Crypto Trading Erfahrungen

Crypto Trading Erfahrungen – Viele Investoren, egal ob professionelle oder Privatanleger, interessieren sich für Crypto Trading. Das hat mehrere Gründe. Zum einen sind die erwartbaren Renditen für klassische Sparprodukte weiterhin eher niedrig.

Entsprechend steigt das Interesse an margenstärkeren Alternativen. Zum anderen erfreut sich der Bitcoin wieder steigender Beliebtheit. Ein Analyst der US-amerikanischen Citibank sieht dessen Kursziel für Ende 2021 bei möglichen 318.000 US-Dollar. Dies wäre fast das Fünfzigfache des Kurses vom Frühjahr 2020.

Inhaltsverzeichnis

  1. Crypto Trading mit digitalen Währungen
  2. Was ist Crypto Trading?
  3. Crypto Trading – legal oder handelt es sich oftmals um Betrug?
  4. Was ist ein ICO?
  5. Crypto Trading – Cryptocurrency Trading Broker
  6. Rechtsanwälte bieten Unterstützung

News Cybertrading

Weitere Tätergruppierung im Fokus der Ermittlungen – Groß angelegter „Action Day“ in der Republik Kosovo – Erfolgreiche Zusammenarbeit mit den kosovarischen Behörden – 18 Festnahmen

Die Täter, gegen die sich die jetzigen Maßnahmen richteten, sollen seit 2017 zumindest die Plattformen FXCMarkets, FXOptexGroup, Swissinv24, CFXPoint, IForex24, CodexFX, HBCMarket, CapitalGFX, Investment Department, Tradingmarkets24 und Brokermasters betrieben haben.

Generalstaatsanwaltschaft Bamberg

Crypto Trading Erfahrungen

Denjenigen, die sich für Crypto Trading interessieren und die vor einer geplanten Investition stehen, stellen sich eine ganze Reihe von Fragen.

Was sind Crypto Coins? Was sind Trading Apps? Wo Cryptocurrency kaufen? Und was müssen Trader beim Handel auf einer Crypto Trading Plattform beachten? Unsere Rechtsanwälte erläutern viele Aspekte rund um das Crypto Trading. Zudem beraten sie im Kontext von Betrug und Abzocke beim Cryptocurrency Trading.

Fast täglich entstehen neue digitale Geschäftsmodelle wie Crypto Trading, und immer neue Anbieter aus der ganzen Welt betreten den Markt. Zugleich verbringt der Verbraucher mehr Zeit als jemals zuvor mit den digitalen Anwendungen auf seinem Smartphone. Kein Wunder, dass Experten aus IT und Finanzen unermüdlich an digitalen Zahlungsmodellen und Trading-Angeboten arbeiten.

Dieser Artikel richtet sich an interessierte Leser, die planen, mit Kryptowährungen zu handeln, die bereits mit Crypto Trading Erfahrungen gemacht haben oder die den Verdacht haben, dass sie beim Cryptocurrency Trading einem Betrug aufgesessen sind.

Crypto Trading deutsch – Was sind digitale Zahlungsmittel?

Laut Wikipedia sind Kryptowährungen digitale Zahlungsmittel, die auf kryptografischen Werkzeugen wie Blockchains und digitalen Signaturen basieren. Kryptogeld wird weder von Regierungen noch von Finanzaufsichtsbehörden reguliert und ermöglicht den direkten Crypto Handel zwischen zwei Parteien.

Crypto Trading Boom – Insbesondere die Finanzkrise der Jahre 2007/2008 führte dazu, dass das Vertrauen in den Finanzsektor stark abgenommen hat. Dies war eine ideale Voraussetzung für ein neues und unabhängiges Bezahlsystem, bei dem sich Personen ohne das Dazwischenschalten einer Bank direkt miteinander austauschen (Peer-to-Peer).

Die allererste digitale Währung trägt den Namen „Bitcoin“, und Bitcoin Miner (so nennt man die Erzeuger von Bitcoins) sind entsprechend die Pioniere des Bitcoin Mining.

Spekulation und Crypto Trading

Denn wo die Wechselkurse etablierter Währungen eher moderat schwanken, unterliegen Kryptowährungen beim Crypto Trading teils enormen Kursbewegungen. Kursanstiege und -abfälle im zweistelligen Prozentbereich innerhalb nur weniger Tage sind beim Crypto Trading keine Seltenheit.

Ein gutes Beispiel für die enorme Volatilität ist der wohl bekannteste Vertreter des virtuellen Geldes, der Bitcoin. (Siehe zu der Frage „Was sind Bitcoins?“ auch das Bitcoin Wiki.) Hier gab es beim Crypto Trading nicht nur starke Schwankungen innerhalb des Kurses, sondern auch zwischen unterschiedlichen Börsen.

Dies ist der Tatsache zu verdanken, dass der Bitcoin-Kurs nirgends festgeschrieben wird, sondern durch das Crypto Trading allein von Angebot und Nachfrage bestimmt wird.

Crypto Trading und Blockchain

Das Herstellen von Coins dient jedoch keinem Selbstzweck. Denn gleichzeitig werden verschlüsselte Finanztransfers direkt zwischen digitalen Konten abgewickelt. Wichtig hierbei: Es gibt keine zentrale Institution wie beispielsweise eine Bank. Vielmehr führt jeder der beteiligten Rechner ein digitales „Kontobuch“, in welchem jede Transaktion genau aufgeführt wird.

Diese dezentrale, weil über viele Rechner verteilte, Buchführung soll dazu führen, dass ein Crypto Trading Angreifer von außen keine Chance hat, da nicht alle Aufzeichnungen geändert werden können. Diese Aufzeichnungstechnik bezeichnet man auch als Blockchain.

Was ist Crypto Trading?

Crypto Trading wird in der deutschen Übersetzung einfach zu „Kryptohandel“ – ein Wort, welches der Duden (noch) nicht kennt.

Zudem kursieren hier und dort abweichende Schreibweisen, wie zum Beispiel „Krypto Trading“. Trotz unterschiedlicher Schreibweise ist immer dasselbe gemeint: der Kauf oder der Verkauf von Kryptowährungen beziehungsweise der Tausch von FIAT-Währungen in Kryptowährungen.

