Rechtsanwalt für Betrugsfälle und Betrugsrecht

Rechtsanwalt für Betrugsfälle

Schadhafte Mails, Betrugsanrufe, vermeintlich seriöse Investment-Plattformen oder dubiose Gewinnspielbenachrichtigungen: Betrugsfälle nehmen immer weiter zu. Dies betrifft auch in großem Maße das Internet als Tatmittel.

Laut BKA-Statistik, zählen Betrug und Diebstahl zu den häufigsten Straftaten in Deutschland.

Vielleicht waren Sie persönlich bereits von Betrug oder einem Betrugsversuch betroffen. Höchstwahrscheinlich befindet sich jemand in Ihrem Verwandten- oder Bekanntenkreis, der in der Vergangenheit durch Betrug geschädigt wurde.

Um sich als Verbraucher vor dieser Art der Kriminalität zu schützen, bleibt häufig nur die regelmäßige Informationsbeschaffung. Denn die Täter sind in der Entwicklung neuer Betrugsmaschen ebenso erfinderisch wie skrupellos. Ganz bewusst nutzen sie das Vertrauen ihrer potenziellen Opfer aus und schüren Ängste.

Genau aus diesem Grund, berichten unsere Rechtsanwälte regelmäßig über aktuelle und wiederkehrende Betrugsmethoden.

Wenn Sie uns unverbindlich einen Betrug melden möchten, können Sie dies gerne auf dieser Seite tun. Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch eine kostenfreie Erstberatung an. Nutzen Sie hierfür unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an und schildern Sie uns Ihren Betrugsfall.

Inhaltsverzeichnis

  1. Rechtliche Hilfe für Geschädigte von Betrug
  2. Was ist Betrug? Strafe – Verjährung – Antragsdelikt
  3. Computerbetrug im Strafgesetzbuch
  4. Arten von Betrug
  5. Was sollten von Betrug Betroffene tun?

Betrug: Rechtliche Unterstützung und Vertretung von Geschädigten

Die Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner vertritt sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, die durch einen Betrug zu finanziellem Schaden gekommen sind.

Mit allen zivil- und strafrechtlichen Mitteln verfolgen wir die Täter, arbeiten eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen und versuchen, Ihr Geld zurückzuholen beziehungsweise Ihre Ansprüche auf Schadensersatz durchzusetzen.

Unsere Anwaltskanzlei vertritt durch Betrug Geschädigte in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland.

Unsere Dienstleistungen für Menschen, die durch Betrug geschädigt wurden

  1. Umfassende Prüfung aller Unterlagen zu Ihren abgeschlossenen Rechtsgeschäften beziehungsweise Investitionen und anschließende Einschätzung Ihres Falles im Hinblick auf zivilrechtliche Ansprüche und strafrechtlicher Relevanz.
  2. Recherchen zur Aufspürung des Täters beziehungsweise der Täter
  3. Aufdeckung des Täters oder der Täter, sofern dieser/diese noch unbekannt ist/sind.
  4. Als grundlegender Schritt die Erstattung einer Strafanzeige wegen Betrugs und Geldwäsche bei den zuständigen Ermittlungsbehörden im In- und ggf. Ausland
  5. Engmaschige Zusammenarbeit mit inländischen Strafverfolgungsbehörden wie Staatsanwaltschaften und Kriminalpolizei zur Koordination weiterer Maßnahmen.
  6. Anfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung, zur Abklärung, in welcher Höhe die Rechtsanwalts- und/oder Gerichtskosten übernommen werden.
  7. Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Kontakten der jeweils örtlichen Behörden, ausländischen Strafverfolgungsbehörden und Anwaltskanzleien im Ausland in Fällen mit grenzüberschreitendem Bezug.
  8. Beschwerden bei den zuständigen Aufsichtsbehörden für Kapitalanlagen und Börsengeschäften im Inland und – wenn zutreffend – auch im Ausland.
  9. Ausschöpfung aller Möglichkeiten, Ihre Gelder zurückzuholen. Darunter beispielsweise:
    • Kontaktaufnahme mit Ihrer Hausbank, Ihrem Kreditkartenunternehmen und den Empfängerbanken zur Klärung der Haftungsfrage sowie Rückbuchung der Überweisungen.
    • Korrespondenz mit den gegebenenfalls beteiligten Krypto-Börsen, Investmentplattformen und Zahlungsdienstleistern.
    • Eventuell die Klageerhebung und Geltendmachung von Schadenersatz, um Ihre Ansprüche durchzusetzen.

