BItrade – Der vermeintliche Online-Broker BItrade ist laut eigenen Aussagen ein Anbieter für den Handel mit Kryptowährungen. Zudem könne man bei BItrade mit einem fünffachen Hebel handeln und eine mobile App nutzen. Allerdings setzte die Finanzaufsichtsbehörde der Schweiz (FINMA) den Anbieter von BItrade auf ihre öffentliche Warnliste.

Wenn man sich mit dem Gedanken trägt, ein Investment bei dem Anbieter BItrade zu tätigen oder falls man schon Kunde von BItrade ist und Online-Trading betreibt, sind nachstehende Überlegungen ohne Zweifel elementar:

Liegen zum Thema BItrade Erfahrungen anderer Kapitalanleger vor, aus denen sich Rückschlüsse ziehen lassen? Existieren Empfehlungen für Kunden von BItrade, die Verluste hinnehmen mussten? Verfügt der Anbieter BItrade über eine Zulassung einer offiziellen Finanzaufsicht aus Europa?

Die Rechtsanwälte der Kanzlei Herfurtner haben für Sie die Antworten auf diese Fragen in diesem Artikel zum Thema BItrade zusammengetragen.

Inhaltsverzeichnis

  1. BItrade Bewertungen
  2. BItrade Internetseite
  3. Kontaktinformationen von BItrade
  4. BItrade Zulassung
  5. Behördliche Warnmeldungen von Aufsichtsbehörden zu BItrade
  6. Online-Trading Ratgeber
  7. Wie reagieren bei Verlusten?

Neben der Frage, ob BItrade ein adäquates Angebot offeriert, ist es essenziell, sich mit den Grundsätzen für ein vorteilhaftes Trading auseinanderzusetzen.

Unsere Anwälte werden außerdem dazu Stellung beziehen, wie die Firma BItrade im Vergleich zu anderen Finanzprodukten einzustufen ist.

Obendrein stehen wir Anlegern bei und unterstützen Sie bei Unklarheiten und Streitfällen im Zusammenhang mit BItrade.

BItrade Bewertungen

Über den Anbieter liest man auf der Unternehmenswebsite, dass es sich bei BItrade um die weltweit beliebteste Plattform für den Handel mit Bitcoin, Ethereum und allen anderen Kryptowährungen handle.

Zudem habe BItrade eine Plattform entwickelt, die den Anleger mit den Kapitalmärkten über die Grenzen der Vergangenheit hinaus verbinde. Dabei sei dieser Bereich Profis vorbehalten gewesen, jedoch gebe es mit der Schnittstelle und der Plattform von BItrade nun einen Zugang.

Entsprechend verhelfe BItrade seinen Kunden dazu, ein solides Anlageportfolio zusammenzustellen, das jederzeit und überall für Aktiengeschäfte zur Verfügung stehe. Dabei könne man laut BItrade Kryptowährungen mit einem Mindestkapital von 250 GBP testen und bis zu 85 % Rendite in nur einer Woche generieren.

Des Weiteren findet man auf der Website von BItrade eine Übersicht zu den unterschiedlichen Handelskonten, die man als Kunde für das Online-Trading nutzen könne:

  • Grünes Konto: Mindesteinzahlung 10.000 GBP, garantierte Rendite 2 %
  • Silbernes Konto: Mindesteinzahlung 50.000 GBP, garantierte Rendite 3 %
  • Goldenes Konto: Mindesteinzahlung 100.000 GBP, garantierte Rendite 3,5 %
  • VIP-Konto: Mindesteinzahlung 250.000 GBP, garantierte Rendite 4 %
  • 1 Million Club-Konto: Mindesteinzahlung 1.000.000 GBP, garantierte Rendite 5 %

Die Onlinepräsenz von BItrade

Der Anbieter BItrade präsentiert sich online mit einem englischsprachigen Internetauftritt unter der URL bitrade.net.

Abfrage Domain-Daten

Manche Firmen werfen ihre mehrjährige Erfahrung in die Waagschale, um Vertrauenswürdigkeit zu suggerieren. Allerdings steht derartigen Äußerungen vielfach das Registrierungsdatum der Domain entgegen.

Demzufolge ist zu hinterfragen, wer der Domaininhaber ist und wann die Domain angemeldet wurde.

