Admiral Markets ist ein Online Broker für CFD Trading und Forex Handel. Die deutschsprachige Website des Anbieters ist unter https://admiralmarkets.de/ zu erreichen.

CFD ist die Bezeichnung für „Contract for Difference“, zu deutsch: Differenzkontrakt. Der Anlieger erwirbt hierbei keinen echten Wert, sondern spekuliert darauf, dass der Kurs eines zugrundeliegende Basiswertes sich in eine bestimmte Richtung entwickelt.

Die Differenz zum Einstandskurs ist gleichzusetzen mit einem Gewinn oder einem Verlust. Auf Admiral Markets können CFDs auf Kryptowährungen, Aktien, Indizes, Anleihen oder Metalle gehandelt werden. Der Admiral Markets Market Maker stellt hierbei die Liquidität.

Beim Forex Trading geht es darum, mit Währungen zu handeln. Man setzt dabei auf die Kursentwicklung einer Währung in Relation zu einer anderen. Zu den Standard-Währungspaaren gehören beispielsweise EUR/USD, EUR/GBP oder USD/GBP. Es gibt jedoch auch „exotischere“ Kombinationen, die deutlich volatiler sind.

Online Trading birgt generell Risiken, beim CFD Trading und Forex Handel ist es vor allem die Hebelwirkung, welche die Chancen und Risiken potenziert. Im schlechtesten Fall muss man schmerzhafte Verluste hinnehmen, bis hin zum Totalverlust der Einlage.

Bei Admiral Marktes verlieren, Eigenaussage auf der Website im November 2018, 83 % der Kleinanlegerkonten Geld beim CFD Handel. Daher wird im Footer-Bereich darauf hingewiesen, dass Anleger überlegen sollten, ob sie ausreichend Kenntnisse besitzen und ob sie bereit sind, das hohe Risiko einzugehen.

Haben Sie beim Trading auf Admiral Markets Verluste hinnehmen müssen? Dann können Sie sich an einen Rechtsanwalt wenden, um den Vorgang zu besprechen. Die Anwaltskanzlei Herfurtner (Hamburg, München) erreichen Sie für ein Erstgespräch hier im Kontaktbereich.

Admiral Markets Erfahrungen

Das Angebot von Admiral Markets ist seit dem Jahr 2001 am Markt. Der Anbieter wendet sich an ein globales Publikum. Bei der Auswahl der Region auf der Website stehen über 20 Unterseiten in verschiedenen Sprachen zur Verfügung.

Als Holding Company fungiert die Admiral Markets Group AS. Sie bündelt vier regionale Firmen unter ihrem Dach:

Unternehmensstruktur und Regulierung von Admiral Markets

Admiral Markets UK Ltd. mit Sitz in Großbritannien wird von der FCA (Financial Conduct Authority) reguliert und wurde autorisiert, Trading-Dienstleistungen für CFD und Forex anzubieten. Die Firma ist Mitglied des FSCS, des Financial Services Compensation Scheme.

Ein weiteres Unternehmen firmiert als Admiral Markets Cyprus Ltd. und hat seinen Sitz auf Zypern. Es ist autorisiert durch und wird reguliert von der CySEC, der Cyprus Securities and Exchange Commission. Das Unternehmen ist Mitglied des Investor Compensation Fund.

In Estland firmiert der Anbieter unter Admiral Markets AS. Er ist von der EFSA, der Estonian Financial Supervision Authority lizensiert und kann daher grenzüberschreitende Dienstleistungen in den 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und drei weiteren europäischen Ländern anbieten. Das Unternehmen ist Mitglied des Estonian Guarantee Fund und seit Januar 2018 an der Nasdaq Baltic gelistet.

Admiral Markets Australien wird von Admiral Markets Pty Ltd. repräsentiert, die über eine AFSL (Australian Financial Services Licence) verfügt. Sie wird reguliert von der ASIC, der Australian Securities and Investments Commission. Für den australischen Markt gibt es eine separate Website, die sich ausschließlich an australische Staatsbürger richtet.

Website, Angebot

Im oberen Bereich seiner Website stellt Admiral Markets fünf verschiedene Themen vor, über die man durch Klick auf einen Button mehr erfahren kann. Hier geht es darum, das Angebot zu vergleichen, die besten Produkte kennenzulernen oder die Ergebnisse von Kundenumfragen vorzustellen.

Admiral Markets wirbt mit der angebotenen Technologie, mit niedrigen Kosten und mit deutschem, in Berlin ansässigem Service. Weiterhin werden eine schnelle Ausführung der Orders sowie die Regulierung thematisiert.

