Akiyama Acquisitions ist ein Unternehmen, das sich auf Produkte und Investments am Finanzmarkt spezialisiert hat. So lauten jedenfalls die Informationen, die man auf der Website des Unternehmens findet. Diese liegt lediglich in englischer Sprache vor und kann unter der URL http://www.akiyamaacq.com/ aufgerufen werden.

Akiyama Acquisitions beschreibt sich als Anbieter für strategische Investment- und Finanzdienstleistungen. Man analysiere die Ziele sowie den finanziellen Status quo und die Wettbewerbssituation seiner Kunden. Derart sei das Unternehmen in der Lage, Dienstleistungen anzubieten, die den Anforderungen seiner Kunden entsprächen.

Akiyama Acquisitions wurde Gegenstand einer Warnmeldung der Finanzaufsichtsbehörde der Niederlande. Besorgte Mandaten, die von Mitarbeitern des Anbieters Akiyama Acquisitions angesprochen wurden, sind mit der Kanzlei Herfurtner Rechtsanwälte in Kontakt getreten.

Von Geschäften über Akiyama Acquisitions wird daher ohne genaue Prüfung abgeraten. Denn Anleger geben sich vermutlich einem großen finanziellen Risiko preis.

Akiyama Acquisitions – Rechtsanwälte können helfen

Die Rechtsanwälte der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte, niedergelassen in Hamburg, Frankfurt am Main und München, sind Kontaktpersonen für Investoren, die Anlegerschutz suchen. Das Anwaltsbüro wird zudem im Markenrecht, im Aktienrecht, im Bankrecht oder im Genussrecht tätig.

Möchten Sie sich über Ihre rechtlichen Möglichkeiten informieren? Dann können Sie sich an einen Rechtsanwalt wenden und Ihr Anliegen persönlich besprechen. Hier kommen Sie direkt in unseren Kontaktbereich.

Akiyama Acquisitions – Vorhandene Angaben

Unserer Anwaltskanzlei liegen folgende Informationen zum Anbieter Akiyama Acquisitions vor:

Anbietername: Akiyama Acquisitions
Postanschrift: Takayama Bldg., 18 Yotsuya 1-chome, Shinjuku-ku, Tokyo 160-0004, Japan
Tel.-Nr.: 0081 5058654062
Homepage: www.akiyamaacq.com
E-Mail-Kontakt: contact[a]akiyamaacq.com

Behördenwarnung in Verbindung mit Akiyama Acquisitions

Die niederländische Finanzaufsichtsbehörde AML warnte bereits am 1. September im Zusammenhang mit Akiyama Acquisitions. In der Benachrichtigung ist davon die Rede, dass es sich bei dem Unternehmen um einen mutmaßlichen „Boiler Room Scam“ handle. Akiyama Acquisitions sei unaufgefordert an Personen herangetreten, um ihnen Investitionsvorschläge zu unterbreiten.

Boiler Room Scam ist ein Sammelbegriff für betrügerische Personen und Organisationen, die potenzielle Investoren anrufen, um sie zum Kauf von Aktien, die hohe Renditen versprächen, zu drängen. Tatsächlich sind die Aktien entweder wertlos oder nicht existent. Die AFM habe festgestellt, dass Akiyama Acquisitions nicht über eine AFM-Lizenz verfüge.

Staatliche Regulierung und Lizenz von Akiyama Acquisitions

Aussagen zu einer Genehmigung und Überwachung durch ein staatliches europäisches Kontrollorgan sind auf der Website des Anbieters nicht zu finden. Es kann daher nicht zwingend gemutmaßt werden, dass die Firma die obligatorischen Berechtigungen besitzt, die es für eine Wirtschaftstätigkeit in der EU braucht.

Was Firmen wie Akiyama Acquisitions anstreben

Mit vergleichsweise sicheren Finanzprodukten wie Anleihen oder Schatzbriefen sind derzeit so gut wie kaum noch nennenswerte Gewinne zu erzielen.

Demnach steigt die Bedrohung, sich von übertrieben lukrativen Finanzprodukten nicht zugelassener Unternehmen ködern zu lassen. Das böse Erwachen kommt häufig erst hinterher, sobald sich herausstellt, dass die zugesagte Traumrendite doch nicht erreicht wird.

Akiyama Acquisitions hat einen Unternehmenssitz im Ausland – was bedeutet das für den Anleger?

