Bankrecht2021-11-22T12:54:18+01:00

Bankrecht – Rechtsberatung durch Rechtsanwalt

Bankrecht Anwalt Hamburg – München – Frankfurt

Im Bankrecht bieten Ihnen die Rechtsanwälte unserer Anwaltskanzlei kompetente Unterstützung an. Wir beraten Sie im Bankrecht insbesondere in den Gebieten Fremdwährungsdarlehen, Swap-Geschäft und Widerruf von Darlehensverträgen.

Im Bankrecht geht es um Rechtsverhältnisse im Kreditwesen, Bankenaufsichtsrecht sowie um Bankgeschäfte. Eine besonders wichtige Rolle spielen die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin, das Bundeskartellamt und die Zentralbanken.

Inhaltsverzeichnis

  1. Bankrecht: Rechtsberatung durch Rechtsanwalt
  2. Bankrecht Anwalt
  3. Bankeinlagen und Vermögensverwaltung
  4. Bankrecht Rechtsanwalt: Schadensersatz bei Falschberatung
  5. Bankrecht und Kredite
  6. Bankrecht Garantien
  7. Bargeldloser Zahlungsverkehr
  8. Finanzaufsichtsbehörden weltweit

Bankrecht Rechtsberatung durch Rechtsanwalt

Wir beraten Mandanten unter anderem in folgenden Bereichen:

  • Anleihen
  • Bankenaufsicht
  • Darlehensverträge
  • Falschberatung
  • Finanzierungen
  • Fonds (z. B. Schiffsfonds)
  • Forward-Darlehen
  • Fremdwährungskredit
  • Geschäftsverbindungen Bank und Kunde
  • Kreditkarten, Auslandszahlung, SEPA
  • Kreditvertragsrecht
  • Kreditsicherungsrecht
  • Kapitalanlagerecht
  • Leasingvertrag
  • Swap-Geschäfte
  • Überweisung, Lastschrift, elektronischer Zahlungsverkehr
  • Vermögensverwaltung und -verwahrung
  • Widerruf Darlehensvertrag

Zum Bankrecht gehört das Recht des Kredit- und Einlagengeschäfts der Kreditinstitute, des Zahlungsverkehrs, des Wertpapier- und Depotgeschäfts sowie die damit verbundenen Haftungsfragen, die sich aus fehlerhafter Beratung oder Aufklärung ergeben können. Weiter zählt dazu das Scheck- und Wechselrecht.

Bankrecht Anwalt

Das Bankrecht regelt im Gegensatz zum Kapitalmarktrecht die Bankgeschäfte, die zwischen Bank und deren Kunden getätigt werden. Das Bankrecht wird durch viele Einzelgesetze geregelt. Im Bankvertragsrecht werden Rechtsfragen im Zusammenhang mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der deutschen Kreditinstitute sowie dem Konto und seinen Sonderformen beschrieben.

Dem Vertrag mit einer Bank liegen in der Regel die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für Kreditinstitute (AGB-Banken oder AGB-Sparkassen) zugrunde. AGB erweisen sich in vielen Fällen als unwirksam. So sind zum Beispiel manche Auslagen-Klausel in Banken-AGB unwirksam.

Wenn es um Auslagen im Auftrag oder mutmaßlichen Kundeninteresse gehe, sei eine Beschränkung auf die tatsächlich erforderlichen Aufwendungen notwendig, die jedoch in der AGB-Klausel fehle. Bei den Klauseln zu Auslagen für die Bestellung, Verwertung und Rückgabe von Kreditsicherheiten komme gem. BGH hinzu, dass dieser Aufwand nicht im Interesse des Kunden, sondern im Interesse der Bank entstehe.

Bankeinlagen und Vermögensverwaltung

Zum Kerngeschäft von Banken, Sparkassen und anderen Kreditinstituten zählt die Verwahrung bzw. Verwaltung von Geld und anderem Vermögen für ihre Kunden. Meist geschieht dies in Form von Buchgeld auf Bankkonten, in Form von Wertpapieren wie Aktien in einem Depot, aber etwa auch Schmuck und Gold in einem Schließfach. Davon abhängig werden Kontovertrag, Depotvertrag und Mietvertrag unterschieden.

Konten unterscheiden sich im Bankrecht hinsichtlich des Kontoinhabers: Einzelkonto oder Gemeinschaftskonto bzw. Privatkonto, Geschäftskonto und Treuhandkonto. Aber auch eine Unterscheidung nach Kontoart ist möglich: Girokonto, Sparkonto, Tagesgeldkonto oder Kreditkonto. Bankinstitute und Kunden verbindet dabei der Kontovertrag. Falls vereinbart wird bei Überziehung ein Dispokredit eingeräumt oder es erfolgt eine Kontosperrung.

