Benefitmarkets – Der vorgebliche Online-Stockbroker Benefitmarkets ist eigenen Aussagen zufolge ein Anbieter für internationales Trading. Überdies sei Benefitmarkets laut eigenen Angaben bereits für mehr als 250.000 Kunden der Anbieter der Wahl. Allerdings macht Benefitmarkets Angaben zu einer Lizenzierung durch die zyprische Finanzaufsicht, die Fragen aufwerfen.

Wenn man mit dem Gedanken spielt, ein Investment bei dem Anbieter Benefitmarkets zu tätigen oder falls man bereits Kunde von Benefitmarkets ist und Online-Trading betreibt, sind nachfolgende Fragen definitiv wesentlich:

  1. Verfügt der Dienstleister Benefitmarkets über eine Autorisierung einer staatlichen Finanzaufsichtsbehörde aus Europa?
  2. Gibt es Erfahrungen von anderen Investoren mit Benefitmarkets?
  3. Ist das Unternehmen Benefitmarkets als vertrauenswürdig zu bewerten?
  4. Welche Handlungsoptionen stehen Verbrauchern, die das Angebot von Benefitmarkets nutzen bei Einbußen gegebenenfalls zur Verfügung?

Diese Fragen werden im vorliegenden Beitrag zu Benefitmarkets von den Rechtsanwälten der Anwaltskanzlei Herfurtner beantwortet.

Inhaltsverzeichnis

  1. Benefitmarkets Erfahrungen
  2. Benefitmarkets Internetauftritt
  3. Kontaktinformationen von Benefitmarkets
  4. Benefitmarkets Zulassung
  5. Behördliche Warnmeldung von Finanzaufsichtsbehörden zum Thema Benefitmarkets
  6. Online-Handel Hinweise
  7. Anwälte beraten bei Streitfällen

Parallel zur Frage, inwiefern Benefitmarkets ein adäquates Angebot bietet, ist es zentral, sich mit den Grundlagen für ein erfolgreiches Trading zu befassen.

Wir werden außerdem dazu Stellung beziehen, wie die Plattform Benefitmarkets verglichen mit anderen Finanzdienstleistungen einzustufen ist.

Zudem stehen wir Anlegern zur Seite und unterstützen Sie bei Unklarheiten und Rechtsstreitereien im Zusammenhang mit Benefitmarkets.

Benefitmarkets Erfahrungen

Wie man auf der Website des Anbieters liest, handle es sich bei Benefitmarkets um einen Broker mit der höchsten Zuverlässigkeitsbewertung (AAA). Überdies biete Benefitmarkets seinen Kunden einen Zugang zu allen gängigen Online-Handelsprodukten.

Gleichzeitig bleibe Benefitmarkets aufgrund seiner hohen Zuverlässigkeit und der Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden ein zuverlässiger Hort der Sicherheit für die Einlagen jedes Kunden. Überdies gebe es bei Benefitmarkets einen professionellen Kundendienst.

Entsprechend könne man bei Benefitmarkets seine finanziellen Möglichkeiten erweitern, indem man das Angebot zu persönlicher Beratung durch Experten des Unternehmens wahrnehme. Denn jeder Anleger, der bei Benefitmarkets registriert sei, habe an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr Anspruch auf Unterstützung bei Anfragen.

Des Weiteren eigne sich das Angebot von Benefitmarkets laut eigenen Angaben sowohl für professionelle Investoren als auch für unerfahrene Anleger. Überdies findet man auf der Website von Benefitmarkets eine Übersicht zu den verschiedenen Assets, mit denen man Online-Trading betreiben könne:

Dabei habe man als Kunde von Benefitmarkets die Möglichkeit, aus verschiedenen Arten von Handelskonten zu wählen:

  • Anfänger: Mindesteinzahlung 5.000 US-Dollar, Hebel 1:20
  • Standard Plus: Mindesteinzahlung 10.000 US-Dollar, Hebel 1:50
  • Premium: Mindesteinzahlung 20.000 US-Dollar, Hebel 1:100

Die Website von Benefitmarkets

Die Internetpräsenz des Anbieters Benefitmarkets liegt in deutscher Sprache vor und kann unter benefitmarkets.com/de/index.html aufgerufen werden.

Geschäftsführung

Nach §6 des Medienstaatsvertrags (MDStV) ist der Name des inhaltlich Verantwortlichen der Onlinepräsenz im Impressum anzuzeigen. Meist handelt es sich dabei um einen Angehörigen des Management Boards des Unternehmens.

