Anlagebetrug Österreich – immer mehr Investoren aus Österreich, die Ziel eines Betrugs mit Finanzinvestitionen waren, suchen Anlegerschutz bei Rechtsanwälten. In dem meisten Fällen sind geschädigte Anleger einem Betrug im Rahmen von Online Trading-Aktivitäten aufgesessen. Bei dieser Art von Geldanlage im Internet ist nicht immer offensichtlich, mit wem sich die Geldgeber einlassen.

Fast allen Websites, auf denen das Online Trading angeboten wird, mangelt es an einem rechtsverbindlichen Impressum. Eine weitere Gemeinsamkeit: Der überwiegende Teil der Anbieter hat seinen Sitz im Ausland. Häufig führen die Spuren in die Karibik oder nach Osteuropa. Eine behördliche Genehmigung für ihre Geschäftstätigkeit in Europa können nur die wenigsten Broker vorweisen.

Wer eigene Erfahrungen mit dem Thema „Anlagebetrug Österreich“ machen musste, sollte Maßnahmen ergreifen und sich gegen den Betrug wehren. Was man bei Anlagebetrug unternehmen und wie man sich schützen kann, ist das Thema des nachfolgenden Textes.

Haben Sie bei einem Anlagebetrug aus Österreich Geld verloren? Oder wollen sich erst einmal ausführlich über dieses Thema oder das Online Trading generell sachkundig machen? Dann können Sie den Austausch mit einem Anwalt suchen.

Die in Norddeutschland (Hamburg) und Süddeutschland (München) sowie in Frankfurt am Main mit eigenen Büros vertretene Kanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wird von Investoren angesprochen, die Anlegerschutz suchen. Ferner sind die Rechtsanwälte im Markenrecht, im Immobilienrecht oder im Wirtschaftsrecht tätig.

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Anlagebetrug Österreich – wie die Täter vorgehen

Österreich ist – genau wie die Schweiz und Deutschland – ein beliebtes Ziel von Anlagebetrügern. Das hängt vor allem mit der wirtschaftlichen Situation in den Ländern, aber auch mit den Sprachkenntnissen ihrer Einwohner zusammen. Denn häufig nutzen die Täter englische Websites oder Englisch sprechende Call Center-Agenten, um neue Kunden für ihren Anlagebetrug zu gewinnen.

Einen Sitz in Österreich hat freilich kaum eines der Unternehmen, das seine Dienste im Internet anbietet. Daher setzen sich Anleger dem Risiko aus, den Geschäftspartner nicht persönlich treffen zu können, sondern die Geldanlage ausschließlich über das Internet zu tätigen.

In letzter Zeit ist unseren Anwälten zur Kenntnis gelangt, dass die Kontaktanbahnung häufig auch auf Deutsch stattfindet. Es gibt heutzutage leistungsfähige Übersetzungssoftware, die diesen Umstand ermöglicht. Um weiteres Vertrauen zu erlangen, operieren die vermeintlichen Anlageberater nicht unter ihrem Klarnamen, sondern nutzen vertraut klingende Pseudonyme wie Udo Maier oder Thomas Schmidt.

Auf ihren Websites, die oft sehr professionell gestaltet sind, stellen sich die Unternehmen als kompetent und weltläufig dar. Adressen an international bekannten Finanzstandorten wie London, Hongkong oder Zürich sollen den Eindruck von Seriosität erzeugen. Oftmals ist es jedoch fraglich, ob die Firmen an den angegebenen Standorten tatsächlich auch Niederlassungen unterhalten.

Anlagebetrug Österreich beginnt häufig mit einem Telefonanruf. Ein vermeintlicher Berater meldet sich unaufgefordert und bietet bekannte Aktien zum Vorzugspreis an. Häufig ist das Angebot zeitlich limitiert, um Druck zu erzeugen. Lässt man sich auf das Angebot ein, kommt es innerhalb kürzester Zeit zu starken Gewinnen – allerdings nur auf dem Papier.

