Direktbroker-fx ist eine Plattform im Internet, auf der das Trading mit Währungen (Forex-Handel) und das CFD-Trading im Vordergrund stehen. Die Website des Anbieters ist in deutscher Sprache unter https://www.direktbroker-fx.de/ abrufbar. Das Angebot richtet sich an private Anleger.

Beim Forex-Trading geht es darum, auf die Kursentwicklung einer Währung in Bezug auf eine andere zu setzen. Die Handelsinstrumente werden als Währungspaare bezeichnet und die Kombinationen reichen von „klassisch“ (zum Beispiel USD/EUR) bis exotisch.

Der Forex-Markt ist der weltweit größte Finanzmarkt und verfügt über eine entsprechend hohe Liquidität. Risiken entstehen aufgrund der sich häufig ändernden Kurse und großer Kursschwankungen.

Beim CFD Trading (Contracts for Difference) spekuliert man mit Derivaten. Das bedeutet, dass sich der jeweilige CFD-Kurs von einem Basiswert ableitet, beispielsweise einer Aktie. Anstatt einer Unternehmensbeteiligung erwirbt man mit einem CFD eine Forderung gegen den ausgebenden Broker.

Die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis entspricht dem Gewinn oder dem Verlust. Aufgrund der charakteristischen Hebelwirkung ist CFD Trading nur erfahrenen oder risikoaffinen Anlegern zu empfehlen.

Beim Anbieter direktbroker-fx verlieren laut eigenen Angaben 79 % der Einzelhandelskonten Geld beim CFD Handel (Stand November 2018).

Haben Sie beim Trading auf direktbroker-fx Verluste erleiden müssen? Dann können Sie sich mit einem Rechtsanwalt besprechen. Die Kanzlei Herfurtner ist in München und Hamburg ansässig und steht Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung. Hier gelangen Sie zur Kontaktaufnahme.

direktbroker-fx Erfahrungen

Direktbroker-fx ist eine Marke der Leverate Financial Services Ltd. und seit dem Jahr 1998 im deutschen Markt präsent. Dem Impressum der Website ist zu entnehmen, dass es neben der auf Zypern ansässigen Leverate Financial Services Ltd. eine Gesellschaft namens direktbroker.de AG gibt (nicht direktbroker-fx AG). An diese wurden nicht regulierte Aufgaben wie Call Center-Dienstleistungen ausgelagert. Der Firmensitz der direktbroker.de AG befindet sich in Berlin.

Handelbare Produkte

Auf direktbroker-fx kann man mit verschiedenen Währungspaaren handeln, also Forex Trading betreiben. Darüber hinaus kann man in CFDs auf Indizes, Rohstoffe und Aktien investieren.

Für den Handel mit CFDs wurden von der ESMA (European Securities and Markets Authority) im Jahr 2018 neue Vorschriften erlassen, die vor allem Privatanleger schützen sollen.

Zu den Maßnahmen gehören in erster Linie die Beschränkung des Hebels, der Wegfall der Nachschusspflicht, das Verbot von Anreizen durch beispielsweise Bonuszahlungen oder die Pflicht auf einen Risikohinweis (prozentuelle Angabe darüber, wie viele Kunden in den vergangenen 12 Monaten Verluste gemacht haben).

Regulierung und Aufsichtsbehörden

Eigenen Angaben zufolge wird die Leverate Financial Services Ltd. von der CySec (Cyprus Securities and Exchange Commission) reguliert und ist berechtigt, die Dienstleistungen in der EU und grenzüberschreitenden Drittländern anzubieten.

Darüber hinaus ist das Unternehmen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der britischen Financial Conduct Authority (FCA) registriert.

Kontaktaufnahme

Möchte man mit direktbroker-fx Kontakt aufnehmen, kann man sich in Deutschland an die direktbroker.de AG wenden, auf Zypern an die Compliance-/Finanzabteilung der Leverate Financial Services Ltd.

Hier wie dort steht hierfür neben einer Telefonnummer und E-Mail-Adressen auch ein Kontaktformular auf der Website zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, über eine Live-Chat-Funktion mit direktbroker-fx zu kommunizieren.

direktbroker-fx Test – Aufbau der Website

Ruft man die Website von direktbroker-fx auf, wird man zunächst mit den Vorteilen der Plattform konfrontiert. Der Anbieter wirbt hierbei mit günstigen Konditionen, Möglichkeiten zur Ausbildung, persönlichem Kontakt oder der vorhandenen Regulierung. Prominent platziert ist ein Kontaktformular, über das sich ein direktbroker-fx Demokonto eröffnen lässt, das eigenen Angaben zufolge gratis ist.

