Anlagebetrug

Anlagebetrug Anwalt, Anwalt für Betrugsfälle

Anlagebetrug Anwalt – private Anleger in Deutschland investieren Jahr für Jahr einen zweistelligen Milliardenbetrag in verschiedenste Kapitalanlagen, nicht immer mit Erfolg. Anlagebetrug geschieht mit dem Angebot von Aktien, Fonds oder Kapitallebensversicherungen – das Spektrum der Fälle im Anlagebetrug ist ebenso vielseitig wie unüberschaubar.

Weil die Zinsen an den Kapitalmärkten nach wie vor niedrig sind, erscheinen Investitionen in klassische Sparprodukte wie Tagesgeld oder Festgeld kaum noch attraktiv. Entsprechend öffnen sich Anleger auch alternativen Investment-Gelegenheiten, die sehr komplex und daher nicht für jedermann geeignet sind.

Vor allem über das Internet werden fantastische Gelegenheiten angepriesen, bei denen es meistens um Kryptowährungen, Differenzkontrakte oder Forex Trading geht. Allerdings finden sich vor allem zu Themen wie Anlagebetrug Bitcoin oder Betrug mit Crypto Trading viele mahnende Beispiele, die Investoren zu denken geben sollten.

In Deutschland gab es im Jahr 2019 fast 3.500 polizeilich erfasster Fälle von Beteiligungs- und Kapitalanlagebetrug. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 (fast 27.500 Fälle) mag das eine Verbesserung darstellen. Allerdings liegt die Dunkelziffer immer weit höher, da zahlreiche Betroffene bei einem Anlagebetrug keine rechtlichen Mittel in Erwägung ziehen.

Sind Sie einem Anlagebetrug zum Opfer gefallen? Dann sollten Sie rasch handeln. Auch bei Fällen, in denen Beträge ins Ausland überwiesen worden sind, besteht z.B. in Einzelfällen die Möglichkeit, Konten einfrieren zu lassen, um Gelder nach einem verübten Anlagebetrug zurückzuholen.

Die Anwälte unserer Kanzlei betreuen Mandanten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen europäischen Ländern, die durch Investitionen im Ausland teilweise erhebliche Verluste erlitten haben.

Inhaltsverzeichnis

Anlagebetrug Definition: Was ist Anlagebetrug?

Wie bei jeder Form von Betrug gibt es auch beim Anlagebetrug einen oder mehrere Betrüger sowie einen oder mehrere Geschädigte. Beim Anlagebetrug geht es um den Betrug mit Geldanlagen beziehungsweise Kapitalanlagen. In der Regel täuschen Betrüger ihre Opfer mit Produkten, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Sie sammeln das Geld von Investoren ein, ohne die Absicht zu verfolgen, das Kapital anzulegen.

Die Geschädigten erhalten ihr eingesetztes Kapital oft nicht wieder, geschweige denn die vorab versprochene Rendite. Und die hat es häufig in sich. Wo man Profite im zweistelligen Prozentbereich verspricht, werden viele Anleger leichtsinnig. Häufig sind sie auch zu leichtgläubig und lassen sich von den großen Gewinnversprechen täuschen.

Oftmals gehen Anlagebetrüger auch sehr geschickt vor und erhalten die Fassade über einen langen Zeitraum hinweg aufrecht. Denn viele Investoren erhalten nach ersten Einzahlungen tatsächlich kleine Gewinne ausbezahlt. Das soll Sicherheit vermitteln und die Investoren davon abhalten, ihre Einlage zu früh zurückzuverlangen.

Tatsächlich aber finanzieren sich die Scheingewinne meistens aus den ersten Einzahlungen neuer Betrugsopfer. Hier erfolgt eine Umverteilung eines Teils des frisch eingezahlten Kapitals an Anleger, die schon länger dabei sind. Investitionen in die avisierten Aktien, Fonds, Kryptowährungen oder andere Assets gibt es indes nicht.

Wie funktioniert Anlagebetrug?

Anleger müssen also wachsam sein und sich genau überlegen, wem sie ihr Geld anvertrauen, um nicht durch einen Anlagebetrug Geld zu verlieren. Oftmals gibt es aber deutliche Anzeichen für einen möglichen Anlagebetrug. Je früher man solche erkennt, desto besser. Wenn folgende Merkmale in Verbindung mit einer Kapitalanlage auftauchen, sollten Sie überaus vorsichtig agieren:

  • Die Kapitalanlage wirbt mit außergewöhnlich hohen Zinsen.
  • Der Vermittler erhält bei Abschluss eine hohe Provision.
  • Es wird zu einem schnellen Abschluss der Anlage gedrängt, um sich angebliche Vorteile zu sichern.
  • Der Kontakt zum Vermittler besteht ausschließlich telefonisch.
  • Der Sitz des Vertragspartners befindet sich im Ausland.

Sollten Sie unsicher sein, schalten Sie einen Rechtsanwalt ein. Ein Anwalt, der auf dem Gebiet Anlagebetrug über die nötigen Erfahrungen verfügt, wird Sie umfassend beraten. Im Idealfall suchen Sie anwaltlichen Rat schon bevor Sie Ihr Kapital einem Dritten anvertrauen.

