Affinity Group Investing ist wohl eine Firma aus der Finanz- und Investmentbranche (gewesen). So lauten zumindest Informationen, die unseren Rechtsanwälten vorliegen. Die Internetseite des Unternehmens unter der URL https://agroupinvesting.com/ zeigte zum Zeitpunkt der Texterstellung am 23.6.20 eine chinesische Werbung für einen Wettanbieter an.

Eine Nachricht lässt das Unternehmen Affinity Group Investing durchaus in einem trügerischen Licht erscheinen: Die britische FCA und die Schweizer FINMA haben für den Anbieter Warnmeldungen ausgesprochen.

Zudem haben verschiedene möglicherweise betroffene Kunden aktuell die Anwälte der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte kontaktiert und sich über ihre Möglichkeiten beraten lassen.

Von Finanzanlagen mit Affinity Group Investing wird deswegen ohne detaillierte Prüfung abgeraten. Denn Investoren setzen sich wohl einem großen wirtschaftlichen Risiko aus.

Affinity Group Investing – Rechtsanwälte unterstützen

Möchten Sie sich mit einem Rechtsanwalt besprechen und ermitteln, welche rechtlichen Maßnahmen Sie ergreifen können? Dann wenden Sie sich an die Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte.

Sie betreut Privatanleger, die Anlegerschutz suchen und wird darüber hinaus im Arbeitsrecht, im Genussrecht, im Kapitalanlagerecht oder im Gesellschaftsrecht tätig.

Die Anwälte sind Ansprechpartner für Anleger mit Sitz in ganz Europa. Möchten Sie einen Termin mit uns vereinbaren? Hier kommen Sie zur Kontaktaufnahme.

Affinity Group Investing – Vorhandene Angaben

Unseren Rechtsanwälten liegen, basierend auf Angaben von FCA und FINMA, folgende Daten zum Dienstleister Affinity Group Investing vor:

Name des Unternehmens: Affinity Group Investing (a trading style of MSgroup Limited)
Adressen: Trust Company Complex, Ajeltake Road, Ajeltake Island, Majuro, Marshall Inseln Mai 96960 sowie Chemie des Papillons, 1216 Cointrin-Genève, Schweiz
Telefonnummer: 0041 565087175
Homepage: https://agroupinvesting.com

Behördenwarnungen in Verbindung mit Affinity Group Investing

Am 6.12.2019 erging eine Warnmeldung der FCA zum Thema Affinity Group Investing. Aus dieser geht hervor, dass die Firma Finanzdienstleistungen oder -produkte angeboten habe, ohne dafür autorisiert zu sein.

Die Schweizer Finanzmarktaufsichtsbehörde FINMA setzte das Unternehmen schon am 12.7.2019 auf ihre Warnliste, da das Unternehmen möglicherweise bewilligungspflichtige Tätigkeiten ausübte, ohne die erforderliche behördliche Genehmigung zu besitzen.

Regulation und Lizenz von Affinity Group Investing

Aussagen zu einer Genehmigung und Beaufsichtigung durch andere staatliche Aufsichtsbehörden sind im Rahmen von Online-Recherchen nicht verfügbar. Es kann daher nicht ohne Vorbehalte gemutmaßt werden, dass der Anbieter über die für seine Geschäftstätigkeit obligatorischen Erlaubnisse verfügt.

Worauf Firmen wie Affinity Group Investing abzielen

Seit geraumer Zeit sind die Zinsen am Kapitalmarkt auf Rekordtief. Dies stellt Anleger mehr und mehr vor die Aufgabe, gewinnträchtigere Investitionsgelegenheiten zu identifizieren.

Davon profitieren in erster Linie nicht regulierte Unternehmen. Denn sie gaukeln vermeintlich sichere und lohnenswerte Investitionen vor, ohne aber de facto ein ernsthaftes Geschäft zu beabsichtigen.

Nimmt man ein solches Angebot an, ist nicht nur die Wut groß. Es sind auch etliche Anstrengungen nötig, um den Schaden wiedergutzumachen oder zumindest in Grenzen zu halten.

