Copyop gehört zu den bekannteren Anbietern des Binären-Options-Trading, doch wie seriös ist sein Angebot wirklich?
Ansässig ist das Unternehmen rund um Copyop in Limassol, einer Stadt in der Republik Zypern. Der Anbieter Copyop fällt vor allem durch seine Werbevideos auf der Videoplattform Youtube auf.

Die Rechtsanwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner bieten Ihnen Rechtsbeistand bei Verlusten im Zusammenhang mit dem Unternehmen Copyop.

Copyop Kritik – Betrug oder zügig verdientes Geld?

Wer im Internet nach Informationen und Erfahrungsberichten zum Thema binäre Optionen sucht wird nicht so schnell auf verlässliche Quellen stoßen. Denn vieles was auf dem ersten Blick wie Schilderungen zufriedener Kunden wirkt, verrät sich durch übertrieben überschwängliche Formulierungen als getarnte Reklame.

Getäuschte Investoren haben das Recht, Ihr geleistetes Geld zurückzufordern. Auch erzielte Profite können zum Teil verlangt werden. Unsere Kanzlei besitzt umfangreiche Erfahrungen mit vielen Anbietern von binary Options. In vielen Einzelfällen konnte eine teilweise oder vollständige Rückvergütung der geleisteten Gelder erzielt werden.

Gerne stehen wir Ihnen als betroffenen Kunden daher für die Prüfung und Durchsetzung Ihrer Forderungen zur Verfügung. Im Weiteren haben wir hilfreiche Informationen für Sie aufgelistet.

Copyop test – Was sind binary Options?

Für den Handel mit binary Options sind keine Vorkenntnisse notwendig. Verleitet von der vermeintlich einfachen Funktion dieses Finanzderivates erhoffen sich immer mehr Anleger schnelle Gewinne durch Wetten auf steigende oder fallende Kurse. Beim Handel mit binary Options wird nicht der tatsächliche Vermögenswert der gehandelten Produkte (etwa Gold, Aktien, Öl, Währungen) erworben, sondern lediglich eine Wette auf die Kursentwicklung abgeschlossen. Über das „alles-oder-nichts“ Prinzip gewinnt oder verliert man die eingesetzte Summe. Dies ist ein entscheidender Unterschied zum Aktienhandel. Dort kommt es in nur in Ausnahmefällen zu einem Totalverlust. Die Laufzeit der einzelnen Deals kann von einigen Sekunden bis hin zu mehreren Monaten betragen.

Anleger übersehen, dass Handel mit binären Optionen mit erheblichen Risiken verbunden ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Betrages ist keine Ausnahme.

Der Handel mit binären Optionen war bis vor wenigen Jahren nur Finanzinstituten und professionellen Tradern vorbehalten und wurde ausschließlich am OTC Markt betrieben. Verlockend für Privatanleger ist insbesondere, dass sie auch mit vergleichsweise kleinen Summen beginnen können. Das gilt auch für den Anbieter Copyop.

Viele Plattformen für binäres Handeln werben damit, dass die bei ihnen beschäftigten Berater dank spezieller Erfahrung überdurchschnittlich hohe Profite vermitteln können. Doch die „Unterstützung durch erfahrene Trader“ bewirkt oft nur, dass das Geld des Kunden sich noch schneller in Luft auflöst.

Copyop seriös – Fälle von Täuschung?

Der Handel mit binären Optionen kann nicht pauschal als Gaunerei bezeichnet werden. Viele Anbieter von binary Options haben allerdings betrügerische Absichten. Es ist nicht einfach die Vertrauenswürdigkeit von Brokern auf Anhieb zu erkennen. Binary Options sind größtenteils verschachtelt konstruiert und daher für Privatanleger nicht leicht zu verstehen. Meist sind Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Broker nicht eindeutig formuliert und inkludieren nur wenig Hinweise auf die hohen Verlust-Risiken.

Binäre Optionen werden mit übertriebenen Gewinn-Möglichkeiten beworben. In der Realität enden nach den Erfahrungen der Mandanten der Kanzlei Herfurtner Rechtsanwälte die meisten Trades mit einem Totalverlust. Bei binären Optionen handelt es sich um hochriskante Wetten, die bei einem langfristigen Handeln rein statistisch zu Verlusten führen. Die Profite landen bei den Plattformen. Teilweise werden Anleger aber auch einfach nur um Ihr Erspartes gebracht. In einigen Angelegenheiten wurden Kunden dazu überredet Zugangsdaten Ihrer Online-Banking-Software weiterzugeben. In der Folge wurden privaten Konten einfach abgeräumt.

Viele Plattformen bieten auch eine App für Smartphones an. Man findet dort viele schlechte Bewertungen. Oft wird von Abzocke berichtet. Manche Anwender beschweren sich, dass ihr Geld unvermittelt verschwunden war, nachdem sie einige Zeit nicht aktiv gehandelt haben. Manchmal seien erzielte Profite trotz Aufforderungen nicht ausgezahlt worden. Manche Kunden berichten von schlechten Erlebnissen, die der Ursprünglichen Darstellung der Firmen zuwiderlaufen.

Copyop – Anzeichen eines unseriösen Angebots?

