James B. Clarke

James B. Clarke

James B. Clarke – ist eine Firma aus der Finanzbranche. Entsprechend Meldungen von Anlegern scheint es sich bei den Geschäften womöglich um Anlagebetrug in Form eines Boiler Room Scams zu handeln.

Durch James B. Clarke werden Kunden per Kaltakquise zu Investitionen bewegt, die unter dem Strich mit einem Vollständigen Verlust der einlegten Summen enden können. Nach Berichten handelt es sich um Goldgeschäfte und Zertifikate.

FMA warnt vor James B. Clarke-Wertpapieren

Anleger wissen in der aktuellen Niedrigzinsphase oft nicht, wie sie ihr Geld möglichst lukrativ und andererseits sicher anlegen können. Anlageformen zu finden, die den eigenen Bedürfnissen entsprechen, ist nicht einfach. Auch besteht stets die Gefahr, einem der zahlreichen Anlagebetrüger zum Opfer zu fallen, die auf dem Anlagemarkt ihr Unwesen treiben.

James B. Clarke – wie seriös ist der Anbieter?

Um professionell und vertrauenswürdig zu erscheinen frisieren Betrüger oft Einträge im Internet Wikipedia oder auf sonstigen bekannten Plattformen und stellen sich als erfahrene Kapitalanlage-Experten dar.

Wie bei James B. Clarke wird alles versucht, um das Vertrauen gut betuchter Anleger zu gewinnen und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Rechtsanwalt Wolfgang Herfurtner in Hamburg empfiehlt in Folge dessen Anlegern immer sorgfältig zu prüfen, ob Sie Ihr Vermögen bei James B. Clarke investieren wollen.

James B. Clarke – vermeintlicher Kapitalanlagebetrug?

Die Fälle von Betrug werden immer zahlreicher. Eine besonders weit verbreitete Form von Anlagebetrug ist der Boiler Room Scam (engl. „boiler room“: Heizkessel-Raum). Der Name beschreibt die Handlungsweise der Betrüger – sie sitzen alle in einem als Call-Center ausgestatteten Raum und schaffen es mit Hilfe von raffinierten Methoden am Telefon Geldanlagen zu veräußern. Auch im Fall von James B. Clarke wird wohl nach diesem Rezept vorgegangen.

Eine „todsichere Kapitalanlage“ oder „die unglaubliche Chance, die sich nur einmal im Leben auftut“: mit solchen Versprechungen verlocken unseriöse Provider wie James B. Clarke und können Privatanleger zur Investition hoher Summen bewegen. In einigen Fällen handelt es sich bei den angepriesenen Produkten auch um Aktien bekannter Firmen. Für die Betroffenen eines Telefonbetrugs endet der weitere Verlauf allerdings stets gleich, nämlich mit dem Verlust der investierten Beträge. Die Mitarbeiter sind nicht mehr erreichbar, die Hintermänner wie bei James B. Clarke unbekannt und der Sitz des Unternehmens befindet sich in Asien.

Unlautere Methoden bei James B. Clarke?

Am Anfang werden die Investoren über ihre hohen Gewinne informiert. Sie werden weiterhin sehr aktiv von den vermeintlichen Beratern angerufen, die ihnen empfehlen ihr Investment aufstocken, damit sie auch zusätzliche Vorteile nutzen können. Um die Investoren zu weiteren Investitionen zu veranlassen, nutzen die Betrüger gefälschte Dokumente wie Kontoauszüge, Zertifikate und Urkunden. Sobald die Investoren keine weiteren Investitionen planen wollen, drohen die Betrüger mit dem Verlust des Investments.

Wollen die Anleger ihre Profite ausbezahlt bekommen, kommt oft die Aussage, dass eine Ausschüttung nur gegen eine vorher zu entrichtende Summe erfolgen kann. Doch die Ausschüttung erfolgt auch nicht nach der Zahlung der verlangten Summen. Stattdessen erfinden die Betrüger zusätzliche Geschichten weswegen weitere Zahlungen erfolgen müssen. Weigert man sich weitere Zahlungen zu leisten sind die freundlichen Berater plötzlich entschwunden und reagieren weder auf Anrufe noch auf Emails.

