Final Investment AG – Der angebliche Finanzdienstleister Final Investment AG stellte sich auf seiner Website http://www.final-investment-ag.com/, die momentan nicht mehr erreichbar ist, als Online Broker dar.

Die BaFin warnte im August 2021 vor dem Anbieter, da zum damaligen Zeitpunkt Ermittlungen der Behörde gegen den Anbieter liefen.

Wenn Sie beim Investment-Dienstleister Final Investment AG investiert haben und es nun zu Schwierigkeiten bei der Rückzahlung kommt, hilft Ihnen die Kanzlei Herfurtner verlässlich und umfassend.

Final Investment AG – Trading Bewertungen

Aktuell gibt es eine extrem hohe Zahl an Online-Handelsplattformen wie etwa Final Investment AG. Dadurch war es noch nie so leicht aber auch risikoreich wie jetzt, in den unberechenbaren Finanzmärkten anzulegen.

Vorallem weil es zahlreiche Optionen gibt, kann die Auswahl einer Online-Plattform zeitraubend und entmutigend sein. Speziell dann, wenn diese Ihren individuellen Investitionsbedürfnissen gerecht werden soll.

Sie erwägen, bei Final Investment AG Geld zu investieren? Dann sind die nun folgenden Aspekte für Sie als Anleger wichtig.

  • Lizenzierte Online-Broker, sichere Plattformen, Gebühren und Provisionen, Angebots-Optionen und Bewertungen sind nur einige der Punkte, die Sie bei Ihrer abschließenden Entscheidung einplanen müssten.
  • Eine optimale Anlaufstelle für Kapitalanleger, die sich über Wertpapiere, Futures, Binäre Optionen und Kryptogelder schlau machen wollen, ist eine Internetseite wie diese.
  • Der Eintritt zu den weltweiten Börsenmärkten wird für Kapitalanleger durch Online-Investitionen einfacher und erschwinglicher.
  • Bei dem Handel online kann man zahlreiche von Auftragsarten verwenden.

Die folgenden Angaben sind grundsätzliche Ratschläge für Investoren – unabhängig von der Plattform in die Sie Kapital investieren.

Wurde dem Dienstleister Final Investment AG eine Zulassung erteilt?

Sowohl die Finanzmärkte als auch der Anlegerschutz ziehen Nutzen aus Verhaltensregeln und organisatorischen Verantwortlichkeiten. Aktiendienstleistungsunternehmen und Unternehmen wie Final Investment AG müssen eine Vielzahl von Verhaltensnormen befolgen. Das Gleiche gilt für ihre Beschäftigten. Hierdurch sollen Konflikte und damit verbundene Benachteiligungen für Kapitalanleger unterbunden werden.

Dazu zählt die Pflicht des Anbieters, seine Unternehmenskunden vor Vertragsabschluss eines Finanzgeschäfts über die entscheidenden Eigenschaften des Geschäfts zu informieren. Dies gilt sowohl für den einzelnen Investoren als auch für die Wertanlage selbst. Dem Gedanken zufolge sind ergänzende Auskünfte für Firmenkunden geboten, die sich auf hochspekulative oder riskante Geschäfte einlassen wollen.

Gegenüber ihren Klienten haben die Anbieter wie Final Investment AG eine Verantwortlichkeit. Diese geht weit über die Bereitstellung eines Angebots oder einer Serviceleistung hinaus.

Hat der Dienstleister eine Genehmigung für den Vertrieb von Kapitalanlageprodukten? Dies sollten Sie unbedingt klären. Dazu können Sie die Broker-Check-Liste einer Finanzbehörde einsetzen und den Markennamen des Anbieters in die Suchmaske eintragen.

Hat Final Investment AG per E-Mail Verbindung zu Ihnen aufgenommen?

Haben Sie bereits schon einmal Aktienvorschläge per E-Mail von einem Dienstleister wie Final Investment AG entgegengenommen, die Sie nicht kennen? Kriegen Sie Faxnachrichten von der Aktienbörse, die Sie keinesfalls erbeten haben? Oder haben Sie einen angeblichen „Geheimtipp“ erhalten?

Geldanleger sollten sich vor solchen Vorschlägen in Acht nehmen, denn sie werden im Regelfall von unseriösen Menschen sowie Online Brokern verbreitet, die mit dem Verkauf von Aktien aus einer erfundenen Erfolgsgeschichte Profit schlagen möchten.