Anlagebetrug Deutschland – Indizien

Kapitalanlagebetrüger profitieren von einem für sie „günstigen“ Umfeld mit schwachen Renditen für klassische Sparformen.

Die Ausgangssituation ist derzeit geradezu ideal, um Anleger mit hohen Zinsversprechen zu beeindrucken und zu täuschen. Teilweise werden meist unerreichbare Renditen von bis zu 50 Prozent in Aussicht gestellt. Hier wird schnell klar, dass es sich um unseriöse Geschäfte handeln und ein Anlagebetrug versucht werden könnte.

Aber es geht beim Anlagebetrug auch subtiler. Gerade professionelle Anlagebetrüger wissen, dass ihre Angebote zwar attraktiv, aber nicht gänzlich unrealistisch erscheinen müssen. Entsprechend mögen sich Renditen von 6 bis 8 Prozent zunächst nicht unmöglich anhören. Dennoch liegen sie weit über dem Schnitt, den seriöse, konservative Anlagen im Durchschnitt erreichen. Auch hier sollten Anleger also hellhörig werden.

Das Versprechen hoher Renditen kann darauf hindeuten, dass mit Ihrem Kapital nicht wirklich seriös gewirtschaftet werden soll. Zudem könnte es sich bei der Anlage um eine höchst spekulative Investition handeln. Hier besteht zwar die theoretische Möglichkeit, hohe Gewinne zu realisieren. Gleichzeitig besteht aber auch ein enormes Risiko des Totalverlustes der Anlage durch Betrug.

Woran erkenne ich einen Anlagebetrug?

Es gibt weitere Anzeichen für dubiose Geschäfte und einen Anlagebetrug. Erhält Ihr Vermittler für den Abschluss einer Anlage eine hohe Provision? Dann sollten Sie bedenken, dass der Vermittler ein starkes Interesse daran hat, dass Sie Ihr Geld in bestimmte Anlagen investieren. Das Problem liegt auf der Hand: Die Beratung erfolgt nicht unbedingt objektiv.

Manche Vermittler werden also versuchen, Sie von einer Anlage zu überzeugen, die nicht auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Einerseits droht hier die Gefahr, dass Ihnen Risiken verschwiegen und die Erfolgsaussichten der Anlage zu positiv dargestellt werden. Andererseits kann es passieren, dass man Ihr Risikoprofil bewusst ignoriert und weniger riskante Optionen verschweigt.

Zudem sollten Sie vorsichtig sein, sobald man Ihnen den sofortigen Abschluss der Anlage durch bestimmte Vorteile schmackhaft macht. Angebliche Vorzugspreise oder die Sicherung steuerlicher Vorteile sind ein häufiges Argument. Die Absicht dahinter ist klar. Denn so möchte man Anlegern die Möglichkeit nehmen, ihre Investition allzu gründlich zu überdenken.

Auch der Vergleich mit anderen Angeboten oder gar eine Recherche zu der gegenständlichen Anlage soll nicht stattfinden. Denn Anleger sollen möglichst schnell ihr Geld überweisen. Oftmals haben die Betrüger damit bereits ihr Ziel erreicht und einen Anlagebetrug begangen.

Erfahrungsberichte zu dubiosen Anbietern: „Lügt“ das Internet?

Viele Anleger sind heute aufgeklärt und informieren sich gründlich über die ihnen angebotenen Produkte und den oder die dahinter stehenden Dienstleister. Häufig findet die Recherche nach Informationen im Internet statt. Das ist einerseits bequem und andererseits gefährlich. Denn auch Betrüger wissen, dass der Seriosität im Vorfeld einer geplanten Investition eine entscheidende Rolle zufällt.

Mit einem vergleichsweise geringen Aufwand lässt sich heute eine positive Außenwirkung erzeugen, die selbst erfahrenen Anlegern auf den ersten Blick solide und redlich erscheint. Die Anlageberater wirken fachlich kompetent, die Referenzen sind in ausreichender Zahl vorhanden und die Webseite ist professionell gestaltet. Kann das denn ein Anlagebetrug sein?

Zur Sicherheit recherchieren einige Investoren zusätzlich im Internet nach Erfahrungen anderer Anleger und objektiven Testberichten. Oft stößt man dabei auf sehr positiv formulierte Informationen, die den Anbieter der Wahl als äußerst kompetent und zuverlässig anpreisen.

Doch bei durchgängig wohlwollenden Meinungen ist Vorsicht geboten. Derartigen Erfahrungsberichten aus dem Online-Bereich sollte man mit Skepsis begegnen. Denn für die „schwarzen Schafe“ der Branche ist die „Meinungsmache“ im Internet ein optimales Werbemittel.