Vorsicht vor Anbietern wie James B. Clarke

Zuvor man Geld investiert sollte man stets klären, ob der Anbieter einer Finanzaufsicht unterliegt, z.B. der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Würde man etwa eine Überprüfung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen vornehmen, würde man feststellen, dass James B. Clarke über keine Berechtigung verfügt. Besondere Aufmerksamkeit ist auch dann geboten, wenn die Anlageberater untypisch hohe Gewinne in Aussicht stellen.

Die Chancen werden dabei extrem dargestellt und die möglichen Fallstricke kaum oder gar nicht erwähnt. Hellhörig sollte man auch bei Kontakten mit ausländischen Unternehmen wie James B. Clarke sein. Hat man Verdacht geschöpft, dass es sich um Betrug handeln könnte, sollte man am besten rasch einen spezialisierten Anwalt kontaktieren.

Die weite Entfernung der Gerichtsbarkeit hält Anleger manchmal davon ab, rechtliche Maßnahmen zu ergreifen, wenngleich die Aussichten auf Schadensersatz, Rückzahlungen oder Vergleichszahlungen oft unterschätzt werden.

In vielen Fällen, in denen Anlagebetrug vermutet wird, benutzen Firmen Namen, die nahezu identisch mit Namen bereits existierender anderer Firmen sind. Deshalb besteht erhöhte Verwechslungsgefahr.

Kunden sollen dazu gebracht werden, möglichst schnell ihr Geld zu überweisen. Vielmals haben die Betrüger damit bereits ihr Ziel erreicht und den Anlagebetrug begangen.

Häufig drängen schwarze Schafe des Geldgeschäfts Investoren zum sofortigen Vertragsabschluss. Um mögliche Anleger zu ködern, schütten einige Unternehmen nach einem ersten Kontakt mit geringem Einsatz stattliche Profite aus.

Wenn Sie diese Tipps unserer Anwälte beherzigen, schränken Sie Ihr persönliches Risiko deutlich ein.
Kunden sollten sich einer wichtigen Grundregel bewusst sein – hohe Gewinnversprechen sind in der Regel auch mit hohen Verlustrisiken verbunden. Vorsicht ist auch dann angesagt, wenn der Broker in einem exotischen Land sitzt. Mit einem Telefonanruf startet oft ein Anlagebetrug. In folgenden Fällen sollte man besonders vorsichtig sein:

  • Es werden überdurchschnittlich hohe Auszahlungen versprochen oder sogar garantiert.
  • Die Firmen sitzen im Ausland und verfügen nicht über eine Genehmigung.
  • Es gibt keine Zweigstelle in Deutschland oder in der EU.
  • Es wird keine persönliche Beratung vor Ort angeboten.

Gerade professionelle Gauner wissen, dass ihre Dienstleistungen zwar verlockend aber nicht gänzlich unrealistisch erscheinen dürfen. Renditen von 6 bis 8 Prozent hören sich vordergründig nicht unmöglich an, liegen aber dennoch weit über dem Schnitt, der heutzutage von seriösen, konservativen Anlagen im Durchschnitt erreicht wird.

James B. Clarke – Was können Anleger unternehmen

Sollten Sie Opfer eines Anlagebetruges geworden sein, sollten Sie rasch handeln. Auch bei Einzelfällen, in denen Beträge ins Ausland überwiesen worden sind, bestehen vielfach Möglichkeiten Konten von James B. Clarke einzufrieren, um Gelder zurückzuholen.

Die Anwälte unserer Kanzlei betreuen Mandanten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen europäischen Ländern, die durch Investitionen im Ausland zum Teil erhebliche Verluste erlitten haben.

2018-07-15T15:46:45+00:0011/07/2018|Kategorien: Kapitalanlagerecht|keine Kommentare

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