Es sind auch Fälle bekannt geworden, in denen Verbraucherinnen und Kunden von einer vermeintlichen Börsenaufsichtsbehörde angerufen bzw. angerschrieben werden.

Es wird irrtümlich beteuert, dass die angeschriebenen Menschen Geschädigte eines Betrugs geworden seien und dass die persönlichen Daten von der vermeintlichen Bundesanwaltschaft in Karlsruhe an die Börsenaufsicht weitergereicht worden seien. Von den angeschriebenen Personen wird das Ausfüllen eines Web-Formulars verlangt.

Es handelt sich hierbei um einen offensichtlichen Betrugsversuch. Wir empfehlen in jedem Fall davon ab, mit dieser Person in Interaktion zu treten oder sensible Daten, wie z.B Benutzernamen, Passwörter, Kreditkartennummern oder andere identifizierende Infos wie zum Beispiel Ihre Accountdaten bei Final Investment AG, preiszugeben.

Was heißt Pump & Dump?

Der Ausdruck Pump & Dump wird gebraucht, um ein Vorgehen darzustellen, in jener der Kurs einer Aktie von Insidern künstlich in die Höhe getrieben wird. Im Anschluss wird diese Aktie mit Verlust an die anderen Investoren wieder abgestoßen.

Es handelt sich demnach um einen Betrug. Eine Trickserei, die von der Ahnungslosigkeit der Kleinanleger und Börsenneulinge profitiert.

Diese Vorgehensweise ist daher auf einem kontrollierten Aktienmarkt und für Dienstleister wie Final Investment AG untersagt. Der Kryptomarkt hingegen ist, was selbige Taktiken betrifft, noch nahezu vollständig „Wilder Westen“. Aus diesem Grund ist äußerste Vorsicht unentbehrlich!

Pump-and-Dump-Betrügereien sind dort im Kontext mit den sogenannten Altcoins öfter anzutreffen. Die Pump-and-Dump-Betrugsmasche wird von Kriminellen genutzt, um den Kurs einer nicht bekannten oder sogar eigenhändig geschaffenen Währung in die Höhe zu treiben. Dies erreichen sie auf die Weise, dass sie im World Wide Web oder in den sozialen Medien Desinformationen propagieren oder Mitinvestoren mit unangemessenen Gewinnerwartungen locken.

Stellen Sie also sicher, dass Ihnen vom Anbieter Final Investment AG gegebenenfalls alle notwendigen Infos zu dem Themenkomplex bereit gestellt werden.

Kapitalanlagebetrug allgemein erkennen

Sie möchten bei Final Investment AG Geld investieren? Dann sollten Sie alle bedeutenden Infos über die Firma in Erfahrung bringen.

Kapitalanlagebetrug ist eine spezielle Form des Betruges. Der Täter garantiert oder täuscht gegenüber einem großen Kreis von Personen eine gewinnbringende Investition am Kapitalmarkt vor.

Der Kapitalanlagebetrug wird getreu § 264a StGB mit einer Gefängnisstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldbuße sanktioniert.

Als Kapitalanlagebetrug können bisweilen anschließende Produkte und Strategien infrage kommen:

  • Kriminielle benutzen den Brandnamen des Dienstleisters Final Investment AG und klonen das Unternehmen
  • Boiler Room Scam, eine Kaltakquise, bei der per Telefonanruf Investoren gesucht werden
  • Beteiligungen an Unternehmen
  • Beteiligungen an Anteilsscheinen, Fonds und Zertifikaten

Wer auf Kapitalanlagebetrüger hereingefallen ist, hat häufig viel Geld investiert. Was können Sie tun bei Anlagebetrug?

  1. Geld zurückholen: Sollten Zahlungen über die Kreditkarte vollzogen worden sein, so kann dieses in mehreren Fällen durch eine Einschaltung einer Anwaltskanzlei zurückgeholt werden. Bei Überweisungen vom Girokonto aus kann dieses oft per Bankauftrag zurückgeholt werden.
  2. Verträge zurücknehmen oder anfechten: Betroffene, die einen Vertrag abgeschlossen haben, können jenen bei Anlagebetrug widerrufen oder anfechten.
  3. Polizeibehörde und Finanzaufsichtsbehörde über einen Rechtssachverständigen hinzuziehen: Gegen bestimmte betrügerische Unternehmen gibt es in der Bundesrepublik Deutschland und auch im Ausland polizeiliche Sammelverfahren. Die Polizei ist berechtigt, die Konten der Betrüger sperren zu lassen und das Geld sicherzustellen. Des Weiteren wird die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
  4. Schadenersatzansprüche geltend machen: Menschen, die falsch informiert wurden, können Schadenersatzansprüche gegenüber dem Anlageberater geltend machen.

