Bitcoin Betrug

Bitcoin Betrug

Bitcoin Betrugsfälle 2021

Bitcoin Betrug ist eine Bedrohung für Anleger, die nach vermeintlich attraktiven Anlagemöglichkeiten sind und dabei auf unseriöse Handelsplattformen stoßen.

Haben Sie beim Handel mit Kryptowährungen Probleme? Oder interessieren Sie sich für eine Investition in Crypto Currencys und möchten sich vorab über die Risiken informieren? Dann können Sie sich mit Ihrem Anliegen an unsere Rechtsanwälte wenden.

Die Kanzlei Herfurtner unterstützt betroffene Anleger, die Opfer von Bitcoin Betrugsfällen geworden sind.

Viele Bitcoin Betrüger operieren von Standorten aus, die tausende von Kilometern entfernt sind, beispielsweise in der Karibik. Kommt es zu Problemen, erschwert dieser Umstand das persönliche Gespräch vor Ort. Und häufig verläuft die Kommunikation beim Bitcoin Betrug über E-Mail oder andere Kanäle irgendwann im Sand.

Bitcoin Betrug mit „Promis & Höhle der Löwen“

Häufig nutzen Bitcoin Betrüger Prominente als Testimonials, um dem eigenen Angebot einen seriösen Anstrich zu verpassen. So wurden im Rahmen von Bitcoin Betrug Jauch und andere, wie Gottschalk, Bohlen, Grönemeyer oder Yvonne Catterfeld bereits als „Aushängeschild“ missbraucht.

Der Bitcoin Betrug verlaufe laut einem Bericht des SWR immer nach demselben Schema ab:

  • Zunächst wird eine Anzeige geschaltet, in der das Gesicht eines Prominenten zu sehen ist, beispielsweise in den sozialen Medien. Diese Anzeige fungiert als Teaser, um den Leser neugierig zu machen.
  • Klickt der Leser auf die Anzeige, wird er auf eine separate Landingpage weitergeleitet, die optisch den Anschein macht, als sei sie Teil eines seriösen Medienangebots. Hierfür werden häufig die Logos bekannter Medienmarken eingebunden, zudem gewinnt man den Eindruck, dass es sich um einen redaktionellen Beitrag handle.
  • Im Beitrag berichtet der oder die Prominente von den vermeintlich hohen Gewinnaussichten. Zugleich wird an mehreren Stellen des Textes ein Link zur Handelsplattform gesetzt, wo der Leser sein Geld investiere könne und im Gegenzug die Kryptowährung erhalte

Auch die bekannte TV-Sendung „Höhle der Löwen“ wurde bereits zum Bitcoin Betrug genutzt, bei dem arglose Verbraucher getäuscht wurden. In einem Bericht des Hamburger Abendblatts wird geschildert, wie mit dem Namen und dem Bild von Frank Thelen geworben wurde, einem der Investoren aus der Sendung.

Auch hier sei in einem gefälschten Nachrichtenbeitrag davon berichtet worden, wie man mit einem Investment in Bitcoins außerordentlich hohe Gewinne erzielen könne. Unterstrichen wurde dies durch ein Video, bei dem verschiedene Aussagen des Prominenten in anderen Zusammenhängen zusammengeschnitten worden seien.

Bitcoin Trader & Bitcoin Betrug

Bitcoin Trader ist laut Aussage seiner Werbepartner eine Online-Plattform für lohnende Spekulationen auf dem Kryptomarkt. Der Anbieter wirbt damit, bei den Juroren der Vox-Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“ auf große Begeisterung gestoßen zu sein.

Bitcoin Trader Erfahrungen

Doch „Die Höhle der Löwen“-Juror Carsten Maschmeyer hat vor dem auffälligen Werbeauftritt von Bitcoin Trader noch nie von der Trading-Plattform gehört. Ist Bitcoin Trader seriös oder handelt es sich evtl. um ein zweifelhaftes Angebot?

Obwohl wohl einige Protagonisten der Sendung „Die Höhle der Löwen“ bereits juristische Schritte prüfen, wirbt das Unternehmen nach wie vor aggressiv mit einem angeblichen Riesenerfolg bei den Fernseh-Investoren.

Versuchte Bitcoin Trader bis vor Kurzen anscheinend noch mit der Nachricht Aufmerksamkeit zu generieren, die Sendung „Die Höhle der Löwen“ sei abgesetzt worden, so setzt der Anbieter aktuell auf einen vermeintlichen „Deal, der jeden Zuschauer erstaunt“.