Die verantwortlichen Personen namentlich bekanntzugeben, ist nicht nur eine Pflicht, sondern auch ein Merkmal von Transparenz.

Auf der Webseite von Benefitmarkets ließen sich im Januar 2022 keine Daten zu inhaltlich verantwortlichen Personen finden.

Betreiberfirma und Handelsmarke

Nicht zwingend ist der Name der Internetpräsenz beziehungsweise der Trading-Plattform oder des Angebots deckungsgleich mit der Betreiberfirma. In der Vergangenheit ist es in vielen Fällen vorgekommen, dass Anbieter zur gleichen Zeit mit unterschiedlichen Handelsmarken agieren.

Außerdem ist es eine verbreitete Praxis gewisser Betreiber, die Internetpräsenzen von belasteten Handelsmarken zu entfernen und kurz darauf mit einer neuen Handelsmarke an den Markt zurückzukehren.

Deshalb tut man gut daran, bei Recherchen zu Neuigkeiten und Daten zu einem Dienstleister neben der Handelsmarke auch generell die Betreiberfirma in Betracht zu ziehen. Die jeweiligen Informationen finden sich entweder im Impressum oder oft auch in der Fußzeile einer Webseite.

Auf der Webpräsenz von Benefitmarkets ließ sich zum Betrachtungszeitpunkt keine Abweichung zwischen der Handelsmarke und einer Betreiberfirma ermitteln.

Impressumsangaben

In der Bundesrepublik Deutschland bestehen gemäß §5 Telemediengesetz (TMG) allgemeine Informationspflichten und Pflichtangaben für das Impressum. Infolgedessen besteht diese Verpflichtung zur „Anbieterkennzeichnung“ für alle geschäftsmäßig betriebenen Websites.

Denn diese Daten sollen den Besucher einer Webpräsenz darüber unterrichten, mit wem er es zu tun hat. Nicht zuletzt spielt hierbei die ladungsfähige Postadresse des Webseitenbetreibers eine Rolle, falls rechtliche Ansprüche gegen ihn durchgesetzt werden sollen.

Wichtig in diesem Kontext ist darüber hinaus der Umstand, dass das Führen eines Impressums genauso für ausländische Anbieter gilt, die ihre geschäftliche Tätigkeit im Inland entfalten.

Auf der Website von Benefitmarkets war zum Zeitpunkt Januar 2022 kein rechtsverbindliches Impressum ausfindig zu machen.

Domain Informationen

Einige Dienstleister werfen ihre jahrelange Praxiserfahrung in die Waagschale, um Vertrauenswürdigkeit zu suggerieren. Jedoch steht derartigen Aussagen immer wieder das Datum, an dem die Domain registriert wurde, entgegen.

Somit ist zu prüfen, wer der Domaininhaber ist und in welchem Jahr die Domain angemeldet wurde.

Unsere Anwälte haben am 17.1.22 die Daten zum Anbieter Benefitmarkets mit diesem Ergebnis abgefragt:

Domain Name: benefitmarkets.com
Registry Domain ID: 118045569_DOMAIN_COM-VRSN
Registrar WHOIS Server: whois.godaddy.com
Registrar URL: https://www.godaddy.com
Updated Date: 2021-06-03T18:36:27Z
Creation Date: 2004-04-22T16:12:09Z
Registrar Registration Expiration Date: 2022-04-22T16:12:09Z

Benefitmarkets Kontaktangaben

Auf der Webpräsenz von Benefitmarkets waren im Moment der Texterstellung die nachfolgenden Aussagen zu finden:

  • Postanschrift von Benefitmarkets: Bourgeoisweg 88 6460 Waregem
  • Rufnummer von Benefitmarkets: 0032 269 130375
  • E-Mail-Adresse von Benefitmarkets: support[a]benefitmarkets.com

Benefitmarkets Lizenz

Die Existenz einer gültigen Befugnis einer staatlichen europäischen Finanzaufsichtsbehörde kann ein wichtiges Merkmal dafür sein, ob es sich um einen seriösen Dienstleister handelt. Denn für die Erteilung einer Lizenz bedarf es eines beträchtlichen finanziellen Aufwand seitens des Unternehmens.

Gleichwohl muss es sich nicht zwangsläufig um einen Betrug handeln, wenn ein Online-Broker auf Aussagen zu dessen Genehmigung oder zu seinem Status der Regulierung verzichtet.

