Bonus.Gold ist ein Kölner Unternehmen aus der Finanzbranche. Der Anbieter bietet Investitionen in Gold an und verspricht Vorteile wie tägliche Boni, eine andauernde Verzinsung oder die permanente Verfügbarkeit des Goldbestands. Die Website des Unternehmens ist unter der URL https://www.bonus.gold/ zu finden.

Aktuelle Presseberichte über Bonus.Gold, zum Beispiel im Handelsblatt, machen Investoren derzeit Sorgen. So hätten die Eigentümer das Handelshaus verkauft und Ansprechpartner seien für Kunden nicht mehr erreichbar. Es gehe um ein Gesamtvolumen von über 45 Millionen Euro, das auf Kundenkonten liege, auf die nicht mehr zugegriffen werden könne.

Haben Sie bei einem Investment über Bonus.Gold Geld verloren? Dann können Sie sich mit einem Rechtsanwalt zu diesem Thema austauschen.

Die Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wird von Privatanlegern angerufen, die Anlegerschutz suchen. Des Weiteren sind die Rechtsberater der Kanzlei im Gesellschaftsrecht, im Kapitalmarktrecht oder im Wirtschaftsrecht tätig.

Aus den Büros in Norddeutschland (Hamburg) und Süddeutschland (München) sowie in Frankfurt am Main heraus werden Klienten aus allen europäischen Ländern betreut. Möchten Sie sich mit Ihrem Anliegen an uns wenden? In diesem Fall gelangen Sie hier in unseren Kontaktbereich.

Bonus.Gold – Anleger bangen um ihre Einlage

Laut Mitteilung vom Handelsblatt sei der ehemalige Eigentümer des Geldhauses Bonus.Gold nicht mehr erreichbar. Außerdem habe es eine Razzia gegeben, die für weitere Verunsicherung bei Anlegern sorge. Kunden hätten ihr Kapital bei Bonus.Gold investiert, weil sie auf eine von der Bonus.Gold GmbH versprochene Rendite von 22 % in einem Zeitraum von zwei Jahren haben hoffen können.

Voraussetzung für den Zinsertrag sei es gewesen, dass Anleger bei dem Anbieter Gold kauften und dieses über die Laufzeit bei Bonus.Gold einlagerten. Insgesamt sei auf diese Art fast eine Tonne Gold an Investoren verkauft worden. Um die Rendite zu erzielen, habe Bonus.Gold einerseits türkischen Hochzeitsschmuck hergestellt und sei andererseits im Recycling und im Altgold-Handel tätig gewesen.

Schon im Mai habe man die Bonuszahlung jedoch aussetzen müssen. Als Grund hierfür seien Corona-bedingte Engpässe beim Absatz von Hochzeitsschmuck angeführt worden. Seit Mitte September 2020 sei nun die Kommunikation mit dem Anbieter zum Erliegen gekommen. E-Mails an Bonus.Gold seien nicht mehr zustellbar, Anrufe landeten auf dem Anrufbeantworter der Firma.

Unrühmliche Vorgeschichte

Laut Auskunft des Vaters des ehemaligen Inhabers von Bonus.Gold habe dieser das Unternehmen vor dem Hintergrund verkauft, dass das Vertrauensverhältnis zum Vertrieb zerstört worden sei. Die Familie des Inhabers habe Bonus.Gold im Jahr 2017 übernommen – von drei Gründern, die zuvor bei der Skandalfirma PIM Gold tätig gewesen seien.

Diese war im Jahr 2019 in den Schlagzeilen, weil zwei Tonnen Kundengold gefehlt hätten, deren Gegenwert in etwa 150 Millionen Euro entsprochen habe. Der ehemalige Geschäftsführer von PIM Gold sitze zurzeit in Untersuchungshaft; ab Oktober 2020 müsse er sich gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer vor Gericht wegen des Verdachts auf schweren Betrug verantworten.

Vor Schwierigkeiten mit Bonus.Gold hätten Anleger laut Angaben des Handelsblatt bereits im Juli 2019 Kenntnis nehmen können. Damals habe ein Wirtschaftsprüfer 90 % des Kundengoldes als „nicht hinreichend nachgewiesen“ eingestuft. Erste Anleger berichten nun von vergeblichen Versuchen, ihr Investment zurückzubekommen.

Wie sich geschädigte Privatanleger im Fall von Bonus.Gold verhalten können

Haben Sie bei Bonus.Gold investiert und sehen Sie Ihr Kapital bedroht? Dann sollten Sie sich ohne Verzögerung an einen Rechtsanwalt wenden und Anlegerschutz suchen.

Bei der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH überprüft man, ob Sie Ansprüche gegen das Unternehmen geltend machen können. Auf Wunsch setzt die Kanzlei diese direkt beim Anbieter durch. Wollen Sie den Dialog mit einem unserer Rechtsanwälte aufnehmen? Dann kommen Sie hier zu unserem Kontaktbereich.