HBC Broker – Als Handelsplattform für binäre Optionen ist der Name HBC Broker bereits bekannt -Doch Sind die Gewinnchancen – so wie sie beworben werden – realistisch?

Der Anbieter HBC Broker hat seinen Firmensitz – laut eigenen Angaben – in Tiflis – der Hauptstadt von Georgien. HBC Broker gehört – laut frei zugänglichen Quellen – zum Unternehmen MPG INVEST LTD mit Sitz in Warna – Bulgarien.

Wer im Internet nach Informationen und Erfahrungsberichten zum Thema binäre Optionen sucht wird nicht so schnell auf verlässliche Quellen stoßen. Denn vieles was auf dem ersten Blick wie Schilderungen zufriedener Kunden wirkt, verrät sich durch übertrieben überschwängliche Formulierungen als getarnte Reklame.

Die Rechtsanwälte der Kanzlei Herfurtner bieten Ihnen rechtlichen Beistand bei Verlusten im Zusammenhang mit dem Unternehmen HBC Broker.

In den meisten uns bekannten Anfragen sind Investoren von Anbietern von binären Optionen getäuscht worden. Diesen Kunden steht deshalb ein Anspruch auf Zahlung der geleisteten Gelder zu.

HBC Broker – Trickserei oder zügig verdientes Vermögen?

HBC Broker beschreibt sich selbst als Premium-Plattform und führender Anbieter für binary Options. Bietet die Plattform faire Dienstleistungen und ist so sicher wie die Werbung suggeriert? Oder handelt es sich um einen weiteren Fall von Abzocke?

Das angegebene Ziel von HBC Broker ist es, ein intuitives System für Neueinsteiger und Fachleute zu schaffen. Die Plattform will grundsätzlich eine einfache internetbasierte Handhabung anbieten.

Wie bei jeder Anlageform sollte man sich erst einmal ausreichend über den Broker und die verschiedenen möglichen Fallstricke informieren. Im Netz sind allerdings kaum vertrauenswürdige und neutrale Informationen über die Plattformen von binären Trades zu finden. Der Hintergrund liegt auf der Hand – die Firmen geben viel Geld für Online-Werbung aus. Die allermeisten Artikel in Medien sowie Forum-Beiträge mit positiven Erlebnissen stellen bezahlte Werbung dar.

HBC Broker – Was sind binäre Optionen?

Für das Trading mit binary Options sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Der Handel mit binäre Optionen zieht eine große Zahl von hoch risikobereiten Anlegern an. Beim Handel mit binären Optionen wird nicht der tatsächliche Vermögenswert der gehandelten Produkte (etwa Gold, Aktien, Öl, Währungen) gekauft, sondern lediglich eine Wette auf die Entwicklung des Kurses abgeschlossen. Über das „alles-oder-nichts“ Prinzip gewinnt oder verliert man die eingesetzte Summe. Dies ist ein entscheidender Unterschied zum Aktienhandel. Dort kommt es in nur sehr wenigen Fällen zu einem Totalverlust. Die Laufzeit der einzelnen Deals kann von wenigen Sekunden bis hin zu vielen Monaten betragen.

Kunden übersehen, dass binäre Optionen mit erheblichen Risiken verbunden ist. Ein kompletter Verlust des eingesetzten Betrages ist keine Seltenheit.
Der Handel mit binary Options war bis vor wenigen Jahren nur Finanzinstituten und professionellen Tradern vorbehalten und wurde ausschließlich am OTC Markt betrieben. Verlockend für Privatanleger ist insbesondere, dass sie auch mit vergleichsweise geringen Summen beginnen können. Das gilt auch für die Plattform HBC Broker.

Viele Anbieter für binäre Optionen werben damit, dass die bei ihnen beschäftigten Berater dank spezieller Erfahrung überdurchschnittlich hohe Profite erreichen können. Doch die „Unterstützung durch erfahrene Trader“ bewirkt oft nur, dass das Geld des Kunden sich noch schneller in Luft auflöst.

Die Anwaltskanzlei Herfurtner mit Standorten in München und Hamburg betreut Mandaten die schlechte Erfahrungen gemacht haben.

HBC Broker – Fälle von Abzocke?

Das Trading mit binary Options kann nicht allgemein als Täuschung bezeichnet werden. Allerdings gibt es bei binären Optionen sehr viele Produkte im Graubereich bis hin zu rein betrügerischem Handeln. Es ist nicht einfach die Seriosität von Anbietern sofort in Erfahrung zu bringen. Binary Options sind meist komplex konstruiert und daher für Privatanleger nicht leicht zu durchschauen. Oft sind Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter nicht eindeutig gestaltet und inkludieren nur vereinzelt Hinweise auf die hohen Risiken.

Binäre Optionen werden mit übertriebenen Profit-Möglichkeiten beworben. In Wirklichkeit enden nach den Erlebnissen der Mandanten der Kanzlei Herfurtner Rechtsanwälte die meisten Geschäfte mit einem Totalverlust. Bei binary Options handelt es sich um hochriskante Geschäfte, die bei einem langfristigen Handeln rein statistisch zu Verlusten führen. Die Profite landen bei den Anbietern. Teilweise werden Anleger aber auch einfach nur um Ihr Erspartes gebracht. In einigen Fällen wurden Kunden dazu gebracht Zugangsdaten Ihrer Online-Banking-Software preiszugeben. In der Folge wurden privaten Bankkonten einfach abgeräumt.

Viele Händler bieten auch eine App für Smartphones an. Man findet dort viele schlechte Rezensionen. Oft wird von Abzocke berichtet. Manche Kunden beklagen, dass ihr Guthaben plötzlich weg war, nachdem sie einige Zeit nicht aktiv gehandelt haben. Manchmal seien erzielte Gewinne trotz Aufforderungen nicht erstattet worden. Manche Mandanten berichten von schlechten Erlebnissen, die der Ursprünglichen Darstellung der Plattformen zuwiderlaufen.