Was ist Betrug?

Betrug als Tatbestand gehört zu den ältesten Straftaten der Menschheitsgeschichte. Beim Betrug wird ein Anderer getäuscht, mit der Täterabsicht, sich einen Vermögensvorteil zu verschaffen. § 263 Abs. 1 StGB

Geregelt ist der Straftatbestand Betrug in § 263 des Strafgesetzbuches (StGB). In § 263a StGB wird zusätzlich der besondere Straftatbestand des Computerbetrugs normiert.
Die objektiven Tatbestände eines Betrugs lassen sich aufteilen in:

1. Täuschung = Der Betrüger täuscht das Opfer über eine Tatsache.
2. Die Täuschung führt zu einem Irrtum = Durch die Täuschung entsteht beim Opfer ein Irrtum oder es wird einer aufrechterhalten.
3. Der Irrtum hat eine Vermögensverfügung zur Folge. In der Rechtsprechung Verbindung zwischen Irrtum und Schaden, den das Opfer durch vermögensmindernde Verfügung über eigenes oder fremdes Vermögen herbeiführt.
4. Diese resultiert in einem Vermögensschaden = Der aus der Täuschung des Opfers resultierende Vermögensschaden.

Zu den häufigsten Arten von Betrug zählen die Bandenmitgliedschaft oder Gewerbsmäßigkeit, der Vermögensverlust von großem Ausmaß sowie die Vortäuschung eines Versicherungsfalls.

Unsere Kanzlei vertritt Mandanten, die zum Opfer eines solchen oder anderen Betrugs geworden sind. Auch vertreten wir seit vielen Jahren von Online Trading Betrug geschädigte Personen.

Hinter den meisten dieser erschreckend ausgefeilten Betrugsmaschen, stecken hervorragend organisierte Tätergruppen – oft aus dem Ausland – die das notwendige Know-how haben und über finanzielle Mittel verfügen, um die Täuschung nahezu in Perfektion auszuüben.

Wie wird Betrug bestraft?

Schon der versuchte Betrug ist strafbar, das regelt § 263 Abs. 2 StGB. Was ist aber versuchter Betrug?

Ein versuchter Betrug ist durch die Absicht zum Betrug – also die subjektiven Voraussetzungen – gekennzeichnet. Ihm mangelt es jedoch am Vorliegen eines objektiven Tatbestandsmerkmals.

Für die Frage der Strafbarkeit ist die Vollendung des Betrugs jedoch meist irrelevant. Genauso wie eine spätere Zahlung der Summe, um die es bei dem (versuchten) Betrug ging, nicht zur Beseitigung des Straftatbestands führt.

Vom versuchten Betrug kommen wir zurück zum Betrug: Beim Strafmaß ist hier vom „leichtem“ bis zum besonders schwerem Betrug zu unterscheiden.

Die Strafe für einen einfachen Betrug kann von einer Geldstrafe bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe reichen.

Für einen besonders schweren Betrug sieht der Gesetzgeber gemäß § 263 Abs. 3 S. 1 StGB Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und bis zu zehn Jahren vor.

Jetzt fragen Sie sich sicherlich, was ein besonders schwerer Fall von Betrug ist. Das ist im Strafgesetzbuch § 263 Abs. 3 S. 2 StGB beschrieben:

• Gewerbsmäßiger Betrug: Der Täter handelt gewerbsmäßig, d.h. wiederholte Tatbegehung und nicht nur vorübergehende Einnahmequelle von einigem Umfang, oder als Mitglied einer Bande. Wird der Betrug banden- und gewerbsmäßig begangen, droht dem verurteilten Straftäter eine Freiheitsstrafe zwischen einem und zehn Jahren. Bei minderschweren Fällen zwischen sechs Monaten und fünf Jahren – § 263 Abs. 5 StGB.
• Das Ausmaß des herbeigeführten Verlusts ist groß oder eine große Anzahl von Menschen wurde absichtlich durch die fortgesetzte Begehung von Betrug in die Gefahr des Vermögensverlusts gebracht.
• Der Täter täuschte einen Versicherungsfall vor, zum Beispiel durch Brandstiftung bei einer Sache von bedeutendem Wert oder durch das Versenken eines Schiffs.
• Eine andere Person geriet durch den Täter in wirtschaftliche Not.
• Der Täter missbrauchte seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger oder als europäischer Amtsträger.

