i-Coin ist laut Angaben auf der Website ein Anbieter für den Handel mit Kryptowährungen. Die Homepage des Unternehmens liegt ausschließlich in englischer Sprache vor und kann unter der URL https://www.i-coin.io/ aufgerufen werden.

Bei i-Coin könne man rund um die Uhr eine Reihe von Kryptowährungen handeln. Zudem biete i-Coin die beste Plattform für das Trading mit Crypto Currencys wie Bitcoin, Ethereum oder Ripple. Zu den Gründern von i-Coin gehörten Kryptowährung-Optimisten, die über eine weitreichende Erfahrung in den Finanzmärkten verfügten.

i-Coin wurde von der Aufsichtsbehörde von British Columbia (Kanada) auf eine Warnliste gesetzt. Verschiedene wohl geschädigte Investoren haben aktuell die Anwälte der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte angerufen und sich über ihre Vorgehensmöglichkeiten beraten lassen.

Anlegern wird davon abgeraten, sich auf Trades mit der Firma i-Coin ohne weitere Rechtsberatung einzulassen.

i-Coin – Rechtsanwälte hinzuziehen

Mit Sitz in München, Frankfurt am Main und Hamburg sind die Rechtsanwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Vertrauenspersonen für Investoren, die Anlegerschutz suchen. Die Kanzlei betreut betroffene Investoren aus allen europäischen Ländern.

Zu den weiteren Tätigkeitsfeldern gehören darüber hinaus das Arbeitsrecht, das Kapitalmarktrecht oder das Immobilienrecht. Haben Sie mit i-Coin Erfahrungen gemacht und wollen Sie darüber mit einem Rechtsanwalt sprechen? Hier können Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

i-Coin – Vorhandene Hinweise

Unserer Rechtsanwaltskanzlei liegen folgende Daten zum Anbieter i-Coin vor:

Name des Unternehmens: Millennium Solutions Inc. (Betreiberin von i-Coin)
Rufnummer: 003726991469
E-Mail-Adresse: support[a]i-coin.io
Webseite: www.i-coin.io

Finanzaufsichtsbehörde warnt im Zusammenhang mit i-Coin

Am 29. April 2020 informierte die BCSC im Zusammenhang mit i-Coin. Der Warnmeldung für Investoren ist zu entnehmen, dass i-Coin eine Online-Handelsplattform für Kryptowährungen anbiete und behaupte, in Estland ansässig zu sein. Der Behörde sei bekanntgeworden, dass i-Coin Gelder von einem Einwohner von British Columbia (BC) entgegennahm.

Von einer Handelsplattform für Kryptowährungen könne verlangt werden, dass sie gemäß Abschnitt 25 des Securities Act (das Gesetz) als Börse anerkannt oder gemäß Abschnitt 34 des Gesetzes als Händler registriert sei. Allerdings sei i-Coin in British Columbia weder als Börse anerkannt noch als Händler registriert.

Staatliche Regulierung und Autorisierung von i-Coin

Informationen zu einer Genehmigung und Überwachung durch eine staatliche europäische Finanzmarktkontrolle sind auf der Webseite des Unternehmens nicht zu finden. Es sollte daher nicht zweifelsfrei angenommen werden, dass die Firma die obligatorischen Berechtigungen besitzt, die es für eine Geschäftstätigkeit in der EU braucht.

Was Firmen wie i-Coin anstreben

In der derzeitigen Niedrigzinsphase kommt es immer häufiger vor, dass Investoren angestrengt auf der Suche nach lukrativen Produkten sind.

Viele Unternehmen versuchen infolgedessen, neue Kunden mit traumhaft hohen Gewinnmöglichkeiten zu ködern. In der Praxis stehen solche Angebote gleichwohl meistens auf wackeligen Füßen. Daher sollte man sich von Offerten nicht blenden lassen, die „zu schön sind, um wahr zu sein“.

i-Coin ist ein ausländischer Dienstleister – was heißt das für den Geldgeber?