Unsere Rechtsberater haben am 15.03.2022 die Informationen zum Anbieter BItrade mit diesem Resultat ermittelt:

Domain Name: BITRADE.NET
Registry Domain ID: 2471995930_DOMAIN_NET-VRSN
Registrar WHOIS Server: whois.namecheap.com
Registrar URL: http://www.namecheap.com
Updated Date: 2021-06-08T16:50:22Z
Creation Date: 2019-12-25T21:32:17Z
Registry Expiry Date: 2022-12-25T21:32:17Z
Registrar: NameCheap, Inc.

Management Board

Laut §6 des Medienstaatsvertrags (MDStV) ist der Name des inhaltlich Verantwortlichen der Internetseite im Impressum anzugeben. Häufig ist dies einen Angehörigen des Management Boards des Unternehmens.

Die verantwortlich handelnden Personen namentlich auszuzeichnen, ist nicht nur verpflichtend, sondern darüber hinaus ein Merkmal von Transparenz.

Auf der Website von BItrade finden sich im März 2022 keine Daten zu inhaltlich verantwortlichen Personen.

Betreiberfirma und Handelsmarke

Nicht immer ist die Bezeichnung der Onlinepräsenz bzw. der Trading-Plattform oder des Angebotes identisch mit der Betreiberfirma. In der Vergangenheit war es keine Seltenheit, dass Anbieter parallel mit vielen unterschiedlichen Handelsmarken am Markt präsent sind.

Überdies ist es gängige Praxis einiger Betreiber, die Internetauftritte von belasteten Handelsmarken abzuschalten und zeitnah mit einer anderen Handelsmarke auf den Markt zurückzukehren.

Deshalb tut man gut daran, im Rahmen von Recherchen zu Neuigkeiten und Daten zu einem Dienstleister neben der Handelsmarke auch generell die Betreiberfirma mit zu berücksichtigen. Die entsprechenden Angaben finden sich entweder im Impressum oder oft auch in der Fußzeile einer Internetpräsenz.

Auf der Internetpräsenz von BItrade konnte zum Betrachtungszeitpunkt kein Unterschied zwischen einer Handelsmarke und einer Betreiberfirma ermittelt werden.

Impressumsangaben

In der Bundesrepublik Deutschland bestehen gemäß §5 Telemediengesetz (TMG) grundsätzliche Informationspflichten und Pflichtangaben für das Impressum. Somit besteht diese Obliegenheit zur „Anbieterkennzeichnung“ für alle geschäftsmäßig betriebenen Internetauftritte.

Denn diese Daten sollen den User einer Webpräsenz darüber informieren, mit wem er es zu tun hat. Schließlich spielt in diesem Zusammenhang die ladungsfähige Postadresse des Website-Inhabers eine Rolle, für den Fall, dass rechtliche Ansprüche gegen diesen durchgesetzt werden sollen.

Bedeutsam in diesem Kontext ist zudem die Tatsache, dass das Führen eines Impressums auch für im Ausland ansässige Anbieter gilt, die ihre geschäftlichen Handlungen hierzulande entfalten.

Auf der Website von BItrade war im März 2022 kein Impressum hinterlegt.

BItrade Kontaktinformationen

Auf der Webpräsenz von BItrade ließen sich im Augenblick der Texterstellung die nachstehenden Informationen ermitteln:

  • E-Mail-Adresse von BItrade: support[a]bitrade.net
  • Telefonnummern von BItrade:
    • 0044 2037694586
    • 0061 250 16 1104
  • Postadressen von BItrade:
    • 63 Edisonstraße, 12459 Berlin
    • 71 Eagle Street, Brisbane, QLD 4000
    • 5 Canada Square, London, E14 5AQ
    • 55 Old Broad Street, London, EC2M 1RX
    • Custom House Quay, International Financial Services Centre, Dublin, D01 R2P9

BItrade Lizenz

Das Vorliegen einer gültigen Berechtigung einer offiziellen europäischen Finanzaufsichtsbehörde kann ein wichtiges Merkmal dafür sein, ob es sich um einen vertrauenswürdigen Finanzanbieter handelt. Denn für die Erteilung einer Lizenz bedarf es eines beträchtlichen wirtschaftlichen Aufwand seitens des Unternehmens.

Allerdings muss es sich nicht zwangsweise um einen Betrug handeln, wenn ein Online-Broker auf Aussagen zu seiner Autorisierung oder zu seinem Status der Regulierung verzichtet.

