Anola ist oder war wohl ein Anbieter aus der Finanzbranche. Allerdings war die Website von Anola im Januar 2022 nicht mehr erreichbar, weshalb Informationen über den Anbieter dem Cache von Google entnommen werden mussten. Zudem gibt es zum Thema Anola eine Meldung der Finanzaufsicht der Isle of Man, die in diesem Zusammenhang von einer potenziell betrügerischen Website spricht.

Wenn man mit dem Gedanken spielt, ein Investment bei Anola zu tätigen oder falls man bereits Kunde von Anola ist und Online-Trading betreibt, sind folgende Fragen mit Sicherheit gewichtig:

  • Was ist über Erfahrungswerte von anderen Anlegern mit Anola bekannt?
  • Welche Anhaltspunkte gibt es, um einzuschätzen, ob es sich bei Anola um einen seriösen Finanzdienstleister handelt?
  • Ist die Firma Anola von einer offiziellen europäischen Finanzaufsichtsbehörde lizenziert?
  • Was können Sie als Kunde von Anola bei Verlusten möglicherweise unternehmen?

Diese Fragen werden im vorliegenden Beitrag zum Thema Anola von den Rechtsanwälten der Anwaltskanzlei Herfurtner beantwortet.

Inhaltsverzeichnis

  1. Anola.io Erfahrungen
  2. Anola Website
  3. Kontaktdaten von Anola
  4. Anola Autorisierung
  5. Warnmeldung von Finanzaufsichtsbehörden zu Anola
  6. Online-Handel Ratgeber
  7. Rechtsanwälte unterstützen bei Streitfällen

Neben der Frage, inwiefern Anola ein vertrauenswürdiges Angebot offeriert, ist es entscheidend, sich mit den Grundlagen für ein aussichtsreiches Online-Trading zu beschäftigen.

Wir werden zudem Position beziehen, wie der Anbieter Anola gegenüber anderen Anlagemöglichkeiten einzuordnen ist.

Zudem stehen wir Ihnen zur Seite und unterstützen Sie bei Fragen und Streitfällen in Verbindung mit Anola.

Anola.io Erfahrungen

Im Cache von Google finden sich Fragmente der Website von Anola, in denen zu lesen ist, dass das Unternehmen im Jahr 2020 von einem Ingenieur für Cybersicherheit gegründet worden sei. Zudem erlaube es Anolas  Erfahrung in der Entwicklung von Systemen und Schutzprogrammen gegen digitale Angriffe, die sicherste Plattform mit zuverlässigen digitalen Geldbörsen zu schaffen.

Überdies liest man hier, dass Anola das Potenzial der Blockchain-Technologie erkunde und Kunden dabei helfe, die Idee eines Blockchain-Geschäfts zu verwirklichen. Zudem sei es das Ziel von Anola (gewesen), die Entwicklung der digitalen Technologiebranche durch Innovationen und die Einführung neuer Technologien zu fördern. Denn Anola habe somit aktiv an der Umgestaltung des globalen Finanzsystems mitwirken wollen.

Des Weiteren habe die Plattform von Anola die zuverlässigsten und effektivsten Sicherheitstechnologien eingesetzt. Entsprechend habe Anola eine flexible, mehrstufige Wallet-Strategie entwickelt, um sicherzustellen, dass die Gelder sicher in einem kalten Lager aufbewahrt würden.

Darüber hinaus ist zu lesen, dass laut Anola die Aktivität an den Börsen und die Gewinne täglich anwachsen würden. Deshalb brächten die konsolidierten Fonds und Einlagen von Anola den Kunden des Anbieters jeden Tag hohe Tageseinnahmen.

Die Internetpräsenz von Anola

Die Firma Anola war über die Website anola.io zu erreichen, zum Zeitpunkt der Texterstellung im Januar 2022 jedoch offline.