Die folgenden Finanzaufsichtsbehörden sind neben weiteren für die Erteilung von Autorisierungen und die Aufsicht von Finanzdienstleistern wie Benefitmarkets zuständig:

  • CySec, Zypern (Cyprus Securities and Exchange Commission)
  • BaFin, Deutschland (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht)
  • FMA, Österreich (Österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde)
  • SFC, Hongkong (Securities and Futures Commission)
  • ASIC, Australien (Australian Securities & Investments Commission)

Auf der Onlinepräsenz von Benefitmarkets fand sich zum Zeitpunkt der Texterstellung im Januar 2022 die Behauptung, dass der Anbieter über eine Lizenznummer der Zyprischen Finanzaufsicht (CySec) verfüge. Allerdings gab es im Behördenregister im Januar 2022 keinen Treffer zum Thema Benefitmarkets. Was dies besagt, können Investoren im Austausch mit einem Anwalt unserer Kanzlei erörtern.

Behördliche Warnmeldungen zu Benefitmarkets

Offizielle Warnhinweise zum Thema Benefitmarkets von europäischen Finanzaufsichtsbehörden lagen den Rechtsanwälten unserer Kanzlei im Januar 2022 nicht vor.

Vor dem Trading bei Benefitmarkets und anderen – Online-Trading Hinweise

Online-Trading wie bei Benefitmarkets ist die Ausweitung des herkömmlichen Handels mit Finanzinstrumenten ins Internet. Hier wie dort agieren Marktteilnehmer mit der Absicht, durch den Ankauf und den Verkauf von Vermögenswerten Überschüsse zu erzielen.

Das Handeln ist längst nicht mehr auf Aktien begrenzt. De facto stehen Börsianern z. B. auch die nachfolgenden Alternativen zur Verfügung:

Online-Trading wird über Mittler wie Broker (wie z. B. Benefitmarkets) oder Banken vollzogen, die ihren Auftraggebern eine professionelle Handels-Softwarelösung anbieten.

Es ist absehbar, dass es auch künftig immer mehr private Trader geben wird, welche das Online-Trading für sich entdecken. Denn man braucht nur einen Internetanschluss und einen Computer oder ein Tablet bzw. Smartphone.

Pluspunkte beim Online-Trading

Die Digitalisierung beeinflusst auch die Finanzwelt beachtlich, vor allem wenn es um das Trading wie bei Benefitmarkets geht.

Denn infolge der technischen Möglichkeiten hat das Trading besonders deutlich an Geschwindigkeit gewonnen. Musste man als Anleger oder Trader seine Orders in der Vergangenheit noch per Telefonat, Fax oder Post erledigen, ist dies inzwischen per Mausklick und mit erheblich weniger Anstrengung realisierbar.

Aspekte wie Länge und Art des Trades, Preise und Mengen oder die Details zum Konto lassen sich heutzutage ohne eine persönliche Absprache zwischen einem Anbieter wie Benefitmarkets und seinem Auftraggeber klären.

Letzten Endes sind durch die Möglichkeit zum Online-Trading viele Vorteile entstanden:

  • Die Transaktionsgebühren sind signifikant gesunken, da ja die individuelle telefonische Beratung entfällt.
  • Lerndokumente zum Online-Trading, Wissenspools, Analysen oder Trading-Kurse werden häufig von Haus aus angeboten.
  • Die Plattform führt die gebuchten Orders aus, man braucht bloß einen Internetanschluss.
  • Eine Menge an Werkzeuge lassen sich automatisch und direkt nutzen.
  • Die Auswahl an handelbaren Assets ist breiter und tiefer.
  • Die Schnelligkeit zur Abwicklung von Handelstransaktionen hat spürbar zugenommen.
  • Überschüsse lassen sich auch mit einem geringen Einsatz erzielen.
  • Die Gefahr von Verlusten durch Gaps verringert sich.

Doch das Online-Trading verschafft Anlegern nicht nur Vorteile in Hinblick auf die leicht verständliche Nutzung der Handelsplattform. Insbesondere durch Analysemöglichkeiten, Indikatoren und die zahlreichen Werkzeuge genießt der Kapitalanleger merklich mehr Komfort.

Denn die Zeiten, als man selbst noch Chartdiagramme zeichnete oder aufwändig eigene Berechnungen anstellte, sind vorüber.
Online-Trading-Plattformen bieten ihren Klienten inzwischen eine enorme Vielfalt an Orderarten an, die man als Online-Trader mit einem Daytrading-Anbieter seiner Wahl eigenständig ausführen kann.