Hierbei handelt es sich um sogenannte Regelbeispiele. Denn auch wenn die Merkmale eines solchen Regelbeispiels vorliegen, muss nicht immer ein besonders schwerer Fall vorliegen. Es besteht nur eine sogenannte Indizwirkung.

Verjährung im Bereich Betrug

Ein Betrug nach § 263 Strafgesetzbuch verjährt nach Ablauf von 5 Jahren. Dies ist in § 78 III Nr. 4 StGB nachzulesen. Doch wann genau beginnt die Verjährung?

Im Allgemeinen gilt: Ab Vollendung, also Beendigung der Betrugstat. Die Verjährung kann jedoch durch unterschiedliche Ereignisse unterbrochen werden.

Beispielsweise durch eine Verfahrenseröffnung, den Zeitpunkt der Vernehmung der beschuldigten Person/en oder den Erlass eines Strafbefehls. Ausführliche Informationen zum Themengebiet Verjährung finden Sie auch hier.

Ist ein Betrug in allen Fällen ein Antragsdelikt?

In aller Regel muss eine Betrugstat in Deutschland vom Geschädigten selbst durch einen Strafantrag gemeldet werden. Zumindest bei einem als gering geltenden Vermögensschaden.

Anders gestaltet es sich, wenn die Staatsanwaltschaft von einem öffentlichen oder gesellschaftlichen Interesse an der Strafverfolgung des oder der Täter ausgeht. Dann hat sie die Möglichkeit Ermittlungen einzuleiten und durchzuführen, auch ohne den Strafantrag eines einzelnen durch den Betrug Geschädigten.

In diesen Fällen spricht man davon, dass das Einschreiten von Amts wegen geboten ist.

Computerbetrug im Strafgesetzbuch

Das Internet ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Sowohl weite Bereiche des Privat- als auch des Geschäftslebens finden hier statt. Für Betrüger ist die virtuelle Welt äußerst attraktiv.

Sie können sich dort weitgehend anonym bewegen und mit dem Erschleichen von Vertrauen oder den technisch notwendigen Kenntnissen, über beispielsweise Hacking oder Phishing, an sensible Daten und Gelder kommen.

Nicht nur die allgemeine Zahl von Betrugsfällen nimmt stetig zu. Auch von Computerbetrug, Internetbetrug und Cybercrime sind immer mehr Privatpersonen und Firmen betroffen. Um dies zu berücksichtigen, existiert der § 263a im Strafgesetzbuch. Dieser bezieht sich ausschließlich auf Betrug mit dem Tatmittel Computer.

„Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er das Ergebnis eines Datenverarbeitungsvorgangs durch unrichtige Gestaltung des Programms, durch Verwendung unrichtiger oder unvollständiger Daten, durch unbefugte Verwendung von Daten oder sonst durch unbefugte Einwirkung auf den Ablauf beeinflusst, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Hierunter fallen auch das Entwickeln, Vertreiben, Verbreiten und Bereitstellen von PC-Programmen zur Durchführung von Computerbetrug. Darunter sind auch Programme wie Schadsoftware (Malware), Viren und Trojaner zu fassen.

Betrugsarten von denen unsere Mandanten am häufigsten betroffen sind

Von Betrug sind sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen betroffen.
Entsprechend zeigen die nachstehenden Beispiele, mit welchen Formen von Betrug unsere Kanzlei immer wieder in Berührung kommt:

Anlagebetrug und Kapitalanlagebetrug
• Internetbetrug und Computerbetrug
Bitcoin Betrug
• Betrug beim Crypto Trading, Forex Trading oder CFD Trading

Doch auch Menschen, die von anderen Betrugsmaschen betroffen sind, beauftragen in einer Vielzahl unsere Rechtsanwaltskanzlei.

