CryptoTrader scheint ein Unternehmen (gewesen) zu sein, das sich auf Produkte und Investments am Finanzmarkt spezialisiert hat. So lauten jedenfalls die Informationen, die man im Internet und auf den Seiten der FMA findet. Die Homepage des Anbieters unter der URL darsnek.com konnte zum Zeitpunkt der Texterstellung am 15.5.20 nicht mehr aufgerufen werden.

Eine Warnmeldung lässt den Anbieter CryptoTrader hier durchaus in einem trügerischen Licht erscheinen: Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA hat eine Warnmeldung zum Thema CryptoTrader herausgegeben. Verschiedene wohl besorgte Kunden haben derzeitig die Anwälte der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte angerufen und sich über ihre Möglichkeiten beraten lassen.

Bei Deals mit CryptoTrader drohen womöglich große Verluste, warnen Anwälte. Anleger sollten zusätzliche Investitionen bedenken oder sich detailliert informieren.

CryptoTrader – Anwälte hinzuziehen

Möchten Sie sich mit einem Rechtsvertreter austauschen und erkunden, welche rechtlichen Maßnahmen Sie ergreifen können? Dann wenden Sie sich an die Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte. Sie betreut Privatanleger, die Anlegerschutz suchen und wird darüber hinaus im Kapitalmarktrecht, im Wirtschaftsrecht, im Kapitalanlagerecht oder im Gesellschaftsrecht tätig.

Die Rechtsberater sind Vertrauenspersonen für Privatanleger mit Sitz in ganz Europa. Möchten Sie einen Termin mit uns vereinbaren? Hier kommen Sie zur Kontaktaufnahme.

CryptoTrader – Vorhandene Informationen

Unseren Rechtsanwälten liegen folgende Daten zum Anbieter CryptoTrader vor:

Firma: CryptoTrader
Website: https://darsnek.com (offline)

Behördenwarnung in Verbindung mit CryptoTrader

Am 28.02.2019 informierte die FMA im Zusammenhang mit CryptoTrader. Dieser Warnmeldung ist zu entnehmen, dass das Unternehmen nicht dazu berechtigt sei, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Mithin sei CryptoTrader die gewerbliche Entgegennahme fremder Gelder zur Verwaltung nicht gestattet.

Staatliche Regulierung und Lizenz von CryptoTrader

Angaben zu einer Zulassung und Beaufsichtigung durch ein anderes staatliches Kontrollorgan sind im WWW nicht zu finden. Es sollte daher nicht ohne Vorbehalte davon ausgegangen werden, dass der Anbieter die obligatorischen Genehmigungen besitzt, die es für eine Geschäftstätigkeit in Europa braucht.

Was Anbieter wie CryptoTrader anstreben

In der aktuellen Niedrigzinsphase kommt es vermehrt vor, dass Investoren angestrengt auf der Suche nach lukrativen Anlageformen sind.

Viele Online-Broker garantieren daher traumhafte Renditen und Zuverlässigkeit, die gleichwohl in der Praxis im Regelfall keiner Prüfung standhalten. Nicht immer wird gleich deutlich, dass man es mit utopischen Margenversprechen zu tun hat. Umso wichtiger ist eine extensive Überprüfung. Und im Zweifel gilt stets: Möglichst die Finger davon lassen!

CryptoTrader ist ein Dienstleister aus dem Ausland – was heißt das für den Kunden?

Durch die Globalisierung und die anhaltende Digitalisierung ist es mittlerweile möglich, Dienstleistungen in aller Welt und von überall aus bereitzustellen. Entsprechend viele Unternehmen wenden sich mehr und mehr an europäische Anleger.

Ein Engagement bei einem Unternehmen außerhalb der Landesgrenzen kann sich zum Nachteil entwickeln, falls es zu Problemen mit der Anlage kommt. Dies liegt auf der einen Seite an denkbaren Sprachbarrieren, auf der anderen Seite an der Entfernung, die ein persönliches Gespräch erschwert.