Oberhalb des folgenden Abschnitts wird ein Laufband eingeblendet, dass die aktuellen Kurse verschiedener Währungspaare illustriert. Im Anschluss werden die verschiedenen Handelsplattformen vorgestellt, die das Trading auf direktbroker-fx mit dem Desktop-Rechner oder auf mobilen Geräten ermöglichen.

Im weiteren Verlauf der Homepage findet man Informationen über die handelbaren Produkte, ein Kurzporträt von direktbroker-fx sowie einen Stream mit Social Trading-Aktivitäten, eine tabellarische Auflistung aktueller Realtimekurse (u. a. Aktienkurse) und Marktnachrichten.

Kontoeröffnung und Kontenmodelle

Wenn man auf direktbroker-fx ein Konto eröffnen möchte, muss man sich zunächst zwischen drei verschiedenen Typen entscheiden:

  • professionelles Handelskonto
  • Trading-Konto
  • Demo-Konto

Das professionelle Konto setzt voraus, dass man sich von direktbroker-fx als professioneller Kunde einstufen lässt. Ist dies erfolgt, steigt der Hebel auf bis zu 1:400 an. Ein professionelles Konto verlangt eine Mindesteinzahlung von 25.000 EUR.

Für Privatanleger stellt direktbroker-fx die drei Kontotypen Silber, Gold und Platin zur Verfügung. Sie unterscheiden sich anhand der Mindesteinlage (500/5.000/25.000 EUR), den zur Verfügung gestellten Leistungen und den Gebühren.

direktbroker-fx Einzahlung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, bei direktbroker-fx Geld auf das Handelskonto einzuzahlen. Hierzu gehören Skrill und Neteller, Banküberweisung oder auch die Einzahlung per Kreditkarte.

Während Einzahlungen kostenlos sind, fallen bei Auszahlungen in Abhängigkeit der gewählten Auszahlungsmethode Gebühren an: 15 EUR bei Banküberweisungen, 1,5 % bei Kreditkarten.

Die direktbroker-fx Gebühren sind auf der Website für die einzelnen Finanzinstrumente im Bereich Handelskonditionen hinterlegt.

Handelsplattformen/Technologie

Um Online Trading betreiben zu können, ist die Nutzung einer Handelssoftware Voraussetzung, die der jeweilige Online Broker zur Verfügung stellt. Neben dem direktbroker-fx MT4 stehen weitere Optionen für das Trading am Desktop und mit Smartphones oder Tablets zur Verfügung:

  • direktbroker-fx Webtrader
  • direktbroker-fx Mobile & Tablet Trader (für iOS und Android)
  • MT4 (für Mac und Windows)
  • MT4 mobil + Web

Ausbildungsangebot

Viele Trading-Plattformen bieten ihren Kunden diverse Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung an. Auf der Website von direktbroker-fx wird die sogenannte Börsenakademie vorgestellt, die es seit 1998 gibt.

Ziel ist es, Besucher der Akademie zu Daytradern auszubilden. Dies geschieht in Form von Vor-Ort-Seminaren, wo es unter anderem um direktbroker-fx Scalping und die strategischen Hintergründe geht.

Des Weiteren finden sich auf der Website Texte zu Grundlagen des Währungshandels, Investitionsratgeber sowie Informationen zu möglichen Fehlern und zum Umgang mit Risiken.

Verluste beim Online Broking

Trading im Internet ist mit vielen Risiken verbunden, egal ob man sich für den CFD Handel, für Forex Trading oder auch für Kryptowährungen interessiert. Bei der Beurteilung der Risiken ist man – anders als bei der Hausbank – auf sich allein gestellt. Ein Beratungsgespräch, in dessen Rahmen auf mögliche Gefahren hingewiesen wird, unterbleibt in den allermeisten Fällen.

Eine falsche Einschätzung der Risiken kann jedoch dazu führen, dass die erhoffte Rendite ausbleibt und stattdessen Verluste generiert werden. Im schlimmsten Fall führt dies zum Totalverlust der Einlage. Online Trading eignet sich daher nur für Anleger, die es sich leisten können, diesen Risiken ausgesetzt zu sein.

Sollten Sie bei einem Online-Investment Verluste gemacht haben, geht es zunächst darum, die Gründe hierfür zu kennen. Im ersten Schritt sollte man daher den jeweiligen Anbieter kontaktieren, um die Ursachen zu benennen. Ratsam kann es sein, sich im Vorfeld mit einem Rechtsanwalt zu besprechen.

Falls die Kontaktaufnahme mit der Plattform nicht gelingt oder das Ergebnis des Austauschs unbefriedigend verläuft, kann eine Rechtsanwaltskanzlei hinzugezogen werden. Die Rechtsanwälte können sich direkt an den Anbieter wenden und eventuell bestehende Ansprüche durchsetzen.