Luno – Der vermeintliche Online-Broker Luno bietet auf seiner Internetpräsenz eine App an, über die es möglich sein soll, Kryptowährungen über einen zentralen Ort zu kaufen, zu verwalten und zu verkaufen. Entsprechend sei es bei Luno möglich, mit populären digitalen Assets wie Bitcoin oder Ethereum zu traden.

Sie sind schon Investor bei Luno oder haben vor, bei diesem Anbieter Ihr Kapital zu investieren? In diesem Fall sind die nachfolgenden Fragen für Sie gewiss essenziell:

  • Welche Praxiserfahrungen haben Anleger bisher gemacht?
  • Ist der Broker Luno seriös?
  • Welche Handlungsalternativen stehen Kunden bei Verlusten möglicherweise zur Verfügung?

Wir haben die Antworten auf diese Fragen in diesem Artikel zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Luno Erfahrungen
  2. Website
  3. Erreichbarkeit
  4. Regulierung
  5. Warnmeldung
  6. Exkurs – grundsätzliche Hinweise
  7. Was tun bei Verlusten mit Luno?

Für den Fall, dass Sie sich fragen, inwieweit Luno ein seriöses Angebot bietet, stehen wir Ihnen zur Seite und unterstützen Sie bei Ihren Fragen und ebenso bei Problemen.

Bitte schicken Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular. Wir stehen Ihnen für eine unentgeltliche Erstberatung gerne zur Verfügung.

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Luno Erfahrungen

Die Website von Luno enthält Informationen über die Möglichkeit zum Crypto Trading bei diesem Anbieter. Demnach finde man bei Luno alles, was man benötige, um Kryptowährungen schnell und sicher zu kaufen und zu verkaufen.

Dabei könne man auf die vermeintlich beliebtesten Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, XRP, USDC zugreifen und von schnellen Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten profitieren. Denn Luno verfüge über eine große Auswahl an Zahlungspartnern, was bedeute, dass man seine Kryptowährungen so schnell wie möglich erhalte.

Zudem sei es möglich, einen Zeitplan für den Erwerb von Kryptowährungen einzurichten. Entsprechend könne man zu eigenen Bedingungen Krypto-Investitionen automatisieren. Darüber hinaus bezeichnet sich Luno als Branchenpionier der ersten Stunde. Denn das Unternehmen bestehe bereits seit dem Jahr 2013.

Außerdem habe Luno mehr als 2 Milliarden US-Dollar an Transaktionen erfolgreich abgewickelt und betreue zufriedene Kunden in über 40 Ländern. Überdies sei das Luno-Team von Experten auf der ganzen Welt für Top-Tech- und Finanzunternehmen wie Google, Amazon, Morgan Stanley und Barclays tätig gewesen.

Darüber hinaus behauptet Luno auf seiner Website, dass die Gelder von Kunden sicher seien. Denn Luno habe einige der ausgefeiltesten Bitcoin-Sicherheitssysteme der Welt gebaut und sei bislang noch nie kompromittiert worden.

Mit Luno sei es einfacher als jemals zuvor, mit Luno Savings für seine Zukunft zu sparen. Entsprechend könne man bis zu 7,6 % p.a. Rendite erzielen, ohne dabei mit festen Laufzeiten oder versteckten Gebühren konfrontiert zu werden und mit unbegrenzten Ein- und Auszahlungen.

Dabei sei Luno Savings für Bitcoin, Ethereum und USDC verfügbar, sodass man ein passives Einkommen mit monatlichen Zahlungen generieren könne.

Luno Website

Informationen zur Plattform von Luno kann man auf der englischsprachigen Webseite des Unternehmens unter der URL https://www.luno.com/ abfragen.

Geschäftsleitung

Die verantwortlich zeichnenden Akteure namentlich zu deklarieren, ist ein Kennzeichen für Transparenz. Auf der Internetpräsenz von Luno finden sich zum Zeitpunkt der Texterstellung keine Informationen zu thematisch verantwortlichen Personen.

Existiert ein Impressum?

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es gemäß §5 Telemediengesetz (TMG) generelle Informationspflichten für das Impressum. Diese Pflicht zur „Kennzeichnung“ betrifft sämtliche geschäftsmäßig betriebenen Onlinepräsenzen.

Denn diese Daten sollen den Besucher einer WWW-Seite darüber aufklären, mit wem er es zu tun hat. Schließlich spielt dabei die ladungsfähige Postadresse des Webseiten-Inhabers eine Rolle, falls juristische Ansprüche gegen diesen durchgesetzt werden sollen.

Relevant hierbei ist im Übrigen der Umstand, dass das Führen eines Impressums auch für ausländische Finanzanbieter gilt, die ihre geschäftliche Tätigkeit im Inland entfalten.

Auf der Internetpräsenz von Luno war im Juni 2021 kein rechtsverbindliches Impressum ausfindig zu machen.