Doch wie erkennt man, ob der auserkorene Anbieter seriös ist oder es sich um Anlagebetrug handelt? Wo findet man neutrale und hilfreiche Informationen? Diese Fragen lassen sich leider nicht allgemein beantworten. Es ist in der Regel Folgendes zu beachten:

Netz-Recherchen zum Thema „binary Options“ führen oft zu unglaubwürdigen Suchergebnissen. Dieser Trend hat folgenden Hintergrund: Etliche unseriöse Firmen publizieren aktiv Informationen über binäres Handeln, die ihre eigenen Dienstleistungen als besonders seriös und gewinnbringend anpreisen. Oft findet man scheinbar neutrale Hinweise auf Bewertungsportalen oder in Foren. Jede Menge Videos sollen über binäres Handeln, die damit verbundenen Gewinnchancen vermitteln. Diese Informationen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen.

Es sind viele neue Internetseiten entstanden, die angeblich nachprüfen sollen, ob es sich bei binären Optionen generell oder bei einzelnen Brokern um Manipulation handelt. Dabei werden diverse Punkte aufgelistet. Damit soll im Grunde bewiesen werden, dass es sich um vertrauenswürdige Angebote handelt.

Es handelt sich meist dann um Manipulationen, wenn Kurse der gehandelten Produkte nicht mit den offiziellen Aktienkursen an den Börsen identisch sind. In solchen Fällen können Broker durch diese Kursmanipulationen höhere Gewinne erzielen.

Anbieter von binären Optionen haben zahlreiche Tricks auf Lager, um mehr Geld zu verdienen. Viele Broker werben zum Beispiel mit Lockangeboten. Diese sind oft nicht mit gesetzlichen Regelungen zu vereinbaren. Problematisch sind etwa Angebote eines Bonus, den man vom Broker erhält.

Copyop – Gesetzliche Regelungen

Nicht alle Broker sind von Finanzaufsichtsbehörden gelistet. Viele Anbieter werden von den zuständigen Finanzaufsichtsbehörden überwacht. In Europa sind die allermeisten Makler in Zypern oder Großbritannien ansässig. Die dortigen Aufsichtsbehörden des EU-Mitgliedsstaates sorgen dafür, dass bestimmte Gesetze eingehalten werden müssen.

In Belgien wurde der Handel mit binären Optionen untersagt.

Die französische Finanzaufsichtsbehörde Autorité des Marchés Financiers (AMF) hat im August 2016 einem Unternehmen verboten, Binary Options in Frankreich anzubieten. Das Verbot wurde damit begründet, dass die Firma nicht ihrer Verpflichtung nachgekommen sei, fair und ehrlich im Interesse der Kunden zu handeln. Das Verbot betrifft Bestandskunden und Neukunden.

Der Händler BDSwiss bestimmt, dass die Nutzung den Vorschriften Zyperns unterliegen soll. Zuständiges Gericht soll das Gericht des Landes sein, in dem sich die Hauptniederlassung befindet. Diese ist derzeit in Zypern. In Deutschland gibt es bloß eine postalische Adresse. Anders als der Name sowie das Logo vermuten lassen, ist BDSwiss also in Zypern und nicht in der Schweiz registriert. Die Geschäftsbedingungen des Unternehmens sind derzeit lediglich in englischer Sprache verfügbar.

Begrüßenswert wäre es, wenn binary Options umfassend staatlich überwacht werden würden. Die Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (Richtlinie 2004/39/EG), auch MiFID oder Finanzmarktrichtlinie genannt, ist eine Richtlinie der Europäischen Union (EU). Sie soll die Harmonisierung der Finanzmärkte in Europa ermöglichen.

Aufgrund unseriöser Geschäftspraktiken einiger Broker für binären Optionen wurden Finanzaufsichtsbehörden und Gerichte tätig. In den Vereinigte Staaten von Amerika liefen Ermittlungen gegen außerbörsliche Broker dieser Angebote. Es wurde untersucht, ob Banken gegen Vorschriften des amerikanischen Finanzmarktes verstoßen haben. Bereits 2016 erging ein Gerichtsurteil, bei dem Finanzinstitute zur Zahlung von Schadenersatz an Kunden in Höhe von USD 7,1 Millionen und einer Strafe von USD 2 Millionen verurteilt wurden.

Copyop Erfahrungen -Welche Möglichkeiten haben Mandanten?

Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner bekommen immer öfter Anfragen von Anlegern, die im Rahmen vom Handel mit binary Options viel Geld verloren haben oder das gewonnene Geld nicht ausbezahlt bekommen.

Viele Broker haben durch für Kunden unfaire Bedingungen und Verfälschung der Kursanzeige, die Nutzer der Plattform getäuscht. Dadurch kommt es zum Wegfall der Geschäftsgrundlage. Investoren können sich vom Vertrag lösen und Herausgabe der geleisteten verlangen.

Gerät man an einen der unseriösen Broker, bleibt danach nur noch der Weg zum Anwalt.

Unsere Rechtsanwälte besprechen mit Ihnen gerne das weitere Vorgehen. Dazu gehört neben der direkten Durchsetzung der Ansprüche unter anderem die Kontaktaufnahme mit Finanzaufsichtsbehörden, Ombudsmännern und Strafverfolgungsbehörden.

Kontaktieren Sie uns jetzt falls Sie Verluste durch den Anbieter Copyop erlitten haben.