Geneva Capital Group ist eine Online Handels-Plattform, bei der es um das Trading mit verschiedenen Vermögenswerten gehe. Die Homepage ist in deutscher und englischer Sprache vorhanden und über die URL https://www.genevacapitalgroup.com/de/ einsehbar.

Zu den Assets, mit denen Kunden traden könnten, zählten Devisen (Forex Trading), Contracts for Difference (CFDs), Kryptowährungen, Indizes, Rohstoffe und Aktien.

Haben Sie mit Geneva Capital Group Erfahrungen gemacht und möchten diese teilen? Oder interessiert Sie das Geschäftsmodell von Geneva Capital Group oder ganz allgemein für das Online Trading? Dann unterhalten Sie sich mit einem Rechtsanwalt.

Die Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte wird von Privatanlegern angesprochen, die Anlegerschutz suchen. Ferner sind die Rechtsanwälte der Kanzlei im Arbeitsrecht, im Kapitalmarktrecht oder im IT-Recht tätig. Aus den Büros in Frankfurt am Main, München und Hamburg heraus werden Klienten aus allen Ländern Europas betreut.

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Geneva Capital Group Erfahrungen

Investoren, die planen, ihr Kapital einer Trading-Plattform anzuvertrauen, sollten sich vorab die Mühe machen, möglichst viele Hinweise über den Anbieter zusammenzutragen. Hierfür kann das World Wide Web genutzt werden, zum Beispiel um eine Suchanfrage nach „Geneva Capital Group Reviews“ zu starten.

Häufig tauschen sich Privatanleger in dedizierten Blogs und Foren über die von ihnen gemachten Erfahrungen aus. Dort findet man auch Rezensionen der verschiedenen Online Trading Plattformen. Sucht man nach dem Unternehmen Geneva Capital Group, findet man keinerlei Informationen.

Grundsätzlich tut man gut daran sich anzuschauen, welcher Quelle die Texte entspringen, die sich mit einer spezifischen Tradingplattform auseinander setzen. Denn nicht immer sind die Texte aus einer unparteiischen Sichtweise heraus verfasst. Wer entsprechendes Online Marketing-Know how besitzt, kann gezielt Einfluss auf die Meinungsbildung nehmen.

Online Broker selbst oder die ihnen angegliederten Werbepartner werden sich eher positiv über das eigene respektive das beworbene Angebot äußern. Gleichsam ist es denkbar, dass Beiträge veröffentlicht werden, deren Grundhaltung Kunden davon abbringen soll, sich bei einem Marktbegleiter zu engagieren.

Geneva Capital Group – Sitz des Unternehmens, regulatorischer Status

Die Internetseite des Brokers ist auch in die Recherche miteinzubeziehen. Denn dort finden sich zwar wenige objektive Behauptungen, gleichwohl sollte man den Unternehmenssitz und vor allem dessen Regulierungsstatus hinterfragen, bevor man eine Investition vornimmt.

Im Footer-Bereich der Website und in den AGB von Geneva Capital Group ist von einer „Geo Tec AG“ zu lesen, die ihren Sitz auf St. Vincent und den Grenadinen habe. Ein Impressum gibt es auf der Website nicht. Im Kontaktbereich könne man ein Formular oder eine E-Mail-Adresse für schriftliche Anliegen nutzen. Zudem stünden persönliche Ansprechpartner telefonisch für deutschen und englischen Support zur Verfügung.

Ob der Anbieter Geneva Capital Group von einer europäischen Aufsichtsbehörde beaufsichtigt wird, lässt sich nicht ohne Zweifel beantworten. Denn Hinweise auf eine Registrierung bei der bundesdeutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder der britischen Financial Conduct Authority (FCA) sind nicht zu finden.

Eine Aussage über einen rechtmäßigen Geschäftsbetrieb von Geneva Capital Group in Europa, der den Erwerb der benötigten Berechtigungen bedingt, kann daher nicht zweifelsfrei getroffen werden.

Geneva Capital Group Internetseite

Auf der Homepage stellt Geneva Capital Group den mobilen Handel in den Vordergrund. Man biete seine Dienstleistungen Kunden in mehr als 70 Ländern an. Darüber hinaus argumentiert der Anbieter, dass er sich an „regulatorische Branchenanforderungen“ halte. Außerdem seien Kundengelder aufgrund technischer Vorkehrungen sicher. Darüber hinaus stehe der Kundendienst permanent und weltweit zur Verfügung.

An der Gründung von Geneva Capital Group seien erfahrene Finanzspezialisten beteiligt gewesen. Ziel des Unternehmens sei es, Kunden einen unkomplizierten Zugang zu Finanzmärkten zu ermöglichen. Man sei bestrebt, eine Trading-Umgebung zu schaffen, bei der moderne Technologien, Analysemöglichkeiten sowie Aus- und Weiterbildung im Vordergrund stehen.