Die hier genannten Finanzaufsichtsbehörden sind unter anderen für die Erteilung von Berechtigungen und die Aufsicht von Finanzdienstleistern wie BItrade verantwortlich:

  • Österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA)
  • Finansinspektionen (FI, Schweden)
  • Autorité des marchés financiers (AMF, Frankreich)
  • Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin, Deutschland)
  • Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec, Zypern)

Auf der Internetpräsenz von BItrade ließen sich zum Zeitpunkt der Texterstellung im März 2022 keine Hinweise auf eine behördliche Lizenzierung finden. Was dieser Umstand mit sich bringt, können interessierte Anleger im Dialog mit einem Rechtsbeistand unserer Rechtsanwaltskanzlei erörtern.

BItrade – Schweizer FINMA setzt den Anbieter auf ihre Warnliste

Bereits im November 2021 setzte die Finanzaufsichtsbehörde der Schweiz (FINMA) den Anbieter BItrade auf ihre öffentliche Warnliste. Zudem gab die Behörde bekannt, dass das Unternehmen nicht im Handelsregister eingetragen sei.

Vor dem Trading bei BItrade und anderen – Online-Trading Ratgeber

Der Handel über eine Internetplattform wie bei BItrade ist die Erweiterung des traditionellen Handels mit Finanzinstrumenten ins Web. Hier wie dort agieren Geldgeber mit dem Vorhaben, über den Ankauf und den Verkauf von Vermögenswerten Gewinne zu generieren.

Der Handel ist längst nicht mehr auf Aktien beschränkt. Vielmehr stehen Anlegern zum Beispiel auch diese Alternativen zur Wahl:

  • Devisenhandel
  • Edelmetalle
  • Investmentfonds
  • Handel mit Differenzkontrakten
  • Staatsanleihen
  • Immobilien
  • Geldmarktfonds
  • Crypto Trading mit Bitcoins und Altcoins, beispielsweise Ethereum

Online-Trading wird über Schnittstellen wie Broker (wie beispielsweise BItrade) oder Banken vollzogen, die ihren Klienten eine professionelle Trading-Lösung bereitstellen.

Es ist damit zu rechnen, dass es auch zukünftig mehr und mehr private Trader geben wird, die den Online-Handel für sich in Erwägung ziehen. Denn man braucht lediglich einen Internetanschluss und einen Computer oder ein Smartphone beziehungsweise Tablet.

Die Pluspunkte beim Online-Trading

Die Digitalisierung beeinflusst auch die Finanzwelt beträchtlich, speziell in Bezug auf das Trading wie bei BItrade.

Denn durch die technischen Möglichkeiten hat das Trading massiv an Leistungsfähigkeit gewonnen. Musste man als Anleger oder Trader die eigenen Orders einst noch per Telefonanruf, Telefax oder Post erledigen, ist dies heutzutage per Mausklick und mit deutlich weniger Aufwand möglich.

Faktoren wie Dauer und Art des Trades, Preise und Mengen oder die Details zum Konto müssen mittlerweile nicht mehr zwischen dem Broker BItrade und seinem Auftraggeber im persönlichen Gespräch geklärt werden.

Insofern sind durch die Gelegenheit zum Online-Trading manche Annehmlichkeiten entstanden:

  • Viele Tools lassen sich automatisch und sofort nutzen.
  • Das Tempo zur Ausführung von Handelstransaktionen hat merklich zugenommen.
  • Die Möglichkeit von Verlusten durch Gaps sinkt.
  • Ausbildungsmöglichkeiten zum Online-Trading, Wissenspools, Analysen oder Trading-Schulungen werden vielerorts standardmäßig angeboten.
  • Das Sortiment an handelbaren Assets ist breiter und tiefer.
  • Online-Trader können auf viele Tools zurückgreifen und verschiedenste Indikatoren nutzen.
  • Die Gebühren der Transaktion sind merklich nach unten gegangen, da die persönliche Betreuung am Telefon entfällt.

Außerdem bringt das Online-Trading nicht nur Pluspunkte in Bezug auf die leicht verständliche Nutzung der Trading-Plattform. Gerade aufgrund von Analysemöglichkeiten, Indikatoren und die vielen verschiedenen Werkzeuge hat der Anleger merklich mehr Komfort.

Denn die Zeiten, als man selbst noch Chartdiagramme zeichnete oder aufwendig eigene Berechnungen anstellte, sind vorbei. Trading-Plattformen bieten ihren Klienten mittlerweile eine große Vielfalt an Orderarten an, die man als Online-Trader mit einem Daytrading-Anbieter seiner Wahl eigenhändig ausführen kann.

