FDI Funds ist ein Unternehmen, das sich auf Dienstleistungen am Finanzmarkt spezialisiert hat und eine Plattform für Online-Trading und Online-Investments anbietet. So lauten zumindest die Hinweise, die man auf der Webpräsenz des Unternehmens findet. Diese liegt ausschließlich in englischer Sprache vor und kann unter der URL https://www.fdifunds.com/ aufgerufen werden.

FDI Funds sei nach eigenen Angaben seit dem Jahr 2012 am Markt. Mit seiner eigenen Trading-Plattform wolle FDI Funds jedermann einen Zugang zum Trading ermöglichen. Entsprechend richte sich das Angebot von FDI Funds sowohl an Neueinsteiger als auch an erfahrene Investoren. Zudem wende man sich ebenso an Daytrader wie an langfristig orientierte Anleger.

Seitens der Aufsichtsbehörden der Schweiz und Belgiens wurde FDI Funds auf Hinweislisten gesetzt. Darüber hinaus haben verschiedene wohl irritierte Kunden bereits die Anwälte der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH kontaktiert und sich über ihre Möglichkeiten beraten lassen.

Bei Trades mit FDI Funds drohen möglicherweise hohe Verluste, alarmieren Anwälte. Anleger sollten Investitionen bedenken oder sich detailliert informieren.

FDI Funds – Rechtsberater können helfen

Die Rechtsanwälte der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte, mit Sitz in Hamburg, Frankfurt am Main, München und Grünwald, sind Kontaktpersonen für Privatanleger, die Anlegerschutz suchen. Die Rechtsanwaltskanzlei wird zudem im Genussrecht, im Urheberrecht, im Kapitalanlagerecht oder im Gesellschaftsrecht tätig.

Wollen Sie sich umfassend zu Ihren rechtlichen Möglichkeiten informieren? In diesem Fall können Sie sich an einen Rechtsvertreter wenden und Ihr Anliegen persönlich besprechen. Hier kommen Sie direkt in unseren Kontaktbereich.

FDI Funds – Vorhandene Hinweise

Unserer Anwaltskanzlei liegen folgende Daten zum Unternehmen FDI Funds vor:

Angebliche postalische Anschrift: Cavendish Pl., Maryleborne, London W1G OQE, Vereinigtes Königreich
Tel.-Nr.: 0044 20 70431918
E-Mail-Kontakt: compliance[a]fdifunds.com
Webseite: www.fdifunds.com

Finanzaufsichtsbehörden warnen zum Thema FDI Funds

Die Finanzmarktaufsichtsbehörde der Schweiz (FINMA) veröffentlichte am 18. September 2020 eine Warnmeldung zum Thema FDI Funds. Dieser behördlichen Mitteilung ist zu entnehmen, dass es für den Anbieter FDI Funds keinen Handelsregistereintrag gebe.

Zudem warnte die Finanzaufsicht von Belgien (FSMA) in einer Mitteilung vom 23. Dezember 2020 vor betrügerischen Online-Trading-Plattformen. Der Behörde seien Beschwerden von Verbrauchern gemeldet worden, die sich auf unerwünschte Anrufe von Betrügern bezögen.

Die FSMA warne außerdem explizit davor, sich auf Geschäfte mit einer Reihe von Online-Trading-Plattformen einzulassen, zu denen auch FDI Funds mit der URL www.fdifunds.com gehöre.

Staatliche Regulierung und Genehmigung von FDI Funds

Angaben zu einer Genehmigung und Überwachung durch ein staatliches europäisches Kontrollorgan sind auf der Website des Unternehmens nicht vorhanden. Es sollte daher nicht zwingend davon ausgegangen werden, dass der Anbieter über die für seine Wirtschaftstätigkeit obligatorischen Berechtigungen verfügt.

Worauf Anbieter wie FDI Funds abzielen

Mit vergleichsweise sicheren Finanzprodukten wie Staatsanleihen oder Tagesgeld sind eigentlich kaum noch attraktive Gewinne zu erzielen.