Öffentlich-rechtliche Kreditinstitute wie Sparkassen sind verpflichtet ein Konto anzubieten. Aber auch private Banken müssen gegenüber Bankkunden gewissen Regeln folgen. Sie müssen auf Wunsch des Bankkunden ein reguläres Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln.

Bankrecht Rechtsanwalt – Schadensersatz bei Falschberatung

Durch die Regelungen ergeben sich bestimmte Pflichten der Banken und Sparkassen bei der Beratung von Kunden. Kapitalanleger setzen sich naturgemäß vielen Risiken bei ihren Investitionen aus.

Über Provisionszahlungen und Rückvergütungen ist aufzuklären. Bei einer Falschberatung und anderen Verstößen können Anleger Bankinstitute auf Schadensersatz verklagen. Beispiele sind dafür Schadensersatzansprüche bei Falschberatung im Hinblick auf Fremdwährungsdarlehen. In Fällen von Insidergeschäften oder Kursmanipulationen sieht das Bankrecht nicht unerhebliche strafrechtliche Konsequenzen vor.

Der Anlegerschutz hat das Ziel, Investoren und Anleger vor diesen Risiken zu bewahren bzw. ihr Recht auf Schadensersatzanspruch zu regeln. Werfen Sie in diesem Zusammenhang auch einen Blick auf unsere aktuelle Warnliste für Investoren.

Bankrecht & Kredite

Zum alltäglichen Bankgeschäft gehört das Vergeben von Darlehen und Krediten. Die oft umfangreichen Regelungen werden dazu in einem Darlehensvertrag zwischen dem Kreditnehmer und der Bank als Gläubiger zusammengefasst.

Der Darlehensvertrag bestimmt im Bankrecht insbesondere die Modalitäten der Rückzahlung und Pfändung von Sicherheiten. Liegen Negativeinträge bei der Schufa vor, so können Kredite versagt werden. In manchen Fällen kommt es daher zu Klagen, die eine Löschung des Schufa-Eintrags zum Ziel haben.

Bankrecht Garantien

Für Verbraucherkredite oder solche zur Baufinanzierung privat genutzter Immobilien gelten besondere Regeln. Diese betrifft insbesondere Angaben zu Zinsen und Probleme bei der Tilgung. Des Weiteren zählt auch die Übernahme einer Garantie bzw. Stellung einer Bürgschaft zum Kreditgeschäft.

Bargeldloser Zahlungsverkehr

Banken wickeln zudem den  bargeldlosen und automatisierten Zahlungsverkehr für ihre Kunden ab. Zahlungen erfolgen über ein Girokonto aufgrund von Überweisung, Scheck, Wechsel oder Lastschrift – durch Abbuchung oder Bankeinzug – sowie Kreditkarte und ec-Karte.

In den letzten Jahren kommen vermehrt Online-Banking und neue Zahlungsverfahren wie PayPal hinzu. Schadensersatzansprüche im Bankrecht sind in den Fällen von Kartenverlust, Skimming (heimliches Auslesen von Karten am Geldautomat im Kartenlesegerät) und Phishing (Betrug mittels falscher E-Mail, Website oder SMS) zu prüfen.

In welchen Fällen haftet die Bank, wenn es bei Überweisungen, Lastschriftverfahren, Kreditkartengeschäften oder Scheck- und Wechselgeschäften zu Problemen kommt? Meist hängt das vom Einzelfall ab.

Unsere Anwälte stehen Ihnen gerne für eine kostenfreie Erstberatung zur Verfügung,

Finanzaufsichtsbehörden weltweit

Finanzaufsichtsbehörde – Wir unterstützen Sie bei der Kommunikation mit Finanzaufsichtsbehörden in der ganzen Welt – Kanzlei Bank- und Kapitalmarktrecht