Die Märkte für das Krypto Trading sind, anders als „herkömmliche“ Börsenplätze, nie geschlossen. Deshalb ist es möglich, Kryptowährungen rund um die Uhr zu handeln. Eine weitere Eigenschaft des Crypto Tradings ist die in großen Teilen fehlende Regulierung, was zu Manipulationsversuchen einladen könnte.

Über das Crypto Trading hinaus gibt es weitere Möglichkeiten, digitale Assets zu nutzen. So kann man heute schon hier und dort seine Einkäufe mit Crypto Currencys bezahlen. Die Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Händler dieses Zahlungsmittel akzeptiert, also auch verarbeiten kann.

Wer sich nicht selbst mit dem mühevollen Mining oder Schürfen von Coins abgeben möchte, kann die digitalen Währungseinheiten auch kaufen und beim Crypto Trading Erfahrungen sammeln. Hierbei geht es um Wertsteigerung, weshalb man beim Kryptowährungen traden sowohl Privatanleger als auch institutionelle Investoren antrifft.

Eine Kryptowährung kaufen oder mit einer Kryptowährung traden ist an sich relativ unkompliziert. Man kann sich hierfür zum Beispiel auf einer „Börse“ beziehungsweise einer Cryptoexchange anmelden, wo man in der Regel ein normales Bankkonto zur Legitimation verlangt.

Wie funktioniert Crypto Trading?

Entsprechend findet der Handel mit Crypto Currencys, also das eigentliche Krypto Trading, an sogenannten „Exchanges“, also Krypto-Börsen, statt. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen zentralisierten Börsenplätzen wie beispielsweise Binance und dezentralisierten Börsen. Bei Letzteren gibt es keine Zwischenhändler, daher erfolgt der Crypto Trade direkt, also Peer-to-Peer.

Börsen zum Kauf von Kryptowährungen und Crypto Trading sind u. a.:

  • Binance

Binance ist eine Wortschöpfung aus Binary und Finance. Die im Juli 2017 gegründete Börse bezeichnet sich als die weltweit größte Kryptowährungsbörse. Sie biete eine große Zahl an Altcoins an und gehöre nach eigenen Angaben zu den schnellsten Crypto Trading Börsen am Markt.

Der Leitspruch des Anbieters lautet „Kryptowährungen traden, innerhalb von Minuten“. Einzahlungen und Auszahlungen seien für den Krypto Trader bequem in Euro möglich, beispielsweise über SEPA oder anhand einer Debit-/Kreditkarte.

  • Bittrex

Bittrex wurde 2014 von drei Cybersicherheits-Ingenieuren gegründet. Die US-basierte Crypto Trading Blockchain-Plattform sei die „Kryptowährungsbörse der nächsten Generation“. Darüber hinaus sei Bittrex die vertrauenswürdigste Kryptobörse, die für ihre Sicherheit der nächsten Stufe bekannt sei.

Die Website liegt lediglich in englischer Sprache vor, zudem könne man sich entsprechende Apps für den Krypto Handel mit mobilen Geräten in den App Stores von Google und Apple herunterladen.

  • BTCDirect

BTC Direct sei gemäß eigenen Angaben seit dem Jahr 2013 im Handel von Blockchain-Währungen tätig. Hierzu gehörten Bitcoins und Altcoins oder Ether, Litecoin, Ripple und Bitcoin Cash (Stand Dezember 2020).

Die Website des Anbieters liegt in deutscher Sprache vor. Zudem könne man sich mit dem Kundendienst telefonisch oder schriftlich per Chat oder per E-Mail an sieben Tagen in der Woche in Verbindung setzen.

  • Changelly

Das Motto von Changelly ist der „einfache Zugriff auf Krypto“. Die Plattform biete eine sichere und schnelle Möglichkeit, um über 150 Crypto Currencys zu kaufen oder zu tauschen. Zudem könne man sich rund um die Uhr über eine Chat-Funktion an den Kundendienst wenden.

Neben dem Standard-Angebot gebe es eine Pro-Variante, mit der man das Trading auf „eine neue Ebene heben“ könne. Zudem sei eine mobile App verfügbar, mit der man Kryptowährungen von unterwegs handeln könne.

  • Coinbase

Coinbase seit laut Eigenaussage die einfachste Möglichkeit, um Kryptowährungen zu verwalten oder mit ihnen zu handeln. Das Unternehmen sei im Jahr 2012 gegründet worden und wolle es jeder Person an jedem Ort ermöglichen, mit Bitcoins zu handeln.

Eigenen Angaben zufolge nutzen weltweit über 35 Millionen Menschen das Angebot von Coinbase. Hauptsitz des Unternehmens ist San Francisco in den USA.

  • Kraken

Kraken sei nach eigenen Angaben die permanent am besten bewertete und sicherste Kryptobörse. Zudem sei Kraken eine der ältesten und größten Börsen für den Handel mit Bitcoins. Darüber hinaus befinde sich das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 2011 an vorderster Front der Blockchain-Revolution.

Die Website des Anbieters liegt in mehreren Sprachen wie beispielsweise Englisch vor. Für Fragen gibt es einen FAQ-Bereich, zusätzlich könne man mit dem Kundendienst chatten.

  • Litebit

Litebit ist eine Crypto Trading Börse aus Holland. Im Angebot seien Bitcoins und über 50 weitere digitale Währungen zu einem wettbewerbsfähigen Preis. Zudem sei Litebit seit dem Herbst 2020 bei der niederländischen Nationalbank (DNB) registriert.

Die Website des Anbieters gibt es unter anderem auf Englisch. Das Anlegen eines Crypto Trade Kontos könne direkt auf der Website erfolgen. Alternativ könne dies auch direkt aus der mobilen App heraus erfolgen, die für Geräte, die mit Android oder iOS liefen, erhältlich sei.

  • Shapeshift

Shapeshift ist eine Crypto Trading Web- und API-Plattform, die es seit 2014 gibt. Hier sollen Bitcoin- und Altcoin-Transaktionen mit einem nach eigener Aussage „Höchstmaß an Sicherheit und Effizienz“ durchgeführt werden.

