Coaching Vertrag Betrug

Coaching Vertrag Betrug

Coaching Vertrag Betrug: Online-Coaching-Angebote sind weit verbreitet und erleben derzeit einen Aufwärtstrend. Auf YouTube, Instagram, Facebook und vielen anderen Plattformen wird eine Vielzahl von Trainings, Workshops, Seminaren und anderen Arten von Webinaren beworben.

Diese Anzeigen versprechen potenziellen Kunden häufig große persönliche und berufliche Erfolge, wenn sie sich für das entsprechende Angebot entscheiden. Allerdings gibt es neben einigen seriösen Marktteilnehmern auch viele fragwürdige Anbieter.

Deshalb wollen wir in diesem Beitrag aufzeigen, wie Opfer von von Coaching Vertrag Betrug ihre Rechte geltend machen können.

Rechtlich gesehen stellt sich unter anderem die Frage nach der Sittenwidrigkeit und dem Wucher in Bezug auf die Handlungen des Coaches beziehungsweise des teuren Online-Coaching-Dienstes.

Wie funktioniert der Betrug bei Coaching-Angeboten?

Ein potenzieller Kunde ist auf der Suche nach Inspiration und Perspektive oder er möchte ein bestimmtes Lebensziel verfolgen. Er meldet sich zu einem teuren Coaching-Programm an, in der Hoffnung, hilfreiche und konkrete Impulse zu finden, um seine Ziele zu erreichen.

Wahrscheinlich erhält er nach einem ersten Telefongespräch ein „Erfolgsmodell“, das angeblich auf ihn und seine Ziele zugeschnitten ist. Meist wird dem potenziellen Kunden zugesichert, dass er eine direkte und persönliche Kontaktperson hat.

In direktem Anschluss wird versucht, ihn zu einem zeitnahen Vertragsabschluss zu bewegen. Ab dann ist er durch einen Vertrag für mehrere Jahre an das Coaching gebunden – zumindest wird ihm dies vermittelt.

Einzelne Anbieter verlangen für mehr als nur dubiose Coaching-„Dienstleistungen“ mehrere tausend Euro. Häufig fehlen den selbsternannten Life Coaches, Personal Coaches oder Business Coaches jegliche Expertise. Manche sacken das Geld ihrer Kunden ein, um anschließend von der Bildfläche zu verschwinden.

Meist genügt ein kurze Blick in die abgeschlossenen Verträge, um Merkmale zu finden, diese anzufechten. Dabei liegen die Tatbestände sittenwidriger Täuschung, Wucher und Betrug nah beieinander.

Häufig gibt es unter den zahlreichen Coaching-Angeboten auch Hinweise auf ein Pyramiden- oder Schneeballsystem.

Besondere Vorsicht ist zudem geboten, wenn die Dienstleister ihren Sitz im Ausland haben, an denen die Durchsetzung Ihrer Rechte erschwert ist. Auch wenn es kein Impressum gibt, kann Ihr Verdacht bestehen bleiben. Ein vollständiges Impressum ist nach EU-Recht vorgeschrieben. Fehlt dieses, deutet es auf Unseriosität und mangelnde Transparenz hin.

Unberechenbarkeit im Online-Handel: Coaching-Betrug

Coaching Vertrag Betrug: Die Abzocke mit teuren Coachings boomt. Vor allem in den letzten Wochen erreichen uns vermehrt Anfragen von Geschädigten.

Auf den ersten Blick scheint das Coaching Angebot stehts unschlagbar zu sein: Für eine Investition erhält man das umfassendste Wissen, und das oft in sehr kurzer Zeit.

Doch die versprochenen Leistungen bleiben häufig aus. Kunden werden hingehalten oder mit sperrlichen Informationen abgespeist, die weder etwas mit der individuellen Zielsetzung zu tun haben noch ihr Geld wert sind.

Vor allem in der Social Media Welt sprießen die Coaching Angebote wie Pilze aus dem Boden. Was die Coaches auszeichnet, um andere an ihr Ziel und zum Erfolg zu bringen, ist oft fragwürdig. Es wird viel in Werbung und ein charismatisches Image investiert, um möglichst viele Kunden zu blenden.