Impressumsangaben

In Deutschland gibt es gemäß §5 Telemediengesetz (TMG) grundsätzliche Informationspflichten und Pflichtangaben für das Impressum. Infolgedessen gilt diese Verpflichtung zur „Anbieterkennzeichnung“ für alle geschäftsmäßig betriebenen Internetpräsenzen.

Denn die Angaben sollen den Besucher einer Internetpräsenz darüber informieren, mit wem er es zu tun hat. Außerdem spielt in diesem Zusammenhang die ladungsfähige Postadresse des Website-Inhabers eine Rolle, für den Fall, dass rechtliche Ansprüche gegen ihn durchgesetzt werden sollen.

Wichtig in diesem Kontext ist zudem der Fakt, dass das Führen eines Impressums auch für im Ausland ansässige Anbieter gilt, die ihre geschäftlichen Handlungen hierzulande entfalten.

Auf der gecachten Webpräsenz von Anola war zum Zeitpunkt Januar 2022 kein rechtsverbindliches Impressum ausfindig zu machen.

Betreiber und Trademark

Nicht immer ist der Name der Webseite bzw. der Handelsplattform oder des Angebotes identisch mit der Betreiberfirma. In der Vergangenheit ist es oftmals vorgekommen, dass Betreiber zur selben Zeit mit vielen unterschiedlichen Handelsmarken am Markt präsent sind.

Obendrein ist es eine verbreitete Praxis gewisser Anbieter, die Internetseiten von belasteten Handelsmarken zu entfernen und zeitnah unter Einsatz von einer anderen Handelsmarke an den Markt zurückzukehren.

Deshalb tut man gut daran, im Rahmen von Recherchen zu Neuigkeiten und Aussagen über einen Anbieter über die Handelsmarke hinaus auch stets die Betreiberfirma zu beachten. Die jeweiligen Informationen finden sich entweder im Impressum oder oft auch in der Fußzeile einer Internetpräsenz.

Auf der gecachten Webseite von Anola ließ sich zum Betrachtungszeitpunkt keine Differenz zwischen einer Handelsmarke und einer Betreiberfirma ausmachen.

Abfrage Domain-Daten

Einige Anbieter werfen ihre mehrjährige Praxiserfahrung in die Waagschale, um Authentizität zu suggerieren. Allerdings steht derartigen Angaben nicht selten das Datum, an dem die Domain registriert wurde, entgegen.

Demzufolge ist zu untersuchen, wer die Domain registriert hat und wann die Domain registriert wurde.

Unsere Anwälte haben am 10.01.22 die Fakten zu Anola mit folgendem Ergebnis abgerufen:

Domain Name: anola.io
Registry Domain ID: 6babee51cec04eca9f7967136ba8d7b6-DONUTS
Registrar WHOIS Server: whois.godaddy.com/
Registrar URL: http://www.godaddy.com/domains/search.aspx?ci=8990
Updated Date: 2021-11-23T00:07:23Z
Creation Date: 2020-12-01T11:51:32Z
Registry Expiry Date: 2023-12-01T11:51:32Z

Geschäftsleitung

Laut §6 des Medienstaatsvertrags (MDStV) ist der Name des inhaltlich Verantwortlichen der Internetseite im Impressum anzuzeigen. Meistens handelt es sich hierbei um einen Angehörigen der Geschäftsführung des Anbieters.

Die verantwortlichen Personen namentlich zu nennen, ist nicht nur obligatorisch, sondern darüber hinaus ein Anzeichen von Transparenz.

Auf der gecachten Website von Anola finden sich im Januar 2022 keine Informationen zu inhaltlich verantwortlichen Personen.

Anola Kontaktangaben

Auf der gecachten Webseite von Anola waren zum Zeitpunkt der Texterstellung die folgenden Daten zu finden:

  • Rufnummer von Anola: k. A.
  • Postanschrift von Anola: Anglo International House, 52 Lord St, Douglas, Isle of Man IM1 4LE
  • E-Mail-Kontakt zu Anola: k. A.