Online-Trading mit Kryptowährungen

Neben den Krypto-Börsen gibt es auch Online-Trading-Plattformen, auf denen man mit Kryptowährungen spekulieren kann. Die zahlreichen Bitcoin und Krypto Broker bieten das oft im Rahmen von CFD Handel an.

Beim Kryptowährung Trading mit CFDs (Differenzkontrakten) besitzt man nicht das eigentliche Asset, sondern spekuliert auf die Entwicklung des zugrundeliegenden Basiswertes.

Gerade Anfänger sollten sich jedoch umfassend beraten lassen, bevor sie ihr Kapital beim CFD Trading investieren. Denn aufgrund der mit dieser Assetklasse verbundenen optionalen Hebelwirkung lässt sich der Einsatz mit vom Broker geliehenen Geld (Margin) potenzieren. Das kann zu deutlich höheren Gewinnen führen, birgt aber auch das Risiko verhältnismäßig hoher Verluste.

Unter Umständen kann es angeraten sein, das Angebot einer Online-Trading-Plattform zunächst mit einem Demokonto zu testen. Denn häufig hat ein Demokonto dieselben Funktionen wie ein Live-Handelskonto, man „spekuliert“ jedoch risikofrei mit virtuellem Geld. Ob die Plattform ein Demokonto anbietet, erfährt man auf der jeweiligen Website.

Unter anderen haben diese Broker Cryptocurrency in ihrem Portfolio:

Der CFD Handel ist sehr risikobehaftet – nicht wenige Privatinvestoren haben hierbei hohe Geldbeträge verloren. Denn ein vermeintliches Guthaben auf dem Online Handelskonto bedeutet keineswegs, dass der Broker die eingesetzten Gelder inklusive der Gewinne auch tatsächlich auszahlt.

Crypto Trading – legal oder handelt es sich oftmals um Betrug?

Ein zentrales Charakteristikum von Kryptowährungen ist die Abwesenheit von Banken und Regierungen, welche das Ökosystem regulieren. Vielmehr ist die dahinterstehende Idee der direkte Austausch zwischen zwei Parteien oder Personen ohne die „Einmischung“ Dritter.

Doch die von vielen geschätzte Freiheit und Anonymität im Geldverkehr ist nicht frei von Nachteilen. Denn gerade weil die Crypto Trading Transaktionen unbeobachtet ablaufen, gilt das System manch einem als optimaler Nährboden für illegale Aktivitäten wie Krypto Betrug, Geldwäsche oder auch die Finanzierung von Terrorismus.

Die Frage, ob Crypto Trader Betrug von vornherein ausschließen können, ist als pauschale Aussage zu verneinen. Daher sollten sich interessierte Anleger der besonderen Umstände gewahr sein und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen, bevor sie sich für ein Investment entscheiden.

„Bitcoin zeigt nur, wie viel Nachfrage nach Geldwäsche es in der Welt gibt. Das ist alles.“

Larry Fink, Chef der weltgrößten Vermögensverwaltung Blackrock

Crypto Trading – Hinweise auf Betrug?

Ein prominentes Beispiel für mögliche Crypto Trading Betrugsvorwürfe mit Kryptowährungen ist der Onecoin. Dieser verdankt seine Popularität nicht zuletzt dem Vertrieb über Network Marketing (auch MLM oder Multi-Level-Marketing), also ein mutmaßliches Schneeballsystem.

Das Unternehmen Onecoin OneLife vertrieb angebliche Schulungspakete; der Onecoin wurde als zweitstärkste Kryptowährung neben dem Bitcoin positioniert. Allein: Es existierte wohl weder die digitale Währung noch eine Blockchain, über welche die Crypto Trading Transaktionen hätten abgewickelt werden können.

Hinterleute wurden der bulgarischen Mafia zugeordnet, und der One coin in Österreich dem Sektenpräventionsindex hinzugefügt. Die Stiftung Warentest hält neben dem Onecoin auch andere Angebote für risikobehaftet.

Betrug mit Kryptowährungen

Wo viel Geld bewegt wird, trifft man nicht immer nur auf ehrenwerte Geschäftsleute. Das gilt für die reale Welt ebenso wie für den Bereich des Online-Tradings beziehungsweise das Krypto Trading. Die Vorgehensweise von Betrügern ist sehr vielseitig, wenn es darum geht, ahnungslose Anleger auf die eine oder andere Art um ihr Geld zu bringen.

Interessierte Investoren sollten sich mit den Methoden gut vertraut machen, um sich gegen Betrug beim Krypto Trading und gegen jede Kryptowährung Betrugsmasche zu wappnen. Zu den gängigen Betrugsmaschen gehören zum Beispiel:

Gefälschte Marktplätze

Die Anonymität des Internets ermöglicht es, eine Scheinwelt aufzubauen und ein echtes Geschäft vorzutäuschen, wo es gar keines gibt. Das trifft auch auf Kryptobörsen zu, die sich mit ein wenig technischem Verständnis inszenieren lassen. Unerfahrene Anleger könnten Scheinangebote für echt halten und gefälschten Plattformen ihr Geld anvertrauen.

Malware

Mit dem Begriff Malware bezeichnet man schädliche Programme, also eine Schadsoftware. Diese können sich, für den User unbemerkt, auf dem eigenen Computer einnisten, wenn man präparierte Websites oder Spam-E-Mails nutzt. im Rahmen von Krypto-Transaktionen könnte Malware beispielsweise die Empfängeradresse im Browser-Wallet ändern und die Überweisung umleiten.

Ponzi-Schema

Mit Ponzi-Schema bezeichnet man das Vorgehen, Anleger mit gefälschten Berichten zu einer Investition zu bewegen und älteren Investoren mit einem Teil der Investments der neueren Anleger eine Rendite zu bezahlen. Das Vorgehen stammt aus den USA der 1920er-Jahre, wird heutzutage aber in einer „modernen Variante“ im Kontext von erfundenen Kryptowährungen und ICOs eingesetzt.

Erpressung mit Ransomware

Das Bundeskriminalamt warnt vor Cyberkriminellen, die eine Schadsoftware nutzen würden, um Erpressungen vorzunehmen (sogenannte „Ransomware“). Mit der Software könnten die Erpresser den „befallenen“ Rechner unbrauchbar machen. Um diesen wieder freizugeben, müsse der Erpresste ein „Lösegeld“ bezahlen – in den meisten Fällen in Form einer Kryptowährung.