Gefälschte Bewertungen auf bekannten Portalen oder gekaufte Kommentare unter Instagram- und Facebook-Postings tun ihr übriges, um weitere Interessenten zu überzeugen.

Jede Branche und jeder Beruf hat seinen Anteil an „schwarzen Schafen“, und das Coaching ist keine Ausnahme. Im Folgenden finden Sie einige Richtlinien, die Ihnen helfen werden, zwischen wirklich seriösen Angeboten und solchen, die einfach nur windig sind, zu unterscheiden.

Die folgenden Schlüsselwörter werden oft auch von unseriösen Coaching-Anbietern verwendet, um Neukunden zu gewinnen:

  • grenzenlose Freiheit
  • endlich erfolgreich
  • von überall aus arbeiten
  • hohes passives Einkommen
  • zum Selfmade Unternehmer ganz ohne Branchenkenntnisse
  • mehr verdienen mit weniger Arbeit
  • nie wieder Angestellter
  • Sei dein eigener Chef
  • Raus aus dem Hamsterrad

Daneben gibt es auch eine große Anzahl von Coaching Anbietern, die sich ausschließlich an Männer richten und angebliche Tipps verbreiten, im Umgang mit Frauen.

Sind Sie einem Coaching Vertrag Betrug zum Opfer gefallen? 16-Punkte-Liste

Trifft einer der folgenden 16 Punkte auf Sie oder Ihre Arbeitsabläufe zu?

1. Knebelvertrag und psychische Druckausübung

Trotz einer versprochenen Geld-zurück-Garantie erlaubt man Ihnen unter keinen Umständen, den Vertrag zu kündigen? Sie werden bedroht oder beleidigt? Wenn Sie nicht zahlen, erhalten Sie Inkassobriefe und die Androhung teurer Gerichtsverfahren? Kein seriöser Anbieter arbeitet so!

2. Falsche Bewertungen

Coaching Vertrag Betrug: Glauben Sie, dass die Bewertungsprofile der Coaching-Unternehmen voll von gefälschten, positiven Bewertungen sind? Wurden Sie unter Druck gesetzt, sie selbst mit zweifelhaften guten Bewertungen zu empfehlen? Achten Sie auf den Zeitpunkt der einzelnen Bewertungen!

3. Der Coach bricht seine Versprechen

Versprechen und spätere „Leistung“ klaffen stark auseinander? Werden Sie hingehalten? Wird Ihnen die Schuld zugesprochen, dass die Coaching-Ziele noch nicht erreicht sind? Sie haben einen vertraglichen Leistungsanspruch!

4. Coaching-Dienstleister missbrauchen Daten

Sie glauben, dass der Coach Ihre Daten missbraucht oder an Dritte weitergegeben hat? Erhalten Sie plötzliche Werbung von Ihnen unbekannten Unternehmen? Datenschutzrechtliche Verstöße können geahndet werden!

5. Coaches und Vermittler, die unrealistische Versprechungen machen

Sie wurden am Telefon von einem so genannten Coach, vielleicht sogar durch einen unerlaubten „Cold Call“ in die Abofalle gelockt worden? Eventuell mit dem Versprechen oder der Zusicherung von sehr hohem direkten monatlichen Einnahmen? Zusätzlich wurde ein Gefühl der Dringlichkeit geschürt? Lassen Sie sich Zeit vor dem Vertragsschluss.

6. Das Coaching ist darauf ausgerichtet, neue Vertriebspartner zu finden

Sie sind rückblickend zu dem Schluss gekommen, dass es wahrscheinlich nicht um den Verkauf (Vertrieb) einer Ware oder Dienstleistung ging, sondern nur um das Verkaufen um zu verkaufen – wegen Provisionen u.a.? Werden Sie nicht Teil eines Schneeballsystems!

7. Überraschende Rechnungssteller und Vertragspartner

Sie erhalten Rechnungen von Unternehmen, von denen Sie noch nie gehört haben? Klären Sie den Umstand mit Ihrem Gesprächspartner!