So überschreibt jedenfalls einer der Affiliate Partner von Bitcoin Trader seinen Sponsored Link bei Google. Zu den Werbepartnern der Online-Plattform gehören

  • rodiles.com
  • bitcoinmag.de
  • geldplus.net

Auf den Webseiten der Affiliate Partner erfährt der Interessent, dass man sich auf Bitcoin Trader einfach anmeldet und vom System seine Chancen auf dem Markt berechnen lässt. Auf diese Weise ließe sich mit minimalem Aufwand beachtliches Kapital erwerben.

Das Procedere zielt auch auf die Bequemlichkeit der Interessenten ab: So heißt es etwa, die Plattform Bitcoin Trader nähme es einem ab, an der Börse zu spekulieren, die Entwicklungen auf dem Markt zu beobachten und Investmentchancen auszuloten.

Einfach seriös oder einfach gefährlich? – Bitcoin Trader Test

Weil Trader sein laut Affiliate Partner Bitcoinmag eine Hauptbeschäftigung sei und jederzeit am Ball bleiben müsse, könne man selbst zusätzlich nur schwerlich nebenher damit Geld verdienen.

Der Kryptomarkt sei für jeden zugänglich, ohne grundlegende finanziellen Kenntnisse könne man aber schnell in Fallen geraten und Verluste machen. Mit Bitcoin Trader hingegen könnten selbst unerfahrene Händler Erfolge erzielen. Und das Ganze praktisch auf Knopfdruck.

Laut seiner Werbepartner scannt der Anbieter dazu die Kursverläufe und kann mithilfe von Algorithmen und umfangreichen Datenbanken angeblich fast hundertprozentig ausrechnen, welche Deal das gewünschte Ergebnis bringen.

Keinen Aufwand haben, keine mühselige Lektüre bewältigen, keine zahlenlastigen Informationen auswerten – wer mit Bitcoin Trader investiere, spare enorm viel Zeit und Mühe, so der Werbepartner. Schließlich könne sich der Preis von Kryptowährungen innerhalb von Sekunden ändern, bei einer aufwändigen Recherche können man viel Zeit verlieren.

Zwar werden auch Risiken angesprochen, doch seien diese wie auch bei traditionellen Investitionen an der Börse nicht ausgeschlossen. Das klingt erst einmal wenig riskant und recht vertrauenserweckend, ebenso der Hinweis darauf, dass Bitcoin Trader sich nur auf den Handel mit Bitcoin beschränke. So suggeriert der Werbepartner eine kritische Auseinandersetzung mit dem Angebot.

Auch, dass es keine Gewinngarantie gibt, bleibt nicht unerwähnt. Warnungen vor Bitcoin Trader und vergleichbaren Trading-Plattformen werden jedoch kleingeredet: Der gesamte Markt für Kryptowährungen leide derzeit unter einem schlechten Ruf, negative Bewertungen und Erfahrungsberichte würden nur behaupten, dass Bitcoin Trader Betrug sein. Sogar von falschen Rezensionen ist die Rede.

Schließlich höre man aber immer wieder von Menschen, die mit Bitcoins und Altcoins Erfolge erzielen konnten. Das klingt nach wenig mehr als einem vagen Gerücht – deshalb sollten Interessenten spätestens an dieser Stelle überlegen, ob Sie den den Rückzug wollen.

Bitcoin Trader setzt auf Insider-Feeling

Wer sich direkt auf der Website von Bitcoin Trader informieren will, kommt ausschließlich über Verlinkungen auf den Seiten der Affiliate Partner dorthin. Schon die Domain des Internetauftritts kommuniziert vermeintliches Geheimwissen: profitsecrets.co. Die Domain-Endung „.co“ steht für eine Registrierung in Kolumbien.

Vom Start weg wird der Interessent emotional aufgeladen. Zudem wirbt die Plattform mit Wirtschaftsgrößen wie Bill Gates oder Richard Branson.

Auch der Hinweis darauf, dass Bitcoin Trader für Leute reserviert sei, die auf eine vermeintliche Erfolgswelle aufgesprungen seien, soll für Interesse sorgen. Mitglieder von Bitcoin Trader genössen Rückzugsmöglichkeiten auf der ganzen Welt und machten währenddessen in nur wenigen Minuten einfach Geld auf ihrem Laptop.

