Anlagebetrug Taiwan – sucht man im Internet nach Fällen von Betrug im Zusammenhang mit Finanzanlagen, findet man zahlreiche Berichte, die auf Strippenzieher in Taiwan hinweisen. Anlagebetrug Taiwan ist vor allem für Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Problem. Denn sie stehen im Fokus der vermeintlichen Anlageberater.

Haben Sie bei einer Finanzinvestition über ein Unternehmen aus Taiwan Geld verloren? Oder interessieren Sie sich für die Vorgehensweise beim Anlagebetrug Taiwan? Dann wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, um Ihr Anliegen persönlich zu bereden.

Bei der Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte finden private und institutionelle Anleger Antworten zu Fragestellungen rund um das Thema Anlegerschutz. Zu den weiteren Tätigkeitsbereichen der Anwaltsfirma zählen das Wirtschaftsrecht, das IT-Recht oder das Kapitalmarktrecht.

Mit Niederlassungen in Norddeutschland (Hamburg) und Süddeutschland (München) sowie Frankfurt am Main betreuen die Rechtsanwälte Klienten aus allen europäischen Ländern.

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Anlagebetrug Taiwan – europäische Anleger stark betroffen

Bei einer Suchanfrage im Internet nach „Anlagebetrug Taiwan“ oder „Investment Fraud Taiwan“ stößt man auf viele Ergebnisse. Oftmals berichten getäuschte Anleger von ihren Erfahrungen, die sie mit vermeintlich seriösen Brokern aus Taiwan gemacht haben.

Hinter den Betrugsaktivitäten wird eine internationale Organisation vermutet, deren Mitglieder sich als Investmentberater ausgeben und vorwiegend deutsche, österreichische und Anleger aus der Schweiz ins Visier nehmen. Der bei Anlagebetrug Taiwan entstandene Schaden wird auf mehr als 100 Millionen Euro beziffert.

Es sei den Betrügern gelungen, zahlreiche Bankkonten bei asiatischen Banken zu eröffnen. Zudem bestehe der Verdacht, dass einige Komplizen sogar direkt bei den Banken tätig seien. Zu den involvierten Banken gehörten die HSBC Hong Kong Bank oder die Bank of China Hong Kong.

Im Fokus der Betrüger stünden vor allem die Geschäftsführer und leitenden Angestellten von mittelständischen Unternehmen. Die handelnden Personen kämen aus der Finanzbranche, sprächen mit britischem Akzent und drückten sich eloquent aus.

Anlagebetrug Taiwan starte häufig mit sogenannten „Cold Calls“, also unaufgeforderten Anrufen, die über Call-Center in Manila und Kuala Lumpur abgewickelt würden. Man gehe davon aus, dass es auf diese Weise gelungen sei, zwischen 100 und 400 Kunden zu werben, die Opfer eines Betrugs mit einem Gesamtschaden von mehr als 100 Millionen Euro geworden seien.

Anlagebetrug Taiwan – verdächtige Unternehmen

Mehrere wohl geschädigte Anleger haben sich bereits an die Kanzlei Herfurtner gewandt und Anlegerschutz gesucht. Viele der verdächtigen Unternehmen waren bereits Gegenstand der Berichterstattung in unserem Blog:

Beispiel für Betrugsdelikte

Wie die Betrüger vorgehen und was Anleger dazu bringt, sich auf derartige Geschäfte mit vermeintlichen Fabelrenditen einzulassen, kann man am Beispiel eines deutschen Rentners nachvollziehen.

Der unbedarfte Anleger investierte einen Betrag von 400.000 EUR in vermeintliche Aktien, deren Wert gemäß Angaben seines Brokers auf 1,3 Millionen EUR angewachsen sei. Tatsächlich habe er das gesamte Geld wohl in eine Scheinfirma investiert, sind die erworbenen Anteile wohl wertlos.