Betrugsarten Beispiele

Im folgenden Kapitel werden wir Ihnen die Methoden der Betrüger übersichtsartig vorstellen. Für eine detaillierte Beschreibung besuchen Sie unsere Seiten zum Rechtsgebiet Betrug oder nehmen Sie unverbindlich und kostenfrei Kontakt zu unseren Anwälten auf.

Anlagebetrug, Bitcoin-Betrug und Online Trading Betrug

Durch die Gründung von fragwürdigen Anlage- und Vermittlungsgesellschaften werden Anleger durch unterschiedliche Methoden und Tricks beim Anlagebetrug oftmals hinters Licht geführt.

Wer sein Geld gewinnbringend anlegen möchte, findet an klassischen Sparprodukten heutzutage aufgrund der niedrigen Renditeaussichten kaum noch Gefallen.
Alternative Produkte, wie zum Beispiel Bitcoin, Energien oder E-Growing, locken oft mit höheren Profiten, bergen aber meistens auch immense Risiken.

Die Betrüger versprechen Anlagen mit hohen Gewinnen wie z. B. Immobilien, Kryptowährungen, Aktien, Autos, Gold und Devisen, während in der Realität nicht selten der Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintritt.

Insbesondere in Fällen von Anlagebetrug wenden sich viele Geschädigte an uns. Wir prüfen den Sachverhalt und leiten die nötigen Maßnahmen ein, um Geschädigten zu ihrem Recht zu verhelfen.

Dabei stehen wir in engem Kontakt mit Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden in ganz Europa sowie Teilen Asiens.

Recovery Scam

Der Recovery Scam ist ein Betrug, der auf den Anlagebetrug folgt. In den häufigsten Fällen stecken hier dieselben Täter dahinter. Der Ablauf ist stets derselbe: der Investor wird kontaktiert und mit dem Versprechen gelockt, nach Zahlung einer Gebühr, werden dessen Anlagen sichergestellt und zurücküberwiesen.

Telefonbetrug

Telefonbetrüger sind in ihrer Vorgehensweise äußerst kreativ. In beinahe regelmäßigen Abständen, ändern sie ihre Betrugsmasche. Was gleich bleibt, ist, dass sie es vorwiegend auf Geld und Wertsachen älterer Menschen abzielen. Doch auch jüngere Menschen sind vor dem Telefonbetrug nicht sicher.

Die Täter rufen meist ganz bewusst sehr früh am Morgen oder spät am Abend an, damit ihre potenziellen Opfer müde und gedanklich nicht ganz klar sind. In manchen Betrugsmethoden, die mit einem Anruf durchgeführt werden, wird direkt zu Beginn des Gesprächs Vertrauen aufgebaut.

In anderen Fällen schüren die Täter gleich am Anfang Angst und schrecken auch vor Erpressung nicht zurück.

Europol Anruf? Achtung vor Betrugsmasche

Eine derzeit höchstaktuelle Telefonbetrugsmasche sind vorgetäuschte Anrufe von Europol, Interpol, dem FBI oder einer ähnlich bekannten Ermittlungsbehörde. Alles zur erpresserischen Betrugsmethode via Telefon und wie Sie sich davor schützen können, lesen Sie auf unserer Seite Telefonbetrug.

Telefonbetrug falsche Ärzte

Bei diesem Betrugsschema geben sich Betrüger am Telefon als Ärzte aus. Um Geld von ihren Opfern zu erpressen, benutzen sie eine falsche Schockgeschichte, um sie zu überrumpeln. Ihr Verwandter benötige dringend eine kostspielige Behandlung, Operation oder ein teures Medikament.

Dafür würde aber sofort die Überweisung einer beträchtlichen Geldsumme benötigt – denn darum geht es schließlich bei der Betrugsaktion. Die Strategie der Täter ist darauf ausgelegt, die Opfer zu schockieren, zu verwirren, zu überfordern und zu verängstigen, um sie leichter bestehlen zu können.

