FrankfurtFX ist oder war ein Anbieter, der sich auf Produkte und Investments am Kapitalmarkt spezialisiert haben könnte. So lauten jedenfalls die Informationen, die unseren Rechtsanwälten vorliegen. Die Internetpräsenz von FrankfurtFX ist unter der URL https://frankfurtfx.de/ registriert. Jedoch konnte sie zum Zeitpunkt der Texterstellung (24.4.20) nicht länger aufgerufen werden.

Die britische Aufsichtsbehörde und Rechtsanwälte warnen vor eventuell fragwürdigen Investments bei FrankfurtFX ohne vorige Beratung. Die FCA geht in einer Warnmeldung davon aus, dass es sich bei FrankfurtFX um einen sogenannten „Klon“ einer registrierten Firma handeln könnte. Diese stehe in keinerlei Zusammenhang mit FrankfurtFX.

Mehrere möglicherweise betroffene Kunden haben derzeitig die Anwälte der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH kontaktiert und sich über ihre Möglichkeiten bezüglich FrankfurtFX beraten lassen. Privatanlegern wird davon abgeraten, sich auf Geschäfte mit der Firma FrankfurtFX ohne weitere Beratung einzulassen.

Die Anwälte der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte, niedergelassen in Hamburg, Frankfurt am Main und München, sind Ansprechpartner für Investoren, die Anlegerschutz suchen. Die Kanzlei wird zudem im Kapitalmarktrecht, im IT-Recht, im Genussrecht oder im Urheberrecht tätig.

Möchten Sie sich über Ihre rechtlichen Möglichkeiten im Zusammenhang mit FrankfurtFX informieren? Dann können Sie sich an einen Rechtsvertreter wenden und Ihr Anliegen persönlich besprechen. Hier kommen Sie direkt in unseren Kontaktbereich.

FrankfurtFX – Informationen

Unserer Kanzlei liegen folgende Daten zum Broker FrankfurtFX vor:

Name des Unternehmens: FrankfurtFX – Diamond Club
Postalische Anschrift: Mainzer Landstraße 50, 60325 Frankfurt am Main, Deutschland
Rufnummer: 0041335332411
Whatsapp-Kontakt: 00491779338339

Die britische Financial Conduct Authority FCA informierte Anleger bereits am 7. April 2020 zum Thema FrankfurtFX. Die Benachrichtigung besagt, dass der Anbieter von FrankfurtFX nicht bei der FCA registriert und nicht von ihr autorisiert sei. Zudem habe sich FrankfurtFX als registrierte Firma ausgegeben (Leucedia Investment Management Limited). Diese stehe laut der Behörde jedoch mit FrankfurtFX in keinerlei Verbindung.

Aussagen zu einer Zulassung und Überwachung von FrankfurtFX durch andere staatliche europäische Aufsichtsbehörden lassen sich bei Internetrecherchen nicht finden. Es sollte daher nicht zwingend davon ausgegangen werden, dass das Unternehmen FrankfurtFX über die für seine Wirtschaftstätigkeit obligatorischen Befugnisse verfügt.

Welche generellen möglichen Fallstricke Investoren kennen sollten

Anleger wissen in der aktuellen Niedrigzinsphase oft nicht, wie sie ihr Geld möglichst lukrativ und andererseits sicher anlegen können.

In nicht wenigen Einzelfällen werden folglich Investitionsmöglichkeiten offeriert, die es in Wirklichkeit überhaupt nicht gibt.

So kommt es, dass Anleger in Deutschland jedes Jahr einen zweistelligen Milliardenbetrag durch verschiedenste Kapitalanlagen verlieren.

Die Möglichkeiten für Geldgeber sind auf der Webpräsenz des Unternehmens üblicherweise imposant dargestellt. Risiken werden dagegen heruntergespielt oder gar nicht thematisiert. Man drängt Anleger zu einem schnellen Vertragsabschluss, der dazu dienen soll, vorgebliche, nur zeitnah verfügbare Vorteile zu sichern.

Abgleiche mit anderen Offerten oder eine Prüfung zu den angebotenen Anlagen sollen durch Druck zur raschen Entscheidung unmöglich gemacht werden.

Solide Unternehmen verfügen in der Regel über die für Finanzdienstleistungen erforderlichen Zulassungen. Warnmeldungen der Finanzaufsichtsbehörden bedeuten nicht, dass die Tätigkeit mit Sicherheit auf Anlagebetrug beruht. Dies könnte erst nach einer Gerichtsentscheidung festgestellt werden.

Dennoch sollten Anleger solche Warnhinweise stets ernst nehmen und gewissenhaft abwägen, ob sie dennoch bei derartigen Firmen anlegen möchten und wie sie FrankfurtFX einordnen. Grundsätzlich gilt, dass je höher die Renditeversprechen sind, umso größer auch die Risiken sind. Vorsicht ist auch dann angesagt, wenn der Anbieter in einem „exotischen“ Land sitzt.

Tipps für Investoren

Vor diesem Hintergrund sollten Investoren einfache Hinweise befolgen, um zumindest bestimmte Risiken zu vermeiden:

  • Lassen Sie sich nicht von abstrusen Renditeversprechen blenden! Wer Zinsen weit über dem Marktniveau erwirtschaften möchte, muss dafür meist auf hoch riskante Anlageformen zurückgreifen.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Vermittler über dessen Provision aufklären! Hierzu sind Broker in der Regel ohnehin von sich aus verpflichtet. Ist die Provision hoch, bedenken Sie, dass der Vermittler ein eigenes Interesse daran hat, dass Sie gewisse Verträge abschließen.
  • Lassen Sie sich Zeit! Unterschreiben Sie Vereinbarungen erst, nachdem Sie extensiv zu dem Geschäft recherchiert haben. Vergleichen Sie das Angebot zudem mit anderen Anlageklassen. Treffen Sie Ihre Entscheidung erst, wenn Sie alle Unwägbarkeiten selbst (und nicht Ihr Vermittler!) ausgeräumt haben.
  • Pochen Sie auf eine persönliche Besprechung vor Ort! Vertrauen Sie Ihr Geld nicht jemandem an, dem Sie noch nie in die Augen geschaut haben. Seriöse Broker werden Sie in ihren Geschäftsräumen beraten oder auch einen Termin bei Ihnen zuhause vereinbaren.
  • Präferieren Sie Unternehmen mit Sitz im Inland! Ihre Forderungen können Sie so im Streitfall viel einfacher durchsetzen.

Viele nicht seriöse Unternehmen versuchen, Vertrauen zu erlangen, indem sie Anlegern vermeintliche eigene Sicherheiten wie Garantien oder Wertbriefe vorlegen. Wenn Gewinne von mehr als 50 % zugesagt werden, ist nicht davon auszugehen, dass es sich um ein realistisches Angebot handelt. Achtung ist immer dann nötig, wenn man das Gefühl hat, dass der Broker die Kosten und die Risiken verharmlost.

Probleme mit FrankfurtFX? Was Kunden unternehmen können

Die Rechtsanwälte unserer Kanzlei betreuen Mandanten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Ländern in Europa, die durch Investitionen im Ausland zum Teil hohe Verluste erlitten haben. Möchten Sie sich über Ihre rechtlichen Handlungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit FrankfurtFX informieren? Dann gelangen Sie hier direkt zur Kontaktaufnahme.