Dalton Financial – weiterer Fall von Verdacht auf Anlagebetrug

///Dalton Financial – weiterer Fall von Verdacht auf Anlagebetrug

Dalton Financial – weiterer Fall von Verdacht auf Anlagebetrug

Dalton Financial – ein weiterer Fall von mutmaßlichem Anlagebetrug, so Anlegerschützer und Anwälte. Die Anwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner sind bereits von mehreren Geschädigten kontaktiert worden, die in von Dalton Financial angebotenen Aktien investiert haben. Es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass es sich dabei um Betrug handelt.

In letzter Zeit kommen Fälle von Anlagebetrug immer häufiger vor, da in der Niedrigzinsphase Privatanleger auf der Suche nach Anlageformen mit höheren Renditen sind. Davon profitieren Anbieter wie Dalton Financial am meisten. Doch die versprochenen hohen Renditen führen oft zu erheblichen Verlusten.

Dalton Financial – Anlagebetrug als Geschäftsmodell

Eine besonders weit verbreitete Form von Anlagebetrug sind die Boiler Room Fälle (engl. “boiler room”: Heizkessel-Raum). Die Betrüger sitzen oft in Call Center in Südostasien (Singapur, Thailand, Hong Kong, Taiwan, China oder Japan) und versuchen telefonisch potentielle Anleger aus der ganzen Welt zu erreichen. Einen persönlichen Kontakt zwischen Anlegern und vermeintlichen Beratern gibt es in diesen Fällen nie. Es wird ausschließlich per Telefon und Email kommuniziert. In den allermeisten Fällen sind die Aktien und sonstigen Geldanlagen wertlos oder sogar überhaupt nicht existent. Auch die Vorgehensweise von Dalton Financial entspricht diesem Muster.

Anfangs werden die Anleger über ihre hohen Gewinne informiert. Sie werden weiterhin sehr aktiv von den vermeintlichen Beratern kontaktiert, die ihnen empfehlen ihr Investment aufstocken, damit sie auch weiteren Vorteile nutzen können. Um die Anleger zu weiteren Zahlungen zu bewegen, benutzen die Betrüger gefälschte Dokumente wie Kontoauszüge, Zertifikate und Urkunden. Sobald die Anleger keine weiteren Zahlungen vornehmen wollen, drohen die Betrüger mit dem Verlust des Investments. Wollen die Anleger ihre Gewinne ausbezahlt bekommen, kommt oft die Aussage, dass eine Auszahlung nur gegen eine vorher zu zahlende Gebühr erfolgen kann. Doch die Auszahlung erfolgt auch nicht nach der Zahlung der geforderten Beträge. Stattdessen erfinden die Betrüger weitere Geschichten weswegen weitere Zahlungen erfolgen müssen. Weigert man sich weitere Zahlungen zu leisten sind die freundlichen Berater plötzlich weg und reagieren weder auf Anrufe noch auf Emails. Auch in den Fällen von Dalton Financial berichten Geschädigte von ähnlichen Erfahrungen.

Anlagebetrug – wie kann man Betrüger erkennen und sich davor schützen?

Anlagebetrüger legen besonderen Wert darauf dank professionell gestalteten Internetseiten, psychologischen Tricks und überzeugendem Telefonverhalten einen vertrauenerweckenden und professionellen Eindruck zu vermitteln. Es verwundert daher nicht, dass selbst erfahrene Anleger und Geschäftsleute zu den Opfern der Anlagebetrüger gehören.

Vor Investitionen sollte man sich stets über die Anbieter und Berater informieren und prüfen, ob der Anbieter von den Finanzaufsichtsbehörden reguliert wird. So verfügt etwa Dalton Financial über keine Lizenz für die von ihr angeblich verkauften Produkte. Hellhörig sollte man insbesondere bei Versprechen von ungewöhnlich hohen Renditen werden, insbesondere wenn die Firmen im Ausland sitzen. Ist man sich nicht sicher, ob die Anbieter seriös sind, sollte man am besten schnell die Hilfe eines spezialisierten Anwalts in Anspruch nehmen.

Auch Finanzaufsichtsbehörden warnen vor Geschäften mit Dalton Financial:

Financial Services Agency

Die Anwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner stehen Ihnen bei Fragen im Bereich Anlegerschutz und Anlagebetrug deutschlandweit, Österreich und der Schweiz zur Verfügung.

von | 2017-09-02T21:30:54+00:00 12/09/2016|Kategorien: Kapitalanlagerecht|Schlagwörter , , |keine Kommentare

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