Crypto-Trading: Investment-Alternative für risikofreudige Investoren?

Aber nicht nur das Trading an sich hat die Digitalisierung enorm geprägt. Denn die fortschreitende Technologisierung hat Online-Tradern ein neues Betätigungsfeld verschafft: das Trading mit digitalen Assets.

Zu den populärsten Kryptowährungen gehören der Bitcoin und Ethereum. Bitcoin war die erste Kryptowährung überhaupt, weswegen man sämtliche andere digitale Währungen als sogenannte „Alt-Coins“ betitelt, also als alternative Münzen.

Gegenwärtig gibt es eine enorme Vielzahl von handelbaren Krypto-Assets, und die Landschaft ist ungemein volatil. Das führt dazu, dass regelmäßig frische Coins auf den Markt treten und eine große Anzahl ebenso schnell wieder verschwinden, wie sie erschienen.

Für Investoren beinhaltet das gleichermaßen Chancen wie Risiken, die sich auf Grund der fehlenden Konstanz gleichwohl im Vergleich mit herkömmlichen Investitionen deutlich potenzieren.

Frisch emittierte Kryptowährungen sind für Kapitalanleger im Grunde wie ein Spiel am Roulette-Tisch. Mit ein wenig Glück lässt sich der Einsatz signifikant vervielfachen. Jedoch ist auch die Wahrscheinlichkeit, das ganze Kapital einzubüßen, enorm hoch.

Aus diesem Grund könnte es für vorsichtige Trader eine vorteilhaftere Wahl sein, sich auf die nach Marktwert stärksten Kryptowerte zu fokussieren, die bereits seit einiger Zeit getradet werden und eine relativ große Marktkapitalisierung haben.

Die Alternativen zu Bitcoin und Ethereum

Neben Bitcoin und Ethereum sind in diesem Zusammenhang etwa der Binance Coin, Solana, Cardano oder Ripple zu nennen. Vornehmlich Cardano und Solana können gegenüber Bitcoin und Ethereum als moderner und zukunftsgerichtet eingestuft werden.

Denn während die Erstgenannten vor allem infolge ihres energieintensiven „Proof of Work“-Mechanismus in der Diskussion stehen, vertrauen Letztgenannte auf den energieärmeren „Proof-of-Stake“-Mechanismus.

Ebenso ermöglichen die auf Blockchains basierenden Projekte Cardano und Solana den Einsatz sogenannter Smart Contracts. Ferner ergeben sich im jeweiligen Ökosystem weitere Projekte wie Solanart, ein Marktplatz für so genannte „Non fungible Tokens“, kurz NFT.

Diese können beispielsweise im dezentralisierten Finanzwesen („DeFi“) zum Einsatz kommen. Hier helfen sie, Sicherheitsmechanismen zu implementieren, welche die Einzigartigkeit von Transaktionen und die Korrektheit jedes eingereichten Auftrags versichern.

Geldanleger finden letzten Endes bei Kryptowährungen eine enorm breite Auswahl, in welche sie investieren können. Empfehlenswert ist Crypto-Trading jedoch in erster Linie für solche Investoren, die auch vor großen Risiken nicht zurückschrecken.

Ferner gilt auch beim Themengebiet Crypto-Trading: Vorsicht bei der Wahl des Dienstleisters. Denn unerfreulicherweise existieren viele dokumentierte Fälle von Betrug und Cybercrime, bei denen Crypto-Exchanges, also Börsenplätze für Kryptowährungen, eine maßgebliche Rolle eingenommen haben.

Die Schwächen beim Online-Trading

Wo Licht ist, gibt es auch Schatten, das betrifft auch das Online-Trading. Demzufolge sind neben den Vorteilen auch eine Reihe von Nachteilen ersichtlich, die geneigte Investoren in ihre Überlegungen einschließen sollten:

  • Im Vergleich zum konventionellen Trading geht es eher hektisch zu.
  • Anleger sollten die Kursverläufe laufend im Blick haben.
  • Das Aufkommen betrügerischer Trading-Anbieter hat zu großen Verlustrisiken geführt.
  • Bei Fehlentscheidungen sind große Defizite zu erwarten.
  • Anleger sollten schon erfahren im Trading sein und auf belastbare Strategien bauen.

Insbesondere das riskante Daytrading empfiehlt sich nicht für Geldanleger, die sich erstmalig mit dem Thema Trading auseinandersetzen. Denn die Gefahr, die Entwicklung von Kursen nicht richtig einzuschätzen, ist beträchtlich, und aufgrund des Zeitdrucks sind Korrekturen nicht einfach.