Anola Zulassung

Die Existenz einer gültigen Berechtigung einer offiziellen europäischen Finanzaufsichtsbehörde kann ein wichtiges Merkmal dafür sein, ob es sich um einen vertrauenswürdigen Dienstleister handelt. Denn für die Erteilung einer Lizenz bedarf es eines beträchtlichen wirtschaftlichen Aufwand seitens des Anbieters.

Jedoch muss es sich nicht zwangsweise um Anlagebetrug handeln, wenn ein Broker auf Aussagen zu seiner Befugnis oder zu seinem Status der Regulierung verzichtet.

Die hier genannten Finanzaufsichtsbehörden sind neben anderen für die Vergabe von Lizenzen und die Überwachung von Finanzdienstleistern wie Anola verantwortlich:

  • Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF, Luxemburg)
  • Financial Services and Markets Authority (FSMA, Belgien)
  • Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin, Deutschland)

Auf der gecachten Internetpräsenz von Anola gab es im Januar 2022 keine Hinweise auf eine behördliche Autorisation. Was dieser Sachverhalt mit sich bringt, können interessierte Privatanleger im Gespräch mit einem Rechtsanwalt unserer Rechtsanwaltskanzlei erörtern.

Anola – die Finanzaufsicht der Isle of Man zeigt sich besorgt

Am 25. November 2021 veröffentlichte die Finanzaufsichtsbehörde der Isle of Man eine Meldung zum Thema Anola. Denn die Behörde sei auf die Website www.anola.io aufmerksam geworden, die vorgebe, das Unternehmen Anola Trading Limited zu vertreten und eine Präsenz auf der Isle of Man zu haben. Zudem werde auf der Website von Anola behauptet, eine Reihe von Kryptowährungsprodukten anzubieten.

Allerdings habe die Behörde keine Verbindung zwischen der Website www.anola.io und echten Gesellschaften oder Unternehmen der Isle of Man nachweisen können. Zwar gebe es laut der Behörde ein echtes Unternehmen der Isle of Man namens Anola Trading Limited; dieses habe jedoch seit seiner Gründung im Jahr 2020 nicht gehandelt hat und sei inaktiv.

Überdies seien die Namen der handelnden Personen, die auf der Website www.anola.io genannt würden, nicht mit der echten Anola Trading Limited verbunden. Zudem seien die Betreiber der möglicherweise betrügerischen Website www.anola.io nicht befugt zu behaupten, dass sie in oder von der Adresse 1st Floor, Exchange House, 54-62 Athol Street, Douglas, Isle of Man IM1 1JD aus tätig seien.

Außerdem verwende die Website www.anola.io die Adresse Anglo International House, 52 Lord Street, Douglas, Im1 4LE. Jedoch hätten Nachforschungen der Behörde ergaben, dass es sich hierbei nicht um eine rechtmäßige Adresse auf der Isle of Man handle.

Des Weiteren gäben die auf der Website www.anola.io zu sehenden Dokumente laut Behördenangaben vor, Einreichungen beim Isle of Man Companies Registry darzustellen. Allerdings seien diese Dokumente nicht Teil der Unternehmensunterlagen der echten Anola Trading Limited und nie rechtmäßig beim Handelsregister der Isle of Man eingereicht worden.

Unter diesen Umständen zeige sich die Behörde besorgt, dass jede Person, die auf die Website www.anola.io zugegriffen habe, möglicherweise Opfer eines Betrugs werde oder dass versucht würde, persönliche Daten vom Browser zu erhalten, um die Identität zu stehlen.

Vor dem Trading bei Anola und anderen – Trading Ratschläge

Das Trading über Online-Plattformen wie bei Anola ist die Ausweitung des konventionellen Handels mit Finanzinstrumenten ins Internet. Hier wie dort agieren Anleger mit der Prämisse, über den Erwerb und den Verkauf von Vermögenswerten Überschüsse zu erwirtschaften.

