72Option – Der Anbieter für binäre Optionen 72Option bewirbt seine Produkte global. Zum Handel mit binären Optionen und der Firma 72Option findet man im Internet viele Informationen und Berichte. Positive Erlebnissen mit Plattformen von binären Optionen wie 72Option werden geschildert.

In zahlreichen Forum-Beiträgen kann man von erfolgreichen Deals bei 72Option und schnellen Profiten lesen. Doch nicht selten sind diese Schilderungen schlicht und einfach unrichtig.

72 Option – Warnung von offizieller Seite

Vorsicht ist jedenfalls dann geboten, wenn vor einem Anbieter wie 72Option gewarnt wird. Die FCA (Financial Conduct Authority) hat am 15.08.2016 bekanntgegeben, dass die Plattform 72Option nicht über die erforderliche Autorisierung für den Handel mit finanziellen Produkten in Großbritannien verfügt.

Seit dem 03.01.2018 müssen Plattformen für binäre Optionen, die in Großbritannien tätig sind, durch die FCA autorisiert werden. Das heißt:

Dieser Hinweis gliedert sich ein in eine Reihe von Warnungen der FCA vor Plattformen, die mit binären Optionen handeln. Hier finden Sie eine aktuelle Liste der FCA mit Warnungen vor Anbietern von binären Optionen wie 72 Option.

Die FCA als Regulierungsbehörde ist zuständig für lizensierte Broker in Großbritannien. Bei unlizenzierten Brokern spricht die FCA nur Warnungen aus, wie im Fall von 72Option geschehen.

Dem Kunden eines unlizenzierten Anbieters steht so meist nicht der Weg zu einem Finanz-Ombudsman frei. In Deutschland ist unter anderem die BaFin gemäß § 4b Absatz 3 Satz 2 Finanzdienstleitungsaufsichtsgesetz (FinDAG) verpflichtet, auf die Möglichkeit eines solchen Verfahrens hinzuweisen.

Falls Sie als Kunde Geld bei einem unlizenzierten Broker investiert haben, erhöht sich die Gefahr, Opfer eines Betruges zu werden und sein investiertes Geld dauerhaft zu verlieren. Hier kann dann meist nur ein erfahrener Anwalt weiterhelfen.

72Option Erfahrung

Wie die Kunden des Anbieters 72Option tatsächlich behandelt werden, steht auf einem anderen Blatt. So finden sich Berichte darüber, dass Anleger, die sich weigern, weiter bei 72Option zu investieren, massiv unter Druck gesetzt werden.

Selbst wenn kein Geld zum traden mehr vorhanden ist, lassen die Mitarbeiter dieser Plattform nicht locker. Es scheint sogar vorzukommen, dass Anlegern damit gedroht wird, dass die gesamte Investition verloren geht, wenn nicht noch mehr Geld überwiesen wird. Verfügen die Kunden von 72Option dann selbst über keine Mittel mehr, werden sie teilweise sogar aufgefordert, einen Kredit aufzunehmen.

Weigern sich die Anleger, werden die Mitarbeiter des Anbieters teils sogar laut und ausfallend. Anstatt von einem “Expertenteam” betreut zu werden, das auch „Erfahrungen im Bereich des Risikomanagements“, entsteht vielmehr der Eindruck, dass die Interessen der Kunden bei diesem Anbieter nicht an erster Stelle stehen. Auch Auszahlungen von dem Anbieter 72Option zu erhalten, ist oft nicht problemlos möglich.

Obwohl der Anbieter damit wirbt, dass „die Zukunft gesichert sei“, wenn man bei diesem Anbieter einen Account eröffnet, ist offenbar eher das Gegenteil der Fall.

In vielen Fällen können Anleger Ihre eingezahlten Beträge vom jeweiligen Broker zurückfordern. Die Rechtsanwälte der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner bieten Ihnen rechtlichen Beistand bei Verlusten im Zusammenhang mit dem Unternehmen 72Option.

In fast allen uns bekannten Fällen sind Anleger von Anbietern von binary Options in die Irre geführt worden. Diesen Anlegern steht deshalb ein Anspruch auf Rückzahlung der geleisteten Beträge zu. Gerne stehen wir Ihnen als betroffenen Anleger daher für die Prüfung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche zur Verfügung.

