Gentry Wilson Partners ist ein selbsterklärter unabhängiger und forschungsorientierte Investmentbroker, der sich sowohl auf lokale als auch globale Märkte fokussiere mit angeblichem Firmensitz in Taiwan. Eines der Ziele der Investmentfirma liege neben der Erzielung marktüberlegener Renditen für ihre Kunden in der Entwicklung einer sogenannten „Exzellenzkultur“.

Wurden Sie von Mitarbeitern der Investmentfirma angerufen? Wurden Sie Kunde der Firma und konnten Erfahrungen sammeln, über die Sie mit uns sprechen möchten? Dann kontaktieren Sie die Rechtsanwälte der Kanzlei Herfurtner.

Unsere Rechtsanwälte beraten Mandanten zu allen Themen der Bereiche Anlagebetrug, Anlegerschutz und Bankrecht. Sie freuen sich von Ihnen Ihre Erfahrungen geschildert zu bekommen und können bei Verlusten überprüfen, ob und gegen wen Sie Ansprüche erfolgreich durchsetzen können.

Gentry Wilson Partners Erfahrungen

Die Investmentfirma Gentry Wilson Partners wendet sich mit ihrem Angebot sowohl an private als auch an institutionelle Anleger. Neben der klassischen Anlageberatung versteht sich die Investmentfirma auch als Vermögensverwalter. Investmententscheidungen sollen die Mitarbeiter nach den folgenden Prinzipien fällen:

  • aktives Management und offener Gedankenaustausch
  • anteiliger Optionshandel und Leerverkauf von Wertpapieren als Mittel der Risikominimierung (Diversifikation)
  • Identifikation unterbewerteter Wertpapiere aufgrund eines weitreichenden Netzwerks von Industrie- und Unternehmenskontakten
  • Verfolgung konträrer Anlageprinzipien

Kunden von Gentry Wilson Partners sollen von hochqualifizierten und erfahrenen Fachleuten betreut werden, die einen multistrategischen Ansatz verfolgen, der es ermöglichen soll außerordentlichen Erfolg zu erzielen.

Gentry Wilson Partners – Was passiert, wenn der Berater Kontakt aufnimmt?

Aus einer Vielzahl von Gesprächen mit Mandanten haben wir erfahren, dass Anleger oft mittels eines sog. Coldcalls von Mitarbeitern der Firma Gentry Wilson Partners kontaktiert werden, die den Kauf bestimmter Unternehmensanteile empfehlen. Diese Anteile entwickeln sich nach einer kurzen Haltedauer scheinbar sehr gewinnbringend und werden dann verkauft.

Daraufhin erhalten die Kunden eine neue Kaufempfehlung von außerbörslichen Aktien eines Unternehmens, welches kurz vor der Übernahme eines großen Investors stehe. Hierbei handelt es sich um das eigentliche Geschäft. Diese Unternehmensanteile seien nach Auskunft der Mitarbeiter von Gentry Wilson Partners stark unterbewertet, weil die geplante Übernahme noch nicht am Markt bekannt sei. Anleger schilderten uns, dass es sich bei diesem Unternehmen um die Firma 3DPT handeln soll.

Kurze Zeit nach dem Kauf werden die Anleger kontaktiert und es wird ihnen mitgeteilt, dass der interessierte Großinvestor nur große Blöcke der Unternehmensanteile aufkaufen möchte. Die Anleger werden deshalb aufgefordert, weitere Anteile nachzukaufen. Sind sie dazu nicht bereit, drohe der Deal zu scheitern und das Geld ginge verloren.

Erklären Anleger, nicht über das für einen Nachkauf notwendige Kapital zu verfügen, erhalten sie meist das Angebot, dass Gentry Wilson Partners 50 % des fehlenden Kapitals mit Eigenmittel abdecke, um den Deal doch noch zu „retten“.

Ist das Geld der Anleger erst einmal überwiesen, heißt es dann entweder, dass der Großinvestor die 50 % Abdeckung der Firma Gentry Wilson Partners nicht akzeptiere, oder dass ein Mitinvestor abgesprungen sei, der Deal zu scheitern drohe und die Anleger nun noch einmal Anteile nachkaufen müssen, anderenfalls drohe das Geschäft zu scheitern und ein Totalverlust sei unvermeidlich.

Ein weiteres übliches Vorgehen von Gentry Wilson Partners scheint es auch zu sein, Anleger zur Zahlung eines sog. secutity indemnity deposits (Sicherheitsleistungen) als prozentualen Anteil ihrer Investition aufzufordern.

Woher kommt Gentry Wilson Partners?

Auf ihrer Webseite https://www.gentrywilson.com/ gibt die Firma Gentry Wilson Partners an im floor 7, No. 181 Fuxing North Road, Songshan District, Taipei City, 105 Taiwan (R.O.C.) ansässig zu sein.

Per Email sei die Firma unter info@gentrywilson.com erreichbar. Anleger haben uns davon berichtet, dass sie mit einem Berater namens Tony Lawson in Kontakt standen. Mitarbeiter von Gentry Lawson Partners seien unter den folgenden Telefon-, Faxnummern erreichbar:

  • +886 2 7737 4732 (Telefon)
  • +886 2 7737 4733 (Telefax)

Wohin werden Gelder der Anleger überwiesen?

Die den Rechtsanwälten der Kanzlei Herfurtner vorliegenden Einzahlungsunterlagen und den Schilderungen betroffener Anleger lässt sich entnehmen, dass die Gelder nicht an die Investmentfirma Gentry Wilson Partners überwiesen werden, sondern an namentlich nicht identische Zahlungsempfänger in Hong Kong, die ihr Konto oftmals bei der dortigen HSBC Bank unterhalten.

Bei den Zahlungsempfängern handelt es sich meist um Firmen in der Rechtsform einer Limited, die ebenfalls in Hong Kong ansässig sind.

Rechtsberatung kann Sie vor einem Verlust schützen

Rechtsanwalt und Fachanwalt Christian Hensel empfiehlt:

„Wir empfehlen Anlegern im Zweifel anwaltlichen Rat einzuholen bevor sei Geld an unbekannte Firmen ins Ausland überweisen. Ein Rechtsanwalt, der sich tagtäglich mit vermeintlichen Investmentfirmen im internationalen Raum befasst, die ihre Kunden hauptsächlich über das Internet oder Telefon akquirieren, kann schnell Klarheit schaffen, ob es sich um ein seriöses oder unseriöses Unternehmens handelt.“

Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner haben tagtäglich mit derartigen Fällen zu tun und können Ihnen konkrete Auskunft darüber geben, welche Schritte für Sie in Betracht kommen, um Verluste zu vermeiden oder ihre Ansprüche durchzusetzen. Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

Anwalt Christian Hensel, Hamburg

CHRISTIAN HENSEL

RECHTSANWALT / FACHANWALT FÜR BANK- UND KAPITALMARKTRECHT / ASSOCIATE