Der Mann sei von einem vermeintlichen Broker angerufen worden, der ihm seriös erschienen sei. Er habe zu Beginn 5.000 EUR in die Aktien einer chinesischen Batteriefirma investiert, die er kurz darauf für 8.300 EUR habe verkaufen können. Anstatt einer Auszahlung des Gewinns sei er zu einem weiteren Investment überredet worden. Dieses Mal habe er 140.000 EUR in drei Tranchen überwiesen.

Um Zweifel über die Seriosität des Angebots zu zerstreuen, habe sich der Anleger die Websites seiner Geschäftspartner angeschaut – und fälschlicherweise für solide befunden. Nachdem sein privates Vermögen komplett investiert gewesen sei, habe er sich weiteres Geld geliehen und nach Asien transferiert – der Anlagebetrug Taiwan war somit gelungen.

Insgesamt sei es auf diese Weise zu Verlusten in Höhe von 400.000 EUR gekommen.

Woran man Anlagebetrug Taiwan erkennt und wie man sich schützt

Wenn es um Anlagebetrug Taiwan geht, ist immer dasselbe Grundmuster erkennbar. Der Erstkontakt erfolgt telefonisch und unaufgefordert. Am Telefon werden rosige Gewinnaussichten beschrieben; häufig geht es hierbei um den Kauf von Aktien, die schon innerhalb kürzester Zeit ihren Wert vervielfachten.

Bei Renditen von über 200 % sollten interessierte Anleger jedoch wachsam sein. Zwar liegen die Profitaussichten für klassische Sparformen aufgrund der derzeitigen Niedrigzinsen auf einem historisch niedrigen Niveau. Ein Abweichen um den Faktor 100 jedoch ist ein Anzeichen dafür, dass mit der Geldanlage kein seriöses Geschäft getätigt werden soll.

Folgende Ratschläge sollte man berücksichtigen, um sich vor Anlagebetrug Taiwan zu schützen:

  • Auch wenn die Websites der anbietenden Firmen einen seriösen Eindruck vermitteln, ist dies keine Garantie für einen ehrlichen Geschäftspartner. Ansprechende Websites sind schon für wenige hundert Euro zu bekommen.
  • Eine Pressemitteilung allein ist kein Indiz für ein seriöses Unternehmen. Denn es gibt viele Portale, in die man kostenfrei Pressemitteilungen jedweden Inhalts einstellen kann, ohne dass diese validiert werden.
  • Finanzanlagen sollten niemals am Telefon getätigt werden. Auch wenn sich der Anrufer seriös gibt, sollten Anleger auf ein persönliches Treffen bestehen. Zudem ist zu bedenken: Haben Geschäftspartner ihren Sitz im Ausland, ist die Klärung von Problemen deutlich herausfordernder als bei Partnern aus dem Inland.
  • Wenn Fabelrenditen jenseits der 50 %-Grenze versprochen werden, sollte man die Finger davon lassen, auch wenn es dafür vermeintlich gute Gründe gibt.
  • Grundsätzlich ist es immer ratsam, Entscheidungen einer gewissen Tragweite genug Zeit zu geben. Man sollte „über das Angebot schlafen“ und die „Chance“ einer gewissenhaften Prüfung unterziehen.

Sind Sie Opfer von Anlagebetrug Taiwan geworden?

Bei Einbußen sollte man darauf verzichten, zusätzliche Gelder zu entrichten. Vielmehr sollte man zunächst mit dem Dienstleister klären, weswegen es zu Verlustgeschäften kam und inwiefern es Chancen gibt, diese Verluste auszugleichen.

Nicht ohne Ausnahme verläuft das Gespräch mit dem Dienstleister produktiv, falls es zu Problemen kommt. Für den Fall, dass Sie mit Ihrem Anliegen nicht weiterkommen, kann es angebracht sein, einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen.

Unterstützung bei Auseinandersetzungen

Die Anwälte unserer Rechtsanwaltskanzlei betreuen Mandanten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen europäischen Ländern, die durch Investitionen im Ausland zum Teil erhebliche Verluste erlitten haben. Möchten Sie sich über Ihre rechtlichen Handlungsmöglichkeiten beim Thema Anlagebetrug Taiwan informieren?

Dann kommen Sie hier zur Kontaktaufnahme.