Crypto Trading – Rechtsanwalt berät bei Abzocke, Betrug und Manipulation

Aufgrund der Möglichkeiten zur Manipulation gilt: Wer sich auf Crypto Trading einlässt, muss sich der Risiken bewusst sein, die mit dem digitalen Trading einhergehen. Gefahren sind nicht nur in den Währungen selbst begründet, sondern zum Teil auch in den Handelsplattformen für Crypto Trading.

Denn weil viele der Crypto Trading Anbieter teilweise im Ausland sitzen, sind sie im Ernstfall nur sehr schwer zu erreichen. Zudem mangelt es diversen Anbietern an der erforderlichen Erlaubnis durch Finanzbehörden. Besonders im Bereich des CFD Trading, das bei vielen Anbietern auch mit Kryptowährungen möglich ist, gibt es viele unseriöse Anbieter auf dem Markt.

Bei hohen Verlusten oder verzögerten bzw. nicht erfolgten Auszahlungen, lohnt es sich, anwaltliche Hilfe hinzuzuziehen.

Was ist ein ICO?

Laut Wikipedia versteht man unter einem ICO – der Abkürzung für Initial Coin Offeringoder einem IPCO („Initial Public Coin Offering“) eine „unregulierte Methode des Crowdfundings. Diese werde von Firmen verwendet, deren Geschäftsmodell auf Kryptowährungen basiert.“ Der erste ICO fand im Jahr 2014 statt und wurde von Karmacoin initiiert.

Ein Vorteil für Unternehmen in dieser Form der Kapitalbeschaffung liegt darin, dass es schnell(er) geht. Außerdem umgeht man die streng regulierten Prozesse der Alternativen (zum Beispiel beim Börsengang).

Auch die Plattform Ohlala, auf der „private Dates“ vermittelt werden, setzte auf die alternative Crypto Trading Kapitalbeschaffung. Sie wollte im Jahr 2018 mit ihrem ICO 100 Millionen Dollar einnehmen. Die Gründerin berichtet in einem Video davon, dass sie – wohl aufgrund des heiklen Themas, dem sie sich widmet – von einer wichtigen Konferenz ausgeladen wurde. Das zeige, wie schwer es mitunter sei, auf klassische Art und Weise mit Investoren ins Gespräch zu kommen.

Hohe Verluste beim ICO möglich

Anleger hingegen warnt die BaFin vor einem unumkehrbaren Totalverlust beim Erwerb von Kryptowährungen über einen ICO. In China und Südkorea sind ICOs mittlerweile verboten. In Deutschland griff die BaFin im Jahr 2019 erstmals durch, als sie beim virtuellen Börsengang des Unternehmens Rise die Bremse zog.

Das Unternehmen habe laut Informationen des Handelsblatts KI-basierte Handelsstrategien entwickelt. Entsprechend habe man Investoren an der zu erwartenden Rendite durch den Börsengang beteiligen wollen. Allerdings schritt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ein und stoppte den ICO.

Wie läuft ein ICO ab?

Beim Initial Coin Offering werden Anteile einer neu emittierten Kryptowährung ausgegeben. Erwerber bezahlen diese entweder mit staatlich emittierten FIAT-Währungen wie beispielsweise dem Euro oder auch mit anderen Kryptowährungen.

Der Begriff „ICO“ ähnelt mit der Absicht der Bezeichnung „IPO“ (Initial Public Offering), die für den klassischen Börsengang eines Unternehmens steht. Hier wie dort ist es das Ziel, neues Kapital von Investoren beziehungsweise von Crypto Trading Anlegern (der „Crowd“) einzusammeln.

Eine ähnliche Bezeichnung ist der „Token Sale“, bei dem sogenannte Tokens verkauft werden. Erstmals wurde im Jahr 2013 von Mastercoin ein Token Sale veranstaltet.

Welche ICO 2020?

Kryptowährungen sind für einen bestimmten Anteil von Privatinvestoren, die sich auf das komplexe Thema Crypto Trading einlassen, nach wie vor eine attraktive Spekulationsgelegenheit.

Dies schlägt sich auch in der Zahl neuer Crypto Trading Währungen nieder, die bislang emittiert wurden. Wer eine neue Kryptowährung kaufen möchte, findet im Internet einige Listen, die regelmäßig von den Crypto Trading Betreibern aktualisiert werden, beispielsweise hier.

Crypto Trading – Cryptocurrency Trading Broker

Je mehr Geld Anleger beim Crypto Trading investieren, desto spannender wird das Feld für Trading-Anbieter und Online-Broker. Sie stellen die technische Infrastruktur zur Verfügung und ermöglichen ihren Kunden über eine Trading-Software den Zugang zum Crypto Trading. Bei einigen Brokern findet man sogar einen Crypto Robot, welcher automatisiertes Trading erlauben soll.

Aufgrund der wachsenden Bedeutung mobiler Geräte wie Smartphones oder Tablets bieten viele Krypto Broker ihren Kunden mittlerweile auch die Möglichkeit an, über eine Crypto Trading App zu handeln.

Generell ist zu beachten, dass Crypto Trading ein weltweites Thema ist, das keine Landesgrenzen kennt. So kann man sich heutzutage mühelos über das Internet mit Anbietern aus der ganzen Welt verbinden. Allerdings sollte man einige Dinge beachten, bevor man sein Kapital zu einer Crypto Börse oder einem Krypto Broker im Ausland transferiert:

  • Bei Streitfällen ist es ungleich schwerer, sich an einen Kryptowährung Broker zu wenden, der seinen Geschäftssitz im Ausland hat.
  • Viele Crypto CFD Trader haben ihren Unternehmenssitz außerhalb der EU. Nicht selten besitzen derartige Anbieter keine EU-Lizenzen für die angebotenen Dienstleistungen.
  • Je nach persönlichen Sprachkenntnissen können beispielsweise englischsprachige AGB eines Anbieters für Krypto Trader schnell zur Herausforderung werden.