Im Folgenden haben wir wichtige Hinweise zu 72Option für Sie zusammengestellt.

72Option – Manipulation oder schnell verdientes Bares?

Bekannter Anbieter in der Gruppe der Options-Broker ist 72Option. Private Anleger können sich bei 72Option registrieren und erhalten angeblich Renditen von bis zu 75% für geglückte Deals. Arbeitet der Broker 72Option seriös oder handelt es sich um Betrug?

Das angepriesene Ziel von 72Option ist es, ein intuitives Angebot für Neueinsteiger und Fachleute zu schaffen. Die Handelsplattform 72Option will grundsätzlich eine einfache webbasierte Bedienung ermöglichen.

72Option beschreibt sich selbst als Binary Options Trading Broker, der 100% webbasiert arbeitet und bei dem keine Software geladen werden muss. Alles was man tun müsste ist, sich mit dem Internet zu verbinden und mit den Trades bei 72Option beginnen.

Wie bei jeder Anlageform sollte man sich zu Beginn ausreichend über den Anbieter 72Option und die verschiedenen Möglichen Fallstricke informieren. Im Netz sind allerdings kaum vertrauenswürdige und objektive Informationen über den Anbieter 72Option zu finden. Der Grund dafür liegt auf der Hand – die Unternehmen wie 72Option geben viel Geld für Online-Werbung aus. Die allermeisten Artikel in Medien sowie Forum-Beiträge mit positiven Schilderungen stellen bezahlte Werbung dar.

72Option – Binary Options Trading

Für den Handel mit binary Options bei 72Option sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Verleitet von der vermeintlich einfachen Funktion dieses Finanzderivates erhoffen sich immer mehr Anleger schnelle Gewinne durch Wetten auf steigende oder fallende Kurse.

Beim Handel mit binären Optionen wird nicht der tatsächliche Vermögenswert der gehandelten Produkte (etwa Gold, Aktien, Öl, Währungen) erworben, sondern lediglich eine Wette auf die Kursentwicklung abgeschlossen. Über das „alles-oder-nichts“ Prinzip gewinnt oder verliert man bei 72Option den gesetzten Betrag. Dies ist ein entscheidender Unterschied zum Aktienhandel.

Dort kommt es in nur sehr wenigen Fällen zu einem Totalverlust. Die Laufzeit der einzelnen Deals kann von einigen Sekunden bis hin zu vielen Monaten betragen.

Kunden übersehen, dass Handel mit binären Optionen bei 72Option mit erheblichen Risiken verbunden sind. Ein vollständiger Verlust des eingesetzten Kapitals ist keine Ausnahme. Der Handel mit binary Options war bis vor kurzem nur Finanzinstituten und professionellen Tradern vorbehalten und wurde ausschließlich am OTC Markt betrieben. Verlockend für Privatanleger ist insbesondere, dass sie auch mit vergleichsweise geringen Summen einsteigen können. Das gilt auch für die Plattform 72Option.

Viele Anbieter wie 72Option für binäre Optionen werben damit, dass die bei ihnen beschäftigten Trader dank besonderer Erfahrung überdurchschnittlich hohe Profite vermitteln können. Doch die „Unterstützung durch erfahrene Berater“ bewirkt oft nur, dass das Geld des Kunden sich noch schneller verflüchtigt.

Die Rechtsanwälte der Kanzlei Herfurtner kennen viele Fälle, in denen Kunden auf Zusagen der Berater vertraut und dadurch erhebliche Verluste erlitten haben.

Fälle von Manipulation auch bei 72Option?

Das Trading bei 72Option mit binären Optionen kann nicht pauschal als Abzocke bezeichnet werden. Viele Anbieter von binären Optionen haben allerdings betrügerische Absichten. Es ist nicht einfach die Vertrauenswürdigkeit von Anbietern sofort zu erkennen. Binäre Optionen sind meist verschachtelt konstruiert und daher für Anleger nicht leicht zu verstehen. In der Regel sindaGBs der Broker nicht eindeutig gestaltet und inkludieren nur wenig Hinweise auf die hohen Verlust-Risiken.