HBC Broker – Was sollte man beachten?

Mehrfach wird in Internet-Foren von hohen Profiten innerhalb kürzester Zeit berichtet. Diese Berichte positiver Erlebnisse machen jedoch keinen glaubwürdigen Eindruck. Nicht selten werden diese Berichte von angeblichen Kunden geteilt, die unter anderem auch sog. Stockfotos heranziehen. Dabei handelt es sich um vorproduzierte Bilder, die meist über Bildagenturen angeboten werden und somit mit Sicherheit nicht den hinter dem Profil stehenden Forum-Nutzer zeigen.

Die Tatsache, dass auch Werbespots für binären Handel im TV zu sehen sind, ist ebenfalls kein Anzeichen für Seriosität. TV-Sender beurteilen nicht, ob beworbene Angebote in vollem Umfang mit den gesetzlichen Vorgaben kompatibel sind.

Es handelt sich meist dann um Manipulationen, wenn Kurse der gehandelten Produkte nicht mit den offiziellen Aktienkursen an den Börsen identisch sind. In solchen Fällen können Anbieter durch diese Kursmanipulationen höhere Profite erwirtschaften.

Anbieter von binary Options haben zahlreiche Tricks auf Lager, um mehr Geld zu verdienen. Viele Broker werben etwa mit Lockangeboten. Diese sind oft nicht mit gesetzlichen Vorschriften zu vereinbaren. Heikel sind etwa Angebote eines Bonus, den man vom Händler erhält.

HBC Broker – Gesetzliche Regelungen

Einige Broker und Anbieter haben keine Börsenzulassung. Viele Anbieter werden von den zuständigen Behörden überwacht. In Europa sind die allermeisten Makler in Zypern oder England zugelassen. Die dortigen Aufsichtsbehörden des EU-Mitgliedsstaates sorgen dafür, dass vorgegebene Richtlinien eingehalten werden müssen.

Verschiedene Plattformen verstoßen gegen EU-Regeln oder Regulierungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA – European Securities and Markets Authorities) warnt generell und europaweit vor binären Optionen und vergleichbaren Finanzprodukten.

Die französische Finanzaufsichtsbehörde Autorité des Marchés Financiers (AMF) hat im August 2016 einem Unternehmen verboten, Dienste in Frankreich anzubieten. Das Verbot wurde damit begründet, dass das Unternehmen nicht ihrer Verpflichtung nachgekommen sei, fair und ehrlich im Interesse der Kunden zu handeln. Das Verbot betrifft Bestandskunden und Neukunden.

Der Anbieter BDSwiss bestimmt, dass die Nutzung den Vorschriften Zyperns unterliegen soll. Zuständiges Gericht soll das Gericht des Landes sein, in dem sich die Zentrale befindet. Diese ist derzeit in Zypern. In Deutschland gibt es lediglich eine postalische Adresse. Anders als der Name sowie das Logo vermuten lassen, ist BDSwiss also in Zypern und nicht in der Schweiz zugelassen. Die Geschäftsbedingungen des Unternehmens sind derzeit lediglich auf Englisch aufzurufen.

Begrüßenswert wäre es, wenn binary Options zuverlässig staatlich überwacht werden würden. Die Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (Richtlinie 2004/39/EG), auch MiFID oder Finanzmarktrichtlinie genannt, ist eine Richtlinie der Europäischen Union (EU). Sie soll die Harmonisierung der Finanzmärkte in Europa verbessern.

Was bedeutet die staatliche Regulierung für deutsche, österreichische und schweizer Kunden? Ist das eine Art „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ oder ist trotz der staatlichen Vorschriften eine gewisse Vorsicht geboten.

Ombudsmann entscheidet zugunsten eines Mandanten der Kanzlei Herfurtner

Der für Finanzdienstleistungen zuständige zypriotische Ombudsmann hat am 14.10.2016 geurteilt, dass ein Mandant der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner ihr Investment in Höhe von 125.000 Euro wiederbekommen soll. Hintergrund dieser Entscheidung ist die festgestellte Nichtbeachtung mehrerer gesetzlicher Richtlinien durch einen bekannten und Händler von binären Optionen.

HBC Broker -Welche Chancen haben Anleger?

Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner vertreten eine große Anzahl von Investoren, die mit binären Optionen gehandelt haben und z. T. erhebliche Verluste erlitten haben.

Viele Klauseln in den AGBs der Broker mit binary Options sind für Kunden überraschend. Sie sind objektiv im Hinblick auf die besonderen Umstände des Falles so ungewöhnlich ist, dass der Vertragspartner nicht mit Ihnen zu rechnen braucht. Dies betrifft insbesondere Klauseln, auf die sich die Anbieter häufig stützen, um eine Auszahlung des Kapitals zu verweigern. Wegen des Überraschungseffekts können entsprechenden Klauseln jedoch unwirksam sein. Kunden können in diesen Fällen einen Rückzahlungsanspruch hinsichtlich geleisteter Einzahlungen geltend machen.

Gerät man an einen der unseriösen Broker, bleibt danach nur noch der Weg zum Rechtsanwalt.

Wir haben Erfahrung mit vielen hundert Fällen von Unregelmäßigkeiten beim Handel mit binary Options und konnten Erstattungen der Einzahlungen, Auszahlungen von Gewinnen und Übernahme der Rechtsanwaltshonorare erreichen.

Kontaktieren Sie uns jetzt falls Sie Verluste durch den Anbieter HBC Broker erlitten haben.