Der Handel ist längst nicht mehr auf Wertpapiere begrenzt. Vielmehr stehen Kunden z. B. auch die nachstehenden Assets zur Wahl:

Das Online-Trading wird über Mittler wie Online-Broker (wie beispielsweise Anola) oder Bankinstitute ausgeführt, die ihren Kunden eine professionelle Handels-Computersoftware bereitstellen.

Es ist damit zu rechnen, dass es auch in Zukunft mehr und mehr private Kapitalanleger geben wird, welche das Online-Trading für sich in Betracht ziehen. Denn man braucht lediglich einen Internetanschluss und einen Computer oder ein Tablet bzw. Smartphone.

Die Vorteile beim Online-Trading

Die Digitalisierung hat auch auf die Finanzwelt beträchtliche Auswirkungen, vor allen Dingen, wenn es um das Trading wie bei Anola geht.

Denn durch die technologischen Möglichkeiten hat das Trading besonders massiv an Tempo gewonnen. Musste man als Anleger oder Trader die eigenen Orders früher noch per Telefonat, Fax oder Briefpost erledigen, ist dies mittlerweile per Mausklick und mit erheblich weniger Mühen durchführbar.

Faktoren wie Dauer und Art des Trades, Preisgestaltung und Mengen oder die Einzelheiten zum Konto müssen heutzutage nicht mehr zwischen dem Broker Anola und seinem Auftraggeber persönlich definiert werden.

Mithin sind durch die Möglichkeit zum Online-Trading diverse Annehmlichkeiten in Erscheinung getreten:

  • Das Angebotsspektrum an handelbaren Finanzinstrumenten ist breiter und tiefer.
  • Eine Menge an Werkzeuge lassen sich automatisch und direkt nutzen.
  • Die Trading-Plattform führt die gewünschten Orders aus, man braucht lediglich einen Internetanschluss.
  • Die Möglichkeit von Verlusten durch Gaps sinkt.
  • Erträge lassen sich auch mit einem geringen Einsatz erzielen.
  • Die Transaktionsgebühren sind merklich gesunken, da ja die persönliche telefonische Betreuung entfällt.
  • Die Schnelligkeit zur Abwicklung von Handelstransaktionen hat signifikant zugenommen.

Doch das Online-Trading verschafft Anlegern nicht nur Pluspunkte hinsichtlich der einfachen Verwendung der Handelsplattform. Insbesondere durch Analysemöglichkeiten, Indikatoren und die unterschiedlichen Tools genießt der Investor signifikant mehr Komfort.

Denn die Zeiten, da man selbst noch Charts zeichnete oder umständlich eigene Berechnungen anstellte, sind vorüber. Heute finden Online-Trader in ihrem System eine große Auswahl an Orderarten, die man beim Daytrading mit dem bevorzugten Broker seiner Wahl eigenständig ausführt.

Moderne Assets: Crypto-Trading mit digitalen Währungen

Doch nicht nur das Trading als solches hat die Digitalisierung deutlich geprägt. Denn die fortschreitende Technologisierung hat Online-Börsianern ein neues Aktionsfeld verschafft: den Handel mit digitalen Assets.

Zu den meistgekauften Kryptowährungen gehören der Bitcoin und Ethereum. Bitcoin war die allererste Kryptowährung überhaupt, weshalb man sämtliche andere digitale Währungen als sogenannte „Alt-Coins“ betitelt, also als alternative Münzen.

Inzwischen gibt es eine enorme Vielzahl von handelbaren Krypto-Assets und die Landschaft ist extrem volatil. Das führt dazu, dass immer wieder frische Coins auf den Markt kommen und viele genauso schnell wieder verschwinden, wie sie herausgebracht wurden.

Für Investoren beinhaltet das gleichermaßen Chancen wie Risiken, die sich aufgrund des dauerhaften Auf und Abs gleichwohl im Vergleich zu herkömmlichen Investitionen spürbar potenzieren.