Wer sich bei der Suche nach dem passenden Anbieter im Internet umsieht, stellt fest, dass es sehr viele Unternehmen gibt, die sich mit dem Thema Kryptowährungen beschäftigen. Unter den Dienstleistern finden sich auch Crypto Broker und Crypto Börsen, bei denen die Websites für Crypto Trading auf deutsch sind.

Warum in Kryptowährungen investieren?

Hat Kryptowährung Zukunft? Soll ich in digitale Währungen investieren? Und wann bietet sich beim Crypto Trading der geeignete Zeitpunkt für den Einstieg?

Ein verständliches Verhalten, scheint doch der Kurs des Bitcoins keine Grenzen zu kennen. Manch einer sieht das Potenzial der Kryptowährung bei mehr als 300.000 US-Dollar zum Ende des Jahres 2021. Entsprechend dürften viele interessierte Anleger derzeit überlegen, ob es nun an der Zeit sei, mit dem Krypto Trading zu beginnen.

Ist der Bitcoin-Boom vorüber?

Gleichwohl stellt sich mancherorts immer wieder die Frage nach der Nachhaltigkeit. Die Frage, ob Krypto Trading bereits seinen Höhepunkt erreicht hat, lässt sich nicht seriös beantworten. Nicht wenige Experten sehen aber, ähnlich dem aufgeblasenen Immobilienmarkt, schon die nächste Blase auf sich zukommen.

Auf der anderen Seite spricht der technologische Reifegrad vieler Kryptowährungen dafür, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Auch prominente Zahlungsanbieter wie Paypal treiben das Thema voran, indem sie Kryptowährungen offiziell integrieren. Allerdings gilt nach wie vor: Wer in Kryptogeld investiert, geht Risiken ein – dessen muss man sich beim Crypto Trading bewusst sein.

Handeln oder haben Sie bereits mit Kryptowährungen gehandelt?

Die derzeitigen Aussichten für attraktive Renditen mit herkömmlichen Anlageprodukten sind trüb. Denn an den niedrigen Kapitalmarktzinsen dürfte sich, glaubt man den Aussagen von Experten, in naher Zukunft kaum etwas ändern.

Entsprechend offen sind Investoren und Privatanleger für andere Themen. Nicht selten findet die Recherche nach renditestarken Alternativen online statt. Dort begünstigen die Digitalisierung und die Globalisierung den Austausch von Angebot und Nachfrage zwischen Menschen und Unternehmen auf der ganzen Welt.

Allerdings ist eine Geldanlage außerhalb der Landesgrenzen immer mit potenziellen Risiken behaftet. Denn in Streitfällen erschwert die räumliche Distanz den persönlichen Austausch, hinzu gesellen sich eventuelle Sprachbarrieren. Auch feste Ansprechpartner sind bei vielen Online-Brokern keinesfalls die Regel.

Unseren Rechtsanwälten sind viele Fälle bekannt, bei denen Mandanten im Rahmen von Krypto Trading oder anderen Online-Investments massive Verluste haben verzeichnen müssen. Nicht selten lag der Grund hierfür bei riskanten Produkten in Kombination mit unzureichender Beratung durch den Kryptowährung Broker.

Vermuten Sie, dass Sie beim Crypto Trading einem Betrug aufgesessen sind? Dann sollten Sie sich in jedem Fall an einen Rechtsanwalt wenden. Im Rahmen der Rechtsberatung klären erfahrene Anwälte den jeweiligen Sachverhalt und zeigen Handlungsmöglichkeiten beim Betrug durch Crypto Trading auf.

Die Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner ist spezialisiert auf Betrugsfälle im Rahmen von Crypto Trading und Online-Trading, beispielsweise bei der Durchsetzung auch von Ansprüchen im Rahmen von CFD Trading oder Forex Trading.

„Die Vielzahl an Kryptowährungen – ob aktuell oder schon wieder verschwunden -, die unübersichtliche Masse an Anbietern sowie die für den Anleger schwierigen regulatorischen Bedingungen machen Krypto Trading für viele Investoren zu einem Wagnis.“

Wolfgang Herfurtner, Rechtsanwalt

Betrug beim Crypto Trading – Rechtsanwälte bieten Unterstützung

Wer beim Crypto Online-Trading Geld verloren hat, muss dieses nicht zwangsweise abschreiben. Zunächst sollten Betroffene versuchen, die Gründe für ihren Verlust zu eruieren und zu verstehen. Zudem sollte ein Gespräch mit dem Anbieter gesucht werden, bei dem es um die Möglichkeit zur Rückgewinnung der Kryptowährung Verluste geht.

Sollte man feststellen, dass man von seinem Vertragspartner keine befriedigende Reaktion bekommt, kann es sich lohnen, den Sachverhalt mit einer erfahrenen Rechtsanwaltskanzlei zu erörtern. Zudem können Sie sich über aktuelle Kryptowährung News und Kryptowährung Erfahrungen bei der Kanzlei Herfurtner informieren.

Kryptowährungen

Kryptowährungen können wie jede traditionelle Währung oder jedes Papiergeld gehandelt werden. Sie werden jedoch nicht von Finanzinstituten und Regierungen kontrolliert. Es gibt unzählige Kryptowährungen mit einzigartigen Eigenschaften und Anwendungen.

Spektakuläre Erfolgsgeschichten und Millionen, wenn nicht Milliardengewinne, wurden gemeldet. Aber ist es sinnvoll, in virtuelle Währungen zu investieren, und sind digitale Währungen ein neues Finanzinstrument?

  1. Was sind Kryptowährungen?
  2. Kryptowährungen als Zahlungsmittel
  3. Handel mit Kryptowährungen
  4. Blockchain – die Technologie hinter der digitalen Währungen
  5. Was ist „Mining“?
  6. Welche Arten von Wallets gibt es?
  7. Steuern auf Gewinne
  8. Risiken & Betrugsfälle
  9. Ausblick und Rechtsberatung zu Kryptowährungen

Anwalt Kryptowährungen – Die Rechtsanwälte unserer Kanzlei mit Standorten in München, Hamburg und Frankfurt haben die wichtigsten Informationen zum Thema Kryptowährungen für Sie zusammengestellt.

Was sind Kryptowährungen?

Kryptowährung ist ein allgemeiner Begriff für eine virtuelle Währung, die als digitales Zahlungsmedium verwendet werden kann.

