HashFlare ist ein Anbieter für so genanntes „Cloud Mining“ von Kryptowährungen. Insbesondere der Bitcoin stehe bei den Mining-Aktivitäten auf HashFlare im Vordergrund.

Die Website des Anbieters steht in deutscher Sprache zur Verfügung und kann unter der URL https://hashflare.io/ abgerufen werden.

Haben Sie Erfahrungen mit HashFlare gemacht und möchten diese teilen? Oder denken Sie über eine Investition bei diesem Anbieter nach und wollen sich zunächst genauer informieren? Ein Rechtsanwalt steht Ihnen für ein Gespräch zu diesem Thema und generell für Fragen zum Online Trading zur Verfügung.

Die Kanzlei Herfurtner wird von Mandanten kontaktiert, die Probleme beim Online Trading hatten und Anlegerschutz suchen. In München und Hamburg niedergelassen, sind die Rechtsanwälte der Kanzlei zudem im Kapitalanlagerecht oder im Wirtschaftsrecht tätig.

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HashFlare was ist das?

HashFlare ermögliche seinen Kunden, Rechenleistung zu kaufen, um Kryptowährungen zu „minen“, also zu schürfen beziehungsweise zu erzeugen. Als Kunde erwirbt man beim Cloud Mining sogenannte „Hashpower“, die man für die Erzeugung dieser Kryptowährungen einsetzen könne:

  • Litecoin (1,80 US-Dollar pro 1 MH/s)
  • Bitcoin (0,60 US-Dollar pro 10 GH/s)
  • Ethereum (1,40 US-Dollar pro 100 KH/s)
  • ZCash (1,40 US-Dollar pro 1 H/s)
  • Dash (3,20 US-Dollar pro 1 MH/s)

Für jede der Varianten könne man Einjahresverträge abschließen. Zum Zeitpunkt der Betrachtung der Website von HashFlare war jedoch keines der Pakete mehr verfügbar.

Nach der Erzeugung der Kryptowährungen würden diese wiederum partiell den Kunden zur Verfügung gestellt, wodurch sich deren Kapital nach und nach mehre.

Als Vorteile der eigenen Plattform führt HashFlare fünf Argumente an:

  • Statistiken: Man könne in Echtzeit alle relevanten Informationen zum Status des Minings abrufen.
  • Gebühren: Die berechneten Gebühren seien nachvollziehbar und würden offengelegt.
  • Schneller Start: Sobald die Zahlung bei HashFlare eingegangen sei, beginne das Mining, innerhalb eines Tages erhalte man die erste Auszahlung.
  • Auswahl: Als Kunde habe man die Wahl zwischen verschiedenen Pools, um von ertragreichen Kombinationen zu profitieren.
  • Auszahlung: Die Auszahlungen würden unmittelbar erfolgen, nachdem man den gewünschten Betrag eingegeben habe.

HashFlare Erfahrung

Im Vorfeld einer Investition sollte man stets so viele Informationen wie möglich über Anbieter und Produkt recherchieren. Wie HashFlare 2019 bewertet wird, lässt sich ermitteln, indem man eine Suchmaschine nutzt.

„Wie funktioniert HashFlare?“ könnte eine Suchanfrage sein, aber auch Begriffe und Kombinationen wie „HashFlare Erfahrung“ oder „HashFlare Bewertung“.

Sucht man online nach HashFlare, stößt man auf einige Erfahrungsberichte, die zum Teil gespaltener Meinung sind. Kritisiert wird unter anderem die HashFlare Auszahlung bzw. die Höhe der Gewinne. Diese lägen teilweise unterhalb der Verwaltungsgebühren, weshalb man kaum eine Möglichkeit zur Ertragssteigerung habe.

Unternehmenssitz, Geschäftsführung, Regulierung

Laut Angaben auf der unternehmenseigenen Website sei HashFlare im Jahr 2015 von einem HashCoins-Team gegründet worden. Infolgedessen habe man sich zu einem großen Rechenleistungs-Anbieter für das Mining verschiedener Kryptowährungen entwickelt.

Seit dem Jahr 2016 existiere mit einer HashFlare LP ein von HashCoins losgelöstes Unternehmen, das seinen Sitz in Edinburgh, Schottland habe. Die Rechtsform „LP“ steht für (Scottish) Limited Partnership.

Ein rechtsverbindliches Impressum gibt es auf der Website von HashFlare nicht. Auf diesem Weg lassen sich daher keine Angaben zur Geschäftsführung ermitteln. Im Kontaktbereich der Website gibt es lediglich die Möglichkeit, ein Formular auszufüllen. Eine Telefonnummer für ein persönliches Gespräch ist dort nicht vorhanden.

Im Footer-Bereich der Website finden sich eine E-Mail-Adresse sowie eine postalische Anschrift. Ob das Unternehmen durch eine staatliche Aufsichtsbehörde wie die britische FCA beaufsichtigt wird, lässt sich den Informationen der Internetpräsenz nicht entnehmen.

Verluste mit Kryptowährungen?

Kryptowährungen sind seit der Kursexplosion des Bitcoins bei vielen Anlegern auf das Radar geraten. Gerade wer von konventionellen Anlagemöglichkeiten und Niedrigzinsen enttäuscht ist, zeigt sich offen gegenüber vermeintlich margenträchtigeren Alternativen.

Kryptowährungen – ebenso wie Forex Trading oder CFDs (Contracts for Difference) – sind jedoch nicht für jeden Anlegertyp geeignet. Denn die Funktionalität ist nicht leicht zu verstehen, zudem sind die Kurse sehr volatil.

Mitunter vernachlässigen Investoren die Risikoprüfung und lassen sich auf ein Investment ein, das sich anders entwickelt als gewünscht. Dies kann im Extremfall zur Folge haben, dass ein Anleger seine gesamte Kapitalanlage abschreiben muss.

Haben Sie in Kryptowährungen investiert und Geld verloren? Dann können Sie Anlegerschutz suchen und sich mit Ihrem Fall an einen Rechtsanwalt wenden. Die Kanzlei Herfurtner steht Mandanten zur Verfügung, die Schwierigkeiten beim Online Trading haben.

Sie prüft die Vorgänge und ermittelt, welche Möglichkeiten Anleger haben, das verlorene Geld ganz oder in Teilen wiederzubeschaffen. Möchten Sie sich mit einem unserer Rechtsanwälte in Verbindung setzen? Dann kommen Sie hier direkt zu unserem Kontaktbereich.