Frisch emittierte Kryptowährungen sind für Kapitalanleger gewissermaßen wie ein Spiel am Roulette-Tisch. Mit ein wenig Glück lässt sich der Einsatz signifikant vervielfachen. Jedoch ist auch die Eventualität, das ganze Kapital einzubüßen, außerordentlich hoch.

Daher könnte es für vorsichtige Trader eine gute Entscheidung sein, sich auf die nach Marktwert stärksten Kryptowerte zu konzentrieren, die schon seit einiger Zeit getradet werden und eine relativ große Marktkapitalisierung haben.

Die Alternativen zu Bitcoin und Ethereum

Abgesehen von Bitcoin und Ethereum sind hier beispielsweise der Binance Coin, Solana, Cardano oder Ripple zu nennen. Vornehmlich Cardano und Solana können im Vergleich zu Bitcoin und Ethereum als moderner und zukunftsgerichtet eingestuft werden.

Denn während die Erstgenannten insbesondere angesichts ihres energieintensiven „Proof of Work“-Mechanismus in der Diskussion stehen, vertrauen Letztgenannte auf den energieärmeren „Proof-of-Stake“-Mechanismus.

Des Weiteren ermöglichen die auf Blockchains basierenden Projekte Cardano und Solana die Nutzung sogenannter Smart Contracts. Darüber hinaus ergeben sich im jeweiligen Ökosystem zusätzliche Projekte wie zum Beispiel Solanart, ein Marktplatz für sogenannte „Non fungible Tokens“, kurz NFT.

Diese können beispielsweise im dezentralisierten Finanzwesen („DeFi“) zur Anwendung kommen. Hier helfen sie, Sicherheitsmechanismen zu realisieren, welche die Echtheit von Transaktionen und die Korrektheit jedes eingereichten Auftrags garantieren.

Anleger finden also bei Kryptowährungen eine enorm breite Auswahl, in die sie investieren können. Zu empfehlen ist Crypto-Trading allerdings vor allem für solche Anleger, die auch vor größeren Risiken nicht zurückschrecken.

Zudem gilt auch beim Themengebiet Crypto-Trading: Wachsamkeit bei der Wahl des Dienstleisters. Denn unerfreulicherweise gibt es viele dokumentierte Fälle von Betrug und Cybercrime, bei welchen Crypto-Exchanges, also Börsenplätze für Kryptowährungen, eine unrühmliche Rolle eingenommen haben.

Die Risiken beim Online-Trading

Nicht alles, was glänzt, ist Gold, diese Aussage gilt auch für das Online-Trading. Folglich sind neben den Vorteilen auch eine Anzahl von Nachteilen zu sehen, die geneigte Kapitalanleger in ihre Abwägungen integrieren sollten:

  • Geldanleger sollten bereits routiniert im Trading sein und auf belastbare Strategien setzen.
  • Im Vergleich zum traditionellen Trading geht es eher hektisch vonstatten.
  • Das Vorhandensein betrügerischer Trading-Anbieter hat zu immensen Verlustrisiken geführt.
  • Kommt es zu Fehlentscheidungen, muss man mit großen Defiziten rechnen.
  • Investoren sollten die Kursverläufe durchgängig im Blick behalten.

Vor allem das riskante Daytrading empfiehlt sich nicht für Privatanleger, die sich erstmals mit dem Themenkreis Trading befassen. Denn das Risiko, die Entwicklung von Kursen verkehrt einzuschätzen, ist beträchtlich, und wegen des Zeitdrucks kann man nur schwerlich Korrekturen vornehmen. Folglich lohnt sich diese Form des Tradings tendenziell für sehr versierte oder ausgesprochen risikofreudige Investoren.

Fällt jemand in diese Rubrik, ist das Daytrading eine Möglichkeit, um schnell Resultate zu generieren. Darüber hinaus profitiert man z. B. vom Wegfall der Gebühren für das Halten von Positionen über Nacht. Schließlich sollten auch solche Kosten in die ganzheitliche Prüfung einer Geldanlage einfließen.