Wo Risiken liegen und wie sich Privatanleger schützen können

Die Chancen für Geldgeber sind auf der Internetpräsenz des Händlers grundsätzlich als „beachtlich“ angepriesen. Mögliche Fallstricke werden indes jedoch heruntergespielt oder überhaupt nicht dargestellt. Es wird zu einem schnellen Abschluss gedrängt, um sich vorgebliche, nur für kurze Zeit erhältliche Vorteile zu sichern.

Anleger sollten nicht darauf verzichten, sich ausführlich über Finanzdienstleister zu informieren, bevor sie ihr Geld einem Dritten wie CryptoTrader überlassen. In vielen Fällen kann man Warnungen von Behörden und Anwälten finden, welche die möglichen Fallstricke bestimmter Finanzanlagen aufzeigen.

Einige Anbieter werben mit Gewinnversprechen, die mit der Realität wohl wenig zu tun haben. Die Möglichkeiten seien immens, Risiken dagegen werden kaum oder überhaupt nicht dargestellt. In einigen Fällen soll Ihnen der sofortige Abschluss der Anlage durch gewisse Vorteile schmackhaft gemacht werden.

Risiken umgehen

Vor diesem Hintergrund sollten Privatpersonen grundsätzliche Regeln befolgen, um zumindest bestimmte Risiken zu umgehen:

  • Lassen Sie sich nicht von außergewöhnlich hohen Gewinnversprechen blenden. Wer Zinsen über dem Marktniveau erwirtschaften möchte, muss dafür meist auf hochriskante Anlageformen zurückgreifen.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Vermittler über dessen Provision ins Bild setzen. Hierzu sind Broker in der Regel ohnehin von sich aus verpflichtet. Ist die Vergütung hoch, bedenken Sie, dass der Vermittler ein eigenes Interesse daran hat, dass Sie bestimmte Verträge abschließen.
  • Lassen Sie sich nicht hetzen. Unterschreiben Sie Vertragsentwürfe erst, nachdem Sie eingehend zu dem Produkt recherchiert haben. Vergleichen Sie das Angebot auch mit anderen Anlageprodukten. Treffen Sie Ihre Entscheidung erst, wenn Sie alle Unwägbarkeiten selbst (und nicht Ihr Vermittler) ausgeräumt haben.
  • Bestehen Sie auf eine persönliche Besprechung vor Ort. Vertrauen Sie Ihr Geld niemandem an, dem Sie nie zuvor in die Augen geschaut haben. Seriöse Anbieter werden Sie in ihren Geschäftsräumen beraten oder auch einen Termin bei Ihnen zu Hause vereinbaren.
  • Bevorzugen Sie Unternehmen mit Sitz im Inland! Ihre Ansprüche können Sie so im Streitfall viel leichter durchsetzen.

Die potenziellen Unternehmen, in welche sodann investiert werden soll, haben in vielen Fällen eine eigene Präsenz im Internet. Allerdings können diese Internetauftritte eventuell manipuliert sein. Hegen Sie also die Vermutung, dass Sie ein Opfer unseriöser Geschäfte geworden sein könnten, ist sofortiges Handeln Pflicht.

Probleme mit CryptoTrader? Was betroffene Anleger tun können

Sowie Sie bei einem Investment Verluste hinnehmen mussten, sollten Sie handeln. An erster Stelle sollten Sie auf zusätzliche Ein- bzw. Nachzahlungen verzichten. Außerdem ist es angeraten, beim Anbieter die Ursachen für die Verluste nachzufragen und zu ermitteln, welche Handlungsmöglichkeiten es gibt, die Einlage zurückzubekommen.

Nicht immer verläuft das Gespräch mit dem Dienstleister produktiv, falls es zu Komplikationen kommt. Wenn Sie mit Ihrem Anliegen nicht weiterkommen, kann es ratsam sein, einen Rechtsanwalt zu involvieren.

Unterstützung bei Auseinandersetzungen mit CryptoTrader

Die Rechtsanwälte unserer Rechtsanwaltskanzlei betreuen Mandanten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Ländern in Europa, die durch Investments im Ausland teilweise hohe Verluste erlitten haben. Möchten Sie sich über Ihre juristischen Optionen im Zusammenhang mit CryptoTrader informieren? Dann kommen Sie hier direkt zur Kontaktaufnahme.