Deshalb empfiehlt sich diese Form des Tradings eher für besonders kundige oder sehr risikofreudige Anleger.

Ist man diesem Personenkreis zugehörig, ist das Daytrading eine Handlungsoption, um zeitnah Resultate zu erwirtschaften. Im Übrigen profitiert man zum Beispiel vom Wegfall der Gebühren für Overnight-Positionen. Schließlich sollten auch diese Finanzierungskosten in eine übergeordnete Betrachtung eines Investments einfließen.

Ebenso erspart man sich im wahrsten Sinne des Wortes das böse Erwachen am Morgen, sollten es zu unmittelbaren und drastischen Kursänderungen kam. Derartige „Gaps“ entstehen schnell durch eine schädliche Berichterstattung über ein Unternehmen. Auf der anderen Seite sieht man schnell Erfolge, sobald man zum Schluss eines Handelstags einen Profit bilanzieren kann.

Außerdem ist es wichtig für Daytrader, die Handelsgebühren der verschiedenen Broker zu vergleichen. Dabei kann es sich lohnen, sich für eine Pauschale in Form einer fixen Rate zu entscheiden.

Das macht sich vor allem dann bezahlt, falls man beim Handeln auf eine erhöhte Frequenz kommt und separat abgerechnete Ordergebühren den Überschuss signifikant herabsetzen würden.

Risiken erkennen

Um die Risiken beim Online-Trading nicht unnötig zu verstärken, ist es empfehlenswert, zu hinterfragen, mit welchem Dienstleister man an den Märkten traden möchte.

Aus den Erfahrungen unserer Kanzlei haben sich einige Fragen herauskristallisiert, anhand derer man mögliche Risiken erkennt. Bezogen auf das Beispiel BItrade, sähen diese wie folgt aus:

  • Wird BItrade von einer europäischen Finanzaufsichtsbehörde reguliert und unterliegt das Unternehmen einer offiziellen Beaufsichtigung?
  • Gibt es Erfahrungen anderer Investoren, welche Ansicht herrscht in Foren vor?
  • Gibt es Warnmeldungen von Anwälten oder Anwaltskanzleien, die in Verbindung mit BItrade geschädigte Mandanten vertreten?
  • Kam der Austausch mit BItrade aufgrund eines unaufgeforderten Telefonats zustande?
  • Kann man behördliche Warnungen zu BItrade ausfindig machen?
  • Findet man auf der Webpräsenz von BItrade ein Impressum und kann man glaubwürdige Aussagen zum Geschäftssitz des Anbieters finden?
  • Stellt BItrade außergewöhnlich hohe Gewinne oder eine sichere Rendite in Aussicht und verschweigt die Gefahren oder spielt diese herunter?

Wie man sich für den Fall von Verlusten verhalten sollte

Falls man befürchtet, beim Trading einem Betrug aufgesessen zu sein, wird empfohlen, sofort zusätzliche Zahlungen zu stoppen. Dies gilt besonders für den Fall, dass der Broker Nachzahlungen einfordert, um Defizite auszugleichen.

Zudem sollte man versuchen, das verlorene Kapital zurückzuholen. In diesem Zusammenhang können Geschädigte Anlegerschutz suchen und sich an die Rechtsanwälte unserer Kanzlei wenden.

Unsere Rechtsanwaltskanzlei prüft zivilrechtliche ebenso wie strafrechtliche Möglichkeiten sowie mögliche Schadenersatzansprüche gegen den Anbieter und gegen verwickelte Zahlungsdienstleister wie Banken.

„Ein privater Investor, der beim Online-Trading sein Kapital verliert, ist wahrlich kein Einzelfall. Zahlreiche Kapitalanleger lassen sich von dem fachmännischen Auftreten der Dienstleister in die Irre führen und registrieren erst zu spät, dass sie ihren Verlust nicht selbst zu vertreten haben.“

Unsere Empfehlung lautet deshalb, nicht zu verzagen, sondern zügig und engagiert zu reagieren. Denn die Chance auf eine Rückgewinnung des verlorenen Kapitals ist oft größer, als die geschädigten Anleger es vermuten.

Möchten Sie sich mit einem von unseren Rechtsanwälten zum Thema BItrade austauschen? Dann gelangen Sie hier direkt in unseren Kontaktbereich.