Binäre Optionen werden mit übertriebenen Gewinn-Möglichkeiten beworben. In der Realität enden nach den Erlebnissen der Mandanten der Kanzlei Herfurtner Rechtsanwälte die meisten Trades mit einem Totalverlust. Bei binären Optionen und 72Option handelt es sich um spekulative Wetten, die bei einem langfristigen Handeln rein statistisch zu Verlusten führen. Die Profite landen bei den Anbietern. Teilweise werden Anleger aber auch einfach nur abgezockt. In einigen Einzelfällen wurden Kunden dazu gebracht Zugangsdaten Ihrer Online-Banking-Software weiterzugeben. In der Folge wurden privaten Bankkonten einfach abgeräumt.

Viele Händler bieten auch eine App für Smartphones an. Man findet dort viele negative Rezensionen. Oft wird von Abzocke berichtet. Manche Nutzer beschweren sich, dass ihre Guthaben unvermittelt verschwunden war, nachdem sie einige Zeit nicht aktiv getradet haben. Manchmal seien erzielte Gewinne trotz Aufforderungen nicht ausgezahlt worden. Viele Nutzer berichten von schlechten Erlebnissen, die der Werbung der Plattformen widersprechen.

Oftmals wird in Internet-Foren von hohen Profiten innerhalb kürzester Zeit geschrieben. Diese Berichte guter Erlebnisse machen jedoch keinen glaubwürdigen Eindruck. Des Öfteren werden diese Erfahrungen von angeblichen Kunden geteilt, die unter anderem auch sog. Stockfotos verwenden. Dabei handelt es sich um vorproduzierte Bilder, die meist über Bildagenturen verkauft werden und somit mit Gewissheit nicht den hinter dem Profil stehenden Forum-Nutzer zeigen.

Die Tatsache, dass auch Werbespots für binären Handel im Fernsehen zu sehen sind, ist ebenfalls kein Beleg für Seriosität. TV-Sender prüfen nicht, ob beworbene Dienstleistungen vollumfänglich mit den gesetzlichen Vorgaben kompatibel sind.

In vielen Fällen haben Benutzer von Anbietern für binäre Optionen den Eindruck, dass die Trades manipuliert werden. Das zu beweisen, ist nich ohne weiteres möglich. Plattformen nutzen hochkomplexe Software. Nur eine tiefergehende Begutachtung der Daten von 72Option führt zu belastbaren Erkenntnissen.

Anbieter von binären Optionen haben zahlreiche Tricks auf Lager, um mehr Geld zu verdienen. Viele Händler werben zum Beispiel mit Lockangeboten. Diese sind oft nicht mit gesetzlichen Regelungen zu vereinbaren. Problembehaftet sind etwa Angebote eines Bonus, den man vom Broker erhält.

Ombudsmann urteilt zugunsten eines Mandanten der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner

Der für Finanzdienstleistungen zuständige zypriotische Ombudsmann hat am 14.10.2016 bestimmt, dass ein Mandant der Anwaltskanzlei Herfurtner ihr Investment in Höhe von 125.000 Euro zurückbekommen soll. Hintergrund dieser Entscheidung ist die festgestellte Nichtbeachtung mehrerer gesetzlicher Regelungen durch einen bekannten und Händler von binary Options.

72Option Welche Optionen haben Mandanten?

Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner bekommen immer öfter Anfragen von Anlegern, die im Rahmen vom Handel mit binary Options viel Geld verloren haben oder das gewonnene Geld nicht ausbezahlt bekommen.

Viele Plattformen haben durch für Kunden unfaire Bedingungen und Manipulationen der Kursanzeige, die Nutzer der Plattform getäuscht. Dadurch kommt es zum Wegfall der Geschäftsgrundlage. Kunden können sich vom Vertrag lösen und Zahlung der geleisteten verlangen.

Gerät man an einen der betrügerischen Anbieter, bleibt danach nur noch der Weg zum Anwalt. Unsere Anwälte besprechen mit Ihnen gerne das weitere Vorgehen evtl. auch gegen 72Option. Dazu gehört neben der direkten Durchsetzung der Ansprüche unter anderem die Kontaktaufnahme mit Regulierungsbehörden, Ombudsmännern und Strafverfolgungsbehörden.

Kontaktieren Sie uns jetzt falls Sie Verluste durch den Anbieter 72Option erlitten haben.