Bitcoin.de ist ein deutscher Marktplatz für den Handel mit Bitcoins und weiteren Kryptowährungen, der unter der gleichnamigen Domain (https://www.bitcoin.de/) zu erreichen ist. Der Anbieter stellt die technische Infrastruktur zur Verfügung, über welche Anbieter und Käufer ihre Transaktionen abwickeln.

Hatten Sie beim Handel mit Kryptowährungen auf bitcoin.de Probleme? Oder möchten Sie den Bitcoin kaufen und sich über den Marktplatz genauer informieren, bevor Sie ein Investment tätigen? Dann kontaktieren Sie einen Rechtsanwalt, um Ihr Anliegen zu besprechen.

In der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner beraten die Anwälte ihre Mandanten zu Fragen des Online Tradings. Für die Vereinbarung eines Termins gelangen Sie hier direkt zur Kontaktaufnahme.

Bitcoin.de ETH und andere Kryptowährungen

Der Marktplatz bitcoin.de wurde im Jahr 2011 gegründet und bezeichnet sich heute als Marktführer in Deutschland. Mehr als eine dreiviertel Million Nutzer hätten sich bislang registriert, um Kryptowährungen wie Ethereum (ETH), Bitcoin (BTC), Bitcoin Gold (BTG) und Bitcoin Cash (BCH) zu traden und zu lagern.

Als weltweit einziger Anbieter verfüge man über eine Direktschnittstelle an das Bankensystem, die über eine Partnerschaft mit der Fidor Bank realisiert würde. Folglich könnten Kunden der Bank ihre Transaktionen auf der Plattform direkt über ihr Bankkonto abwickeln.

Die Frage, ob Bitcoin.de in Deutschland reguliert sei, beantwortet der Anbieter mit einem Ja. Denn er sei als „vertraglich verbundener Vermittler“ der FIDOR Bank AG (§2 Abs. 10. Kreditwesengesetz) tätig. Die Vermittlung der Anlage von Finanzinstrumenten gemäß §1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG erfolge ausschließlich im Namen und für Rechnung der Fidor Bank.

Auf der Website von Bitcoin.de gibt es ein Impressum, aus dem der Firmensitz des Unternehmens in Herford hervorgeht. Eine telefonische Kontaktaufnahme mit Bitcoin.de war zum Betrachtungszeitpunkt nicht möglich; der Anbieter verwies hier auf ein Kontaktformular.

Eine eigene Bitcoin.de Aktie kann nicht gehandelt werden. Der Handelsplatz Bitcoin.de gehöre jedoch der Bitcoin Deutschland AG, an der die Bitcoin Group SE 100 % der Anteile halte – deren Aktien sind an der Börse handelbar.

Bitcoin explained: How do cryptocurrencies work? – BBC News

Bitcoin.de Erfahrungen

Im Footer-Bereich der Website findet sich ein Warnhinweis. Mit Kryptowährungen zu handeln, unterliege einem hohen Verlustrisiko für das investierte Kapital. Auch ein Totalverlust der Einlage sei nicht auszuschließen.

Im oberen Bereich der Website sind Kaufanfragen und Verkaufsangebote für den Bitcoin in Euro zu sehen. Die Informationen zum Bitcoin Kurs werden laufend aktualisiert. Unterhalb der beiden Tabellen ist ein Bitcoin Chart zu sehen, welches die Kursentwicklung des Bitcoins innerhalb der letzten zwei Tage grafisch nachvollzieht.

Im Anschluss führt Bitcoin.de Gründe dafür an, weshalb man auf dem Marktplatz tätig werden sollte. Hierzu gehören unter anderem:

  • europaweit gebe es keinen größeren Marktplatz für Bitcoin Trader
  • das Euro-Guthaben liege stets auf dem eigenen Bankkonto, nicht auf der Plattform
  • durch deutsche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft
  • beschleunigter Handel für Kunden der Fidor Bank
  • fast 100 % der Bitcoin-Kundenbestände seien offline gespeichert (das mache Bitcoin.de sicher)
  • Überprüfung von Prozessen und Sicherheit durch externe Dienstleister
  • Support in deutscher Sprache
  • Serverstandort Deutschland, in sicheren Rechenzentren

Im weiteren Verlauf der Website gibt es nähere Informationen zum Bitcoin sowie ein knapp zweiminütiges Video zu diesem Thema. Darüber hinaus sind die jüngsten Transaktionen aufgelistet, und die neuesten Beiträge aus einem Bitcoin Blog werden vorgestellt.

