Schiffsfonds – Ab dem Jahre 2000 stieg die Popularität der Schiffsfonds in neue Dimensionen. Aufgrund der positiven Prognosen hinsichtlich des zukünftigen Auftragsvolumens und der steigenden Nachfrage auf dem Weltmarkt, haben zehntausende private Investoren Beteiligungen an Schiffen erworben. Ein Großteil dieser Investoren stammte dabei aus Deutschland. Es flossen viele Milliarden in den Bau, die Instandhaltung und den Betrieb dieser Schiffe. Schiffsfonds waren für Anleger und Vermittler gleichermaßen attraktiv. Die einen versprachen sich zweistellige Renditen, während die anderen hohe Vermittlungsprovisionen einstrichen. Dieser Umstand erklärt auch die weite Verbreitung der Schiffsfonds.

MS Hammonia Pescara – Insolvenz

MS Hammonia Pescara - Atlantic Schiffsfonds befindet sich im vorläufigen Insolvenzverfahren. Anleger sollten nun rechtliche Mittel ausschöpfen. Für die Anleger des Schiffsfonds MS Hammonia Pescara brachte der Dezember keine guten Nachrichten. Am 7. Dezember wurde ein vorläufiges Insolvenzverfahren durch das Amtsgericht Hamburg eröffnet (Az.: 67g IN 480/16), zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Christoph Morgen bestellt. Investoren müssen nun mit hohen Verlusten bis hin zum Totalausfall der Beteiligungen im Wert von etwa 40 Millionen Euro rechnen. Trotz der Hiobsbotschaft gibt es einen Lichtblick: Anleger des Schiffsfonds haben die Möglichkeit, rechtliche Mittel in die Wege zu leiten und Ansprüche auf Schadensersatz geltend zu machen. MS Hammonia Pescara: wie der Weg in die Insolvenz begann Die Atlantic Gesellschaft zur Vermittlung Internationaler Investitionen mbH & Co. KG ist seit 1998 am Markt tätig und ein Tochterunternehmen der Rickmers Gruppe. Die Rickmers Gruppe geht zurück auf die 1834 gegründete Rickmers Reederei, die heute in [...]

Conti Schiffsfonds – Schadensersatz

Conti Schiffsfonds – Nach Angaben des Unternehmens haben 15.000 Anleger etwa 1,7 Milliarden Euro in 70 Schiffen der Conti investiert. Wie auch in anderen Fällen von Beteiligungen an Schiffsfonds können auch hier die Gewinnprognosen nicht immer eingehalten werden. Viele Anleger möchten deshalb wissen, ob sie ihre Beteiligung beenden können und gegebenenfalls auch Schadensersatz verlangen können. Conti Schiffsfonds – Folgen der Hanjin Shipping Insolvenz Hanjin Shiping Co. Ltd., eine der größten Reedereien der Welt ist seit 2016 in der Insolvenz. Wie das Manager Magazin berichtet sind zwölf Schiffsgesellschaften der Conti-Gruppe von der Hanjin Shipping Pleite betroffen. Die Forderungen dieser Gesellschaften gegen Hanjin Shipping belaufen sich auf 60 Millionen Dollar. Derzeit lässt sich jedoch nicht sicher einschätzen wann bzw. ob diese Forderungen beglichen werden können. Somit könnte sich die Hanjin Shipping Insolvenz auch auf die Conti Schiffsfonds auswirken. Anleger sollten sich daher rechtzeitig über ihre Vorgehensmöglichkeiten informieren. Möglichkeiten der Anleger Je [...]

MS Northern Endurance

MS Northern Endurance – Eine neue Insolvenz unter den Schiffsfahrtgesellschaften. MS Northern Endurance ist seit Mai 2016 insolvent. Insolvenzverwalter im Verfahren der Schiffsbeteiligung ist Rechtsanwalt Dr. Dietmar Penzlin aus Hamburg. Die Fondsanleger von MS Northern Endurance haben bereits eine Rückzahlungsaufforderung vom Anwalt bekommen und sollen die erhaltenen Zahlungen zurückzahlen. Die Anwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner in München empfehlen betroffenen Anlegern keine voreiligen Zahlungen vorzunehmen und stattdessen einen Anwalt mit der Überprüfung des Falles zu beauftragen. Die Rückforderung von Ausschüttungen wird in vielen Fällen automatisch vorgenommen, ohne dass das Bestehen der Forderungen geprüft worden ist. Oft dürfen die Anleger die Rückzahlung verweigern und können dadurch erhebliche Kosten sparen. Anleger des Schiffsfonds sollten daher ihren Fall zeitnah überprüfen lassen. MS Northern Endurance – Anspruch auf Schadensersatz? Anleger haben oft auch Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn Anlageberater und Anlagevermittler die Beteiligung an MS Northern Endurance als eine sichere und zur [...]

MS Northern Endeavour

MS Northern Endeavour – Die Schiffsfahrtgesellschaft MS Northern Endeavour ist seit Mai 2016 in der Insolvenz. Damit hat MS Northern Endeavour das gleiche Schicksal wie viele andere Schiffsfonds. Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Dr. Dietmar Penzlin aus Hamburg. In den vergangenen Tagen haben zahlreiche Anleger Post vom Anwalt erhalten und sind zur Rückzahlung der an sie geleisteten Zahlungen aufgefordert worden. Viele Anleger haben sich bereits an die Anwaltskanzlei Herfurtner in München gewendet und eine Überprüfung der Forderungen in Auftrag gegeben. Die Zahlungsaufforderung kann von verschiedenen Rechtsanwälten vorgenommen worden sein, unter anderem auch von Rechtsanwalt Volker Hey aus Berlin. Anleger sollten wissen, dass eine derartige Rückforderung von Ausschüttungen nicht immer berechtigt ist. Vielmehr haben die Anleger in vielen Fällen das Recht die Rückzahlung zu verweigern. Es bedarf grundsätzlich wirksamer vertraglicher Regelungen, die eine derartige Rückforderung regeln. Andernfalls ist die Rückforderung oft unberechtigt. Auch im Fall MS Northern Endeavour sollten die im Raum stehenden [...]