Mit Online-Marketing zu positiver Reputation

Es ist für betrügerische Anbieter ein leichtes, sich Beiträge mit positivem Fazit zu kaufen. Denn wenn ein Dienstleister ein Werbeprogramm („Affiliate-Marketing“) betreibt, vergütet er Dritte, die ihm neue Kunden zuführen, mit einer Provision. Es ist anzunehmen, dass diese Dritten sich als Werbepartner nur positiv äußern, um ihre Vergütung zu erhalten.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit selbst Webseiten zu gestalten, auf denen die Anbieter wohlwollend über ihre Anlagemöglichkeiten berichten.

Hierbei werden nicht selten viel Mühe und Geld investiert, um für die entsprechenden Suchanfragen auf den vorderen Plätzen zu erscheinen. Das sichert einen dauerhaften Besucherstrom und sorgt auf lange Sicht immer wieder für neue Kunden.

Unsere Kanzlei im Anlegerschutz rät deshalb von Investitionen ab, bei denen Zweifel an der Seriosität aufkommen. Dies gilt selbst dann, wenn ein Angebot im Internet positive Resonanz erfährt. Sollten Sie einen möglichen Anlagebetrug wittern, kann ein Anwalt eine Prüfung oder rechtliche Schritte einleiten.

Ganz allgemein sollten Sie sich mindestens diese drei Fragen stellen, bevor Sie Ihr Geld einem (fremden) Dritten anvertrauen:

  • Planen Sie eine Investition, die absolut sicher erscheint und gute Gewinne verspricht?
  • Erscheinen Ihnen die geplanten Renditen eines Anlageberaters einfach zu hoch, um realistisch zu sein?
  • Ist Ihr Geld wirklich sicher angelegt oder müssen Sie mit einem finanziellen Totalverlust rechnen?

Moderne Finanzprodukte: aussichtsreiches Wagnis oder Anlagebetrug?

Die Zeiten, in denen der Sparer seinen Groschen auf das Sparbuch eingezahlt hat und sich über eine ansprechende Rendite freuen durfte, sind lange vorbei. Zum einen sind viele der konservativen Anlagen wie Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeld bezüglich ihrer Renditeaussichten kaum noch attraktiv.

Zum anderen verlieren immer mehr Menschen den direkten Kontakt zu ihrer Hausbank. Wo man vor einigen Jahren noch mehrmals im Monat bei der eigenen Bank vorbeischaute, haben heute viele Internetbanken die Betreuung von Kunden übernommen. Außerdem hat sich Welt verändert, sind Geschäftsbeziehungen global(er) geworden.

So kann man heute problemlos Verträge mit Dienstleistern aus der ganzen Welt abschließen. Man benötigt lediglich einen Rechner mit Internetanschluss und eine Suchmaschine. Dann stößt man bei der Recherche schnell auf Anbieter von Finanzdienstleistungen von Asien bis zur Karibik. Ihnen ist gemein, dass sie sich auf moderne Geldanlagen spezialisiert haben.

Bei Weitem nicht jeder Anbieter moderner Sparformen ist gleich ein Betrüger. Solche Aussagen ließen sich erst nach entsprechendem Gerichtsurteil treffen. Doch stößt man immer wieder auf Anleger, die Schwierigkeiten mit CFDs, Kryptowährungen, binären Optionen, wertlosen Immobilienfonds oder Schneeball-Systemen hatten. Denn Anlagebetrug tritt heute in verschiedensten Anlage-Formen auf.

Hohe Risiken durch Hebelwirkung

Finanzprodukte, bei denen Investoren kurzfristig auf Kursentwicklungen spekulieren, liegen in den letzten Jahren im Trend. Solche „gehebelten“ Finanzprodukte versprechen enorme Gewinne, weil man als Anleger mit einem „Hebel“ oder „Kicker“ spekuliert, der den Einsatz vervielfacht. In gleichem Maße droht allerdings der Totalverlust der investierten Gelder durch Anlagebetrug.

Vielen Anlegern erscheint diese Mixtur reizvoll, auch wenn sie dem Wetten in Casinos ähnelt. Während der CFD-Handel in Belgien teilweise bereits verboten und in Großbritannien stark limitiert ist, veranlasste die deutsche Finanzaufsichtsbehörde immerhin die Abschaffung der Nachschusspflicht.

Zahlreiche zweifelhafte Anbieter können trotzdem am Markt unter geringfügigen Einschränkungen beinahe wie gewohnt agieren. Im Bereich der binären Optionen ist die Lage für die Anbieter noch kritischer. Einige Experten und Rechtsanwälte sehen diese Investitionsmöglichkeit in vielen Fällen als vermeintlichen Anlagebetrug.

Hier wurden mehrere Anbieter bereits entlarvt und mit empfindlichen Strafen belegt.

Mit einem Telefonanruf beginnt oft ein Anlagebetrug

Die Anbahnung eines Geschäfts durch einen unaufgeforderten Telefonanruf („Cold Call“) ist in Deutschland verboten. Die Bundesnetzagentur weist auf Ihrer Website darauf hin, dass Verbraucher ohne ausdrückliche vorherige Einwilligung zu Werbezwecken nicht angerufen werden dürfen. Des Weiteren dürfen Anrufer bei Werbeanrufen ihre Rufnummer nicht unterdrücken.