Neuartige Assets: Crypto-Trading mit digitalen Währungen

Aber nicht nur das Trading an sich hat die Digitalisierung stark beeinflusst. Denn die unaufhaltsame Technologisierung hat Online-Börsianern ein neues Aktionsfeld verschafft: das Trading mit digitalen Assets.

Zu den populärsten Kryptowährungen gehören der Bitcoin und Ethereum. Bitcoin war die allererste Kryptowährung überhaupt, weshalb man sämtliche sonstige digitale Währungen als sogenannte „Alt-Coins“ betitelt, also als alternative Münzen.

Heute gibt es Tausende von handelbaren Krypto-Assets und die Landschaft ist überaus unbeständig. Das führt dazu, dass regelmäßig frische Coins auf den Markt kommen und viele ebenso rasch wieder verschwinden, wie sie erschienen.

Für Online-Trader beinhaltet das ebenso Chancen wie Risiken, die sich angesichts der enormen Volatilität allerdings im Vergleich zu herkömmlichen Geldanlagen deutlich potenzieren.

Neu emittierte Kryptowährungen sind für Investor im Prinzip wie ein Glücksspiel am Roulette-Tisch. Mit etwas Glück lässt sich der Einsatz in großem Umfang vervielfachen. Gleichwohl ist auch die Wahrscheinlichkeit, das gesamte Kapital einzubüßen, außerordentlich hoch.

Deshalb könnte es für vorsichtige Händler eine bessere Entscheidung sein, sich auf die nach Marktwert stärksten Kryptowerte zu fokussieren, die schon seit längerer Zeit getradet werden und eine vergleichsweise große Marktkapitalisierung haben.

Die Alternativen zu Bitcoin und Ethereum

Neben Bitcoin und Ethereum sind hier etwa der Binance Coin, Solana, Cardano oder Ripple zu erwähnen. Vor allem Cardano und Solana können gegenüber Bitcoin und Ethereum als moderner und zukunftsorientiert angesehen werden.

Denn während die Erstgenannten insbesondere angesichts ihres energieintensiven „Proof of Work“-Mechanismus in der Diskussion stehen, setzen Letztgenannte auf den energieärmeren „Proof-of-Stake“-Mechanismus.

Zusätzlich erlauben die auf Blockchains basierenden Projekte Cardano und Solana die Nutzung sogenannter Smart Contracts. Ferner ergeben sich im jeweiligen Ökosystem zusätzliche Projekte wie beispielsweise Solanart, ein Marktplatz für sogenannte „Non fungible Tokens“, kurz: NFT.

Selbige können zum Beispiel im dezentralisierten Finanzwesen („DeFi“, decentralized finance) zur Anwendung kommen. Hier helfen sie, Sicherheitsmechanismen zu realisieren, welche die Echtheit von Transaktionen und die Korrektheit jedes eingereichten Auftrags garantieren.

Anleger finden schlussendlich bei Kryptowährungen eine außerordentlich breite Auswahl, in die sie investieren können. Empfehlenswert ist Crypto-Trading jedoch vor allem für solche Investoren, die besonders risikoaffin sind.

Ansonsten gilt auch beim Themengebiet Crypto-Trading: Wachsamkeit bei der Wahl des Anbieters. Denn bedauerlicherweise gibt es zahlreiche dokumentierte Fälle von Betrug und Cybercrime, bei welchen Crypto-Exchanges, also Börsenplätze für Kryptowährungen, eine maßgebliche Rolle gespielt haben.

Risiken beim Online-Trading

Wo Licht ist, da gibt es auch Schatten, diese grundsätzliche Regel betrifft auch das Online-Trading. Dementsprechend sind neben den Vorteilen auch eine Anzahl von Nachteilen erkennbar, die geneigte Privatanleger in ihre Abwägungen einschließen sollten:

  • Privatanleger sollten die Kursverläufe andauernd im Blick haben.
  • Das Aufkommen betrügerischer Trading-Portale hat zu enormen Verlustrisiken geführt.
  • Im Fall von Fehlentscheidungen sind hohe Verluste zu erwarten.
  • Im Vergleich zum klassischen Trading geht es eher hastig zu.
  • Privatanleger sollten bereits versiert im Trading sein und belastbare Strategien verfolgen.

Besonders das riskante Daytrading empfiehlt sich nicht für Geldanleger, die sich erstmalig mit dem Themenbereich Trading beschäftigen. Denn die Gefahr, die Entwicklung von Kursen nicht korrekt zu prognostizieren, ist beträchtlich, und aufgrund des Zeitdrucks kann man nur schwerlich Korrekturen vornehmen. Deshalb empfiehlt sich diese Ausrichtung des Tradings eher für ausgesprochen kompetente oder ausgesprochen risikofreudige Kapitalanleger.