Die Liberalisierung des Welthandels hat sichtbare Konsequenzen für die Finanzbranche. Globale Märkte sind leicht zugänglich, außerdem vereinfacht die Digitalisierung den Zugriff. Dies hat zur Folge, dass mehr und mehr Unternehmen – unter anderem aus dem Ausland – auf den Markt kommen, um Kunden für ihre Dienstleistungen zu gewinnen.

Auch wenn fremdländische Anbieter mit vermeintlich rosigen Renditechancen werben, sollte man wachsam sein. Denn sollte es einmal zu Problemen kommen, ist es – im Gegensatz zur eigenen Hausbank – deutlich anspruchsvoller, den Sachverhalt im persönlichen Dialog zu besprechen.

Wo liegen eventuelle Risiken? Wie können sich Investoren absichern?

Ein angeblicher Anlageberater nimmt telefonisch mit Ihnen Kontakt auf? Er empfiehlt Ihnen den Erwerb von Aktien zum Vorzugspreis an oder will Sie über einen attraktiven Aktienfonds ins Vertrauen ziehen? Der persönliche Kontakt mit dem Berater kommt jedoch nie zustande? Ein solches Verhalten sollte Ihnen zu denken geben.

Vor einer Kapitalanlage sollte man sich über die Firmen und deren Anlageberater sachkundig machen. Hierbei ist einzuschätzen, ob eine Aufsichtsbehörde den Broker reguliert. Falls das Unternehmen über keine Zulassung für die angebotenen Dienstleistungen verfügt, sollte man aufhorchen.

Dies gilt insbesondere bei Versprechen von extrem hohen Renditen. Ist man sich nicht sicher, ob ein Anbieter wie i-Coin vertrauenswürdig ist, sollte man am besten schnell die Mithilfe eines spezialisierten Rechtsanwalts in Anspruch nehmen.

Des Öfteren drängen fragwürdige Anbieter Anleger zum unmittelbaren Vertragsabschluss. Um mögliche Kunden zu ködern, schütten manche Unternehmen nach einem ersten Investment mit kleinem Einsatz beträchtliche Profite aus. Haben Sie vergleichbare Erfahrungen gesammelt?

Renditen an der Schwelle zu 10 % hören sich vordergründig nicht unmöglich an, liegen dennoch deutlich über dem Mittelwert, den seriöse, klassische Anlagen gegenwärtig erreichen. Bei solchen Zahlen sollten Privatanleger also Obacht geben.

Haben Sie die Vermutung, dass Sie ein Opfer zweifelhafter Kapitalanlagen geworden sein könnten, ist schnelles Handeln angeraten. Je früher Sie Ihre Forderungen geltend machen und einen Anwalt einbeziehen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr investiertes Kapital zurückbekommen.

Was sollten Privatanleger bei Schwierigkeiten mit i-Coin unternehmen?

Falls Sie bei einem Investment Kapital abschreiben mussten, sollten Sie handeln. Zuerst sollten Sie auf weitere Ein- bzw. Nachzahlungen verzichten. Außerdem ist es angeraten, beim Anbieter die Ursachen für die Verluste nachzufragen und zu eruieren, welche Chancen es gibt, die Einzahlung wiederzubekommen.

Sofern Sie von Ihrem Vertragspartner keine hinreichenden Auskünfte erhalten, können Sie Beratung suchen und sich an einen Rechtsberater wenden.

Kanzlei berät

Kunden, die ihr Geld i-Coin anvertraut haben und vor Problemen stehen, können sich an die Anwälte der Kanzlei Herfurtner Rechtsanwälte wenden und sich kostenfrei über ihre Optionen bezüglich i-Coin informieren. Die Konsultation erfolgt in allen europäischen Ländern. Hier gelangen Sie direkt zur Kontaktaufnahme.