Banken werden durch ein dezentrales Netzwerk ersetzt, dessen Teilnehmer Transaktionen verwalten und neue Währungseinheiten generieren. Dies wird durch die Blockchain-Technologie erreicht, die die Grundlage jeder Kryptowährung bildet.

Das Präfix „Krypto“ stammt aus dem Wort Kryptografie, und Kryptografie stammt aus dem antiken Griechenland, was als „geheimes Schreiben“ übersetzt werden kann. Die Kryptografie beschreibt heute einen Computerzweig, der sich mit der Verschlüsselung geheimer Daten befasst.

Während diese Situation die gesellschaftliche Akzeptanz der Kryptowährung geschwächt hat, wurde die Kerntechnologie seitdem erweitert und verbessert. Kryptowährungen sind jetzt für mehr als nur Währungstransaktionen verfügbar, da sie eine sichere, schnelle und kostengünstige Option für die Übertragung sensibler Daten darstellen.

Die bekanntesten Kryptowährungen sind:

  • Bitcoin (BTC)
  • Ethereum (ETH)
  • Bitcoin Cash (BCH)
  • Litecoin (LTC)
  • Monero (XMR)
  • IOTA (MIOTA)

Arten von Kryptowährungen

2009 wurde die erste und vielleicht bekannteste Kryptowährung geboren: Bitcoin (BTC). In Bezug auf den Marktwert macht der führende Kryptowährungsbestand immer noch den größten Anteil des Marktes für virtuelle Währungen aus. Die zweit- und drittgrößten Kryptowährungen sind Ethereum (ETH) und Binance Coin (BNB).

Ziel der ersten Kryptowährung, Bitcoin, war es, ein Zahlungssystem ohne Finanzinstitute zu schaffen, das den Verbrauchern ein gewisses Maß an Selbstbestimmung und Anonymität der Informationen bietet. Daher wurde Bitcoin in den letzten Jahren auch als Zahlungsmittel für illegale Transaktionen usw. verwendet.

Anders als FIAT-Geld, wie beispielsweise Euro, US-Dollar, Yen oder Britisches Pfund, handelt es sich beim Kryptogeld eigentlich nicht um eine Krypto Währung, sondern vielmehr um ein Spekulationsobjekt.

Seit Januar 2020 unterliegt der gewerbliche Handel mit Kryptowährungen der Aufsicht  der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).  Unternehmen, die Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen anbieten, benötigen für diese Tätigkeit somit eine Erlaubnis.  Dies betrifft insbesondere „die Verwahrung, die Verwaltung und die Sicherung von Kryptowerten oder privaten kryptografischen Schlüsseln, die dazu dienen, Kryptowerte zu halten, zu speichern oder zu übertragen“ (§ 1, Abs. 1a, Nr. 6 KWG).

Neue digitale Währungen

Facebook möchte außerdem eine eigene digitale Währung („Diem“, ehemals „Libra“) einführen, um globale Zahlungen über Facebook, WhatsApp und Instagram zu ermöglichen. Die Verbindung mit einem Währungskorb besteht darin, die Währung vor Wertschwankungen zu schützen. Bisher war die Zentralbank skeptisch gegenüber den Plänen des Social-Media-Riesen.

Mittlerweile gibt es weltweit rund 5.000 verschiedene Kryptowährungen, und es scheint, dass die Anzahl der virtuellen Währungen von Tag zu Tag zunimmt.

Zahlungsmittel Kryptowährung

Transaktionen mit Kryptowährungen sind dezentraler Natur. Dies bedeutet, dass sie nicht von einer zentralen Behörde verbreitet oder unterstützt werden, sondern über ein Computernetzwerk verwaltet werden. Kryptowährungen können jedoch über Börsen gekauft und verkauft und in digitalen Brieftaschen (sog. Wallets) aufbewahrt werden.

Es gibt immer noch viele Probleme bei der Verwendung von Kryptowährung als herkömmliches Zahlungssystem, da es keinen festen Wechselkurs gibt und der Wechselkurs stark schwankt.

In dieser Hinsicht ist beispielsweise die Akzeptanz der Kryptowährung durch Einzelhändler häufig riskant. Immer mehr Online-Shops bieten jedoch an, unbezahlte Rechnungsbeträge in digitaler bargeldloser Währung zu begleichen.

MasterCard zum Beispiel plant, die Kryptowährung durch die Eröffnung seines globalen Netzwerks im Laufe dieses Jahres zu unterstützen. Der Schritt soll Käufern und Händlern mehr Möglichkeiten eröffnen, Zahlungen auf völlig neue Weise zu leisten.

Handel mit Kryptowährungen

Eine Kryptowährung kann als gesetzliches Zahlungsmittel gehandelt werden, bei dem es sich um ein Tauschmittel ohne inneren Wert handelt. Ähnlich wie bei Devisentransaktionen werden Wechselkursschwankungen zur Erhöhung der Mittel verwendet.

Der Handel mit Kryptowährungen bedeutet, auf Preisbewegungen von Kryptowährungen über ein CFD-Handelskonto zu spekulieren, oder die zugrunde liegenden Währungen über eine Börse zu kaufen oder zu verkaufen.

Der unglaubliche Anstieg des Bitcoin-Preises im Jahr 2017 hat Kryptowährungen zu einem Gegenstand von Spekulationen gemacht und unzählige Spieler beim Crypto Trading angezogen.

Kryptowährung kaufen

Wenn Sie Kryptowährung über eine Börse kaufen, erhalten Sie diese Währung tatsächlich. In diesem Fall eröffnen Sie ein Umtauschkonto, zahlen den vollen Wert des Vermögens ein, um eine Position zu ermitteln, und sammeln Krypto-Token in Ihrer Brieftasche, bis Sie Kryptowährungen verkaufen möchten.

Zum Beispiel gibt es Bitcoin-Futures-Kontrakte, mit denen Aktienhändler auf Bitcoin-Schwankungen setzen können.

Bitcoin ETF

Der entsprechende ETF (Exchange Traded Fund) befindet sich ebenfalls im Wesentlichen in der Planungsphase. Bisher wurden diese Finanzprodukte jedoch nicht von der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) genehmigt. Im Jahr 2020 wurde jedoch der weltweit erste Bitcoin-ETF in Brasilien aufgelegt, gefolgt von einem weiteren ETF für den kanadischen Markt im Jahr 2021.

