BeAlgo ist ein Anbieter, der sich auf Dienstleistungen und Investments am Kapitalmarkt spezialisiert hat. So lauten jedenfalls die Hinweise, die man auf der Webseite der Firma findet. Die Homepage des Unternehmens liegt lediglich in englischer Sprache vor und kann unter der URL https://bealgo.com/ aufgerufen werden.

BeAlgo bezeichnet sich als führenden Broker für Unternehmen, die Trading unter Zuhilfenahme von Algorithmen anbieten. Ziel des Unternehmens sei es, unter Einsatz von Technologie möglichst genaue und profitable Handels-Tools zu entwickeln.

BeAlgo wurde vonseiten der österreichischen Behörde für Finanzmarktaufsicht auf eine Warnliste gesetzt. Betroffene Mandaten, die von Beratern des Brokers BeAlgo telefonisch angesprochen wurden, sind mit der Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte in Kontakt getreten.

Von Deals im Zusammenhang mit BeAlgo wird demnach ohne detaillierte Prüfung abgeraten. Denn Anleger geben sich vermutlich einem hohen finanziellen Risiko preis.

BeAlgo – Rechtsberater stehen für Auskünfte bereit

Die Rechtsanwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, mit Sitz in Hamburg, Frankfurt am Main und München, sind Ansprechpartner für Investoren, die Anlegerschutz suchen. Das Anwaltsbüro wird zudem im Aktienrecht, im IT-Recht, im Urheberrecht oder im Bankrecht tätig.

Möchten Sie sich über Ihre rechtlichen Möglichkeiten informieren? Dann können Sie sich an einen Anwalt wenden und Ihr Anliegen unter vier Augen besprechen. Hier kommen Sie in unseren Kontaktbereich.

BeAlgo – Vorliegende Informationen

Unserer Kanzlei liegen folgende Daten zum Dienstleister BeAlgo vor, die auf Informationen der FMA basieren:

Anbietername: Bealgo (B.A.X. LTD)
Postanschrift: 113 Sofia City, Sofia Disctrict (Metropolis); Metropolitan Municipality, Slatina Region, R.A. Geomilev, 1 Schipchenski prohod
E-Mail-Adresse: support@bealgo.com
Homepage: www.bealgo.com

Behördenwarnung zum Thema BeAlgo

Am 15.05.2019 informierte die FMA im Zusammenhang mit BeAlgo. Dieser Warnmeldung ist zu entnehmen, dass das Unternehmen nicht dazu berechtigt sei, konzessionspflichtige Bankgeschäfte zu erbringen. Darum sei BeAlgo der gewerbliche Handel nicht gestattet.

Staatliche Regulation und Zulassung

Angaben zu einer Zulassung und Überwachung durch eine staatliche Finanzaufsichtsbehörde sind auf der Website des Unternehmens nicht verfügbar. Es sollte daher nicht zweifelsfrei angenommen werden, dass die Firma die benötigten Berechtigungen besitzt, die es für eine Geschäftstätigkeit in der EU braucht.

Worauf Unternehmen wie BeAlgo hinarbeiten

Seit geraumer Zeit sind Renditen auf niedrigem Niveau. Dies stellt Anleger verstärkt vor die Aufgabe, erlösträchtigere Investmentgelegenheiten zu recherchieren.

Infolgedessen steigt die Bedrohung, sich von zweifelhaften Renditeversprechen unseriöser Firmen locken zu lassen. Das böse Erwachen kommt oft erst später, falls sich herausstellt, dass die in Aussicht gestellte Traumrendite doch nicht erreicht wird.

BeAlgo ist ein Dienstleister aus dem Ausland – was bedeutet das für den Investor?

Unzählige Geschäftsmodelle wurden und werden von der Digitalisierung beeinflusst. Im Bereich der Finanzanlagen hat dies zur Folge, dass rund um die Welt eine enorme Zahl von Anbietern mit ihren Angeboten auf den Markt tritt.

