Warnungen für Investoren Januar 2017

Herfurtner Rechtsanwälte warnen vor Personen und Unternehmen, die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen versuchen, nicht unerhebliche Beträge zu ergaunern. Die Methoden von Anlagebetrügern werden immer anspruchsvoller. Es lohnt sich also zu wissen, worauf man achten muss. Betrüger nutzen das Telefon und Emails, um den ersten Kontakt herzustellen. Wie erkennt man einen Betrugsversuch? Die Art und Weise wie Betrüger vorgehen, ändert sich ständig. Es gibt aber bestimmte Grundsätze, die man beachten sollte, um auf Nummer sicher zu gehen. Diese Anzeichen sollten Sie aufhorchen lassen. Sie erhalten einen Anruf, eine Email oder einen Brief ohne Grund. Sie werden gebeten persönliche Angaben zu machen oder Passwörter zu nennen. Ihre Bank wird Sie niemals auffordern, ihr Passwort oder ihren PIN-Code Preis zu geben. Sie werden unter Druck gesetzt und sollten rasche Entscheidungen treffen. Betrüger wollen ihnen keine Zeit zum Nachdenken geben. Sie sollen Vorkasse-Zahlungen leisten. Sie haben noch niemals von dem genannten Preisausschreiben gehört, [...]

Kleinanlegerschutzgesetz

Kleinanlegerschutzgesetz – Anleger sollen durch mehr Informationen und Transparenz vor Verlusten geschützt werden. Anleger haben durch Investitionen in Vermögensanlagen in den letzten Jahren erhebliche Verluste erlitten. Sie haben in Produkte investierten, die nur einer eingeschränkten Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterlagen. Zu den Investments, die ein Kleinanlegerschutzgesetz nötig gemacht haben, gehört z.B. der Fall Prokon. Durch die Insolvenz des Windenergiekonzerns hatten rund 75.000 private Investoren mehrere hundert Millionen Euro verloren. Anleger waren mit einer angeblich garantierten Rendite von 8 % jährlich zum Kauf von Genussscheinen gelockt worden. Viele von Ihnen verloren ihre komplette Altersvorsorge. Zu diesem sog. Grauen Kapitalmarkt zählen Anteile an geschlossenen Fonds, „partiarische Darlehen“ und Nachrangdarlehen.  Da Investoren hier kaum abgesichert sind und im Extremfall sogar noch Geld nachschießen müssen, drohen mit diesen Anlageformen hohe Risiken. Dem soll das Kleinanlegerschutzgesetz entgegentreten. Die eingetretenen Verluste beruhten auch auf der fehlerhaften Annahme der Anleger, hohe Renditen könnten ohne Risiko [...]