Seine Leistungen beschreibt der Anbieter mit starken Worten: So will die Plattform etwa mit der Genauigkeit eines Lasers arbeiten, böte eine überlegene Technologie und zudem eine preisgekrönte Handelsapp. Diese sei mit dem 1. Platz in der Kategorie Handelssoftware von der US Trading Association ausgezeichnet worden.

Eine Organisation dieser Bezeichnung scheint es jedoch nicht zu geben – der Name taucht im Internet allerdings in Verbindung mit Scam Warnings auf.

Bitcoin Trader – Erfahrungen von echten Investoren?

Auf seiner Website präsentiert Bitcoin Trader angebliche Investoren, die mit Bild und O-Ton für den Anbieter werben und zielen direkt auf das Herz des Interessenten und sollen ihn zum Investieren animieren.

Wer hinter der Plattform steckt, erfährt der Leser jedoch nicht: Auf der Website von Bitcoin Trader findet sich ebenso wenig ein Impressum wie ein persönlich Verantwortlicher.

Die im Footer-Bereich angegebenen Rechtshinweise erscheinen nach Ansicht vieler Nutze wie ein Fake: Beim Klick auf Allgemeine Geschäftsbedingungen, Datenschutzrichtlinien oder Haftungsausschluss wird man meist wieder auf die Standardseite geleitet.

Das Online-Medienmagazin Meedia berichtet ausführlich über die aggressiven Werbemethoden von Bitcoin Trader. So habe der Anbieter beispielsweise damit geworben, „Die Höhle der Löwen“ sei abgesetzt worden. Wer auf die Anzeige geklickt habe, sei auf eine Landingpage von Bitcoin Trader im Stil der Zeit Online geleitet worden.

Fotos und Videos der TV-Investoren von „Die Höhle der Löwen“ zeigen deren vermeintliche Begeisterung. Meedia bezeichnet die Methoden von Bitcoin Trader jedoch als „miese Abzocke“ und „Fake News“. Über die Anzeige zu Die Höhle der Löwen“ hat auch schon der Finanztreff berichtet.

Bitcoin Betrugsmasche mit Bitcoin Code

Bitcoin Code – Beim Bitcoins kaufen oder handeln nur ein paar mal auf dem Laptop klicken und sagenhaft reich werden – während andere Tag für Tag schwer arbeiten: Das verspricht der Online-Trader Bitocoin Code.

Bitcoin Code bezeichnet sich selbst als exklusive Gruppe von Leuten, die das Finanzpotenzial des Handels mit Bitcoin erkannt haben und damit reich geworden sind.

Laut Eigenaussagen reisen Mitglieder um die Welt und verdienen in wenigen Minuten jede Menge Geld von ihrem Laptop aus.

Untermalt werden diese Behauptungen mit Bilder junger Menschen, die es sich in unterschiedlichen Lebenssituationen auf hohem Niveau gut gehen lassen.

Bitcoin Code Scam? – Alles nur Fake?

Allerdings wird eines der Lifestyle-Bilder auch auf der Website eines Yacht-Travelling-Unternehmens gezeigt – was den Verdacht aufkommen lässt, dass es sich bei den Fotografien um sogenannte Stockfotos handelt.

Diese bereits vorproduzierten Bilder kann sich jeder gegen Entgelt aus dem Internet herunterladen und für seine Zwecke nutzen.

Dass Unternehmen empfiehlt auf seiner Website, die Stimmen seiner Mitglieder zu hören und Bitcoin Code umgehend beizutreten.

Dazu wird in eindringlichen Worten beschrieben, wie leicht es ist, mit Bitcoin Handel reich zu werden und in welchem Luxus Bitcoin Code Mitglieder schwelgen.

Millionen mit dem Bitcoin Handel?

Die vorgeblichen Original-Aussagen wimmeln nur so von Formulierungen wie

„Traum leben“, „jeden Tag 13.000 €“, „mein eigener Chef sein“.

Anschließend präsentiert sich der Gründer als das „Genie“ hinter Bitcoin Code. Er behauptet, eine Bitcoin-Trading-Software entwickelt zu haben, mit der er seine Mitglieder schnellstmöglich zu Millionären macht.

Auch ein Video auf der Website von Bitcoin Code beschwört Interessenten, umgehend beizutreten. Wobei grundsätzlich offen bleibt, zu was man bei Bitcoin Code eigentlich beitritt. Denn ob es sich bei Bitcoin Code um einen Club handelt, erfährt man nicht.