In der Praxis freilich halten sich vor allem Anbieter aus dem Ausland nicht an das Gesetz. Und so kann es passieren, dass man unverhofft Anrufe aus fernen (Singapur) oder nahen (Schweiz) Ländern erhält, mit denen man nicht gerechnet hat. Am andere Ende der Leitung: Ein vermeintlicher Anlageberater mit einer angeblich exklusiven Offerte.

Sollten Sie ein Telefonat entgegennehmen und sich auf ein Gespräch mit Unbekannten einlassen, bei dem es um Ihr Geld geht, achten Sie auf diese Umstände:

  • Ein angeblicher Anlageberater nimmt telefonisch mit Ihnen Kontakt auf, ohne dass Sie ein Gespräch angefordert haben, beispielsweise über eine Website?
  • Man bietet Ihnen den Kauf von Aktien zum Vorzugspreis an oder möchte Sie zu einem neuen Fonds informieren, der besonders aussichtsreiche Renditen verspricht?
  • Ein persönlicher Kontakt mit dem Berater kommt aber nie zustande?

Systematischer Betrug

Hinter solchen Anrufen verstecken sich häufig Betrüger, die nicht selten mit Abstand aus dem sicheren Ausland agieren. Die Vorgehensweise ist dabei so durchorchestriert, dass man durchaus von systematischem Anlagebetrug sprechen kann. Außerdem finden sich professionell wirkende Websites angeblicher Beratungsfirmen im Internet, die Vertrauen herstellen sollen.

Auch die potenziellen Unternehmen, in welche mit dem Kapital der Anleger angeblich investiert werden soll, haben einen eigenen Auftritt im Web. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Denn sollte sich später herausstellen, dass es sich um eine betrügerische Anlage und Anlagebetrug handelte, ist es zumeist schwer, die Verantwortlichen zu greifen, wenn es zuvor niemals zu einem persönlichen Kontakt gekommen ist.

Ein ähnliches Problem ergibt sich, wenn Ihr Vertragspartner einen Sitz im Ausland hat. Denn Ansprüche, die Sie Ihrem Dienstleister entgegenhalten möchten, sind zivilrechtlich mit erhöhtem Aufwand durchzusetzen, wenn diese im Ausland beigetrieben werden müssen.

Insbesondere bei Adressen bekannter Steueroasen sollten Sie sich zweimal überlegen, ob Sie Ihren Vertragspartner als seriös einschätzen oder ob es sich um Anlagebetrug handeln könnte.

Was tun bei Anlagebetrug?

Anlagebetrug Deutschland – der beste Schutz vor Anlagebetrug ist, erst gar nicht auf einen solchen hereinzufallen. Zwar ist es nicht aussichtslos, verlorenes Kapital auch zu einem späteren Zeitpunkt noch zurückzuholen. Dennoch ist ein solches Vorhaben auch immer mit einem gewissen Aufwand für den getäuschten Anleger verbunden.

Vor diesem Hintergrund sollten Sie ein paar einfache Regeln kennen, um zumindest gewisse Risiken für sich auszuschließen. Denn so können Sie unter Umständen einen Anlagebetrug verhindern:

  • Lassen Sie sich nicht von hohen Renditeversprechen blenden. Wer Zinsen über dem Marktniveau erzielen möchte, muss dafür in der Regel auf spekulative Anlageformen zurückgreifen. Zwar sind auch hohe Profite nie ausgeschlossen. Als Faustregel gilt dennoch, dass hohe Renditen immer mit hohen Risiken einhergehen.
  • Verlangen Sie von Ihrem Vermittler Aufschluss über dessen Provision. Hierzu sind Vermittler in der Regel ohnehin von sich aus verpflichtet. Ist die Provision unverhältnismäßig hoch? Dann sollten Sie bedenken, dass der Vermittler ein starkes Eigeninteresse daran hat, dass Sie ganz bestimmte Anlagen abschließen.
  • Nehmen Sie sich ausreichend Zeit. Unterzeichnen Sie Verträge erst, nachdem Sie ausgiebig zu der Anlage recherchiert haben. Vergleichen Sie das Angebot zudem mit anderen Anlagen. Aber treffen Sie Ihre Entscheidung niemals bevor Sie alle Bedenken selbst (und nicht Ihr Vermittler!) ausgeräumt haben.
  • Bestehen Sie auf eine persönliche Beratung vor Ort! Vertrauen Sie Ihr Geld nicht jemandem an, dem Sie noch nie in die Augen geschaut haben. Seriöse Vermittler werden Sie in ihren Geschäftsräumen beraten oder einen Termin bei Ihnen zu Hause vereinbaren.
  • Bevorzugen Sie Unternehmen mit Sitz im Inland. Denn so können Sie Ihre Ansprüche im Streitfall viel einfacher durchsetzen.

Wenn Sie diese Tipps unserer Rechtsanwälte beherzigen, schränken Sie Ihr persönliches Risiko bereits deutlich ein.