Die Berater überreden ihre Opfer nicht nur dazu, auf Auszahlungen von Gewinnen zunächst zu verzichten. Zudem sollten die Investoren weitere Gelder nachschießen, um noch größere Profite zu erzielen. Realisieren lassen sich die Gewinne in den allermeisten Fällen jedoch nicht. Vielmehr müssen sich Anleger den Anlagebetrug Österreich eingestehen und ihre Investitionen abschreiben.

Anlagebetrug Österreich – Investorenwarnungen

Das Thema Anlagebetrug Österreich bleibt auch der zuständigen Regulierungsbehörde nicht verborgen. Die Finanzmarktaufsicht Österreich, kurz FMA, veröffentlicht regelmäßig sogenannte „Investorenwarnungen“ auf ihrer Website.

Da sich bei der Anwaltskanzlei Herfurtner mehrfach Anleger zum Thema Anlagebetrug Österreich gemeldet und Anlegerschutz gesucht haben, greifen wir aktuelle Fälle auf und beschreiben sie teilweise auch in unserem Blog.

Anlagebetrug Österreich – Warnsignale erkennen

Anlagebetrug in Österreich trifft häufig vermögende Privatanleger und Investoren, die mit den Renditen klassischer Finanzprodukte unzufrieden sind. Aufgrund der niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt geraten Tagesgeld und Co. immer mehr in den Hintergrund.

Alternativen wie Forex Trading, der Handel mit Differenzkontrakten oder auch das Trading mit Kryptowährungen scheinen aufgrund ihrer potenziellen Gewinnaussichten als attraktive Alternative. Jedoch entpuppen sich die Profitversprechen häufig als nicht haltbar. In nicht wenigen Fällen wird mit den eingeworbenen Mitteln der Anleger de facto gar nicht gearbeitet.

Für Anlagebetrug in Österreich gibt es deutliche Anzeichen. Erkennt man diese rechtzeitig, schützt man sich davor, Opfer eines Betrugs zu werden:

  • Professionelle Websites sind heute schon mit geringem Aufwand realisierbar. Man sollte sich jedoch nicht von ansprechenden Designs blenden lassen, sondern auf die Inhalte achten. Zu überprüfen ist, ob es ein rechtsverbindliches Impressum und belastbare Hinweise auf die Regulierung durch eine staatliche Aufsichtsbehörde gibt.
  • Anlagebetrug startet häufig am Telefon. Die sogenannten Cold Calls sind jedoch nicht zulässig, wenn sie sich an Privatpersonen richten. Generell sollte man Dritten sein Geld erst dann anvertrauen, wenn man sie persönlich kennengelernt hat und ein positives Urteil fällen kann.
  • Sitzt der Vertragspartner im Ausland, sollte ein Investment wohlüberlegt sein. Abseits von eventuellen Sprachbarrieren stellt die räumliche Distanz für viele eine hohe Hürde dar, wenn sie bei Schwierigkeiten das persönliche Gespräch suchen.
  • Hektik ist ein schlechter Berater. Viele angebliche Broker locken ihre Opfer mit Vorzugskonditionen, die nur für einen begrenzten Zeitraum erhältlich seien. Davon sollte man sich nicht blenden lassen, sondern das Angebot in Ruhe vollumfänglich analysieren.
  • Auch wenn zweistellige Renditen auf den ersten Blick nicht vollständig ausgeschlossen erscheinen, sollte man den Blick für die Realität wahren. Überdurchschnittliche Erfolgsaussichten sind immer ein Anzeichen für außergewöhnliche Risiken.

Vermuten Sie einen Betrugsversuch in Österreich?

Wer beim Online Trading Geld verloren hat, sollte vor allem weitere Einzahlungen sein lassen. Im Anschluss sollte man mit dem Broker sprechen und ergründen, welche Gründe es für den Verlust gab und welche Aussichten zur Entschädigung bestehen.

Bleibt man Ihnen eine glaubhafte Auskunft schuldig, können Sie Anlegerschutz suchen und sich an einen Rechtsbeistand wenden. Bei der Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH prüft man, ob Sie Forderungen gegen den Online-Broker geltend machen können und setzt diese auf Wunsch direkt beim Vertragspartner durch.

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