  • Albanien – Albanische Finanzaufsichtsbehörde
  • Algerien – La Commission d’Organisation et de Surveillance des Opérations de Bourse
  • Andorra – Institut Nacional Andorrà de Finances (INAF)
  • Argentinien – Comisión Nacional de Valores (CNV)
  • Australien – Australian Prudential Regulation Authority (APRA)
  • Australien – Australian Securities and Investments Commission (ASIC)
  • Bahamas – Securities Commission of the Bahamas
  • Bangladesch – Securities and Exchange Commission
  • Belgien – „Commissie voor het Bank-, Financie- en Assurantiewezen“ in holländischer Sprache und „Commission Bancaire, Financière et des Assurances“ in französischer Sprache (CBFA)
  • Bosnien und Herzegowina – Republika Srpska Securities Commission für die Republika Srpska
  • Britische Jungferninseln – British Virgin Islands Financial Services Commission
  • Bulgarien – Financial Supervision Commission (FSC)
  • Chile – Superintendencia de Valores y Seguros
  • Dänemark – Financial Supervisory Authority, (Finanstilsynet in dänischer Sprache)
  • Deutschland – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin)
  • Dubai – Dubai Financial Services Authority (DFSA)
  • Estland – Finantsinspektsioon
  • Färöer-Inseln – Insurance Authority of the Faroe Islands (Tryggingareftirlitið in faröischer Sprache, für Versicherungen, Pensionsfonds und eine Hypothekenbank)
  • Finnland – (RATA Rahoitustarkastus)
  • Frankreich – Autorité des marchés financiers (AMF)
  • Griechenland – Capital Market Commission
  • Großbritannien – Financial Services Authority (FSA)
  • Guatemala – Superintendencia de Bancos
  • Hongkong – Securities and Futures Commission
  • Indien – Reserve Bank of India
  • Indien – Securities and Exchange Board of India (SEBI)
  • Irak – Iraq Securities Commission (ISC)
  • Irland – Central Bank and Financial Services Authority of Ireland
  • Island – Financial Supervisory Authority – Iceland
  • Isle of Man – Financial Supervision Commission (FSC für Banken, Wertpapiere und Vermögensverwaltung)
  • Isle of Man – Insurance and Pensions Authority (IPA für Versicherungen und Pensionsfonds)
  • Israel – Israel Securities Authority (ISA)
  • Italien – Commissione Nazionale per le Società e la Borsa
  • Japan – Kin’yū-chō
  • Shōken Torihikitō Kanshi Iinkai
  • Kanada – Canadian Securities Administrators (CSA)
  • Kanada – Investment Industry Regulatory Organization of Canada (IIROC)
  • Kanada – Mutual Fund Dealers Association (MFDA)
  • Kasachstan – Agentur der Republik Kasachstan für die Regulation und Überwachung des Finanzmarktes und von Finanzorganisationen
  • Kroatien – Croatian Agency for Supervision of Financial Services
  • Lettland – Financial and Capital Market Commission
  • Liechtenstein – Finanzmarktaufsicht (FMA)
  • Litauen – Securities Commission of the Republic of Lithuani
  • Luxemburg – Commission de Surveillance du Secteur Financier
  • Malta – Malta Financial Services Authority (MFSA)
  • Mazedonien – Securities and Exchange Commission of the Republic of Macedonia (MSEC)
  • Mazedonien – National Bank of the Republic of Macedonia
  • Mexiko – Comisión Nacional Bancaria y de Valores
  • Niederlande – Autoriteit Financiële Markten
  • Neuseeland – Securities Commission of New Zealand
  • Norwegen – Kredittilsynet
  • Österreich – Finanzmarktaufsichtsbehörde
  • Pakistan – Securities and Exchange Commission of Pakistan (SECP)
  • Philippinen – Philippines Securities and Exchange Commission (SEC)
  • Polen – Polish Financial Supervision Authority (KNF)
  • Portugal – Securities Market Commission (CMVM)
  • Russland – The Federal Financial Markets Service (FFMS)
  • St. Vincent und die Grenadinen – International Financial Services Authority
  • San Marino – Zentralbank San Marino (BCSM)
  • Schweden – Financial Supervisory Authority
  • Schweiz – Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA)
  • Schweiz – Schweizerische Nationalbank (SNB)
  • Slowakei – Finanzmarktaufsicht der National Bank der Slowakei
  • Spanien – Comisión Nacional del Mercado de Valores / Spanish Securities Market Commission (CNMV)
  • Südafrika – National Credit Regulator
  • Südkorea – Financial Services Commission (FSC), Financial Supervisory Service (FSS)
  • Taiwan – Financial Supervisory Commission
  • Tschechische Republik – Czech National Bank
  • Türkei – Capital Markets Board of Turkey (CMB)
  • Ungarn – Hungarian Financial Supervisory Authority
  • USA – United States Securities and Exchange Commission (SEC)
  • USA – United States Federal Reserve System („Fed“)
  • USA – Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC)
  • USA – Office of the Comptroller of the Currency (OCC)
  • USA – National Credit Union Administration (NCUA)
  • USA – Office of Thrift Supervision (OTS)
  • Venezuela – Comisión Nacional de Valores
  • Vereinigte Arabische Emirate – Securities and Commodities Authority
  • Volksrepublik China – China Securities Regulatory Commission (CSRC)
  • Zypern – Zentralbank von Zypern
  • Zypern – Cyprus Securities and Exchange Commission
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