Ein Investment bei einem Unternehmen jenseits der Landesgrenzen kann sich negativ entwickeln, falls es zu Problemen mit der Geldanlage kommt. Dies liegt auf der einen Seite an möglichen Sprachbarrieren, zum anderen an der Distanz, die ein persönliches Gespräch erschwert.

Wo eventuelle Risiken liegen und wie sich Anleger schützen können

Viele Anbieter besitzen eine recht gute Webseite, die sogar erfahrenen Investoren und Unternehmern professionell und vertrauenswürdig vorkommt. Auch die bereitgestellten Vertragsentwürfe und Geschäftsbedingungen deuten erst einmal auf eine seriöse Firma hin.

Man sollte sich immer über den Anbieter und die Berater unterrichten und überprüfen, ob die Tätigkeit einer Firma wie BeAlgo von den Aufsichtsbehörden reguliert wird. Laut Warnungen mehrerer Aufsichtsbehörden verfügen viele Firmen über keine Lizenz für die ausgeübten Tätigkeiten.

In vielen Fällen melden sich angebliche Broker oder Aktienhändler telefonisch bei Privatanlegern und Unternehmen. Diese versuchen sie von außergewöhnlich interessanten Finanzprodukten und anderen Kapitalanlagen zu überzeugen. Immer wieder werden die Privatanleger psychisch unter Druck gesetzt, rasch zu handeln. Denn die in Aussicht gestellten Trades seien nur für kurze Zeit verfügbar.

Wenn Sie diese Tipps unserer Anwälte beherzigen, begrenzen Sie Ihr Risiko deutlich. Investoren sollten sich einer wichtigen Grundregel bewusst sein – hohe Profitversprechen sind üblicherweise auch mit hohen Verlustmöglichkeiten verbunden.

Wachsamkeit ist auch angebracht, wenn der Anbieter in einem „exotischen“ Land sitzt. Mit einem Telefonanruf startet häufig die Kontaktaufnahme. In folgenden Fällen sollte man überaus achtsam sein:

  • Es werden überdurchschnittlich hohe Gewinne in Aussicht gestellt oder sogar garantiert.
  • Die Unternehmen sitzen im Ausland und verfügen nicht über eine Zulassung.
  • Es gibt keine Niederlassung in Deutschland oder in der EU.
  • Es wird keine direkte Beratung vor Ort angeboten.

Ein Indikator für fragwürdige Trades könnte vorliegen, wenn Ihr Anlageberater für den Abschluss eines Geschäfts eine hohe Provision bekommt. Hier sollten Sie bedenken, dass der Mitarbeiter ein Eigeninteresse daran hat, dass Sie Ihr Geld in bestimmte Anlagegeschäfte investieren. Die Beratung durch Berater erfolgt daher nicht zwingend objektiv.

Einige Vermittler werden also den Versuch unternehmen, Sie für eine Anlage zu begeistern, die nicht auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die Gefahr besteht, dass man Ihnen Risiken verschweigt und die Renditeaussichten des Investments zu lohnenswert darstellt.

Schwierigkeiten mit BeAlgo? Was Investoren tun können

Haben Sie mit einer Investition Kapital verloren? Dann sollten Sie zuallererst auf zusätzliche Einzahlungen verzichten, auch falls diese vom Anbieter eingefordert werden. Ferner sollten Sie ermitteln, aus welchem Grund es zu Einbußen kam und welche Möglichkeiten existieren, das verlorene Kapital wiederzubeschaffen.

Falls Sie von Ihrem Händler keine befriedigenden Auskünfte bekommen, können Sie Beistand suchen und sich an einen Anwalt wenden.

Unterstützung bei Auseinandersetzungen mit BeAlgo

Die Anwälte unserer Kanzlei betreuen Mandanten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen europäischen Ländern, die durch Investitionen im Ausland teilweise hohe Verluste erlitten haben. Möchten Sie sich über Ihre juristischen Möglichkeiten im Zusammenhang mit BeAlgo informieren? Dann kommen Sie hier direkt zur Kontaktaufnahme.