Wohl aber, dass man mit nur 250 Euro Startinvestition angeblich sofort Tausende von Euros verdienen kann. Wie es um die Glaubwürdigkeit des Films bestellt ist, zeit allerdings ein Vergleich mit einem Video auf Youtube. Hier läuft ein praktisch identischer amerikanischer Film (zu schnell) ab und der vermeintliche Software-Entwickler hat plötzlich einen anderen Namen.

Bitcoin Code Auszahlung – Keine rechtlich sicheren Angaben

Sorgen um die Sicherheit des Bitcoin Handels wischt Bitcoin Code zudem mit Verweisen auf Uber oder Facebook weg. Er empfiehlt, Warnungen zu ignorieren und umgehend „auf der Bitcoin Welle“ mitzureiten.

Eine Risiko-Warnung findet der Leser auf der Website von Bitcoin Code nur in der Fußzeile, in verschwindend kleiner Schrift und zudem auch noch auf Englisch.

Weitere rechtsverbindliche Informationen kommuniziert der Anbieter nicht – weder gibt es ein Impressum, noch eine Unternehmensadresse oder Unternehmensinterna. Wer mehr erfahren möchte, muss sich zunächst einloggen und sich damit direkt mit Bitcoin Code verbinden.

Partner von Bitcoin Code machen im Internet Werbung

Bei der Internet-Suche nach Bitcoin Code Erfahrungen wird man schnell auf zahlreiche Affiliate-Partner des Onlinie-Traders aufmerksam. Unter markanten Namen wie Onlinebetrug.net wird eine seriöse Auseinandersetzung mit Bitcoin Code vorgegaukelt, letztendlich aber nur dafür geworben. Weitere Affiliate-Partner von Bitcoin Code heißen unter anderem

  • Binary Europa
  • Top 10 Cryptorobots
  • Top 10 Binary Signals
  • Bitcoinmag

Mit reißerischen Formulierungen wie „Bitcoin Code entblößt“, sogeanntem Clickbait sollen Emotionen erzeugt und Klicks generiert werden. Die permanenten Pop-ups mit Aufforderung zum sofortigen Handeln erzeugen noch zusätzlichen Werbedruck.

Bitcoin Betrug – woran sollten Anleger achten?

Anleger, die sich für Kryptowährungen investieren, sollten sehr genau prüfen, wo sie ihr Geld investieren. Bei der Prüfung gibt es einige Punkte, die darauf hinweisen könnten, dass man es mit einem unseriösen Angebot und eventuellem Bitcoin Betrug zu tun hat:

  1. Unternehmenssitz im Ausland: Viele der Anbieter für Handel mit Kryptowährungen haben ihren Sitz in der Karibik. Bei Problemen mit dem Trading-Account erschwert dies eventuell die Durchsetzung von Rechtsansprüchen.
  2. Fehlendes Impressum: Während in Deutschland die Impressumspflicht gilt, enthalten viele Anbieter für Crypto Trading diese Informationen ihren Usern vor. So erfährt man keine Details zur Rechtsform, zum Sitz des Unternehmens oder zur Geschäftsführung. Diese Intransparenz sollte Anleger aufhorchen lassen.
  3. Cold Calls: Wer telefonisch kontaktiert wird, ohne selbst Informationen zum Krypto Trading angefordert zu haben, sollte stutzig werden und sich fragen, ob es um Bitcoin Betrug geht. Zudem ist diese Form der unaufgeforderten Telefonwerbung per Gesetz verboten und kann von der Bundesnetzagentur mit einer Geldstrafe von bis zu 300.000 EUR geahndet werden.
  4. Unglaubwürdige Renditeaussichten: Investitionen in Schatzbriefe oder Tagesgeld sind für viele Anleger aufgrund der niedrigen Zinsen keine Option mehr. Werden für Kryptowährungen extrem hohe Renditen versprochen, sollte man vorsichtig sein. Denn häufig handelt es sich hierbei um einen Fall von Bitcoin Betrug.

Bitcoin Betrugsfälle

Rund um das Trading mit Kryptowährungen hat sich eine ganze Reihe betrügerischer Techniken etabliert. Allerding geht es bei sogenanntem Bitcoin Betrug nicht nur um den Bitcoin, den prominentesten Vertreter der Crypto Currencys.