In Europa ist es seit Kurzem möglich, in ETN-Kryptowährung (Exchange Traded Note) zu investieren. Aber seien Sie vorsichtig. ETN und ETF sind nicht dasselbe. In ETFs investierte Fonds gelten zwar als Sondervermögen und sind im Falle einer Insolvenz des ETF-Emittenten geschützt, dies gilt jedoch nicht für ETNs.

Initial Coin Offering – ICO

Bei einem Initial Coin Offering (ICO) wird Crowdfunding verwendet, um Kapital für die Neuausgabe einer anderen Kryptowährung zu generieren. Wenn die neu geschaffene Währung auf den Markt kommt, wird das Kapital des Anlegers in der neu geschaffenen Währung zurückgezahlt.

Blockchain – die Technologie hinter digitale Währungen

Die Blockchain (bestehend aus „Blöcken“ und „Ketten“) wird häufig als „kollektives Buchhaltungssystem“ bezeichnet. Im Datenblock enthält es verschlüsselte Informationen zu Transaktionen, die mit einer bestimmten Kryptowährung durchgeführt wurden. Als Datenbank befinden sich ihre Blöcke nicht auf dem zentralen Server, sondern auf den Computern der vielen Teilnehmer, die sie verwaltet.

Blockchain ist also die Datenaufzeichnung einer digitalen Community. Wenn es um Kryptowährung geht, ist dies der Transaktionsverlauf jeder Einheit einer Kryptowährung, der zeigt, wie sich der Eigentümer im Laufe der Zeit geändert hat.

Sobald eine Transaktion in der Blockchain aufgezeichnet wurde, kann kein Teilnehmer sie ändern. Dies garantiert seine Sicherheit und eine Währungseinheit kann nicht mehr als einmal verwendet werden. Die Blockchain-Technologie verfügt daher über eine einzigartige Sicherheitsfunktion, über die normale Computerdateien nicht verfügen.

Die einzelnen Blöcke werden durch einen Prozess der kryptografischen Verschlüsselung miteinander verbunden – eine komplexe mathematische Computermethode. Jeder Versuch, die Daten zu ändern, zerstört die Verbindung zwischen den verschiedenen Blöcken und kann vom Computer im Netzwerk als betrügerischer Versuch identifiziert werden.

Eine Blockchain-Datei wird immer auf vielen Computern im Netzwerk gespeichert, nicht am selben Ort, sodass alle Benutzer im Netzwerk darauf zugreifen können. Dies hält die Blockchain transparent und ist resistent gegen Angriffe von Hackern, Menschen oder Systemfehlern.

Die Technologie seit dem Aufkommen von Bitcoin wurde ständig verbessert und weiterentwickelt. Dies ebnete den Weg für Währungsalternativen, die gegenüber Bitcoin viele Vorteile haben und ihre eigenen Schwerpunkte haben.

Zum Beispiel ist Litecoin schneller als Bitcoin. Ethereum kann nicht nur für Währungstransaktionen verwendet werden, sondern auch für Verträge, die als „intelligente Verträge“ bezeichnet werden. Ripple wird von Banken verwendet, um regelmäßige Überweisungen zu beschleunigen.

Was ist „Mining“?

Cryptocurrency Mining ist ein Prozess, bei dem die letzte Kryptowährungstransaktion überprüft und der Blockchain neue Blöcke hinzugefügt werden.

Jeder kann Mitglied dieses dezentralen Netzwerks werden und Rechenleistung bereitstellen, um die Datenkette fortzusetzen. Dies wird durch den Erhalt einer „Münze“ eines sog. „Token“ der entsprechenden Kryptowährung belohnt. Dieser Vorgang wird als „Mining“ bezeichnet.

Die Data Mining-Maschine kompiliert die gültigen Transaktionen in neue Blöcke und versucht, eine verschlüsselte Verbindung mit dem vorherigen Block herzustellen, indem sie eine Lösung eines komplexen Algorithmus findet. Wenn ein Computer den Link erfolgreich generiert, fügt er den Block seiner Version der Blockchain-Datei hinzu und übermittelt ihn an das gesamte Netzwerk.

Der Data Mining-Computer wählt ausstehende Transaktionen aus einem Kontingent aus und prüft, ob der Absender über die notwendigen Ressourcen verfügt, um die Transaktion zu beenden. Dies beinhaltet den Vergleich der jeweiligen Transaktionsdetails mit dem in der Blockchain gespeicherten Transaktionsverlauf.

Die zweite Kontrolle bestätigt, dass der Absender die Überweisung durch Eingabe des privaten Schlüssels autorisiert hat.

Welche Arten von Wallets gibt es?

Bisher wurde die virtuelle Währung jedoch hauptsächlich in „Geldbörsen“, d. h. Digitalen Geldbörsen, gespeichert und durch private Schlüssel in Form von digitalen Codes gesichert.

Auf die Brieftasche und den Wert der darin enthaltenen Kryptowährung kann nur mit dem Schlüssel zugegriffen werden. Wenn der Besitzer den digitalen Code verliert, kann er seine Brieftasche nicht mehr eingeben.

Es gibt fünf Arten von Kryptowährung-Wallets:

  1. Brieftaschen für Desktop
  2. Online
  3. Mobile
  4. Hardware
  5. Papier

Wenn Sie beim Handel mit Kryptowährung über ein CFD-Handelskonto nur Kryptowährung kaufen, benötigen Sie keine Brieftasche. Brieftaschen werden zum Speichern von Kryptowährungen verwendet, um diese zu senden und zu empfangen.

Steuern auf Gewinne

Die gehaltene virtuelle Kryptowährung wird weder als Währung noch als Kapitalanlage betrachtet, sondern als sonstiges wirtschaftliches Gut. Gewinne und Verluste aus Kryptowährungen können jedoch weiterhin mit Steuerrückerstattungen verbunden sein.