Webadresse

Bei einer Domain handelt es sich um einen international individuellen, speziellen Namen für einen logisch abgegrenzten Teilbereich des Internets – zum Beispiel eine Onlinepräsenz.

Wir haben am 9. Juni 2021 die Daten für den Anbieter Luno mit folgendem Ergebnis in Erfahrung gebracht:

Domain Name: luno.com
Registry Domain ID: 53760480_DOMAIN_COM-VRSN
Registrar WHOIS Server: whois.gandi.net
Registrar URL: http://www.gandi.net
Updated Date: 2021-04-20T16:06:05Z
Creation Date: 2001-01-24T11:38:27Z
Registrar Registration Expiration Date: 2022-01-24T11:38:23Z
Registrar: GANDI SAS

Informationen zur Erreichbarkeit

Einzelheiten zum Kontakt und zur Erreichbarkeit von Luno:

  • Anschrift von Luno: k. A. (der Anbieter unterhalte unter anderem Standorte in London, Kapstadt oder Singapur)
  • E-Mail-Adresse von Luno: k. A.
  • Rufnummer von Luno: k. A.
  • Firma: Luno

Falls es einmal zu Unannehmlichkeiten kommt, kann eine große Entfernung zwischen Anbieter und Privatanleger deren Abklärung verkomplizieren.

Grundsätzlich haben Investoren innerhalb der EU etwas mehr Sicherheit und mehr Chancen, ihre Ansprüche – auch und speziell bei Verlusten – gegebenenfalls mithilfe rechtsanwaltlicher Hilfe durchzusetzen.

Genehmigung

Ob die Firma hinter Luno von einer europäischen Finanzbehörde wie der CySec (Zypern), der MFSA (Malta), der FSMA (Belgien) oder der FINMA (Schweiz) kontrolliert und überwacht wird, ist auf der Internetseite im Juni 2021 nicht zu erfahren.

Mithin sollte man zumindest infrage stellen, dass dem Anbieter von Luno eine Befugnis einer Kontrollbehörde vorliegt, die für den Wirtschaftsbetrieb in Europa essenziell ist.

Anlegerwarnungen zu Luno

Von staatlichen Stellen und Anwaltskanzleien gibt es regelmäßig Hinweise. Nicht immer ist aufgrund dessen indes davon auszugehen, dass es hierbei um Betrug geht.

Aktuelle Warnmeldungen von europäischen Finanzbehörden zum Thema Luno lagen uns zum Zeitpunkt der Texterstellung nicht vor.

Exkurs: Abzocker ködern auf Social-Media-Plattformen

Der Kampf um die vordersten Plätze auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen wie Bing oder Google ist hart. Deshalb ist es für betrügerische Finanzanbieter immer anspruchsvoller, ihren Service für ein breites Publikum wahrnehmbar zu machen. Entsprechend weichen sie auf alternative Möglichkeiten aus und haben hierbei vor allem die sozialen Netzwerke im Auge.

Dort schalten die angeblichen Broker Inserate, die sich dank der Targeting-Optionen von Facebook und Instagram sehr zielgerichtet ausspielen lassen. Natürlich haben die sozialen Netzwerke mittlerweile maschinelle und menschliche Schutzvorkehrungen getroffen, um Inserate von Betrügern zu vermeiden. Jedoch klappt dies nicht immerzu.

Falls man auf eine solche Reklame reagiert, wird man auf eine Website geleitet, wo man mit übermäßigen Gewinngarantien konfrontiert wird. Das Ziel der Betrüger ist es, das Zutrauen des Anlegers zu erlangen, um diesen zur Einzahlung seines Vermögens zu ermutigen.

Über Anzeigen hinaus ist es möglich, in einen Dialog zu geraten, bei dem man dazu bewogen werden soll, sich bei einem Ponzi-Schema, also einem betrügerischen Pyramidensystem zu registrieren. Dabei erkauft man sich eine Teilnahme und profitiert prozentual von den Einzahlungen späterer Teilnehmer. Jedoch gibt es selten echte Produkte; es geht nur um ein sich selbst fütterndes System.

Überdies gibt es zusätzliche Vorgehensweisen wie beispielsweise die Nutzung von Bots, also automatisierten Gesprächspartnern, die sich hinter einem Profil verbergen. Ein solch künstlicher Austausch mündet oftmals in der Befürwortung eines speziellen Händlers, der attraktive Konditionen und fabelhafte Überschussaussichten biete.

Anwälte geben Rat zu Luno

Bei Verlusten sollte man unverzüglich davon absehen, weiteres Kapital nachzuschießen. Vielmehr sollten Sie in erster Linie mit dem Online-Trading-Anbieter beleuchten, weshalb es zu Verlusten kam und ob es Aussichten gibt, diese zu kompensieren.

Sie haben Fragen zum Thema Luno? In diesem Fall stehen Ihnen unsere Rechtsberater zur Verfügung.

Wir bearbeiten Anfragen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und stehen betroffenen Anlegern helfend zur Seite.