Ist jemand dieser Gruppe zugehörig, ist das Daytrading eine Handlungsoption, um schnell Ergebnisse zu erreichen. Weiterhin profitiert man zum Beispiel vom Wegfall der Gebühren für das Halten von Positionen über Nacht. Denn auch diese Kosten müssen in eine ganzheitliche Analyse einer Investition einfließen.

Außerdem erspart man sich im wahrsten Sinne des Wortes ein böses Erwachen am Morgen, für den Fall, dass es zu schnellen und drastischen Kursänderungen kam. Solche „Gaps“ entstehen schnell aufgrund von negativen Berichten über ein Unternehmen. Andererseits sieht man schnell Erfolge, falls man am Ende eines Handelstags einen Gewinn bilanzieren kann.

Ansonsten ist es wichtig für Daytrader, die Tradinggebühren der unterschiedlichen Online-Broker zu vergleichen. Hierbei kann es sich empfehlen, sich für einen Pauschalbetrag in Form einer Flatrate zu entscheiden. Dies rentiert sich gerade dann, sobald man beim Traden auf eine erhöhte Frequenz kommt und einzeln abgerechnete Ordergebühren den Gewinn spürbar schmälern würden.

Risiken identifizieren – Rechtsanwälte raten zu gründlicher Recherche

Um die Risiken beim Online-Trading nicht unnötigerweise zu verstärken, ist es empfehlenswert, zu hinterfragen, mit welchem Unternehmen man an den Märkten tätig werden will.

Aus den Erfahrungen unserer Kanzlei haben sich einige Fragestellungen ergeben, mit deren Hilfe man mögliche Risiken erkennt. Bezogen auf das Beispiel Benefitmarkets, sähen diese wie folgt aus:

  • Lassen sich behördliche Warnmeldungen zu Benefitmarkets ausfindig machen?
  • Gibt es Erfahrungsberichte anderer Privatanleger, was für ein Meinungsbild kommt in Foren zum Ausdruck?
  • Kam der Austausch mit Benefitmarkets aufgrund eines unaufgeforderten Telefonats zustande?
  • Wird Benefitmarkets von einer europäischen Finanzaufsicht reguliert und unterliegt der Anbieter einer staatlichen Überwachung?
  • Stellt Benefitmarkets außergewöhnlich hohe Überschüsse oder eine sichere Rendite in Aussicht und verschweigt die Risiken oder spielt diese herunter?
  • Gibt es auf der Internetseite von Benefitmarkets ein Impressum und kann man glaubwürdige Informationen zum Unternehmensstandort finden?
  • Gibt es Warnungen von Rechtsanwälten oder Kanzleien, die im Zusammenhang mit Benefitmarkets geschädigte Mandanten unterstützen?

Wie man bei Verlusten reagieren sollte

Sobald man befürchtet, beim Trading einem Betrug aufgesessen zu sein, wird empfohlen, umgehend weitere Zahlungen zu blockieren. Dies gilt besonders für den Fall, dass der Online-Broker Nachzahlungen anrät, um Verluste auszugleichen.

Ebenso sollte man versuchen, das verlorene Kapital wiederzuholen. In diesem Zusammenhang können Betroffene Anlegerschutz suchen und sich an die Anwälte unserer Kanzlei wenden. Unsere Rechtsanwaltskanzlei prüft sowohl zivilrechtliche als auch strafrechtliche Möglichkeiten sowie mögliche Schadenersatzansprüche gegen das Unternehmen und gegen beteiligte Zahlungsdienstleister wie Finanzinstitute.

„Ein Privatanleger, der im Zuge von Online-Trading sein Kapital verliert, ist beileibe kein Einzelfall. Etliche Investoren lassen sich von dem fachmännischen Auftreten der Dienstleister blenden und registrieren nicht früh genug, dass sie ihren Verlust nicht selbst zu vertreten haben.“

Unser Rat lautet deswegen, nicht zu verzagen, sondern zeitnah und aktiv zu handeln. Denn die Aussicht auf eine Rückgewinnung des verlorenen Geldes ist oftmals größer, als die geschädigten Geldanleger es vermuten.

Möchten Sie sich mit einem von unseren Anwälten zum Themenkreis Benefitmarkets austauschen? Dann gelangen Sie hier geradewegs zu unserem Kontaktbereich.