8. Eine Klausel im Coaching-Vertrag, die auf den Widerruf verzichtet

Sie müssen zweifelsfrei einen Verzicht auf den Widerruf angeben oder anklicken? Oder haben Sie im Nachhinein festgestellt, dass Sie dies unbewusst getan haben? Hinterfragen Sie die Gründe für einen solchen Verzicht!

9. Schneeball-Coaching-System

Vermuten Sie ein Pyramiden- oder Schneeballsysteme? Dieses wird häufig im Network-Marketing oder Multi-Level-Marketing angewendet. Solche System sind verboten!

10. Telefonischer und schriftlicher Coaching-Vertrag

Sie wurden vom Online-Coach „angeleitet“, während Sie gleichzeitig am Telefon ein Formular auf der Website eines angeblichen Zahlungsabwicklers ausfüllten? Sie haben einfach irgendwann den Überblick verloren, mit wem Sie was vereinbart haben und zu welchen Kosten? Lassen Sie sich die Vertragsunterlagen nochmals zusenden!

11. Falscher Coach

Sie haben einen ganz bestimmten Coach gebucht, aber Sie haben nie ein Coaching von ihm bekommen? Achten Sie auf die Leistungsbeschreibung im Vertrag!

12. Allgemeine Coaching-Vereinbarung

Die Bestimmungen des Vertrages sind ganz allgemein gehalten? Welche Coaching-Leistungen vom angeblichen Coaching-Vertrag umfasst sind, ist nirgends angemessen beschrieben? Lassen Sie die Leistungsbeschreibung anpassen!

13. „Live“-Unterricht

Stellen Sie sich die Frage, ob die Live-Coachings wirklich „live“ sind? Vergewissern Sie sich!

14. Live-Coaching gebucht, aber nicht bekommen

Auch wenn Sie ursprünglich nur ein Live-Coaching – 1:1 oder in der Gruppe gebucht und angefragt haben, wird ihnen ausschließlich Online-Coaching zur Verfügung gestellt? Dies entspricht nicht dem Leistungsinhalt!

15. Unvollständige Informationen, wie Sie den Coach erreichen können

Sie haben nicht genügend Informationen darüber, wie Sie den Coach erreichen können? Werden Kontaktdaten geheimgehalten? Existieren weder ein Impressum noch eine vollständige Unternehmensanschrift? In Deutschland gilt eine Impressumspflicht!

16. Zeitdruck bei Vertragsabschluss oder Anspruchnahme von Leistungen

Sie wurden unter Druck gesetzt, den Coaching Vertrag so schnell wie möglich zu unterzeichnen? Ihnen wurde empfohlen, die Inhalte so schnell wie möglich nach Abschluss des vermeintlichen Vertrags herunterzuladen? Sie haben nur für begrenzte Zeit Zugang zu Videoinhalten oder Ähnlichem erhalten? Unterzeichnen Sie keinen Vertrag unter Zeitdruck!

Dienst- oder Arbeitsvertrag?

Es ist wichtig, dass Sie sich darüber im Klaren sind, ob es sich bei dem von Ihnen unterzeichneten Coaching-Vertrag um einen Dienstleistungsvertrag oder um einen Arbeitsvertrag handelt, der in erster Linie der Beschäftigung dient.

Während für einen Werkvertrag nach 631 BGB die Erbringung eines konkreten Ergebnisses erforderlich ist, reicht es für einen Dienstvertrag nach 611 BGB aus, wenn die geschuldete Leistung erbracht wird.

Da sich die Parteien nicht auf ein bestimmtes Ergebnis einigen, dürfte im Bereich der Coaching-Verträge der Dienstvertrag der maßgebliche Vertragstyp sein. Auf die im Werkvertragsrecht vorgesehenen Gewährleistungsansprüche kann man sich daher nicht berufen.

Kündigung eines Coaching-Vertrags

Ob ein Widerrufsrecht besteht, hängt davon ab, ob Sie den Vertrag als Verbraucher nach § 13 BGB oder als Unternehmer nach § 14 BGB geschlossen haben. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter findet sich typischerweise eine Klausel, die potenzielle Vertragspartner darauf beschränkt, Unternehmer zu sein.