Heiratsschwindel und Liebesbetrüger: Tinder Betrug und Romance Scam

Der Heiratsschwindel ist eine der ältesten Betrugsarten. Dem Geschädigten wird dabei von einer Person Zuneigung vorgespielt, bis es zur Eheschließung kommt und der Täter hierdurch Zugang zum Vermögen des Ehepartners beziehungsweise der Ehepartnerin erhält.

In Zeiten des Internets sind Betrugsmethoden wie Romance Scam über Tinder, WhatsApp oder Social Media auf dem Vormarsch.

Rechnungsbetrug

Dass heutzutage viele Rechnungen per E-Mail versendet werden, spielt den Betrügern in die Karten. Durch illegale Informationsbeschaffung, Hackerangriffe oder Phishing-Attacken, erhalten die Täter Hinweise zu in Anspruch genommene Dienstleistungen. Von ihnen festgelegte Summen fordern sie dann mittels gefälschter Rechnungen beim Kunden ein.

Gewinnspiel Betrug und Abo Falle

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen! So beginnt häufig der Gewinnspiel Betrug. Auf den versprochenen Gewinn folgt die Information, dass dieser nur dann ausgezahlt werden könne, wenn der Gewinner vorab eine Gebühr bezahlt.

Skeptisch sollten Sie dann sein, wenn Sie sich gar nicht daran erinnern, an einem Gewinnspiel oder Preisausschreiben teilgenommen zu haben.

Abo Fallen sind tückisch und illegal. Verbraucher schließen hierbei vollkommen unbeabsichtigt Abonnements ab, weil die Kostenpflicht nicht oder sehr versteckt angezeigt wird.

Enkeltrick und WhatsApp Betrugsmasche

Betrüger geben sich beim Enkeltrick als Enkel/in, Kind oder nahestehenden Verwandten des späteren Betrugsopfers aus. Die Täter greifen auf die unterschiedlichsten Geschichten zurück, in denen es sich angeblich um einen Notfall handelt und darum schnell eine Geldsumme bezahlt werden müsse.

Eine moderne Variante des Enkeltricks ist der Betrug über WhatsApp. Eine Nachricht der Betrüger, angeblich vom Kind oder Enkelkind an die Eltern beziehungsweise Großeltern, zielt darauf ab, sich eine Überweisung in Echtzeit zu erschleichen. Auch hier wird eine „Geschichte in Not“ aufgetischt.

Alle Details und Hinweise zu Ihrem Schutz vor der WhatsApp Betrugsmasche 2022 finden Sie hier.

Betrugsarten im Internet: Cyberkriminalität

Betrügereien, die über das Internet durchgeführt werden, sind in der Regel sehr komplex. Die Täter nutzen die Anonymität des World Wide Web. Sämtliche Betrugsmaschen der Internetkriminellen basieren darauf, das Vertrauen der potenziellen Betrugsopfer zu gewinnen und sie, durch das Ausnutzen derer Bedürfnisse und Wünsche, um möglichst viel Kapital zu betrügen.

Phishing und Identitätsdiebstahl per E-Mail oder Spam SMS

Schadhafte Links in E-Mails, Social Media Nachrichten, Messenger oder Spam SMS nehmen immer weiter zu. Betroffen sind Privathaushalte genauso wie Unternehmen, und immer wieder auch Bankkunden. Ein Klick auf den Phishing-Link, und die Täter erschleichen sich Ihre sensiblen Daten und/oder Gelder. Ihre Personendaten werden nicht selten für Identitätsdiebstahl ausgenutzt.

Betrugsmasche Hangouts

Auf der Kommunikationsplattform Google Hangouts sind bereits viele Menschen auf Betrüger hereingefallen. Wir sagen Ihnen, wie die Betrugsmasche Hangouts abläuft, was er mit Romance Scamming zu tun hat und was Sie tun können, um diesen zu verhindern.

Internetbetrug, Cybercrime, Scams und Scamming

Cyberattacken und verschiedenste Formen von Internetkriminalität und Scamming betreffen bedauerlicherweise immer mehr Menschen. Der Kreativität und Skrupellosigkeit von Betrügern scheint keine Grenzen gesetzt zu sein.

Umso wichtiger ist es, sich stetig über Betrugsmethoden auf dem Laufenden zu halten und rechtlich gegen Internetbetrug vorzugehen.