Privatanleger und professionelle Kunden

Im nächsten Abschnitt auf der Homepage kann der User seine Trading-Konditionen wählen. Hierbei wird zwischen Privatanleger, bezeichnet als „Retail“-Kunde, und professionellem Trader („Professional“) unterschieden.

Privatinvestoren

Als Privatanleger profitiert man von einem Wegfall der Admiral Markets Nachschusspflicht. Denn CFD-Produkte mit Nachschusspflicht dürfen seit Intervention seitens der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) nicht mehr an Privatkunden verkauft werden.

In der Praxis bedeutet dies einen Anlegerschutz, denn der Anbieter schließt automatisch Positionen, falls das Konto in den Negativ-Bereich kippen sollte, und gleicht den Saldo aus.

Ebenfalls verboten für Kleinanleger wurden Incentives wie Boni, Rabatte oder Rückzahlungen. Diese sind entsprechend kein Bestandteil des Angebots an Privatkunden. Schließlich sind auch die Hebel für diese Kundengruppe kleiner als für professionelle Trader.

Professionelle Kunden

Umgekehrt sind die Hebel für professionelle Kunden deutlich größer, was die Gewinnchancen und Verlustmöglichkeiten potenziert. Gleichzeitig ist die Margin, die zu hinterlegende Sicherheitsleistung, niedriger. Diese Kundengruppe kann außerdem an allen Bonusprogrammen teilnehmen.

Die Nachschusspflicht ist hingegen nicht vollständig ausgeschlossen – nur bis zu einem Betrag von 50.000 GBP ist der Anleger hiervon befreit. Eine weitere Einschränkung gilt für Trader, die auf Admiral Markets als juristische Person agieren: Sie verzichten auf die Möglichkeit, im Falle eines Streits eine Aufsichtsbehörde zur Klärung hinzuzuziehen.

Admiral Markets Login – Kontotypen

Um ein Konto eröffnen, muss sich der Interessent zunächst im sogenannten „Trader Room“ registrieren. Ist dieser Schritt erfolgt, kann man sich als User bei Admiral Markets anmelden.

Bei der Wahl des Kontos sind die Trading Konditionen der erste Schritt. Hier ist zwischen Retail und Professional zu wählen. Innerhalb dieser beiden Teilbereiche gibt es je zwei Konten unter den Auswahlmöglichkeiten „Metatrader4“ und „Metatrader 5“.

Die Konten unterscheiden sich zum einen anhand der zur Verfügung gestellten Leistungsmerkmale, zum anderen was den Admiral Markets Spread angeht, also die Kosten, die beim Trading entstehen. Die Admiral Markets Mindesteinzahlung liegt, je nach Kontotyp, zwischen 200, 500 oder 1.000 EUR/GP/CHF/USD.

Ein Admiral Markets Demokonto steht ebenfalls zur Verfügung. Nimmt man dieses Angebot in Anspruch, erhält man Zugriff auf ein Tutorial. Die Demoversion ist kostenlos und für einen Zeitraum von 30 Tagen nutzbar. Danach besteht die Möglichkeit, ohne Verlust der Daten auf eines der Livekonten zu wechseln.

Admiral Markets Auszahlung und Einzahlung

Um Geld auf das Handelskonto zu transferieren, stehen diverse Möglichkeiten zur Verfügung. Banküberweisungen, Überweisungen per SOFORT Banking (Klarna) oder per Kreditkarte sind kostenlos, bei Überweisungen über Skrill oder Neteller fallen Gebühren an. Der Zeitraum, bis das Guthaben zur Verfügung steht, variiert von wenigen Minuten bis zu drei Werktagen, je nach Art der Überweisung.

Für alle Admiral Markets Kontomodelle erfolgen Auszahlungen per Banküberweisung, alternativ über Skrill oder Neteller. Hinsichtlich eines Mindestbetrags oder eines Maximalbetrags gibt es keine Limitationen. Transfers per Banküberweisung können bis zu zwei Mal im Monat kostenlos durchgeführt werden, bei Skrill und Neteller fallen Gebühren an.

Mit inaktiven Konten, die über ein Guthaben verfügen und über die während der letzten 24 Monate keine Order durchgeführt wurden, entstehen bei Admiral Markets Kosten in Höhe von 10 EUR/Monat.

Trading Plattformen auf Admiral Markets

Der Weg zur Teilnahme am Online Trading führt über die Nutzung einer Handelssoftware. Hierfür gibt es auf Admiral Markets verschiedene Alternativen, welche den Zugang über einen Desktop-Computer oder über mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets ermöglichen.

Admiral Markets MT4

Mit der Software Metatrader 4 können Kunden CFD Trading und Forex Handel betreiben. Sie steht für Windows und Mac-Betriebssysteme zur Verfügung, ebenso als Android- oder iOS-Version für mobile Devices.