Darüber hinaus erspart man sich sprichwörtlich das böse Erwachen am Morgen, falls es zu unmittelbaren und drastischen Kursveränderungen kam. Solche „Gaps“ entwickeln sich schnell durch eine ungünstige Berichterstattung über ein Unternehmen. Auf der anderen Seite sieht man schnell Erfolge, wenn man zum Schluss eines Handelstags einen Überschuss bilanzieren kann.

Darüber hinaus ist es relevant für Daytrader, die Tradinggebühren der unterschiedlichen Broker zu vergleichen. Hierbei kann es angeraten sein, sich für eine Pauschale in Form einer fixen Rate zu entscheiden. Das lohnt sich vor allem dann, sobald man beim Traden auf eine erhöhte Frequenz kommt und separat abgerechnete Ordergebühren den Gewinn spürbar verringern würden.

Gefahren erkennen

Um die Risiken und Gefahren beim Online-Trading nicht unnötig zu verstärken, ist es empfehlenswert, zu prüfen, über was für einen Dienstleister man an den Handelsplätzen tätig werden will.

Aus der Praxiserfahrung unserer Kanzlei haben sich einige Fragestellungen herauskristallisiert, anhand derer man mögliche Risiken erkennt. Bezogen auf das Beispiel Anola, sähen diese folgendermaßen aus:

  • Resultiert der Kontakt mit Anola aus einem unaufgeforderten Telefonat?
  • Welche Erfahrungen haben andere Privatanleger schon mit Anola gemacht, welche Auffassung herrscht in Foren vor?
  • Ist Anola von einer europäischen Finanzaufsichtsbehörde kontrolliert und unterliegt der Anbieter einer staatlichen Beaufsichtigung?
  • Findet man behördliche Warnmeldungen zu Anola?
  • Verspricht Anola ungewöhnlich hohe Überschüsse und blendet die Gefahren aus oder spielt diese herunter?
  • Findet man auf der Website von Anola ein Impressum und kann man glaubwürdige Aussagen zum Firmenstandort finden?
  • Gibt es Warnungen von Anwälten oder Anwaltskanzleien, die im Zusammenhang mit Anola geschädigte Mandanten vertreten?

Was unternehmen bei Verlusten?

Sobald man vermutet, beim Trading einem Betrug aufgesessen zu sein, ist es empfehlenswert, auf der Stelle zusätzliche Zahlungen zu blockieren. Das gilt insbesondere für den Fall, dass der Online-Broker Nachzahlungen einfordert, um Defizite auszugleichen.

Zudem sollte man den Versuch unternehmen, das verloren gegangene Kapital wiederzuholen. Hierbei können Geschädigte Anlegerschutz suchen und sich an die Anwälte unserer Rechtsanwaltskanzlei wenden. Unsere Rechtsanwaltskanzlei prüft zivilrechtliche ebenso wie strafrechtliche Möglichkeiten und eventuelle Schadenersatzansprüche gegen den Finanzanbieter und gegen beteiligte Zahlungsdienstleister wie Finanzinstitute.

Ein privater Kapitalanleger, der beim Online-Trading Geld verliert, ist beileibe kein Einzelfall. Zahlreiche Investoren lassen sich von dem professionellen Verhalten der Finanzanbieter täuschen und erfassen nicht rechtzeitig, dass sie ihren Verlust nicht selbst zu vertreten haben.

Unsere Empfehlung lautet daher, nicht zu verzweifeln, sondern schnell und engagiert zu reagieren. Denn die Chance auf eine Rückgewinnung des verlorenen Geldes ist meist größer, als die geschädigten Geldanleger es meinen.

Möchten Sie sich mit einem von unseren Rechtsanwälten zum Themengebiet Anola unterhalten? Dann kommen Sie hier geradewegs in unseren Kontaktbereich.