Maßnahmen ergreifen

Sollte es doch zu dem unglücklichen Ausgang einer Investition kommen, sollte man beim Anlagebetrug nicht aufgeben. Von einbehaltenen Gewinnen über ausbleibende Auszahlungen bis hin zu Kursmanipulationen oder dem „Verschwinden“ des Finanzberaters: Die Formen beim Anlagebetrug sind vielfältig.

Sitzt der Anbieter dann auch noch im Ausland, sehen sich viele Anleger vermeintlich in einer aussichtslosen Lage. Einige Länder und Staaten stachen in der Vergangenheit hervor, wenn es zu Beschwerden von Investoren kam, die meinten, einem Anlagebetrug aufgesessen zu sein. Darunter befanden sich:

  • Hongkong,
  • Taiwan,
  • Zypern,
  • Marshall Inseln,
  • Dominica,
  • St. Vincent und die Grenadinen,
  • Bulgarien,
  • Estland,
  • Rumänien.

In diesen Ländern residierten in der Vergangenheit Anbieter, bei denen Anleger zum Teil massive Verluste im Rahmen einer Kapitalanlage erleiden mussten. Zumeist handelt es sich bei den Adressen, die man auf den Websites der Anbieter findet, nur um ein Postfach. Dies erschwert auf den ersten Blick sowohl die Recherche als auch die eigentliche Kontaktaufnahme mit dem Dienstleister.

Auf viele Betroffene eines Anlagebetrugs mag der weit entfernte Gerichtsstand abschreckend wirken. Doch selbst in diesen Fällen lassen sich unserer Erfahrung nach in Einzelfällen rechtliche Ansprüche durchsetzen. Dies bedeutet für geschädigte Anleger: Auch längst verloren geglaubte Gelder können in diesen Fällen noch zurückerlangt werden.

Der erste Schritt ist die eingehende Prüfung der Sachlage und Anspruchsgrundlagen durch einen versierten Anwalt, der in Rechtsgebieten wie Anlagebetrug und Anlegerschutz bewandert ist.

Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie ein Opfer unseriöser Geschäfte geworden sein könnten, ist schnelles Handeln Pflicht. Denn viele der betrügerischen Anbieter kalkulieren damit, dass sie früher oder später auffliegen. Daher kann es passieren, dass man im wahrsten Sinne des Wortes vor verschlossenen Türen steht, wenn man zu lange zögert.

Je eher Sie Ihre Ansprüche geltend machen und einen Anwalt einschalten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Geld zurückbekommen. Wer zu spät agiert, das hat die Vergangenheit oft gezeigt, geht bei der Aufklärung von Anlagebetrug mitunter leer aus.

Denn hat das Unternehmen, dem Sie Ihre Anlage anvertraut haben, erst einmal die Insolvenz angemeldet, erschwert dies die Beitreibung Ihrer Ansprüche erheblich. Gleiches gilt für den Fall, dass sich die involvierten Personen mit Ihrem Geld bereits abgesetzt haben.

Wenn Sie Unterstützung im Kontext von Anlagebetrug suchen, nehmen Sie Kontakt mit den Anwälten der Kanzlei Herfurtner auf. Unsere Rechtsanwälte prüfen für Sie, ob Sie Ansprüche gegen Ihren Vermittler, das Unternehmen Ihrer Anlage oder Dritte geltend machen können.

Besteht der Verdacht eines Anlagebetrugs, arbeiten wir eng mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden zusammen. Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner beraten geschädigte Mandaten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Benelux-Staaten.

Unsere Rechtsanwälte kennen die aktuellen Methoden, die beim Kapitalanlagebetrug Anwendung finden. Das versetzt sie in die Lage, die entsprechenden Rechtsmaßnahmen in die Wege zu leiten, um verloren geglaubte Gelder zurückzuerlangen.

Anlagebetrug Rechtsanwalt – Wie bekommen Anleger Geld zurück?

Es gibt Fälle in denen Geschädigte bereits gezahltes Geld zurückzuholen lassen konnten. Anleger sollten daher nicht zögern und ihre Möglichkeiten umgehend durch einen Anwalt prüfen lassen.

Wir bieten betroffenen Anlegern und Kunden folgende Dienstleistungen im Falle eines Anlagebetrugs:

  • Einschaltung von Polizei und Finanzaufsichtsbehörden

    Es existieren sowohl in Deutschland als auch im Ausland zahlreiche Sammelverfahren gegen bestimmte Betrugsfirmen bei Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Herfurtner Rechtsanwälte vertreten viele Geschädigte und stehen in engem Kontakt mit den örtlichen Behörden. Staatsanwaltschaften und Finanzaufsichtsbehörden im In- und Ausland können Bankkonten der Betrüger sperren und Vermögenswerte sicherstellen.

    In vielen Ländern verfügt unsere Kanzlei über persönliche Ansprechpartner bei den Behörden. Häufig befinden sich die Konten der vermeintlichen Betrüger in Hongkong. Die Herfurtner Rechtsanwälte konnten bereits Verfahren – z. B. in Hongkong – in Zusammenarbeit mit Kanzleien vor Ort erfolgreich abschließen. Im Ergebnis wurden die Einzahlungen unserer Mandanten erstattet.