Paypal Betrug Freunde und Familie und Dreiecksbetrug

Kleinanzeigen auf Ebay oder ähnlichen Verkaufsportalen sind häufig genutzt und verlockend für Verbraucher. Jedoch gibt es sichere und unsichere Bezahlmethoden. Eine als unsicher geltende Möglichkeit des Bezahlens ist die Funktion Paypal Freunde und Familie. Diese sollten Sie niemals bei Fremden nutzen. Wir verraten Ihnen wieso.

Weit verbreitet ist auch der Dreiecksbetrug, der ebenfalls oft über Ebay und derartige Online-Verkaufsportale angewendet wird. Am Ende bleibt das Betrugsopfer ohne Geld und Ware sitzen. Schützen Sie sich, indem Sie sich darüber belesen.

AnyDesk Betrugsmasche

Fernzugriffe auf Ihren PC stellen grundsätzlich eine große Gefahr dar und sollten von Ihnen nur mit äußerster Bedacht zugelassen werden. Drängt Ihr Online Broker dazu, per Fernzugriff auf Ihrem Computer ein Kundenkonto für Sie einzurichten oder Überweisungen zu tätigen?

Verhindern Sie dies auf jeden Fall! Kein seriöser Broker wird jemals diesen Vorschlag machen. Unsere Rechtsanwälte erläutern Ihnen ausführlich die AnyDesk Betrugsmasche.

NFT Scam

Ein großer Hype umgibt das Thema NFT – Non-Fungible Token. Doch auf die rasante Weise, wie der Kryptowährungsmarkt wächst, nimmt auch die Zahl der Betrüger zu. Wer an NFTs teilhaben möchte, sollte sich dringend vorab über Scams im Bereich Non-Fungible Tokens informieren.

Kreditbetrug & Kreditkartenbetrug – Online Banking Betrug – NFC Betrugsmasche

Besitzer von Kreditkarten sind gefährdet, wenn es um Kreditbetrug und Kreditkartenbetrug geht. Beim Kreditbetrug werden falsche Kredite vermittelt. Der Kreditkartenbetrug hingegen kommt durch den Diebstahl von Kreditkarteninformationen zustande.

Auch im Online Banking gibt es eine große Anzahl von Betrugsfällen. Ebenso wie beim Bezahlen mit NFC – Geldkarten. Lesen Sie unsere Informationen zum Online Banking Betrug und zur NFC Betrugsmasche.

Was sollten von Betrug Betroffene tun?

Die vorrangigen Gefühle von Menschen, die durch einen Betrug zu Schaden gekommen sind, sind Angst und Scham. Häufig machen sie es sich zum Vorwurf, dem Täter vertraut oder einen Moment lang unachtsam gehandelt zu haben. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Verbraucher, die „Sache“ auf sich beruhen zu lassen.

Geschädigte eines Betrugs sollten sich jedoch zur Wehr setzen. Viel zu oft kommen Betrüger mit ihren psychologisch ausgeklügelten Straftaten davon. Dabei trägt der Geschädigte keinerlei Schuld und in vielen Fällen besteht Grund zur Hoffnung.

Denn es existiert eine Vielzahl an Möglichkeiten, Schadensersatzansprüche durchzusetzen und bereits verloren geglaubte Gelder zurückzuholen. Gerade bei Betrugsfällen im Bereich Online Trading verzeichnen unsere Ermittlungen – in Zusammenarbeit mit inländischen und ausländischen Behörden – immer wieder Erfolge.

Darum ist es angeraten, sich zur Wahrung der eigenen Interessen mit einem Rechtsanwalt in Verbindung zu setzen. Die Anwälte der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner wurden bereits in vielen Fällen von Betrug konsultiert.

Unsere Anwälte für Betrugsfälle beraten Sie schnell, diskret und kompetent. Aus unserer langjährigen Erfahrung heraus, wissen wir, wie Ihnen zumute ist. Möchten Sie sich mit uns über einen Fall von Betrug austauschen? Dann gelangen Sie hier direkt zu unserem Kontaktbereich.

Weitere Informationen finden Sie beispielsweise auf unseren Seiten Cybercrime, Internetkriminalität und Online Trading.