Zusätzlich zur Basisversion bietet Admiral Markets eine sogenannte „Metatrader Supreme Edition“ an, die weitere Funktionen bereithält. Diese Erweiterung stellt beispielsweise weitere Widgets oder Echtzeitkurse zur Verfügung.

Ohne Softwareinstallation lässt sich der Admiral Markets Webtrader nutzen. Diesen kann man im Browser öffnen, unabhängig davon, ob man einen PC oder ein Mac nutzt.

Abschließend steht auch der Metatrader 5 zur Verfügung, als mobile oder als Desktop-Software. Sie wird auf der Website als neueste Generation für den Forex Handel bezeichnet.

Bildungsangebot

Viele Trading Plattformen bieten ihren Kunden Informationsmaterialien zu verschiedensten Themen rund um das Online Trading an. Auch auf der Website von Admiral Markets gibt es hierfür einen eigenen Bereich, der in sechs Unterpunkte unterteilt ist.

Von Webinar bis Video

An erster Stelle wird der User über demnächst anstehende Webinare informiert. Die Themen reichen von einer Admiral Markets DAX Analyse bis zu Marktbetrachtungen und werden jeweils von unterschiedlichen Moderatoren besprochen.

Im FAQ-Bereich von Admiral Markets werden Fragen zur Software Metatrader4, zu Forex- und CFD-Trading, zu Konten und Steuern oder zu den Konditionen für die unterschiedlichen Händlertypen beantwortet.

Des Weiteren kann man sich verschiedene Videos ansehen, die auf Youtube gehostet sind. Dort unterhält Admiral Markets einen eigenen Channel, dem knapp 5.000 Abonnenten folgen. Überwiegendes Thema hierbei ist der DAX, darüber hinaus werden auch Währungspaare und Markt-Techniken thematisiert.

Von Seminar bis Blog

Der Seminarbereich von Admiral Markets ist dazu gedacht, dem User die Gelegenheit zu geben, die eigenen Trading-Experten zu treffen. Zum Zeitpunkt der Betrachtung waren jedoch keine aktuellen Angebote verfügbar.

Im Glossar von Admiral Markets findet sich eine Erklärung der wichtigsten und geläufigen Begriffe aus der Finanzbranche. Diese sind alphabetisch sortiert, außerdem gibt es eine Suchfunktion.

Der Blog von Admiral Markets bündelt diverse Texte zu verschiedenen Themen, insgesamt wurden 11 Unterkategorien gezählt. Anhand von Artikeln und Tutorials sollen dem Leser Informationen zu Forex und CFD, zur Psychologie des Tradings oder zu verschiedenen Handelsinstrumenten vermittelt werden.

Kundengewinnung, Werbung

Der Wettbewerb der Online Broker ist groß, weshalb es für die Anbieter wichtig ist, um Neukunden zu werben. Während die Plattformen Plus500 und eToro beispielsweise über das Sponsoring von Fußballmannschaften ihren Bekanntheitsgrad zu steigern versuchen, setzt Admiral Markets auf andere Maßnahmen.

Im Rahmen des Empfehlungsmarketings kann man seine eigenen Kontakte auf das Angebot Admiral Markets aufmerksam machen. Entsteht aus dieser Bekanntmachung eine neue Kundenbeziehung, erhält man für seine Empfehlung eine Provision in Form einer Einmalzahlung oder einer Beteiligung an den von dem Geworbenen getätigten Umsätzen.

Trading im Internet – Risiken beachten

Online Plattformen bieten eine moderne Alternative zur Hausbank. Doch egal, ob man bei Admiral Markets oder GKFX, bei Oanda oder XTB sein Geld anlegt – es gibt einen signifikanten Unterschied zum Bankbesuch.

Denn während man mit dem Anlageberater oder Bankbetreuer die angedachten Investments persönlich besprechen kann, fällt die Beratung beim Online Trading meistens weg. Dieser Umstand kann, insbesondere beim CFD Trading, beim Forex Handel oder bei Investitionen in Kryptowährungen, weitreichende Konsequenzen haben.

Wer zu große Risiken eingeht oder sich – mangels Beratung – der Risiken nicht umfänglich bewusst ist, kann schnell sein Geld verlieren. Ist dies der Fall, sollte man den Trading Anbieter kontaktieren, um die Umstände zu klären und Abhilfe zu schaffen.

Auch ein (Vorab-)Gespräch mit einem Rechtsanwalt kann geraten sein, um eventuell bestehende Ansprüche zu prüfen. Scheitert die Kontaktaufnahme mit dem Online-Broker, kann die Kanzlei mit der Kommunikation betraut werden, um die Ansprüche direkt beim Anbieter durchzusetzen.