Bitcoin Era ist ein Programm, bei dem es um Investitionen in Kryptowährungen geht. So lauten wenigstens die Informationen, die man auf der Webpräsenz von Bitcoin Era findet. Die Homepage liegt lediglich in englischer Sprache vor und ist unter der URL https://bitcoineras.com/ abrufbar.

Bei Bitcoin Era könne man zum Investor in Bitcoins werden. Bei Bitcoin Era versammle sich laut eigenen Aussagen eine Gruppe von Menschen, die das riesige Potenzial von Bitcoins früh erkannt hätten und reich geworden seien. Nun könne man sich dieser Gruppe anschließen.

Laut Mitteilungen von Anlegern und den Finanzaufsichtsbehörden von Neuseeland und Spanien scheint es sich bei den Produkten von Bitcoin Era eventuell um nicht behördlich autorisierte Produkte zu handeln. Verschiedene möglicherweise irritierte Kunden haben derzeitig die Anwälte der Kanzlei Herfurtner Rechtsanwälte angerufen und sich über ihre Möglichkeiten informiert.

Anlegern wird davon abgeraten, sich auf Trades mit dem Unternehmen Bitcoin Era ohne weitere Prüfung einzulassen.

Bitcoin Era – Anwälte können helfen

Möchten Sie sich mit einem Rechtsvertreter austauschen und feststellen, welche rechtlichen Maßnahmen Sie ergreifen können? Dann wenden Sie sich an die Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte. Sie betreut Privatanleger, die Anlegerschutz suchen und wird zudem im Wettbewerbsrecht, im Wirtschaftsrecht, im Kapitalanlagerecht oder im Gesellschaftsrecht tätig.

Die Rechtsanwälte sind Kontaktpersonen für Investoren mit Sitz in allen europäischen Ländern. Möchten Sie einen Termin mit uns vereinbaren? Hier kommen Sie zur Kontaktaufnahme.

Bitcoin Era – Verfügbare Hinweise

Unseren Anwälten liegen folgende Angaben vor, die sich auf Informationen der FMA beziehen:

Webseiten: https://bitcoineras.com – https://bitcoinerapro.com – https://en.profitmaximizer-app.com
Anbietername: Bitcoin Era

Finanzaufsichtsbehörden warnen in Verbindung mit Bitcoin Era

Die Financial Markets Authority von Neuseeland warnte bereits am 23. Juli 2020 zum Thema Bitcoin Era. In der Nachricht ist davon die Rede, dass die Behörde befürchte, es handle sich bei Bitcoin Era und den damit verbundenen Websites möglicherweise um einen Betrug.

Da Bitcoin Era kein eingetragenes Unternehmen oder Finanzdienstleister in Neuseeland sei, empfehle die FMA Investoren, Vorsicht walten zu lassen, wenn sie von diesem Unternehmen angesprochen werden.

Schon am 10. Dezember 2019 warnte die CNMV, die Finanzmarktaufsichtsbehörde Spaniens, im Zusammenhang mit Bitcoin Era. Denn der Anbieter sei nicht autorisiert, Finanzdienstleistungen inklusive Fremdwährungs-Transaktionen anzubieten.

Was Anbieter wie Bitcoin Era anstreben

Wer Zinsen über dem Marktniveau wie bei Bitcoin Era erwirtschaften möchte, muss dazu meist auf riskante Produkte zurückgreifen.

Davon profitieren in erster Linie nicht zugelassene Unternehmen. Denn sie gaukeln mutmaßlich vertrauenswürdige und attraktive Finanzanlagen vor, ohne jedoch tatsächlich ein ernsthaftes Geschäft im Sinn zu haben.

Nimmt man ein derartiges Angebot an, ist nicht nur die Verärgerung groß. Es sind auch einige Anstrengungen nötig, um den Schaden wiedergutzumachen oder wenigstens in Grenzen zu halten.

Staatliche Regulierung und Autorisation von Bitcoin Era

Informationen zu einer Zulassung und Beaufsichtigung durch eine staatliche Kontrollinstanz sind auf der Webpräsenz des Unternehmens nicht vorhanden. Es kann daher nicht ohne Vorbehalte gemutmaßt werden, dass die Firma die benötigten Genehmigungen besitzt, die es für eine Wirtschaftstätigkeit in der EU benötigt.

Bitcoin Era ist ein ausländischer Anbieter – was heißt das für den Kunden?

