Anlagebetrug Hongkong – Globalisierung und Digitalisierung haben dazu geführt, dass man Geldanlagen heute überall auf der Welt tätigen kann. Nicht jeder Anbieter meint es dabei ehrlich, und so haben betrügerische Unternehmen im Zuge dieser Entwicklung vor allem europäische Anleger mit Schwerpunkt auf Deutschland, Österreich und der Schweiz ins Visier genommen.

Derzeit ist Anlagebetrug Hongkong ein Thema, das häufig die Schlagzeilen bestimmt. Viele geschädigte Anleger fragen sich, welche Möglichkeiten sich ihnen im Fall von Anlagebetrug bieten. Trotz der großen Distanz sollten Investoren handeln, wenn sie das Gefühl haben, einem Anlagebetrug aus Hongkong aufgesessen zu sein.

Haben Sie bei einem Anlagebetrug aus Hongkong Geld verloren? Oder wollen Sie sich im Allgemeinen zu diesem Thema informieren? Dann steht Ihnen ein Anwalt für Ihre Fragen zur Verfügung.

Die Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte wird von Investoren kontaktiert, die Anlegerschutz suchen. Des Weiteren sind die Rechtsberater der Kanzlei im Arbeitsrecht, im Kapitalmarktrecht oder im Bankrecht tätig. Aus den Büros in Frankfurt am Main, München und Hamburg heraus werden betroffene Anleger aus allen Ländern Europas betreut.

Wollen Sie sich mit Ihrem Anliegen an uns wenden? Dann kommen Sie hier in unseren Kontaktbereich.

Anlagebetrug Hongkong – viele Anleger aus Europa unter den Opfern

Während man bei einer Online-Suche nach dem Begriffspaar „Anlagebetrug Hongkong“ nur wenige Treffer findet, die zu konkreten Warnungen führen, sieht dies bei einer Suche nach „Investment Fraud Hong Kong“ ganz anders aus.

Gleich das erste Suchergebnis führt zu einer Informationsseite der Hong Kong Police Force (HKPF). Diese ist die wichtigste Strafverfolgungs- und Ermittlungsbehörde vor Ort mit einem Büro für Wirtschaftskriminalität. Laut Angaben der Behörde häuften sich in jüngster Zeit Meldungen von Anlegern, die wohl Opfer eines Betrugs mit Devisenanleihen wurden.

Auch hierzulande gibt es immer wieder Meldungen von Privatanlegern, die von unaufgeforderten Anrufen berichten, bei denen ihnen Investment-Gelegenheiten mit außerordentlichem Gewinnpotenzial angeboten wurden. In vielen Fällen gehörten die vermeintlichen Vorteile jedoch in die Kategorie „Anlagebetrug Hongkong“.

Laut Informationen der HKPF hätten die Anleger, die sich bei der Behörde meldeten, allesamt Investment-Produkte gekauft, für die man ihnen hohe Renditen versprochen habe. Meist habe es sich dabei um Devisen (Forex Handel) oder Aktien für Goldminen bzw. Neuemissionen an ausländischen Börsen gehandelt.

Nach einer Weile sei es bei den Investitionen jedoch zu Problemen gekommen. Die Gründe hierfür seien vorgeschoben gewesen, beispielsweise hätten die Broker die Verluste einfach auf Marktschwankungen zurückgeführt.

In vielen Fällen seien die Investmentgesellschaften, denen Kunden ihr Geld anvertrauten, geschlossen worden, wodurch es zum Totalverlust der Einlage gekommen sei. Zudem seien die verantwortlichen Personen in vielen Fällen nicht mehr auffindbar gewesen.

Anlagebetrug Hongkong – offizielle Warnungen

Kommt man mit einem Angebot für eine Finanzanlage in Asien in Kontakt, muss dies nicht zwangsweise ein weiteres Beispiel für Anlagebetrug aus Hongkong sein. Jedoch sollten interessierte Investoren sensibel vorgehen und sich gründlich informieren, bevor sie ihre Entscheidung fällen.

Die Securities & Futures Commission von Hong Kong führt eine Warnliste, auf der sie verdächtige Firmen versammelt. Die dort verzeichneten Unternehmen seien nicht bei der Behörde registriert, behaupteten aber häufig das Gegenteil.