Wenn zahlreiche Informationspflichten eingehalten werden, kann eine solche Klausel wirksam sein.

Fehlt eine solche Klausel jedoch und sind die Voraussetzungen für die Verbrauchereigenschaft erfüllt, kann der Vertrag in der Regel ohne Grund widerrufen werden.

Wenn Sie möchten, dass wir prüfen, ob Sie in Ihrem Fall als Verbraucher gelten, sind wir gerne bereit, dies zu tun. Nehmen Sie dafür gerne Kontakt zu uns auf.

Raus aus dem Coaching-Betrug und der Abo-Falle

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie für das Coaching nichts bezahlen müssen, ist groß, wenn einige Bedingungen zutreffen.

Leider behauptet die Gegenseite gegenüber Nichtjuristen, trotz offensichtlicher Konstellationen fast immer das Gegenteil. Der nächste Schritt ist meist die Androhung von rechtlichen Schritten und Inkassoschreiben.

Lassen Sie sich niemals vorzeitig einschüchtern oder der Versuchung hingeben, trotz bester Absichten Teil- oder Ratenzahlungen zu leisten. Am besten ist es, die Angelegenheit so schnell wie möglich von einem Anwalt prüfen zu lassen.

Oft gelten gewisse Fristen. Wenn also die Gegenpartei deutlich macht, dass Zahlungen verlangt werden, sollte man es daher vermeiden, sich auf langwierige Gespräche mit ihr einzulassen. Handeln Sie lieber früher als zu spät.

Coaching: seriöse und unseriöse Anbieter unterscheiden

Im Allgemeinen ist das Angebot umso zweifelhafter, je mehr Versprechungen gemacht werden und je mehr Druck auf potenzielle Neukunden ausgeübt wird. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie solche Angebote in den sozialen Medien lesen.

Diese Angebote sind problematisch, da sie immer zahlreicher werden. Diejenigen, die die Verkaufsstrategien ihres Coaches kopieren und lernen, wie sie es selbst tun können, verlangen zu viel für ihre Produkte. Natürlich wollen auch sie ihr Geld zurückbekommen, nachdem sie so hohe Ausgaben getätigt haben.

Deshalb gibt es praktisch täglich immer mehr Internet-Gurus, die sehr kostspieliges Coaching zu hohen Preisen anbieten. Daraus kann der falsche Schluss gezogen werden, dass das Geschäftsmodell dann auch funktioniert. Das ist es bei unseriösen Coaching Angeboten allerdings nur, wenn man bereit ist, viel Geld zu investieren und dann andere Menschen auszunutzen.

Wie man einen zuverlässigen Coach erkennt

Doch wie kann man sich vor einem Coaching Vertrag Betrug schützen? Sie sollten sich einen wirklich zuverlässigen Mentor und Coach suchen, wenn Sie langfristig Erfolg im Unternehmen haben wollen. Denn trotz der dubiosen Anbieter, gibt es auch seriöse Angebote.

Setzen Sie hier am besten auf Personen, die sich im Laufe der Zeit einen Ruf und Expertenstatus in ihrem Beruf erarbeitet haben. Werfen Sie einen Blick auf Erfahrung, Lebenslauf und Expertise. Ebenso auf das Preis-Leistungsverhältnis. Weniger Schein, mehr Sein.

Ein seriöser Coach ist sachkundig. Er verfügt über mehrere Jahre Erfahrung. Er hat mehr im Sinn als nur den Verkauf eines Programms. Er handelt nicht mit Sonderangeboten, bei denen Sie sich schnell entscheiden müssen, ob Sie den Unterricht zu einem vergünstigten Preis buchen wollen.

Ein seriöser Trainer wird sich nicht mit Ihren Ängsten beschäftigen. Unseriöse Coaches spielen auf viele Ängste an, z. B. Versagensängste, Verlustängste und Ängste vor Unwissenheit, und genau das macht den Betrug so raffiniert, denn Angst ist ein starker Motivator, etwas ändern zu wollen.