Viele Geschäftsmodelle wurden und werden von der Digitalisierung geprägt. Im Bereich der Finanzanlagen bedeutet dies, dass rund um die Welt eine immense Zahl von Anbietern mit ihren Angeboten auf den Markt tritt.

Ein Investment bei einem Anbieter jenseits der Staatsgrenzen kann sich allerdings zum Nachteil entwickeln, sobald es zu Problemen mit der Anlage kommt. Dies liegt zum einen an vorstellbaren Sprachbarrieren, andererseits an der Entfernung, die ein persönliches Gespräch verkompliziert.

Wo liegen Gefahren? Wie können sich Investoren schützen?

Die Internetpräsenzen der Dienstleister, welche die vermeintliche Investmentgelegenheit anbieten, geben weitere Hinweise zu den Angeboten der Firma. Hier könnten Interessenten angesichts eines qualifiziert und kompetent wirkenden Erscheinungsbilds tatsächlich den Eindruck gewinnen, dass es sich um einen untadelhaften Händler handelt.

Bevor man sein Geld jedoch bei einer Firma wie Akiyama Acquisitions investiert, sollte man stets prüfen, ob der Händler einer behördlichen Überwachung unterliegt, z. B. der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Bei einer Behördenabfrage würde sich eventuell zeigen, dass ein Finanzdienstleister womöglich ohne Genehmigung handelt.

Besondere Aufmerksamkeit ist auch dann notwendig, falls ein Berater untypisch hohe Renditen in Aussicht stellt. Hin und wieder soll Ihnen der sofortige Abschluss des Vertrages durch bestimmte Vorzüge schmackhaft gemacht werden. Mutmaßliche Vorzugspreise oder die Sicherung steuerlicher Vorteile sind ein weit verbreitetes Argument.

Auch eine Gegenüberstellung mit weiteren Angeboten oder gar eine Recherche zu der gegenständlichen Anlagechance soll hiermit unterbunden werden. Privatanleger sollen möglichst schnell ihr Geld einzuzahlen. Oftmals haben die Broker damit schon ihr Ziel erreicht.

Die Chancen des Investments seien beachtenswert, während die möglichen Fallstricke fast nie oder gar nicht erwähnt werden. Ist man nicht sicher bezüglich der Vorgehensweise eines Händlers, sollte man schnell einen spezialisierten Rechtsanwalt einschalten.

Persönliche Risiken beschränken

Anleger sollten sich einer bedeutenden Grundregel gewahr sein – hohe Profitzusagen sind prinzipiell auch mit hohen Verlustmöglichkeiten verbunden. Wachsamkeit ist auch angeraten, wenn der Broker in einem weit entfernten Land sitzt. Mit einem Telefonanruf startet oftmals die Kontaktanbahnung. In diesen Fällen sollte man besonders vorsichtig sein:

  • Es werden extrem hohe Auszahlungen in Aussicht gestellt oder sogar garantiert.
  • Es wird keine persönliche Beratung vor Ort angeboten.
  • Die Anbieter sitzen im Ausland und verfügen nicht über eine Lizenz.
  • Es gibt keine Niederlassung in Deutschland oder in der EU.

Wie sich Betroffene bei Problemen mit Akiyama Acquisitions verhalten sollten

Haben Sie bei einer Investition Geld verloren? In diesem Fall sollten Sie vor allem von zusätzlichen Investitionen Abstand nehmen, auch wenn diese vom Anbieter eingefordert werden. Weiterhin sollten Sie ergründen, wieso es zum Verlustgeschäft kam und welche Möglichkeiten es gibt, das verlorene Investment wiederzubeschaffen.

Nicht immer verläuft die Unterhaltung mit dem Anbieter produktiv, falls es zu Widrigkeiten kommt. Sofern Sie mit Ihrem Anliegen nicht vorwärtskommen, kann es angebracht sein, einen Rechtsbeistand hinzuzuziehen.

Unterstützung bei Auseinandersetzungen mit Akiyama Acquisitions

Die Rechtsanwälte unserer Anwaltskanzlei betreuen Mandanten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen europäischen Ländern, die durch Investments im Ausland teilweise erhebliche Verluste erlitten haben. Wollen Sie sich über Ihre rechtlichen Optionen im Zusammenhang mit Akiyama Acquisitions informieren? Dann kommen Sie hier zur Kontaktaufnahme.