Auch bei anderen Währungen wie Ethereum, Dash, Ripple oder Iota gilt es stets, gründlich zu prüfen, woran man ist. Diese Fälle von Bitcoin Betrug sind bekannt:

Anbieter Hijacking

Es kann durchaus vorkommen, dass eine Kryptobörse bzw. ein Anbieter oder ein Marktplatz einmal technische Probleme hat. So schildert SPIEGEL Online einen Fall, bei dem ein Kunde einer Plattform eine Auszahlung von seinem Konto habe vornehmen wollen. Als ihm dies zu lange dauerte, habe er sein Anliegen in einer Telegram-Chatgruppe geschildert.

Daraufhin habe sich jemand bei ihm gemeldet, der sich als Kundendienst-Mitarbeiter seines Anbieters ausgegeben habe. Es wurde eine Zahlung von knapp 2.000 EUR in Bitcoins verlangt, um das Konto wiederherzustellen. Nachdem der Kunde das Geld transferiert hatte, sei jedoch nichts passiert und er habe vom „Kundendienst“ nichts mehr gehört.

Diese Masche im Bitcoin Betrug scheint in großem Umfang angewandt zu werden. Denn es gebe eine ganze Reihe gefälschter Accounts, die sich als Kundendienst ausgeben und auf „ihre Beute lauern“.

Sobald sich jemand mit Schwierigkeiten in der Chatgruppe zu erkennen gebe, würden sich die Betrüger schneller melden als der echte Support.

Bitcoin Betrug mit Schneeball- oder Pyramidensystem

Diese Systeme sind davon gekennzeichnet, dass kontinuierlich neue Teilnehmer hinzukommen, wodurch das Feld, analog einem herabrollenden Schneeball, immer weiter anwächst. Auch im Rahmen von Bitcoin Betrug kommen derartige Systeme zum Einsatz.

„Gewinne“ entstehen hierbei häufig lediglich durch die Umverteilung der Beiträge, die neue Mitglieder entrichten. Ein echter Gegenwert durch ein Produkt oder eine Dienstleistung gibt es in den meisten Fällen hingegen nicht.

Eine Unterart des Schneeball-Systems ist das sogenannte „Ponzi-Schema“, dessen Name auf seinen Erfinder zurückgeht. Hierbei muss ein Teilnehmer nicht selbst tätig werden und neue Mitglieder anwerben, sondern erhält lediglich eine vermeintliche Verzinsung seines Guthabens.

Diese Verzinsung wird von den Einlagen der neuesten Mitglieder bestritten und an die älteren Mitglieder ausbezahlt. Nicht selten reinvestieren diese ihre vermeintlichen Erträge aufgrund der guten Erfahrung wieder, sodass sich Ponzi-Schemes länger behaupten können als andere Schneeball-Systeme.

Phishing (E-Mails und Websites)

Unter Phishing versteht man das „Angeln“ nach Identitäten, die für Betrugszwecke wie beispielsweise Bitcoin Betrug genutzt werden. Eine häufige Ausprägung sind gefälschte E-Mails von Banken oder Zahlungsdienstleistern wie Paypal.

In der Mail wird behauptet, dass man seinen Account zurücksetzen oder überprüfen müsse und sich daher mit seinen Anmeldedaten einloggen solle. Aus der Mail wird jedoch auf eine gefälschte Landingpage verlinkt, wo entweder die Login-Daten „abgegriffen“ werden oder der User eine sogenannte Malware installiert, mit welcher die Betrüger die Daten auf dem eigenen Rechner auslesen können.

Zweifelhafte Websites, die auf Bitcoin Betrug hinweisen, erkennt man in der Regel an der URL. Diese ist eine andere als die der bekannten Bank oder des bekannten Zahlungsdienstleisters. Auch bei Apps sollte man den Hintergrund genau prüfen, um die Installation von Fake Apps zu vermeiden.

Erpressung mit angeblichen Filmaufnahmen

Mittlerweile häufen sich in Deutschland die Fälle, bei denen sich User mit vermeintlich kompromittierendem Material einer Erpressung ausgesetzt sehen.

Zunächst erhält das Opfer eine E-Mail, in welcher der Absender behauptet, er habe Zugriff auf die Computer-Kamera des Users und habe diesen beispielsweise beim Konsum pornografischen Materials gefilmt.