  • Zahlungsmittel Kreditkarte? Bei VISA, Master Card, American Express ist Rückzahlung möglich

    Haben Sie Zahlungen an einen vermeintlichen Betrüger per Kreditkarte geleistet? Dann können Sie als Geschädigter oft den Schutz ihres Kreditkartenanbieters in Anspruch nehmen. Bereits gezahlte Beträge können gegebenenfalls zurückgebucht werden. Die Herfurtner Rechtsanwälte prüfen für Sie, ob die hierfür nötigen Voraussetzungen vorliegen.

  • Überweisungen zurückbuchen

    Für viele Geschädigte besteht die Möglichkeit der Rückbuchung einer Überweisung. Auch wenn die Überweisung schon viele Monate zurücklag, konnten die Herfurtner Rechtsanwälte Zahlungen unserer Mandanten „zurückholennlassen“. Dabei spielt nicht immer eine Rolle, dass die Konten der vermeintlichen Betrüger sich regelmäßig im Ausland befinden.

Auf unserer Website setzen wir uns mit dem Thema Betrug auseinander und beleuchten es in vielen Facetten. Zudem sehen wir uns bei unserer täglichen Arbeit mit Fällen von Anlagebetrug konfrontiert, die keineswegs vor Landesgrenzen haltmachen. So haben wir es keineswegs nur mit „Anlagebetrug Hamburg“ oder „Anlagebetrug Schweiz“ zu tun.

Denn die Globalisierung, in Verbund mit der fortschreitenden Digitalisierung, hat dazu geführt, dass man Dienstleistungen und Produkte heutzutage von überall aus anbieten kann. Bei Fällen von Internetbetrug oder Anlagebetrug im Verbund mit Online-Trading findet man die Wurzeln häufig im asiatischen Raum. Besonders betroffen sind Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Weiterführende Informationen finden Sie unter den nachstehenden Links:

Anlagebetrug Nachrichten – aktuelle Meldungen und News

Häufig schützt ein Blick in die Vergangenheit vor Betrug in der Gegenwart. Daher kann es nicht schaden, sich grundsätzlich mit dem Thema Anlagebetrug zu beschäftigen, wenn man größere Investitionen plant. Im Internet findet man viele Beispiele, aus denen man lernen kann. Häufig schützt man sich vor dem Verlust tausender von Euro schon allein dadurch, dass man bestimmte Betrugsmaschen kennt.

Nachstehend haben wir einige aktuelle und schon weiter zurückliegende Fälle von Anlagebetrug thematisiert:

Wirecard-Skandal

Beim deutschen Zahlungsdienstleister Wirecard, einem ehemaligen DAX-Mitglied waren im Jahr 2020 ca. 1,9 Milliarden Euro „verschwunden“. Das Geld habe angeblich auf philippinischen Treuhandkonten gelegen, wo es sich jedoch wohl zu keinem Zeitpunkt befand. Zudem würden laut Bericht des Handelsblatts weitere 800 Millionen Euro Treuhandvermögen „vermisst“.

Die Vorwürfe, die im Raum stehen oder standen: bandenmäßiger Betrug, Manipulation, Vortäuschung von Einnahmen. Ende Juni des Jahres 2020 reichte Wirecard als erstes DAX-Unternehmen einen Antrag auf Insolvenz ein. Die Konsequenz aus dem Betrug waren für Investoren, die auf die Aktie von Wirecard setzten, bitter.

Denn notierte das Papier im Frühjahr 2020 noch bei ca. 140 Euro, sank der Wert bis Dezember 2020 auf 0,50 Euro.

Ermittler zerschlagen europäischen Ring von Internetbetrügern

Im Frühjahr 2020 gelang den Ermittlern mehrerer europäischer Staaten ein Schlag gegen die organisierte Internetkriminalität. Zwei Banden von Anlagebetrügern sollen mit ihrem Betrug über 100 Millionen Euro eingesammelt und dabei tausende von Anlegern geschädigt haben. An der Aufdeckung sind deutsche, österreichische, bulgarische und serbische Ermittler beteiligt gewesen.

Über Jahre hinweg hätten die Betrüger vermeintliche Trading-Plattformen im Internet angeboten, auf denen Investoren mutmaßlich in Forex Trading, CFD Trading und Kryptowährungen investieren konnten. Wollten Anleger sich jedoch ihre angeblichen Gewinne auszahlen lassen, verweigerte man ihnen die Auszahlung.

16 Millionen Euro Schaden durch Aktienbetrug

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ordnete im Jahr 2019 die Durchsuchung diverser Immobilien in Deutschland, Griechenland, Österreich, Liechtenstein und in der Schweiz an. Es ging in diesem Zusammenhang um eine Bande von Betrügern, die mit wertlosen Wertpapieren mehr als 400 Anleger um knapp 16 Millionen Euro geprellt hätten.

