Benson Brokerage Betrug? – Seit einiger Zeit melden sich Investoren aus Deutschland bei Herfurtner Rechtsanwälte, die von Benson Brokerage unaufgefordert telefonisch kontaktiert worden sind.

Angesichts der niedrigen Zinsen recherchieren Anleger nach Wegen ihr Geld in Produkte mit höheren Renditen zu investieren. Dabei werden sie oft Opfer von Betrügern. Die Anzahl der Fälle von Anlagebetrug steigt permanent weiter, so dass jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe entstehen.

Benson Brokerage Betrug – wie seriös ist der Anbieter?

Benson Brokerage besitzt eine recht gut produzierte Internetpräsenz, die selbst bei erfahrenen Anlegern und Geschäftsleuten professionell und zuverlässig wirkt. Auch die verwendeten Verträge und Geschäftsbedingungen deuten zu Beginn auf eine seriöse Firma hin.

Es könnte sich um ein „Klon-Unternehmen“ eines registrierten Anbieters handeln.

Doch wie die Anwälte der Kanzlei Herfurtner in Hamburg bereits in vielen vergleichbaren Angelegenheiten gesehen haben, steckt der Teufel meist im Detail. Ein derartiger gut gestalteter Auftritt ist auch in Fällen von Anlagebetrug durchaus verbreitet.

Die Schwedische Finanzaufsichtsbehörde warnt ebenfalls vor dem Unternehmen. Auch bei den finnischen Kollegen gibt es weiterführende Informationen.

Benson Brokerage – vermeintlicher Betrug?

Auch in der Bundesrepublik Deutschland gibt es immer mehr Fälle von Anlagebetrug. Kapitalanlagebetrug ist eine Art des Betruges, bei der die Gesetzesbrecher eine gewinnträchtige Anlage am Kapitalmarkt in Aussicht stellen, um an das Geld der Opfer zu gelangen. Besonders weit verbreitete Fälle von Anlagebetrug sind auch sog. Boiler Room Scam (engl. „boiler room“: Heizkessel-Raum).

Die Betrüger sitzen meist in einem Call-Center wie bei Benson Brokerage im Ausland und versuchen telefonisch potentielle Anleger zu erreichen, um ihnen Aktien und andere Geldanlagen zu verkaufen. Ein persönlicher Kontakt zwischen Anlegern und vermeintlichen Angestellten von Benson Brokerage kommt niemals zustande. Die Kommunikation erfolgt per Telefon und Email. Auch im Fall von Benson Brokerage war ein derartiges Prozedere zu beobachten.

Eine „todsichere Kapitalanlage“ oder „die unglaubliche Chance, die sich nur einmal im Leben ergibt“: mit derartigen Versprechungen verlocken zwielichtige Unternehmen und können Privatanleger zur Investition hoher Summen bewegen. In manchen Fällen handelt es sich bei den angepriesenen Investments auch um Anteile namhafter Unternehmen. Für die Geschädigten eines Telefonbetrugs endet der weitere Verlauf allerdings stets gleich, nämlich mit dem Verlust der investierten Beträge. Die Broker sind nicht mehr erreichbar, die Initiatoren wie bei Benson Brokerage anonym und der Standort des Unternehmens befindet sich fernab in Asien.

Unlautere Methoden bei Benson Brokerage?

Im Verlauf eines Boiler Room Scams können die Mitarbeiter dann auch in eine drängendere Sprechweise verfallen. Entschließen sich die geköderten Kunden letztlich zu einer Investition, bleiben diese Gelder und mögliche Profite verschollen. Die Angestellten sind nicht mehr erreichbar, die Hintermänner nicht auffindbar und die Firma – wie Benson Brokerage – hat seinen Standort fernab.

Vorsicht vor Anbietern wie Benson Brokerage

Privatanleger sollten sich ausführlich über die Investmentanbieter informieren. Meist kann man Warnungen von Behörden und Anwälten finden, die einem die Risiken bestimmter Finanzanlagen wie möglicherweise bei Benson Brokerage aufzeigen.

Die weite Entfernung der Gerichtsbarkeit hält Anleger manchmal davon ab, rechtliche Maßnahmen einzuleiten, wenngleich die Chancen auf Schadensersatz, Rückerstattung oder Vergleichszahlungen oft unterbewertet werden.

Um Anleger von den Finanzprodukten zu überreden, fälschen Schwindler zahlreiche online verfügbare Daten und präsentieren sich wie bei Benson Brokerage z.B. als kompetente Investment-Experten. Sie erfinden vielversprechende Anlageprodukte und Unternehmen und schaffen es dadurch Anlegern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Geldgeber sollten daher stets akribisch klären, wem sie ihr Vermögen anvertrauen.

Die Anlageberater von Benson Brokerage haben unerwünschte Anrufe getätigt. Sie haben in einigen Ländern ohne Lizenz Investoren und Kunden kontaktiert. Bei Geschäften mit Benson Brokerage ist daher besondere Vorsicht geboten. Ein Totalverlust Ihrer Anlage könnte drohen.

Kunden sollten sich einer wichtigen Grundregel bewusst sein – hohe Gewinnversprechen sind in der Regel auch mit hohen Verlustrisiken verbunden. Vorsicht ist auch dann angesagt, wenn der Broker in einem exotischen Land sitzt. Mit einem Anruf startet oft ein Kapitalanlagebetrug. In folgenden Fällen sollte man besonders vorsichtig sein:

  • Es werden überdurchschnittlich hohe Renditen versprochen oder sogar garantiert.
  • Die Unternehmen sitzen im Ausland und verfügen nicht über eine Konzession.
  • Es gibt keine Geschäftsstelle in Deutschland oder in der EU.
  • Es wird keine persönliche Beratung vor Ort angeboten.

Auch die potenziellen Unternehmen, in welche dann investiert werden soll, haben einen eigenen Auftritt im Web. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Auch diese Webseiten können fingiert sein. Haben Sie also den Verdacht, dass Sie ein Opfer zweifelhafter Deals durch Benson Brokerage geworden sein könnten, ist schnelles Handeln Pflicht. Je eher Sie Ihre Forderungen geltend machen und einen Rechtsanwalt einschalten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Geld zurückbekommen.

Benson Brokerage – Was können Anleger unternehmen

Die Anwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner in München stehen Ihnen bei Fragen zu Benson Brokerage deutschlandweit, sowie in Österreich und der Schweiz zur Verfügung. Die Anwaltskanzlei Herfurtner steht Ihnen bei Fragen im Bereich Anlegerschutz und Anlagebetrug deutschlandweit, sowie in Österreich und der Schweiz zur Verfügung. Unsere Rechtsanwälte stellen Ihnen gerne weitere Hintergrundinformationen zu und Beratung im Bank- und Kapitalmarktrecht zur Verfügung.