Viele Finanzanbieter versuchen somit, Investoren mit alternativen, traumhaft hohen Gewinnmöglichkeiten zu locken. In der Praxis stehen derartige „Gelegenheiten“ jedoch in der Regel auf wackeligen Füßen. Man sollte sich von Offerten nicht blenden lassen, die „zu schön sind, um wahr zu sein“.

FDI Funds ist ein Anbieter aus dem Ausland – was heißt das für den Investor?

Viele Geschäftsmodelle spüren die Auswirkungen der Digitalisierung. Im Bereich der Finanzanlagen bedeutet dies, dass weltweit eine enorme Zahl von Händlern mit ihren Produkten an den Markt geht.

Kommt es zu Problemen, stehen Geldgeber bei Finanzanbietern jenseits der Landesgrenzen vor der Herausforderung, diese mit dem Händler zu besprechen. Denn wenn ein Händler im Ausland niedergelassen ist, verhindert dies meist den direkten Austausch, hinzu kommen Sprachbarrieren.

Wie erkennt man Risiken? Wie können sich Anleger schützen?

Ein vorgeblicher Anlageberater ruft Sie unaufgefordert an? Er bietet Ihnen den Kauf von Finanzprodukten zum Vorzugspreis an oder möchte Sie über einen attraktiven Aktienfonds informieren? Die persönliche Begegnung mit dem Berater kommt jedoch nie zustande? Ein solches Verhalten sollte Anleger aufhorchen lassen.

Bevor man bei einem Anbieter wie FDI Funds investiert, sollte man unbedingt einschätzen, ob der Händler einer behördlichen Aufsicht unterliegt, z. B. der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Bei einer Behördenrecherche würde sich unter Umständen zeigen, dass ein Anbieter eventuell über keine Erlaubnis verfügt.

Besondere Achtsamkeit ist auch dann notwendig, wenn ein Anlageberater außergewöhnlich hohe Auszahlungen in Aussicht stellt.

Die Chancen seien extrem, während die möglichen Fallstricke kaum oder gar nicht thematisiert werden. Skeptisch sollte man auch beim Umgang mit ausländischen Firmen sein. Ist man nicht sicher bezüglich der Vorgehensweise eines Anbieters, sollte man rasch einen spezialisierten Rechtsvertreter hinzuziehen.

Einige Unternehmen locken mit Gewinnversprechen, die mit der Realität wohl wenig zu tun haben. Die Möglichkeiten seien immens, Risiken dagegen werden selten oder überhaupt nicht erwähnt. Wenn Renditen von mehr als 50 % zugesagt werden, ist eher nicht damit zu rechnen, dass es sich um ein realistisches Angebot handelt.

In manchen Fällen soll Ihnen der unmittelbare Abschluss der Anlage auch durch bestimmte Vorzüge schmackhaft gemacht werden.

Einige unseriöse Broker beabsichtigen zudem, Vertrauen zu gewinnen, indem sie Privatanlegern vorgebliche eigene Sicherheiten wie Garantien oder Wertbriefe vorlegen. Achtung ist immer dann erforderlich, wenn man vermutet, dass der Broker den Aufwand und die Risiken herunterspielt.

Handlungsempfehlungen für Investoren, die Probleme mit FDI Funds haben

Wer mit einem Investment Verluste erleiden musste, sollte zunächst weitere Zahlungen abbrechen. Im Anschluss daran sollte man mit dem Anbieter sprechen und besprechen, welche Gründe es für den Verlust gab und welche Optionen zur Erstattung vorhanden sind.

Kommen Sie bei der Ansprache Ihres Handelspartners nicht voran, können Sie Rechtsberatung suchen und mit einem Rechtsberater reden.

Rechtsanwälte bieten Beratung

Kunden, die ihr Kapital FDI Funds anvertraut haben und vor Schwierigkeiten stehen, können sich an die Rechtsanwälte der Kanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wenden und sich kostenfrei über ihre Handlungsmöglichkeiten bezüglich FDI Funds ins Bild setzen lassen. Die Beratung erfolgt in ganz Europa. Hier kommen Sie direkt in unseren Kontaktbereich.