Mehr und mehr Geschäftsmodelle wurden und werden von der Digitalisierung geprägt. Im Bereich der Finanzanlagen bedeutet dies, dass in aller Welt eine beträchtliche Zahl von Anbietern mit ihren Produkten auf den Markt tritt.

Falls es dabei zu Schwierigkeiten kommt, stehen Geldgeber bei Finanzanbietern vor der Aufgabe, diese mit dem Dienstleister zu klären. Denn falls ein Broker im Ausland residiert, erschwert dies meistens den direkten Dialog, hinzu kommen Sprachbarrieren.

Woran man mögliche Fallstricke erkennt

Ein vorgeblicher Anlageberater nimmt ungefragt mit Ihnen Kontakt auf? Er bietet Ihnen den Erwerb von Finanzanlagen zum Sonderpreis an oder will Sie über einen neuen Aktienfonds ins Vertrauen ziehen? Die persönliche Begegnung mit dem Berater kommt aber nie zustande? Ein solcher Umstand sollte Ihnen zu denken geben.

Vor einer Kapitalanlage sollte man sich stets über die Firmen und deren Anlageberater sachkundig machen.

Hierbei ist einzuschätzen, ob eine Finanzaufsichtsbehörde den Broker überwacht. Falls die Firma über keine Ermächtigung für die verkauften Dienstleistungen verfügt, sollte man aufhorchen. Dies gilt insbesondere bei Zusagen von überdurchschnittlich hohen Renditen. Ist man unsicher, ob ein Unternehmen kompetent ist, sollte man die Mithilfe eines Rechtsberaters anfordern.

Es werden in Einzelfällen immens hohe Profite zugesagt. Die angebotenen Finanzprodukte und Anlagen sind für gewöhnlich jedoch ohne Wert oder überhaupt nicht vorhanden.

Wenn Sie diese Tipps unserer Rechtsanwälte befolgen, schränken Sie Ihr persönliches Risiko deutlich ein. Anleger sollten sich einer bedeutenden Grundregel klar sein – hohe Renditezusagen sind normalerweise auch mit hohen Verlustmöglichkeiten verbunden.

Besonnenheit ist auch zu empfehlen, wenn der Broker in einem „exotischen“ Land residiert. Mit einem Anruf startet häufig die Kontaktaufnahme. In folgenden Fällen sollte man überaus vorsichtig sein:

  • Es gibt keine Zweigstelle in Deutschland oder in der Europäischen Union.
  • Eine persönliche Besprechung vor Ort wird nicht angeboten.
  • Es werden immens hohe Gewinne in Aussicht gestellt oder sogar garantiert.
  • Die Unternehmen sitzen im Ausland und besitzen keine Genehmigung.

Manche unseriöse Unternehmen haben vor, Vertrauen zu erlangen, indem sie Privatanlegern mutmaßliche eigene Sicherheiten wie Garantien oder Wertbriefe vorlegen. Wenn Gewinne von mehr als 50 % zugesagt werden, ist eher nicht davon auszugehen, dass es sich um ein realistisches Angebot handelt.

Wie sich Betroffene bei Schwierigkeiten mit Bitcoin Era verhalten sollten

Wer mit einem Investment Kapital verloren hat, sollte erst einmal weitere Überweisungen stoppen. Im Anschluss sollte man mit dem Vertragspartner reden und klären, welche Gründe es für den Verlust gab und welche Handlungsmöglichkeiten zur Wiederbeschaffung bestehen.

Kommen Sie bei der Ansprache Ihres Handelspartners nicht weiter, können Sie Rechtsbeistand suchen und sich an einen Anwalt wenden.

Rechtsanwaltskanzlei berät

Die Kanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt Mandanten in rechtlichen Fachgebieten wie Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht und Anlegerschutz. Den ersten Schritt einer rechtlichen Beratung stellt immer das direkte Gespräch mit einem Rechtsanwalt dar.

Dabei lassen sich die grundlegenden Fragen klären und im Anschluss eventuelle rechtliche Maßnahmen im Zusammenhang mit Bitcoin Era besprechen.

Unsere Anwaltskanzlei betreut geschädigte Investoren aus allen europäischen Ländern. Wollen Sie über Ihre Erlebnisse mit Bitcoin Era berichten? In diesem Fall nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion. Für die Verabredung eines Termins mit uns kommen Sie hier direkt in unseren Kontaktbereich.