Schließlich sind Pressestimmen zu lesen, beispielsweise werden hier Spiegel Online, Heise Online oder das Handelsblatt zitiert.

How does Bitcoin mining work? – BBC Newsnight

Wie funktioniert Bitcoin.de?

Um den Bitcoin.de Login nutzen zu können, muss man sich zunächst registrieren. Dies erfolgt anhand eines Formulars, wo Benutzername, E-Mail-Adresse und Passwort anzulegen sind. Sobald der Registrierungsprozess abgeschlossen sei, könne man mit anderen Nutzern auf der Plattform handeln. Der Zugang zur Plattform erfolgt über den Internetbrowser; eine Bitcoin.de App scheint es nicht zu geben.

Die Kryptowährungen sind in verschiedene Marktplätze aufgeteilt. Dort sieht man, zu welchen Kursen (Bitcoin Euro) andere Teilnehmer Bitcoins und andere Kryptowährungen kaufen oder verkaufen möchten. Sowohl der Ankauf als auch der Verkauf seien mit wenigen Klicks durchzuführen.

Zahlungen werden direkt zwischen zwei Marktplatzteilnehmern abgewickelt. Um den Kaufpreis zu bezahlen, steht die Möglichkeit der Banküberweisung zur Verfügung. Sobald der Verkäufer den Zahlungseingang bestätigt hat, erfolgt die Übertragung der erworbenen Währung an die eigene Wallet. Es sieht nicht so aus, als würde Bitcoin.de PayPal Zahlungen akzeptieren.

Ohne Wartezeit funktioniert der sogenannte Express Handel. Hierbei können Kunden der Fidor Bank ihr Guthaben für den Handel auf der Plattform reservieren. Beim Kauf einer Währung erfolge die Bezahlung direkt vom Konto, weshalb die Transaktion nur wenige Momente andauere.

Bitcoin.de Gebühren

Bei jeder Transaktionen wird für beide beteiligten Parteien eine Handelsgebühr in Höhe von 0,5 % des Volumens fällig. Der Einzug der Gebühren erfolge automatisch durch das System.

Allerdings verringere sich die Gebühr auf 0,4 %, wenn man den Express Handel verwende; bei Einsatz der Bitcoin.de API ließe sich die Gebühr auf 0,3 % verringern.

Bitcoin.de API

Über die Bitcoin.de API könne der Trader seine Handelshistorie einsehen (abgeschlossene Trades). Außerdem erhalte man Zugriff auf das eigene Orderbuch (aktuelle Angebote für Käufe und Verkäufe) sowie die Rate (aktueller Bitcoin.de Kurs).

Mit Kryptowährungen zu handeln, kann riskant sein

Im Rahmen des Online Tradings wecken alternative Anlageformen wie Kryptowährungen, aber auch Forex Trading oder CFD Trading das Interesse von Anlegern. Auf der Suche nach renditestarken Anlageprodukten ist der Gang zum Bankberater längst nicht mehr das einzige Mittel der Wahl.

Wolfgang Herfurtner, Rechtsanwalt und Kanzleiinhaber: Risiken bestehen bei Geldanlagen immer dann, wenn man die angebotenen Produkte nicht ausreichend beleuchtet.

Ohne Beratung jedoch läuft man Gefahr, die Risiken falsch einzuschätzen, weil man zu stark auf die Ertragsversprechen der Anbieter setzt. Es kommt jedoch nicht selten vor, dass die Entwicklung des Investments nicht den Erwartungen entspricht. Ist dies der Fall, gilt es zunächst die Gründe hierfür zu verstehen.

Das Gespräch mit einem Rechtsanwalt kann hierzu beitragen. Stellt sich heraus, dass der Anleger Ansprüche gegen den Plattformbetreiber hat, kann man Rechtsanwälte mit der Durchsetzung der Interessen beauftragen.