Das informelle Gespräch ist in der Regel eher ein hochqualifiziertes Verkaufsgespräch als ein echtes Hilfsangebot. Ein engagierter Coach wird Ihnen seine Zeit schenken. Er wird Sie nicht unter Druck setzen, sofort eine Entscheidung zu treffen.

Außerdem wird er Ihnen keine leeren Garantien geben, dass Sie über Nacht reich werden können, ohne Kosten oder Mühe. Wer seriöse Angebote macht, kann sie auch mit plausiblen und nachvollziehbaren Ergebnissen untermauern.

Ein seriöser Coach weiß, dass kein Wandel und kein Erfolg ohne harte Arbeit über Nacht kommen. Er wird Ihnen deutlich machen, dass Sie etwas tun müssen.

Coaching Vertrag Betrug – rechtliche Möglichkeiten

Wenn Sie Ihre Geschäftsbeziehung beenden oder sich gegen Ihren Vertragspartner wehren wollen, stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Wir raten Ihnen, die Vertragspapiere von einem erfahrenen Anwalt prüfen zu lassen, da sich die Besonderheiten von Coaching-Verträgen ständig ändern können.

Unsere Rechtsanwälte der Kanzlei Herfurtner stehen Ihnen im gesamten deutschsprachigen Raum zur Verfügung. Nehmen Sie jetzt unsere kostenfreie Erstberatung in Anspruch.

Anfechtung eines Coachingvertrages

Eine Anfechtung des Vertrages ist eine weitere Möglichkeit, aus dem Vertrag herauszukommen. Voraussetzung für die Anfechtung ist das Vorliegen eines Anfechtungsgrundes. Ein Anfechtungsgrund kann beispielsweise vorliegen, wenn Sie durch falsche Angaben und Täuschung dazu überredet wurden.

Ob dies tatsächlich der Fall ist, muss jedoch in jedem Einzelfall von einem Rechtsanwalt geprüft werden. Wir helfen Ihnen dabei gerne weiter!

Neben Sittenwidrigkeit und Wucher sind auch einige Coaching-Verträge anfechtbar

Im Internet können Coaching-Verträge für teilweise unfassbare Summen erworben werden. Wenn jedoch ein deutliches Missverhältnis zwischen der erbrachten Leistung und dem geforderten Honorar besteht, kann der Vertrag auch wegen Sittenwidrigkeit nichtig sein.

Abgesehen von Sittenwidrigkeit und Wucher gibt es verschiedene rechtliche Möglichkeiten, um fragwürdige Coaching-Vereinbarungen anzufechten, die an der Grenze zu Abo-Fallen, Abzocke und Betrug schwanken.

Coaching Vertrag Betrug: Schadensersatz für Verbraucher

Erfüllt die Dienstleistung nicht die im Vertrag festgelegten Bedingungen, können Sie unter Umständen auch Schadensersatz verlangen. In der Regel bleibt die erbrachte Coaching-Dienstleistung sowohl in der praktischen Umsetzung als auch im Inhalt hinter der vereinbarten Leistung zurück.

Nach § 280 ff. BGB handelt es sich um eine Schlechtleistung, die zu einem Schadensersatzanspruch führen kann.

Geld zurück im Fall von Coaching Vertrag Betrug

Auch für Coaching und Online Coaching gilt theoretisch die Regel „no work, no money“. Das hat zur Folge, dass ein Dienstleister, der überhaupt nicht gearbeitet hat, keinen Anspruch auf Bezahlung hat. Sie wären in diesem Fall nicht verpflichtet, die Vergütung zu zahlen.

Lassen Sie von einem Rechtsanwalt prüfen, ob die Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

Auf jeden Fall sind Sie nicht völlig hilflos, wenn es um dubiose Online Coaching Verträge geht.

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie eine rechtliche Einschätzung benötigen oder weitere Fragen haben. Unsere Anwälte für Betrugsfälle greifen auf langjährige Erfahrung zurück.

Nehmen Sie jederzeit Kontakt zu uns auf, wenn Sie Hilfe benötigen. Wenn nötig, erstatten wir auch Strafanzeige in Ihrem Namen, um solch dubiosen Coaching Anbietern das Handwerk zu legen und Ihre Rechte durchzusetzen.