Sollte das Opfer nicht innerhalb einer gesetzten Frist Geld bezahlen, würde der Erpresser für die Verbreitung des Materials in sozialen Medien sorgen. Die Zahlung habe in Bitcoins zu erfolgen. Hintergrund ist, dass sich bei Zahlungen mit Kryptowährungen nicht feststellen lässt, welche Personen hinter den Transaktionen stecken.

Häufig lassen sich Opfer von Bitcoin Betrug durch den Umstand verunsichern, dass die Erpresser-E-Mail persönliche Daten wie die Mail-Adresse, die postalische Anschrift oder sogar Bankdaten enthält. Diese Daten stammen jedoch aus gekaperten Datenbanken oder aus auf dem Schwarzmarkt gehandelten Datenbanken.

Erpressung mit Ransomware

Eine weitere Form der Erpressung geht mit der Verwendung sogenannter Ransomware einher („Ransom“ ist das englische Wort für Lösegeld). Hier erfolgt auf dem Rechner des Betroffenen die Installation einer Schadsoftware, welche die weitere Nutzung des Computers blockiert.

Erst wenn der Geschädigte einen bestimmten Betrag an Kryptowährungen überweist, würde der Rechner vom Erpresser wieder freigegeben. Ist man von solch einem Fall von Bitcoin Betrug betroffen, sollte man sich an einen PC-Spezialisten wenden, um die schadhafte Software vom eigenen Rechner zu entfernen.

Geschenk-Anreize

Eine von Betrügern häufig genutzte Masche ist das Versprechen eines Geschenks in Form von Bitcoins oder anderen Kryptowährungen. Diese Geschenke erhalte der User, sobald er einen geringen Betrag einzahle, beispielsweise auf einer vermeintlichen Kryptobörse, oder wenn er persönliche Daten freigebe.

Die Geschenke bleiben jedoch aus, womit man entweder den eingezahlten Betrag verliert oder Gefahr läuft, dass die persönlichen Daten bei weiteren Betrugsversuchen zum Einsatz kommen. Sprechen Anbieter im Kontext von Kryptowährungen von Geschenken, sollte man sich die Möglichkeit von Bitcoin Betrug vor Augen führen und entsprechend davon Abstand nehmen.

Bitcoin Betrug & Gewinnspiele

Neben Geschenken sind Gewinnspiele wie beispielsweise Preissauschreiben eine weitere Betrugsmasche. Hierbei winke der Gewinn eines attraktiven Preises, wenn man unter Angabe persönlicher Informationen an der Aktion teilnehme.

Einen Preis gibt es jedoch nicht; vielmehr kann es zu einer späteren Benutzung der persönlichen Daten kommen, um die Identität des Teilnehmers für betrügerische Zwecke wie Bitcoin Betrug einzusetzen.

Schadprogramme (Malware)

Beim Transfer von Kryptowährungen sollte man sichergehen, dass auf dem Rechner, auf dem man die Transaktion ausführen möchte, keine Malware installiert ist. Der Einsatz eines Virenscanners ist grundsätzlich anzuraten. Denn in solchen Fällen kann es passieren, dass die Schadsoftware beim Kopieren der Empfänger-Adresse in die Zwischenablage diese umleitet.

In der Folge wird die Kryptowährung nicht dem eigentlichen Empfänger gutgeschrieben, sondert landet auf dem Konto eines Hackers. Aufgrund der Anonymität der Transaktionen ist es kaum noch möglich, die Überweisung und somit den Bitcoin Betrug rückgängig zu machen.

Verabredung

Von einer persönlichen Verabredung, um den Transfer von Kryptowährungen abzuwickeln, sollte man Abstand nehmen. Dies gilt insbesondere, wenn die Einladung zu einem Treffen von einer unbekannten Person erfolgt – ein Indiz für Bitcoin Betrug.

Denn einerseits läuft man hierbei Gefahr, Opfer eines Raubs zu werden, andererseits sind Fälle bekannt, bei denen Betrüger mit Falschgeld operiert haben, das sie gegen Bitcoins oder andere Kryptowährungen tauschen.

Alternative Coins

Wer sich für weniger bekannte Kryptowährungen, sogenannte Alt-Coins oder alternative coins interessiert, sollte sich vor Scam-Coins in Acht nehmen. Hierunter versteht man eine betrügerische Aktivität (engl.: „Scam“), bei welcher die Betrüger mithilfe perfekt inszenierter Websites die Nachfrage nach einem Produkt bzw. einer Währung forcieren. Der Bitcoin Betrug wird hierbei kaum offensichtlich.

