FinecoBank bietet Retail-Kunden (Privatkunden ohne nennenswertes Vermögen) Bank-, Brokerage– und Investment-Dienstleistungen an. Der Kunde soll von einem einzigen Konto aus in mehreren Währungen Handel betreiben können.

Für das Unternehmen arbeiten nach Unternehmensangaben 2.600 persönliche Finanzberater, die den Kunden beim Aufbau seines Portfolios unterstützen und ihn unparteiisch beraten sollen.

FinecoBank ist ein italienisches Finanzdienstleistungsunternehmen mit Schwerpunkt auf Online-Brokerage  bzw. Online-Trading und ist seit 2014 börsennotiert. Nach Angaben u.a. bei Wikipedia wurde es 1999 als Tochtergesellschaft der Fineco gegründet, die ihrerseits wiederum Tochtergesellschaft von Capitalia war.

Im Jahr 2007 wurde der Mutterkonzern Capitalia – und mit ihm sämtliche Tochtergesellschaften – von UniCredit übernommen. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen dank seiner Effizienz, Transparenz und Innovation (Stand 09/2018) über 1,2 Millionen Kunden und bietet etwa 6.000 verschiedene Finanzprodukte an. Auf die Handelssparte des Unternehmens entfallen etwa 460.000 Kunden.

FinecoBank mit „all-in-one“-Trading-Plattform

Auf der Online-Handelsplattform der Bank kann der Kunde wählen u.a. zwischen dem Handel mit Aktien, Anleihen, ETFs, Futures, Optionen und CFDs. Von hier aus soll dem Kunden der Zugriff auf 26 globale Märkte und über 50 Devisenbörsen ermöglicht werden.

Hierfür reicht nach Angaben des Betreibers die Eröffnung eines einzigen Kontos aus, von dem aus in GBP, EUR, USD oder CHF ohne zusätzliche Wechselgebühren gehandelt werden könne. Es ist auch keine Mindesteinzahlung erforderlich. Der Kunde kann den Betrag, mit dem er in den Handel einsteigen möchte, frei festlegen.

Fineco selbst spricht von einer All-in-one-Plattform, bei der alle Produkte in einem einheitlichen Portfolio vorgehalten werden. Das Unternehmen wirbt zudem damit, dass keine Depot- oder Verwaltungsgebühren anfallen. Ermöglicht wird auf der Plattform der Handel im Intraday- oder Multiday-Modus. Die „Smart Trading App“ verspricht zudem Handel über das Smartphone von überall und jederzeit.

Das Kleingedruckte über Verluste

Im Kleingedruckten weist das Unternehmen darauf hin, dass für die Inanspruchnahme sämtlicher Dienstleistungen der der Handelsplattform ein Konto bei FinecoBank erforderlich ist. Zum Handel mit CFDs folgt auf eine kurze Erläuterung, der Hinweis, dass 73,5 % der Privatanlegerkonten beim Handel mit CFDs über FinecoBank Verluste machen. In welcher Höhe, bleibt allerdings offen.

So verwundert es wenig, dass auf der Bewertungsplattform trustpilot.com knapp 65 % der Nutzer das Unternehmen als schwach bzw. schlecht (poor/bad) bewerten.

Klassisches Banking & Offene Fonds   

Neben der Handelsplattform bietet FinecoBank auch „klassisches“ Bankgeschäft, was an dieser Stelle von untergeordneter Bedeutung ist, aber nicht unerwähnt bleiben soll. Das Unternehmen hat dementsprechend (Giro-)Konten inklusive der entsprechenden EC- und Kreditkarten im Angebot und verspricht zudem Beratung zur Vermögenssteigerung bzw. -sicherung.

Möglich ist zudem, über die Webseite beispielsweise die Investition in einen offenen Fonds, der von Fineco Asset Management DAC (ein irisches Unternehmen, das sich zu 100 % im Besitz der FinecoBank SpA befindet) nach Luxemburger Recht verwaltet wird, die sog. „Core Serie“.

Sie haben Fragen oder Probleme mit FinecoBank? Wir unterstützen Sie!

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Die Rechtsanwälte der Kanzlei Herfurtner beraten Sie gerne, unabhängig davon ob, Sie vor einer Investmententscheidung stehen, ob Sie bereits investiert oder vielleicht sogar Geld verloren haben! Und falls Sie Unterstützung in einer rechtlichen Auseinandersetzung benötigen sind wir natürlich auch der richtige Ansprechpartner für Sie!