Bitzlato – Verdacht auf Geldwäsche: Der Mitbegründer der Kryptowährungsbörse Bitzlato, Anatoly Legkodymov, wurde kürzlich in den USA festgenommen. Der Vorwurf lautete auf Geldwäsche. Die Website von Bitzlato https://bitzlato.com/ wurde deaktiviert.

Anatoly Legkodymov, der Mitbegründer und Hauptaktionär der Kryptowährungsbörse Bitzlato, wurde in den USA wegen des Verdachts auf Geldwäsche festgenommen. Der in China lebende Russe soll Hunderte von Millionen Dollar transferiert und gewaschen haben.

Dass der Hauptaktionär und Mitbegründer der in Hongkong registrierten Kryptowährungsbörse Bitzlato festgenommen wurde, ist auf Angaben des US-Justizministeriums zurückzuführen. Nachdem die Website von Bitzlato deaktiviert wurde, findet sich dort ein Hinweis darauf, dass der Dienst von den französischen Behörden „als Teil einer koordinierten internationalen Strafverfolgungsaktion“ übernommen wurde.

Legkodymov könnten mehrere Jahre Haft drohen

Anatoly Legkodymov wird vorgeworfen, ein „Unternehmen zur Sendung von Geld ohne Lizenz“ betrieben zu haben. Darauf steht in den USA eine Strafe von bis zu fünf Jahren Gefängnis.

Die Website von Bitzlato wurde daraufhin gesperrt. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass die Kryptowährungsbörse Bitzlato seit Mai 2018 Kryptowährungen im Wert von beinahe 5 Milliarden US-Dollar gehandelt hat.

Wie das US-Justizministerium mitteilte, wurde der Mitbegründer am Mittwochabend in Miami verhaftet. Bei dem Mann soll es sich um einen russischen Staatsbürger mit Wohnsitz in China handeln. Der Aufenthalt des 40-Jährigen in den USA wurde vom Ministerium nicht definiert.

Bitzlato: fragwürdiger Kundenstamm?

Legkodymovs eigenen Worten gegenüber dem US-amerikanischen Justizministerium nach, seien die Kunden von Bitzlato ebenfalls „bekannte Gauner“.

Laut US-Justizbehörde habe zur Nutzung der Kryptobörse Bitzlato lediglich eine minimale Identifizierung der Kunden genügt. Dies lockte scheinbar zahlreiche Betrüger und Kriminelle an, welche die Plattform für illegale Aktivitäten und Geldwäsche verwendeten.

Laut U.S. Treasury Departments Financial Crimes Enforcement Network, dem Sonderermittlungsbereich für Finanzverbrechen im US-Finanzministerium, steht Bitzlato mit illegalen russischen Finanzgeschäften in Verbindung. Russische Cyberkriminelle haben hier die Gelder aus ihren Diebstählen ohne große Probleme waschen können.

Verzweigungen bis ins Darknet bei Bitzlato

Der Darknet-Marktplatz „Hydra Market“, der früher der umsatzstärkste kriminelle Darknet-Marktplatz der Welt war und im April 2022 von deutschen und US-amerikanischen Ermittlern geschlossen wurde, soll der wichtigste Partner der Plattform bei Kryptowährungstransaktionen gewesen sein.

Nach Angaben des US-Justizministeriums haben Hydra-Nutzer mehr als 700 Millionen Dollar an Kryptowährungen über Bitzlato transferiert, entweder direkt oder über Mittelsmänner.

Laut einer Erklärung des US-Ministeriums entfernten die französischen Behörden die digitale Infrastruktur von Bitzlato zeitgleich mit der Verhaftung des Russen und arbeiteten mit Verbündeten in Spanien, Portugal und Zypern sowie der Polizeiorganisation Europol zusammen.

Die Verhaftung Legkodymovs erinnert an den Fall Sam Bankman-Fried, der im Dezember 2022 auf den Bahamas in Haft genommen wurde. Bankman- Fried war Gründer und CEO der Kryptoplattform FTX. Ende 2022 wurde er wegen des Verdachts auf Betrug und Geldwäsche verhaftet. Mittlerweile wartet der ehemalige Unternehmer in Palo Alto auf seine Verhandlung und muss eine elektronische Fußfessel tragen.

Bitzlato: kaum Identifikation oder Prüfung der Kunden

Die Kryptobörse Bitzlato gab an, dass sie von seinen Nutzern nur eine einfache Identifizierung verlange. Weder Authentifikation via biometrischer Bilder noch Ausweisdokumenten sei vonnöten gewesen, so die US-Justiz. Infolgedessen zog die Website zahlreiche Kriminelle an.

Die Ermittlungsbehörden bezeichnen den Schlag gegen Bitzlato und Legkodymovs als wichtiges Zeichen gegen Cyberkriminalität und korrupte Krypto-Exchange-Plattformen.

Warum dubiose Kryptobörsen so gefährlich für Investoren sind

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Aufgrund des enormen Risikos, das Bitcoin-Betrügereien für Anleger darstellen, sind Vorsicht und Wissen geboten. Anleger sollten sich niemals auf Garantien für hohe Gewinne verlassen und sich stattdessen vergewissern, dass Bitcoin-Anbieter zugelassen sind.

Im Falle eines Kryptowährungsbetrugs sind unsere Anwälte bereit, Ihnen eine kostenlose Erstberatung zukommen zu lassen.

Anwalt hilft Geschädigten

Wenn sich der Verdacht erhärtet, dass ein Dienstleister wie Bitzlato nicht ordnungsgemäß handelt und die Möglichkeit besteht, dass Sie als Kunde zu finanziellem Schaden kommen, hilft Ihnen ein Anwalt. Neben der Anzeige bei der Polizei und den Finanzbehörden, die wir im Namen unserer Kunden erstatten, kann der Betreiber einer Kryptobörse auch rechtlich haftbar gemacht werden.

Dabei sind sowohl die verschiedenen Möglichkeiten der Entschädigung als auch die im Vertrag genannten Ansprüche gegenüber dem Finanzdienstleister zu prüfen.

Es ist wichtig, festzustellen, ob Finanzinstitute im Falle eines Fehlers bei Finanztransaktionen zur Verantwortung gezogen werden können. Finanzinstitute können Ziel von Schadensersatzansprüchen sein, zum Beispiel bei Geldwäsche oder anderen rechtswidrigen Handlungen.

Wenn Sie Kunde von Bitzlato und nun in Sorge um Ihre Crypto-Anlagen sind, sollten Sie sich sofort mit einer seriösen Anwaltskanzlei in Verbindung setzen.

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  • Schicken Sie eine E-Mail an unsere Anwälte und schildern Sie die Einzelheiten des Falles.
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