Allerdings handelt es sich hierbei häufig um Seiten bzw. Währungen, die über nur wenige Interessenten oder Kunden verfügen. Ist die Liquidität entsprechend weniger stark ausgeprägt, kann es zu Problemen kommen, wenn man die eigenen Coins wieder verkaufen möchte. Zudem können Emittenten den künstlich aufgeheizten Kurs dazu nutzen, frühzeitig eigene Coins zu einem guten Preis abzustoßen.

Bitcoin Betrug über unechte Kryptobörsen

Aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Kryptowährungen ist es dazu gekommen, dass Betrüger mit sogenannten Fake-Börsen versuchen, Kunden zu gewinnen. Dies geschieht häufig, indem besonders günstige Trading-Konditionen angeboten werden.

Allerdings ist der Handel auf diesen Seiten nicht möglich, und der Anleger steht vor der Aufgabe, nach einem Bitcoin Betrug das eingezahlte Geld wieder zurückzugewinnen.

Bitcoin Betrug – Risiken beim Trading mit Crypto-Währungen

Anleger, die sich für das Trading mit Kryptowährungen interessieren, sollten an Bitcoin Betrug denken und weitaus umsichtiger agieren, als es für Finanztransaktionen eh schon angeraten ist. Selbst wenn man die oben geschilderten Fallen umgeht und sich vor Bitcoin Betrug schützt, ist es keineswegs ausgemacht, dass eine Investition in Kryptowährungen langfristig den gewünschten Ertrag bringt.

Denn auch bei vermutlich seriösen Anbietern hat man es mit großen Risiken zu tun, bedingt durch hohe Kursschwankungen in kurzen Zeitabständen. Dass sich die Kurse von Kryptowährungen innerhalb nur weniger Tage im zweistelligen Prozentbereich in die eine oder andere Richtung entwickeln, ist keine Seltenheit.

Die enormen Schwankungen sind das Resultat von Marktbewegungen, also von Angebot und Nachfrage. Denn der Kurs von Bitcoin und Co. ist nirgendwo festgeschrieben. Dieser Umstand ist ein aus Anlegersicht gefährliches Einfallstor für Versuche in Richtung Kursmanipulation und Bitcoin Betrug.

Anders als beim FIAT-Geld gibt es bei Kryptowährungen keinerlei regulierende Aufsichtsbehörden wie beispielsweise die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die vor Bitcoin Betrug schützt.

Es handelt sich strenggenommen bei Crypto Currencys daher nicht um echte Währungen, sondern um Spekulationsobjekte.

Bitcoin Betrug – was sollen betroffene Anleger unternehmen?

Dass sich viele Investoren vermehrt Kryptowährungen zuwenden und auf gute Gewinne hoffen, hat primär zwei Gründe. Zum einen erscheinen die klassischen Spar- und Anlageprodukte aus Renditesicht aufgrund anhaltend niedriger Zinsen nach wie vor vergleichsweise unattraktiv.

Zum anderen ist der Erwerb von Kryptowährungen heute bei einer Vielzahl von Anbietern rund um den Globus und zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich. Aus Sicht des Anlegers eine bequeme Situation, denn mit nur wenigen Klicks sind die Transaktionen vollzogen.

Allerdings können Vielfalt und Internationalisierung auch schnell zum Nachteil geraten. Denn gerät man an einen betrügerischen Anbieter und hat dieser zudem seinen Firmensitz im Ausland, kann es im Verlustfall schwer sein, rechtliche Wege zu beschreiten und das verlorene Geld zurückzuholen.

Haben Sie beim Trading mit Kryptowährungen Verluste erlitten? Haben Sie den Verdacht, dass Sie es mit Anlagebetrug bzw. Bitcoin Betrug zu tun haben? Dann können Sie Anlegerschutz suchen und Ihren Fall einem Rechtsanwalt schildern.

Die Kanzlei Herfurtner unterstützt betroffene Investoren, die einem Anlagebetrug aufgesessen sind. Die Rechtsanwälte der Kanzlei begutachten Ihre Unterlagen und erläutern Ihnen, welche rechtlichen Maßnahmen Sie bei Bitcoin Betrug einleiten können.

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Patrick Wilson
Rechtsanwalt / Associate

Markus Moser
Rechtsanwalt / Senior Associate

Arthur Wilms
Rechtsanwalt / Associate

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