Im Rahmen der Durchsuchung seien vier Haftbefehle vollstreckt und eine Vielzahl von Beweisen gesichert worden.

Milliarden-Pleite mit Containern

Die Firma P&R entwickelte schon in den Siebzigerjahren ein lukratives Geschäftsmodell. Man erkannte das Potenzial eines sich immer mehr globalisierenden Welthandels, der vor allem eines benötigte: Container, um Waren um den ganzen Globus zu transportieren.

Am grauen Kapitalmarkt sammelte P&R das Geld von Investoren ein, um in immer mehr neue Container zu investieren, die das Unternehmen gewinnbringend vermieten und später gebraucht verkaufen würde. Seit dem Jahr 2007 steht jedoch der Vorwurf eines Schneeballsystems im Raum. Neue Investoren seien nicht von Gewinnen, sondern von den Einlagen neuer Anleger bezahlt worden.

Im Jahr 2018 ordnete das Amtsgericht München die vorläufige Insolvenzverwaltung von P&R an. Den Schaden für Anleger beziffert die zuständige Staatsanwaltschaft auf eine Gesamtsumme zwischen 1,5 und 2 Milliarden Euro. Mithin gilt die Insolvenz des Unternehmens als einer der größten Anlegerskandale in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Anlagebetrüger festgenommen – großer Erfolg für britische und spanische Polizei

Im Jahr 2014 führte eine Razzia zu 110 Festnahmen von verdächtigen Betrügern. Die Festnahmen erfolgten überwiegend in Spanien und England. Zwei Jahre intensiver Ermittlungen zahlten sich aus. Es war die zu diesem Zeitpunkt größte Aktion dieser Art gegen organisierte Anlagebetrüger. Die Finanzaufsichtsbehörde in England berichtete, dass britische Anleger jedes Jahr über 200 Millionen Pfund verlören.

Demnach beschäftigten die Betrüger Finanzexperten, die für reibungslose Geschäfte sorgten. Sie handelten in der Vorstellung, dass die begangenen Straftaten keine Konsequenzen nach sich zögen. Doch zeigten die zahlreichen Festnahmen in diesem Fall, dass die Betrüger bei Anlagebetrug nicht unbestraft davonkommen.

Die Razzia der britischen und spanischen Polizei stellte einen großen Schlag gegen die Anlagebetrüger dar. Viele geschädigte Anleger bekamen ihr Geld zurück. Dennoch konnte nicht davon ausgegangen werden, dass dieses kriminelle Geschäftsmodell dadurch vollständig verschwinden würde.

Die Betrüger würden stattdessen ihre Tätigkeit in andere Länder verlegen, in denen sie eine Rechtsverfolgung für weniger wahrscheinlich hielten. Zu diesen Ländern gehörten Thailand, Taiwan, Hongkong und manche Inselstaaten. Doch auch in solchen Fällen von Anlagebetrug gibt es Möglichkeiten, die eingezahlte Gelder zurückzuholen, so Rechtsanwalt Patrick Wilson von der Anwaltskanzlei Herfurtner.

Anlagebetrug – Millionen auf Konten in Hongkong eingefroren

Großer Erfolg gegen die Anlagebetrüger. Die Finanzaufsichtsbehörde von Hongkong (SFC – Securities and Futures Commission) ließ im Jahr 2014 insgesamt 4,3 Millionen USD auf Konten von vermeintlichen Betrügern einfrieren.

Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner arbeiten eng zusammen mit der SFC sowie mit anderen ausländischen Behörden. Denn nur durch eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden vor Ort können in derartigen Fällen Rückzahlungen der Investments erreicht werden.

Die eingefrorenen Konten werden mit den Firmen Broadspan Securities, Shepherds Hill Partners und Rich Futures in Verbindung gebracht. Typisch für derartige Fälle von Anlagebetrug ist, dass die Bankkonten nicht direkt von den angeblichen Investmentfirmen gehalten werden, sondern zusätzlich weitere Firmen eingeschaltet werden.

Dies soll es Außenstehenden unmöglich machen, die einzelnen Kontobewegungen nachzuvollziehen. Im vorliegenden Fall waren sechs weitere Firmen als Kontoinhaber involviert: Timeprime Limited, Lynwin Limited, Resmart Limited, Fieldmark Corporation Limited, DH Corporation Limited und SMD Partnership Limited.

In einem weiteren Fall konnten 600.000 USD auf den Konten der Betrüger eingefroren werden. Dabei sind die Firmen Waldmann Asset Management, Doyle Hutton Associates und Cardell Limited / Cardell Company Limited beteiligt. Kontoinhaber sind die Firmen Cardan Limited, Cedan Limited, Hamtron Limited und Mutual Hope Limited.