Auch bei der Kanzlei Herfurtner haben sich schon viele Anleger zum Thema vermeintlicher Anlagebetrug Hongkong gemeldet und Anlegerschutz gesucht. Einige der Fälle, bei denen die handelnden Unternehmen angeben, eine Repräsentanz in Hongkong zu unterhalten, haben wir in unserem Blog näher beschrieben:

Anlagebetrug Hongkong – wie gehen die Betrüger vor?

Anlagebetrug aus Hongkong basiert häufig auf sogenanntem „Boiler Room Scam“ („Heizungsraumbetrug“). Hierbei betreiben die Betrüger Kaltakquise vom Telefon aus. Unbescholtene Bürger erhalten unaufgefordert Anrufe, bei denen ihnen vermeintliche Investment-Chance angeboten und schmackhaft gemacht werden.

Bei den Finanzinstrumenten geht es häufig um namhafte Aktien, die man zu einem Vorzugspreis erwerben könne. Auch Kryptowährungen spielen immer häufiger eine Rolle. Allen Angeboten ist gleich, dass sie mit überdurchschnittlichen Gewinnaussichten bei geringem Risiko ausgestattet seien.

Investoren, die aufgrund der aktuellen Niedrigzinsen am Kapitalmarkt unzufrieden mit klassischen Geldanlagen sind, könnten gegenüber vermeintlich attraktiven Alternativen besonders aufgeschlossen sein. In der Realität sind die Gewinnversprechen jedoch nicht belastbar. Häufig wird das Geld der Anleger auch gar nicht investiert.

Warnsignale erkennen

Um sich gegen einen Anlagebetrug aus Hongkong zu wappnen, sollte man die folgenden Warnsignale kennen und berücksichtigen:

  • Viele „Berater“ drängen ihre Opfer zu einer schnellen Entscheidung. Häufig behaupten die Vermittler, dass bestimmte Vorzüge nur für kurze Zeit verfügbar seien und man sich beeilen müsse. Hiermit soll den Anlegern die Zeit für eine gründlichen Prüfung genommen werden.
  • Das Telefon mag ein legitimes Mittel für einen Erstkontakt sein; einen Geschäftsabschluss sollte man jedoch erst nach einem persönlichen Treffen besiegeln. Zudem sollte man sich fragen, weshalb man vom Anlageberater unaufgefordert kontaktiert wurde – denn diese Art der Kontaktanbahnung ist in Deutschland nicht ohne Grund untersagt.
  • Manche Unternehmen verwenden Pressemitteilungen als Beleg ihrer Seriosität. Allerdings kann jedermann Pressemitteilungen ohne Prüfung auf gewissen Gratis-Portalen einstellen.
  • Auch die Webseiten der handelnden Unternehmen sollen einen ehrlichen Eindruck vermitteln. Viele von ihnen bieten ein ansprechendes Design, häufig sind sogar deutsche Texte verwendet. Beides ist jedoch keine Garantie für ein solides Unternehmen.
  • Das deutlichste Anzeichen für einen potenziellen Betrug sind astronomische Renditeversprechen. Manche Anbieter werben mit 3 % Gewinnzuwachs am Tag oder einer Verdopplung des Einsatzes innerhalb eines Monats. Von diesen realitätsfernen Angeboten sollte man Abstand nehmen.
  • Nicht immer ist ein Unternehmenssitz im Ausland gleichbedeutend mit einem Betrugsversuch. Anleger sollten jedoch bedenken, dass die Klärung von Problemen aufgrund von Distanz und Sprachbarrieren massiv erschwert werden kann.

Sind Sie einem Betrug zum Opfer gefallen?

Wer beim Investment über einen Anbieter aus Hongkong Geld verloren hat, sollte zuallererst zusätzliche Zahlungen stoppen. Danach sollte man mit dem Dienstleister sprechen und ergründen, welche Ursachen es für den Verlust gab und welche Möglichkeiten zur Zurückerstattung es gibt.

Verläuft die Unterredung mit dem Broker ergebnislos, kann man sich an einen Rechtsberater wenden und Anlegerschutz suchen. Die Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte stellt fest, welche Forderungen Sie geltend machen können.

Möchten Sie sich über die Handlungsmöglichkeiten informieren, die unseren Rechtsanwälten beim Thema Anlagebetrug Hongkong zur Verfügung stehen? Dann können Sie sich an uns wenden, indem Sie unseren Kontaktbereich aufsuchen.