Geneva Capital Group – Registrierung und unterschiedliche Kontomodelle

Wer sich auf das Angebot von Geneva Capital Group einlassen und auf der Online-Trading-Plattform handeln will, muss sich zuvor registrieren. Nachdem man über den Geneva Capital Group Login Zutritt bekomme, müsse man ein Live-Handelskonto wählen. Dabei stünden Angaben von Geneva Capital Group zufolge sechs verschiedene Kontotypen zur Auswahl:

  • Silber-Konto: Mindesteinzahlung von 5.000 Euro
  • Gold-Konto: Mindesteinzahlung von 10.000 Euro
  • Platin-Konto: Mindesteinzahlung von 25.000 Euro
  • Vor-Diamant-Konto: Mindesteinzahlung von 50.000 Euro
  • Diamant-Konto: Mindesteinzahlung von 100.000 Euro
  • VIP-Konto: Mindesteinzahlung von 250.000 Euro

Außerdem sei es möglich, ab einer Zahlung von 1 Million Euro ein sogenanntes „Elite-Mitglied“ zu werden.

Einzahlungen und Auszahlungen ließen sich laut Aussagen von Geneva Capital Group anhand verschiedener Methoden vornehmen. So stünden etwa die Banküberweisung, die Zahlung per Kreditkarte oder eine Überweisung per E-Wallet (Neteller) zur Wahl.

Bildungsangebot von Geneva Capital Group

Zum Thema Aus- und Weiterbildung hat Geneva Capital Group im Rahmen der eigenen Webpräsenz einen eigenen Abschnitt unter der Bezeichnung „Bildungszentrum“ eingerichtet. Dort gibt es drei Unterpunkte mit den Bezeichnungen FX (Forex Trading), CFD (Contracts for Difference) und Kryptowährungen. Hinter jedem der Punkte verbirgt sich ein kurzer Text, der das Thema beleuchtet und die Vorteile beschreibt.

Auf der Homepage ist zudem von E-Books, Webinaren und Videos die Rede. Eventuell erlangt man Zugriff auf diese Quellen, sobald man sich als Kunde von Geneva Capital Group registriert hat.

Welche Risiken Online Trading birgt

Wer sich für Online Trading begeistert, sollte berücksichtigen, dass sich diese Form der Kapitalanlage in einigen Details von dem klassischen Weg über eine Kreditanstalt oder einen Anlageberater unterscheidet.

Die Digitalisierung hat viele Branchen durchgeschüttelt und zu innovativen Geschäftsmodellen geführt. War vor einigen Jahren noch der Besuch bei der Hausbank unabdingbar, wenn man einen Vertrag für eine Kapitalanlage abschließen wollte, ist dies mittlerweile ohne Probleme online machbar.

Dies hat dazu geführt, dass es inzwischen eine Fülle von Anbietern gibt, die weltweit handeln und mit ihren Angeboten um das Wohlwollen des Investors buhlen. Meistens stehen auf den Trading-Plattformen Produkte im Fokus, die sich infolge ihrer Komplexität und der damit einher gehenden Risiken nicht für jedermann eignen.

Im Regelfall steht bei den Online Brokern eine Reihe von schwer verständlichen Produkten im Fokus, darunter Kryptowährungen, CFDs oder das Forex Trading (Devisenhandel). Diese Produkte sind gleichwohl nicht zwingend für jedermann geeignet.

Während man bei der Bank in einem direkten Gespräch das Für und Wider einer Investition erörtern kann, steht im Netz im Regelfall kein spezieller Ansprechpartner zur Verfügung. Sieht man davon ab, sich vollständig über die Risiken einer Anlage zu orientieren, kann es zu Unzufriedenheit aufseiten des Anlegers kommen.

Verlustgeschäfte beim Online Trading?

Wer beim Trading auf einer Online Plattform Geld verloren hat, sollte zunächst weitere Zahlungen stoppen. Im Anschluss sollte man mit dem Unternehmen sprechen und klären, welche Ursachen es für das Verlustgeschäft gab und welche Handlungsmöglichkeiten zur Wiederbeschaffung existieren.

Bleibt man Ihnen eine nachvollziehbare Auskunft schuldig, können Sie Anlegerschutz suchen und sich an einen Rechtsberater wenden. Bei der Kanzlei Herfurtner Rechtsanwälte prüft man, ob Sie Forderungen gegen die Trading Plattform geltend machen können und setzt diese auf Wunsch direkt beim Vertragspartner durch.

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