Bandenmäßig betriebener Anlagebetrug vermutet

Gérard Lhéritier ist insolvent. Einer der weltweit wichtigsten Sammler von Handschriften und Autografen ist bankrott. Ihm wird im Jahr bandenmäßig betriebener Betrug vorgeworfen. Zusammen mit seinen Verkäufern und Vertretern hat er vermeintlich einen Schaden von 850 Millionen Euro verursacht. 20.000 Opfer bereiten nun Ihre Sammelklagen vor. → MEHR

Angeklagter äußert sich erstmals im Prozess „Frankonia-Anlagebetrug“

Vermeintliche Anlagebetrüger haben ca. 25.000 Kunden als Finanzberater mit Immobilienfonds betrogen. Vor dem Landgericht in Würzburg findet im Jahr 2016 der sog. „Frankonia-Prozess“ statt. Zum ersten Mal äußert sich nun ein Angeklagter. Er habe zwar von Unregelmäßigkeiten gewusst, schob die Schuld aber seinen Mitangeklagten zu. Anleger wurden um insgesamt 51 Millionen Euro gebracht. Die Beschuldigten mussten hohe Haftstrafen antreten → MEHR

Fünf Männer nach Anlagebetrug in Berlin festgenommen

Den von der Polizei im Jahr 2015 festgenommenen Tatverdächtigen wird vorgeworfen, gewerbs- und bandenmäßig Anlagebetrug begangen zu haben. Die beteiligten Personen sollen auch über soziale Netzwerke die Chance dargestellt haben, über außerbörslichen Handel mit der Firma BerlinInvest die Anlagebeträge verdoppeln zu können. Der Schaden soll bei 1,5 Millionen Euro liegen. → MEHR

Kapitalanlagebetrug mit Millionenschaden

Angeklagte sollen Anleger zwischen 2009 und 2013 mit hohen Zinsversprechen von monatlich bis zu 5 % gelockt haben. Ausgezahlte Zinserlöse stammten offenbar vom Kapital weiterer zahlender Kunden. Der Schaden soll sich auf 2,7 Millionen Euro belaufen.

Laut Staatsanwaltschaft spiegelten Sie den Kunden vor, die Einlagen seien durch eine Bankbürgschaft der Credit Suisse Bank in der Schweiz sowie durch Grundschulden in zweistelliger Millionenhöhe und abgesichert. Tatsächlich sei das Geld wohl nicht angelegt worden. → MEHR

Prozess wegen Anlagebetrug – Infinus

Beim Betrugsskandal des Dresdner Infinus-Finanzkonzerns wurden im Jahr 2018 vom Dresdner Landgericht die Urteile gesprochen. Fünf Ex-Manager der teilweise insolventen Firmengruppe erhielten Freiheitsstrafen wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs im besonders schweren Fall und Kapitalanlagebetrugs.

Laut Staatsanwaltschaft hätten die Manager ein sogenanntes Schneeballsystem betrieben und etwa 22 000 Anleger um rund 312 Millionen Euro betrogen.

Insolvenz Göttinger Gruppe

Die Insolvenz des Unternehmens im Jahr 2007 war einer der größten Finanzskandale in Deutschland. Insgesamt haben wohl mehr als 37.000 Gläubiger des Unternehmens Insolvenzforderungen von über 800 Millionen Euro angemeldet. Der Konzern soll bei Anlegern, die für das Alter vorsorgen wollten, mehr als eine Milliarde Euro eingesammelt haben.

Das Geld wurde für atypisch stille Beteiligungen eingesammelt, bei denen Anleger auch für die Risiken des Unternehmens haften, an dem sie sich beteiligen.

Anlagebetrug – Haftstrafe für Anwalt aus Kulmbach

Das Landgericht Hof hat entschieden. Ein Kulmbacher Rechtsanwalt ist im Jahr 2015 zu einer hohen Haftstrafe verurteilt worden. Es soll ein Betrug im Zusammenhang mit Solarparks in Italien und Rumänien stattgefunden haben. Anlegern wurde die Aussicht auf hohe Erträge mit der Produktion von Ökostrom versprochen.

Postbank Betrug – Postbank wegen Anlagebetrug verklagt

Der Postbank droht im Jahr 2012 eine Klage von 30 Anlegern aus Schleswig-Holstein. Diese hätten ein Gesamtvolumen von 3,4 Millionen Euro in geschlossene Fonds investiert. Die Rechtsanwälte der Betroffenen befürchteten, dass ihre Mandanten einem Postbank Betrug aufgesessen und die Einlagen verloren sind.

„Deutsche können nicht mit Geld umgehen“

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) gab im Jahr 2015 bekannt, dass acht von zehn Haushalten ein „nicht bedarfsgerechtes Anlageprodukt“ besitzen. 600 Beratungen aus sechs Verbraucherzentralen in Deutschland wurden dabei ausgewertet.

Europaweit aktive Betrügerbande gesprengt

Im Jahr 2017 hebt die Polizei eine Bande von Anlagebetrügern aus, die europaweit aktiv war. Allein bei den Geldflüssen im Raum Wuppertal habe man sieben Geschädigte registriert, deren Schaden sich über eine halbe Million Euro summiert. Den Betrugsopfern wurden vermeintlich lukrative Investments offeriert: Taurus Equity, Empire Investment, Finkelstein West Asset oder Guthmann Group. → MEHR

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