Daily Brokerage – Seit einiger Zeit melden sich Investoren aus Deutschland bei Herfurtner Rechtsanwälte, die von Daily Brokerage unaufgefordert telefonisch kontaktiert worden sind.

Aufgrund der niedrigen Zinsen suchen Anleger nach Möglichkeiten ihr Geld in Anlageformen mit höheren Renditen zu investieren. Dabei werden sie oft Opfer von Anlagebetrügern. Die Anzahl der Fälle von Betrug steigt ständig weiter, so dass jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe entstehen.

Daily Brokerage – Online-Betrug?

Um professionell und vertrauenswürdig zu erscheinen fälschen Anlagebetrüger immer wieder Einträge im Web-Lexikon Wikipedia oder auf anderen bekannten Plattformen und stellen sich als kompetente Kapitalanlage-Experten dar. Wie bei Daily Brokerage wird alles versucht, um das Vertrauen gut betuchter Anleger zu gewinnen und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Rechtsanwalt Patrick Wilson von der Anwaltskanzlei Herfurtner in München empfiehlt deswegen Anlegern immer sorgfältig zu prüfen, ob Sie Ihr Vermögen bei Daily Brokerage anlegen wollen.

Anlagebetrug ist eine Art des Betruges, bei der die Täter eine lukrative Anlage am Kapitalmarkt garantieren, um an das Geld der Opfer zu gelangen. In vielen Anlagebetrugsfällen werden Finanzprodukte und Investitionsmöglichkeiten offeriert, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Die Betrüger sitzen fast immer im Ausland, meistens in folgenden Ländern: Singapur, Thailand, Hong Kong, Taiwan, China und Japan. Telefonisch erreichen sie potentielle Privatanleger aus der ganzen Welt und versprechen ihnen wie bei Daily Brokerage eine Traumrendite und Sicherheit. Ein direkter Kontakt zwischen Anlegern und Betrügern kommt nie zu Stande. Die Kommunikation erfolgt wie bei Daily Brokerage ausschließlich per Telefon und Email.

Schwindler wirken äußerst professionell und schaffen es dank verschiedener psychologischen Tricks selbst erfahrene Privatanleger und Geschäftsleute von ihren angeblich lukrativen und sicheren Geldanlagen zu überzeugen. Was die Kunden nicht wissen – die angebotenen Finanzprodukte und sonstigen Geldanlagen sind meist frei erfunden. Käufe von Aktien und anderen Wertpapieren werden meistens nur vorgetäuscht – mit Hilfe gefälschter Dokumente und Zertifikate. Das Geld der Investoren zurückzuholen gelingt nicht immer sofort – die Gauner sitzen in der Regel im Ausland. Sie versuchen die Betrugsfälle hinter mehreren beteiligten Unternehmen zu verschleiern. Ein direkter Kontakt zwischen den angeblichen Beratern und den Investoren kommt zu keiner Zeit zu Stande. Kommuniziert wird per Telefon und Email. Nach diesem Schema handelt auch Daily Brokerage.

Zuerst werden die Anleger über ihre hohen Gewinne unterrichtet. Sie werden weiterhin sehr aktiv von den vermeintlichen Anlageberatern angerufen, die ihnen vorschlagen ihr Investment aufstocken, damit sie zusätzliche Vorteile nutzen können. Um die Investoren zu zusätzlichen Investitionen zu bewegen, benutzen die Schwindler gefälschte Unterlagen wie Kontoauszüge, Zertifikate und Urkunden. Sobald die Investoren keine weiteren Einzahlungen planen wollen, drohen die Gauner mit dem Verlust des Investments. Wollen die Investoren ihre Profite ausbezahlt bekommen, kommt oft die Aussage, dass eine Auszahlung nur gegen eine vorab zu zahlende Summe stattfinden kann. Doch die Auszahlung erfolgt auch nicht nach der Zahlung der verlangten Beträge. Stattdessen erfinden die Betrüger alternative Stories weswegen weitere Zahlungen erfolgen müssen. Weigert man sich weitere Einzahlungen zu leisten sind die freundlichen Mitarbeiter plötzlich weg und reagieren weder auf Anrufe noch auf Emails.

Ob das Geschäft der Daily Brokerage auf Anlagebetrug basiert könnte erst nach einer Gerichtsentscheidung verbindlich gesagt werden. Seriöse Firmen verfügen jedoch in der Regel über die für Finanzdienstleistungen notwendigen Zulassungen. Kapitalanlagebetrug ist eine Form des Betruges, bei der die Verbrecher eine lukrative Anlage am Kapitalmarkt versprechen, um an das Vermögen der Opfer zu kommen.

Anleger müssen also wachsam sein und sich genau überlegen, wem sie ihr Geld überlassen. Oftmals gibt es erkennbare Hinweise für einen möglichen Anlagebetrug, welche das Misstrauen der Anleger wecken sollten. In diesen Fällen sollten ein Anwalt eingeschaltet werden: An Stelle versprochener hoher Renditen erleiden Anleger einen kompletten Verlust Ihrer Einlagen.

  • Die Firmen werben mit ungewöhnlich hohen Zinsen.
  • Der Vermittler erhält bei Vertragsabschluss eine hohe Provision.
  • Es wird zu einem schnellen Abschluss der Anlage gedrängt um sich angebliche Vorteile zu sichern.
  • Der Kontakt zum Angestellten besteht ausschließlich telefonisch.
  • Der Standort des Vertragspartners befindet sich im Ausland

Auch die potenziellen Firmen, in welche dann investiert werden soll, haben einen eigenen Auftritt im Internet. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Auch diese Webseiten können fingiert sein. Haben Sie also den Verdacht, dass Sie ein Opfer unseriöser Geschäfte durch Daily Brokerage geworden sein könnten, ist schnelles Handeln Pflicht. Je eher Sie Ihre Ansprüche geltend machen und einen Anwalt einschalten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Geld zurückbekommen.

Daily Brokerage – Was können Betroffene tun?

Die Anwaltskanzlei Herfurtner vertritt Mandanten in rechtlichen Fachgebieten wie Kapitalanlagebetrug, Bank- und Kapitalmarktrecht, Wirtschaftsrecht und Anlegerschutz. Der erste Schritt einer rechtlichen Beratung stellt immer das persönliche Gespräch mit einem Rechtsanwalt dar, in dessen Rahmen die grundlegenden Fragen geklärt und anschließend mögliche Mittel gegen Daily Brokerage erörtert werden.