Klage vor dem Landgericht Braunschweig die Möglichkeit Ansprüche auf Schadensersatz durchzusetzen. VW Klage – welche Anleger haben Ansprüche auf Schadensersatz? Anleger, die Aktien im Zeitraum 06.06.2008 – 17.09.2015 gekauft haben, sind grundsätzlich anspruchsberechtigt. Betroffen sind VW Stammaktien, VW Vorzugsaktien, VW Anleihen, Porsche Aktien, Derivate auf VW Aktien (z.B. Optionsscheine, Zertifikate, Optionen). VW Klage - Muss VW Schadensersatz leisten? VW Klage - VW hat die Informationen über die Abgas-Manipulationen nicht rechtzeitig veröffentlicht und ist daher den Anlegern zum Schadensersatz verpflichtet, so Rechtsanwalt Patrick Wilson. Grundsätzlich wäre VW verpflichtet gewesen, seine Anleger über die heikle Situation im Zusammenhang mit den Manipulationen zu [...]

Urteil Fremdwährungskredit

Urteil Fremdwährungskredit - Unsicherheit für Banken und Vermögensberater - Verbraucher und Verbraucherschützer begrüßen Urteil zu Fremdwährungskrediten. In einem Urteil vom 5.4.2013 (8 Ob 66/12g) hat der OGH in Österreich der Klage von Verbraucher stattgegeben. Diese hatten auf Feststellung der Haftung für Schäden geklagt, die ihnen aus der Umschuldung eines EUR-Abstattungskredits in einen Schweizer Fremdwährungskredit entstanden sind. Die Entscheidung freut Verbraucher und Verbraucherschützer, und verstärkt die Unsicherheit auf der Seite der Banken. Das klagende Ehepaar hatte vor Abschluss des Fremdwährungskredites keine Erfahrung mit Finanzierungsgeschäften oder ähnlichen Transaktionen. Neben der finanzierenden Bank würde die beratende Vermögensberatungsgesellschaft verklagt. Die Kläger kontaktierten im Jahr 2005 eine selbständige Vermögensberaterin, die sich als regionale Geschäftsstellenleiterin der Vermögensberatergesellschaft vorstellte. Sie empfahl eine Umschuldung des für die Kläger „ungünstigen“ Abstattungskredits auf einen endfälligen Fremdwährungskredit in Schweizer Franken. Eine Aufklärung über Risiken des Fremdwährungsdarlehens erfolgte dabei nicht. Die Kläger schlossen im Verlauf des Jahres 2005 eine fondsgebundene Lebensversicherung, mit [...]

Captura GmbH meldet Insolvenz an

Die Captura GmbH hat Insolvenz angemeldet. Das vorläufige Insolvenzverfahren wurde vom Amtsgericht München bereits eröffnet. Geschäftsfeld der Captura GmbH war der Ankauf und die Investition in Grundstücke und Immobilien. Zu diesem Zwecke hat die Gesellschaft bei Anlegern mehr als 33 Millionen Euro eingeworben. Als Anlageform wurden hierbei bevorzugt Nachrangdarlehen und Inhaberschuldverschreibungen gewählt. Attraktiv für Anleger wurde das Angebot der Captura GmbH, weil insbesondere im Rahmen der Nachrangdarlehen mit kurzen Laufzeiten (180 bzw. 360 Tage) und vergleichsweise hohen Zinsen von bis zu 7,95 Prozent geworben wurde. Dabei wurden die Nachrangdarlehen stets als rentabel und sicher für Anleger dargestellt. Vertrieben wurden die Beteiligungen an der Captura GmbH unter anderem von dem Maklerpool Fonds Finanz Maklerservice GmbH mit Sitz in München. Um möglichst schnell auf dem Markt Fuß zu fassen, hat das Unternehmen Vermittlern hohe Provisionen von bis zu 15 Prozent für den Vertrieb ihrer Produkte gezahlt. Ein besonders großer Anreiz für die [...]