Informationspflicht bei Provisionen und Kosten

Erkundigen Sie sich im Vorfeld einer Investition bei Final Investment AG, wie viel von Ihrer Investitionssumme zur Deckung von Kosten wie Gebühren und Provisionen verwendet wird. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um die von den Dienstleistern bereit gestellten Auskünfte eingehend zu betrachten!

Kapitalanleger müssen über alle angesetzten Gebühren und deren Auswirkung auf die Gewinnmarge von Wertpapierdienstleistern informiert werden. Zusätzlich müssen die Vergütungen separat aufgeführt werden.

Sobald Sie eine Darstellung sämtlicher Gebühren einfordern, sind die Finanzdienstleister in der Verpflichtung, Ihnen diese Infos zu geben.

Ein Dienstleister wie Final Investment AG ist aus nachvollziehbaren Motiven in der Regel an möglichst vielen Handelstransaktionen interessiert. Meistens sind die Gebühren so hoch, dass es schwierig ist, einen Gewinn zu erzielen. Die Kosten können das angelegte Vermögen in kurzer Zeit sogar auffressen.

Beachten Sie daher unbedingt die Kosten! Die Handelsgebühren des Brokers müssen öffentlich einsehbar sein. Die Transparenz der Struktur der Kosten ist zudem in den geltenden Bestimmungen und Regulierungen festgesetzt.

Liegt ein Verstoß vor, kann dem Dienstleister die Lizenz aberkannt werden.

Anwälte informieren zu Final Investment AG

Sollten Sie bereits Einzahlungen bei Final Investment AG getätigt haben und jene jetzt zurückfordern möchten, gibt es unterschiedlichste Methoden.

  1. Besteht der Verdacht, dass die Konten, auf welche unsere Mandanten überwiesen haben, Teil eines Geldwäschesystems sind, existiert die Möglichkeit, diese Bankkonten sperren zu lassen. Einzahlungen auf diese Konten können dann von der Empfängerbank zurückverlangt werden.
  2. Sollte eine Begutachtung unserer Rechtsanwälte zum Ergebnis kommen, dass der Dienstleister möglicherweise unlauter agiert hat, erstatten wir für unseren Mandanten Strafanzeige bei den verantwortlichen Ermittlungsbehörden. Die Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner steht im ständigen Austausch mit Staatsanwaltschaften, die bundesweite Ermittlungsverfahren lenken. Vielmals gibt es viele Hunderte oder auch tausende geschädigte Geldanleger in diesen Ermittungsverfahren. Die Ermittlungen erstrecken sich wiederholend auch auf das Ausland. In den zurückliegenden Jahren kam es mehrfach zu bedeutenden Fahndungserfolgen der Staatsanwaltschaften.
  3. Für den Fall, dass garantiert keine Lösung mit dem Dienstleister realisierbar ist, besteht die Option, der zuständigen Finanzaufsicht eine Beschwerde vorzulegen. Diese überprüft den Fall und darf den Anbieter zur Zahlung einer Entschädigung bestimmen. Besagten Betrag bekommt unser Klient dann vom Dienstleister zurückgezahlt. Beschwerdestellen, können unter anderem Finanzaufsichten sowie Ombudsleute für Finanzen sein.
  4. Würde es zu Festnahmen der Anbieter kommen, können Ansprüche der Geschädigten im Rahmen des Gerichtsprozesses geltend gemacht werden. Hierzu bringen wir unsere Klienten durch das so genannte Adhäsionsverfahren. So können wir für unsere Klienten gerichtliche Titel gegen die Täter erkämpfen. Oft können jene dann sofort in das konfiszierte Geld der Täter vollstreckt werden.
  5. Vielmals kann eine Problemlösung mit dem Dienstleister direkt erarbeitet werden. Wir können in vielen Fällen außergerichtliche Vergleiche mit den Plattformen-Betreibern abschließen. Unsere Mandanten bekommen dann ihre gesamte Zahlung oder einen Teil hiervon wieder.