BitClub Network: So heißt einer der immer zahlreicher werdenden Online-„Investmentclubs“, die enorme Gewinne mit der Kryptowährung Bitcoin in Aussicht stellen – genauer gesagt mit dem „Mining“ oder „Schürfen“ genannten Herstellen neuer Bitcoins.

Unter der Webadresse http://bitclubnetwork.com ist auch eine deutschsprachige Webseite verfügbar. Dort stellt sich das Unternehmen als einer der angeblich „10 weltweit führenden Mining Pools“ vor.

Neben dem Schürfen von Bitcoins wird bei BitClub Network auch das Mining weiterer Kryptowährungen angeboten, nämlich

  • Ethereum
  • DASH
  • Monero
  • Zcash

Doch wie so häufig bei Online-Angeboten, mit welchem man Geld investieren kann, finden sich auch zu BitClub Network im Internet nicht nur positive, sondern auch manch negative Erfahrungen.

Sie haben selbst mit BitClub Network Geld verloren? Sie haben mit diesem oder einem ähnlichen Anbieter negative Erfahrungen gemacht? Nehmen Sie am besten umgehend Kontakt mit einer erfahrenen Rechtsanwaltskanzlei auf – denn hier kann es auch um Fristen gehen, die womöglich rasch verstreichen.

Die Rechtsanwälte der deutschen Kanzlei für Herfurtner sind fokussiert auf die Themen Anlagebetrug und Anlegerschutz. Ebenso verfügen sie über umfassendes Know-how zum Thema Krypto Trading.

Speziell zu BitClub Network wurde die Kanzlei bereits auch von Betroffenen mandatiert.

BitClub Network Mining – wie geht das?

Durch ihre spezielle Konzeption benötigen digitale Währungen wie Bitcoin vor allem eins: enorme Rechenleistung. Wer, wo auch immer auf der Welt, Computer zur Verfügung stellt, auf welchen diese Rechenoperationen ausgeführt werden können, erhält im Gegenzug eine bestimmte Anzahl neuer Bitcoins.

Bitcoins schürfen“ wird dieser Vorgang genannt.

So genannte Mining-Pool-Anbieter wie BitClub Network betreiben dieses Schürfen im großen Stil – mit eigenen, riesigen Rechenzentren. Sie stehen in Ländern wie Island, wo der Strompreis angeblich niedrig genug sei, um mit diesem Modell Gewinn zu machen. Zumindest behaupten Anbieter das im Internet.

Anleger können Anteile über BitClub an diesen Mining-Pools kaufen. Von dem Geld kaufe man dann zusätzliche Server ein, um noch mehr Rechenleistung zu bieten – und dafür im Gegenzug noch mehr Bitcoins zu erhalten. Wovon dann auch der Anleger profitiere.

So heißt es zumindest auf der Website des Unternehmens BitClub.

Beitrag „Die Schlinge zieht sich zu!“ auf Krypto-x.biz

BitClub Network – wer steckt hinter dem Mining Pool?

So weit, so gut. Doch was jeden Anleger auch hier zuerst einmal interessieren sollte: Wer und wo sind die Macher von BitClub Network – einmal abgesehen von jenen Personen, die sich in Youtube-Filmen präsentieren, was aber noch gar nichts heißen muss?

Auf der Website von BitClub Network befinden sich keinerlei Namen von Personen oder gar ein Impressum mit allen Firmenkontaktdaten.

Stattdessen müssen sich Betroffene hier mit ausländischen Gerichten und Behörden in Verbindung setzen. Vorausgesetzt, so wie in diesem Fall, man findet überhaupt erst einmal ein „echtes“ Unternehmen und eine richtige Firmenadresse.

BitClub Network – News, die auf der Website verschwiegen werden?

Wer bei BitClub mitmachen will, braucht eine „Einladung“ durch eine andere Person, die bereits Mitglied ist. Und die, was hier natürlich noch nicht steht, eine Provision erhält, sobald man selbst Mitglied wird.

Der Grund: BitClub Network gewinnt seine Kunden auf Basis von Multilevelmarketing (MLM).

Ein Ansatz, der auch Empfehlungsmarketing oder Strukturvertrieb genannt wird. Unternehmen unterschiedlichster Branchen wie Avon, Juice Plus oder Tupperware praktizieren ihn bereits seit Jahren.

Allerdings sind MLM-Modelle nicht ganz unproblematisch. In der Vergangenheit haben Provisionssysteme immer wieder zu Mauscheleien eingeladen oder sind in sich zusammengestürzt. Mit fatalen Folgen für die meisten Beteiligten.

Abgesehen davon, müssen Provisionen auch von irgendetwas bezahlt werden müssen – Geld, das nicht selten woanders fehlt und/oder direkt vom neuen Kunden abgezogen wird.

BitClub Network: Warnung wegen Auszahlung gesucht?

Anleger, die schon ein wenig gewiefter sind, wissen es: Am besten geht man immer zuerst im Internet recherchieren, bevor man über ein Online-Portal Geld investiert.

Dort gibt es mittlerweile zahlreiche Portale, die Online-Plattformen bewerten – vermeintlich unabhängig.

Doch auch auf diesen Bewertungsportalen lohnt immer der Blick ins Impressum: Viele, die wie eine normale deutsche Website aussehen, geben im „Kleingedruckten“ nur Adressen auf Malta oder in Marokko an.

Kritik von kompetenter Seite

Ein klares Wort zu BitClub Network sprach schon vor längerem der in Wien ansässige Verein Bitcoin Austria. Bereits seit 2016 warnt er auf seiner Website vor jeglichen Investments in BitClub Network.

Denn in Wien hat man einfach einmal nachgerechnet.

Fazit für Bitcoin Austria: Stromkosten und Ausgaben für den teuren Strukturvertrieb machten es für BitClub Network unmöglich, das eingesetzte Kapital wieder zu verdienen.

Anders gesagt: Alle vier Jahre sinkt der Schürfertrag um die Hälfte.

Bitcoin Austria jedenfalls meint zusammenfassend, im besten Fall sei das Unternehmen ein schlechtes Investment, „… viel wahrscheinlicher aber schlicht das x-te Pyramidenspiel, das ‚Bitcoin‘ als Marketing-Aufhänger missbraucht um arglose Investoren zu ködern“.

In einem Artikel vom 19. September 2018 setzt sich auch Zeit Online mit dem Unternehmen auseinander.

Beratung bei Verlusten

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