Wenn beispielsweise der Bitcoin innerhalb eines Jahres mit Gewinn verkauft wird, handelt es sich um spekulative Gewinne, die zum normalen Einkommensteuersatz verbucht werden. Aus Sicht des Finanzamtes spielt es keine Rolle, ob diese Kapitalgewinne durch Handel, Kauf oder Börsen erzielt werden.

Daher sollte jeder, der in virtuelle Währungen investiert, den Akquisitionsprozess dokumentieren. Denn um die zu zahlende Steuer zu bestimmen, müssen die Leute die Kosten kennen. Um das Problem zu vereinfachen, kann hier die FIFO-Methode (First In – First Out) verwendet werden. Auf dieser Grundlage kann davon ausgegangen werden, dass die zuerst erhaltenen Münzen auch zuerst verkauft werden.

Gewinne können Verluste aus anderen spekulativen Geschäften im selben Jahr ausgleichen. Die Kosten der Transaktion verringern den Gewinn oder erhöhen die Verluste. Der Ertrag muss versteuert werden, wobei eine Freigrenze von 600 Euro zu beachten ist.

Keine gute Idee dürfte es indes sein, die Krypto-Transaktionen beim Krypto Trading und daraus resultierende Gewinne vor dem Finanzamt zu verschweigen. Denn die Blockchain zeichnet alle Transaktionen auf und ist damit für Finanzbeamte im Zweifel ein „offenes Buch“.

Kryptowährungen Risiken & Betrugsfälle

Insbesondere beim Handel besteht immer das Risiko eines vollständigen Verlusts, da der Marktwert der Kryptowährung vollständig von der Nachfrage abhängt und jederzeit in eine bodenlose Grube fallen kann.

Jeder, der in Kryptowährung investiert, sollte sich der großen Gefahren bewusst sein, die von diesem noch neuen, nicht regulierten Markt ausgehen. Bisher kann niemand mit Sicherheit vorhersagen, wie sich virtuelle Währungen entwickeln werden. Zudem gibt es eine große Anzahl von bekannt gewordenen Betrugsfällen.

Kursschwankungen

Im Wesentlichen basiert der Wert von Kryptowährungen auf Vertrauen und Akzeptanz. Im Gegensatz zu etablierten Währungen wie dem Euro und dem US-Dollar werden diese Währungen jedoch von Zentralbanken und Regierungen weder kontrolliert noch geschützt.

Hinter der Kryptowährung steckt lediglich ein technisches System, an dem jeder teilnehmen kann. Die Stabilität der Währung hat damit nichts zu tun.

Kryptowährungen sind sehr volatil und die Preise können sich dramatisch ändern. Wenn Sie also wirklich mit Kryptowährungen handeln wollen, müssen Sie nicht nur Kapital, sondern auch viel Zeit und Aufmerksamkeit investieren.

Wenn Sie angesichts täglicher zweistelliger Kursschwankungen ruhig bleiben können, kann die Investition in Kryptowährungen eine spekulative Ergänzung zu anderen Investitionen in Ihrem Portfolio sein.

Zwischen Januar und April 2018 haben alle Kryptowährungen zusammen etwa 70 % ihres Marktwertes verloren. Die zunehmenden Regulierungsversuche in verschiedenen Ländern wie Südkorea und der Türkei sorgen für Unbehagen bei den Investoren, die Milliarden von Dollar aus dem brennenden Kryptowährungsmarkt abziehen. Infolgedessen sind die Preise verschiedener Währungen gleichzeitig schnell gefallen und gestiegen.

Manipulationen und Straftaten

Da Kryptowährungen Anonymität garantieren, ist es nicht immer möglich zu wissen, wem sie gehören. Dies macht sie zur perfekten Beute für Cyber-Angriffe.

Menschen, die eine große Anzahl von „Anteilen“ in einer Währung besitzen, können damit den Preis zu ihrem Vorteil manipulieren. Wenn es um Kryptowährung geht, gibt es kein gesetzliches Verbot oder eine Regulierungsbehörde, die diese Praxis verhindert.

Schutz von Investoren?

Die Tatsache, dass die Kryptowährung selbst nicht von der Regierung reguliert wird, bedeutet auch, dass es keinen Anlegerschutz gibt. Sie sollten immer beachten, dass niemand Sie über die Risiken des Handels in Kenntnis setzen wird. Daher sollten Sie sich immer selbst und im Detail informieren.

Umtausch und Störungen im System

Kryptowährungen können nicht einfach in Euro oder US-Dollar umgetauscht werden, da es keinen stabilen Wechselkurs gibt. Meistens ist es notwendig, in eine der größeren Kryptowährungen wie Bitcoin umzurechnen, um den Euro später zu verkaufen. Insbesondere bei den jungen Währungen einer der vielen Neuemissionen kann dies zu einem Problem werden.

Manchmal dauern Transaktionen ziemlich lange, da die Blockchain überlastet ist. Während Sie auf die Überweisung warten, können die Zinssätze aufgrund der hohen Volatilität fallen und Sie verlieren Geld.

Zudem haben Sie keine andere Wahl, als sich auf den vom Händler angegebenen Wechselkurs zu verlassen. Allerdings stehen auch diese nicht unter Kontrolle.

Bisher gab es zwei Vorfälle, die den Bitcoin in dieser Hinsicht betroffen haben. Es ist immer noch unvorhersehbar, ob sich diese Situation in Zukunft wiederholen oder sogar schwerwiegende Fehler verursachen wird.

Ausblick und Rechtsberatung

Die Blockchain als Basis für Kryptowährungen befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium. Projekte wie Ethereum, das intelligente Vertragsfunktionen bereitstellt, oder IOTA, das eine automatische Kommunikation zwischen Maschinen anstrebt, sind noch lange nicht für den täglichen Gebrauch bereit. Das Potenzial ist jedoch enorm.

Die Blockchain mit Ihren Sicherheits- und Leistungsvorteilen wird das Geschäftsmodell vieler Unternehmen grundlegend ändern. Dies hat Auswirkungen auf die Wirtschaft und viele andere Bereiche. Vorreiter sind Unternehmen wie Tesla und PayPal.

In naher Zukunft wird die Blockchain zum Eckpfeiler der digitalen Gesellschaft und täglich genutzt.

Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner beraten Privatpersonen und Firmen zu allen Fragestellungen rund um das Thema Kryptowährungen.

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