Affinity Group Investing ist ein Anbieter aus dem Ausland – was heißt das für den Anleger?

Die Liberalisierung des Welthandels hat sichtbare Konsequenzen für die Finanzindustrie. Globale Märkte sind bequem zugänglich, außerdem vereinfacht die Digitalisierung den Zugriff. Dies hat zur Folge, dass zahlreiche Anbieter – selbst aus dem Ausland – auf den Markt kommen, um Investoren für ihre Dienstleistungen zu begeistern.

Auch wo fremdländische Firmen mit mutmaßlich attraktiven Gewinnaussichten locken, sollte man achtsam sein. Denn sollte es zu Problemen kommen, ist es – anders als bei der eigenen Hausbank – merklich schwieriger, die Umstände im direkten Austausch zu besprechen.

Wo mögliche Risiken liegen und wie sich Investoren schützen können

Ein angeblicher Berater ruft Sie unaufgefordert an? Er bietet Ihnen den Erwerb von Investmentprodukten zum Sonderpreis an oder möchte Sie über einen attraktiven Fonds ins Bild setzen? Ein persönlicher Kontakt mit dem Berater kommt aber zu keiner Zeit zustande? Ein solches Verhalten sollte Anleger stutzig machen.

Kunden sollten nicht darauf verzichten, sich ausführlich über Anbieter zu informieren, bevor sie ihr Geld einem Dritten wie Affinity Group Investing überlassen. Häufig kann man Warnhinweise von Finanzaufsichtsbehörden und Rechtsanwälten finden, die einem die Risiken bestimmter Finanzanlagen aufzeigen.

In der Regel drängen schwarze Schafe des Geldgeschäfts Privatanleger zum sofortigen Vertragsabschluss. Um mögliche Kunden zu locken, schütten manche Unternehmen nach einem ersten Kontakt mit geringem Kapitaleinsatz ansehnliche Profite aus. Haben Sie ähnliche Erfahrungen gesammelt?

Liegt einer der folgenden Punkte vor, sollte man das Angebot genau prüfen:

  • Die Firmen werben mit außergewöhnlich interessanten Zinsen.
  • Es wird zum schnellen Abschluss des Deals gedrängt, um sich vermeintliche Vorteile zu sichern.
  • Der Kontakt zum Vermittler existiert ausschließlich über das Telefon.
  • Der Standort des Brokers liegt nicht in Europa.

Ein Vorzeichen für bedenkliche Trades könnte zudem vorliegen, wenn Ihr Anlageberater für den Abschluss eines Geschäfts eine hohe Provision erhält. Hier sollten Sie beachten, dass der Mitarbeiter ein Eigeninteresse daran hat, dass Sie Ihr Geld in bestimmte Produkte investieren. Die Beratung durch Vermittler erfolgt daher nicht ohne Vorbehalte neutral.

Manche Broker werden den Versuch unternehmen, Sie von einer Investition zu überzeugen, die nicht auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Gefahr besteht, dass man Ihnen Risiken verschweigt und die Renditeaussichten der Anlage zu rosig darstellt.

Probleme mit Affinity Group Investing? Was Betroffene tun können

Wer mit einem Investment Verluste hinnehmen musste, sollte zunächst weitere Zahlungen unterlassen. Anschließend sollte man sich mit dem Anbieter austauschen und besprechen, welche Gründe es für den Verlust gab und welche Möglichkeiten zur Wiederbeschaffung existieren.

Für den Fall, dass Sie von Ihrem Vertragspartner keine befriedigenden Aussagen erhalten, können Sie Beistand suchen und sich an einen Rechtsvertreter wenden.

Unterstützung bei Auseinandersetzungen

Die Anwälte unserer Kanzlei betreuen Mandanten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Ländern in Europa, die durch Investments im Ausland zum Teil hohe Verluste erlitten haben.

Wollen Sie sich über Ihre rechtlichen Handlungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Affinity Group Investing informieren? Dann gelangen Sie hier direkt in unseren Kontaktbereich.