Main Invest ist eine Firma, die sich auf Dienstleistungen und Investments am Kapitalmarkt spezialisiert hat. So lauten wenigstens die Hinweise, die man auf der Homepage des Unternehmens findet. Diese liegt lediglich auf Englisch vor und ist unter der URL http://www.maininvestment.co.uk/ abrufbar. Main Invest zähle sowohl Institutionen als auch private Investoren zum Kundenkreis.

Zu den Geschäftsgebieten, auf den Main Invest tätig sei, zählten unter anderen Unternehmensfinanzierung, strategisches Marketing oder Technologieberatung. Main Invest sei ein unabhängiger europäischer Anbieter für Finanzdienstleistungen.

Der Fokus von Main Invest liege auf Asset Management, Equity Markets und Equity Brokerage. Eine Nachricht lässt den Dienstleister hier allerdings in einem trügerischen Licht erscheinen:

Die FMA, die österreichische Aufsicht für die Finanzmärkte, warnte Investoren im Kontext von Main Invest. Mehrere möglicherweise betroffene Kunden haben derzeitig die Anwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte angerufen und sich über ihre Möglichkeiten informiert.

Anlegern wird davon abgeraten, sich auf Deals mit der Firma ohne weitere Prüfung einzulassen.

Die Rechtsanwälte der Kanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, mit Sitz in München und Hamburg, sind Ansprechpartner für Investoren, die Anlegerschutz suchen. Die Anwaltskanzlei wird zudem im Wirtschaftsrecht, im Kapitalmarktrecht, im Kapitalanlagerecht oder im Gesellschaftsrecht tätig.

Wollen Sie sich über Ihre rechtlichen Möglichkeiten informieren? Dann können Sie sich an einen Rechtsberater wenden und Ihr Anliegen unter vier Augen besprechen. Hier kommen Sie direkt in unseren Kontaktbereich.

Main Invest – Informationen

Unserer Kanzlei liegen folgende Daten zum Anbieter Main Invest vor:

Name des Unternehmens: Main Invest
Angebliche postalische Anschrift: 58-60 Kensington Church St, London W8 4DB, Großbritannien
Rufnummer: 0044 (20) 80891108

Mit Bekanntgabe am 12. Dezember 2019 warnt die FMA Anleger im Zusammenhang mit Main Invest. Denn dem Anbieter sei es nicht gestattet, konzessionspflichtige Wertpapierdienstleistungen in Österreich zu erbringen. Zu einer gewerblichen Anlageberatung bezüglich Finanzinstrumenten sei Main Invest demzufolge nicht berechtigt.

Angaben zu einer Genehmigung und Beaufsichtigung von Main Invest durch eine andere staatliche europäische Aufsichtsbehörde wie der britischen Financial Conduct Authority (FCA) sind auf der Webseite des Unternehmens nicht zu finden. Es sollte daher nicht zweifelsfrei davon ausgegangen werden, dass der Anbieter Main Invest über die für seine Geschäftstätigkeit obligatorischen Erlaubnisse verfügt.

Allgemeine mögliche Fallstricke für Investoren

Mit vergleichsweise sicheren Investments wie Staatsanleihen oder Schatzbriefen sind praktisch kaum noch Gewinne zu erzielen. Davon profitieren nicht regulierte Plattformen am meisten. Denn sie gaukeln vermeintlich stabile und attraktive Finanzprodukte vor, ohne aber wirklich ein solides Geschäft im Sinn zu haben. Deshalb steigt die Anzahl der Fälle von riskanten Anlagen permanent an.

Man liest auf der Internetpräsenz des jeweiligen Anbieters von großen Begriffen der Finanzwelt, die Erfahrung suggerieren. Das Unternehmen sei weiterhin bedacht auf das finanzielle Wohl seiner Anleger, biete professionelle Beratung und könne auf ein internationales Kapitalanlage-Netzwerk zurückgreifen.

Bei genauerer Prüfung der Webpräsenz wird allerdings deutlich, dass es sich um einen vergleichsweise unpersönlichen Auftritt mit belanglosen Fotografien aus typischen Datenbanken handelt. Nach konkreten Mitarbeitern oder Referenzen sucht man vergeblich. Dies sind starke Indizien, die Kunden zur Besonnenheit aufrufen sollten.

Man sollte sich immer über die Händler und Berater unterrichten und überprüfen, ob das Angebot wie bei Main Invest von den Aufsichtsbehörden reguliert wird. Laut Warnungen internationaler Behörden verfügen viele Firmen über keine Zulassung für die ausgeübten Geschäfte.

In nicht wenigen Fällen werden Finanzprodukte und Anlagemöglichkeiten angeboten, die es in Wirklichkeit überhaupt nicht gibt. Dabei planen die Firmen ihre Coups von langer Hand. Obwohl gesetzlich verboten, knüpfen nicht seriöse Broker oft erste Kundenkontakte durch einen Telefonanruf. Oftmals drängen unseriöse Unternehmen Kunden dabei zum sofortigen Investment.

Was Investoren berücksichtigen sollten

Das Zusichern hoher Renditen kann darauf hindeuten, dass mit Ihrer Anlage nicht wirklich seriös gewirtschaftet werden soll. Es handelt sich aber in jedem Fall um eine höchst spekulative Kapitalanlage. Die theoretische Möglichkeit, hohe Gewinne zu realisieren, besteht. Dessen ungeachtet gibt es aber auch ein ausgesprochen hohes Risiko des Totalverlustes der Kapitalanlage.

In einigen Fällen soll Ihnen der sofortige Abschluss des Investments durch gewisse Vorteile schmackhaft gemacht werden. Angebliche Vorzugspreise oder der Genuss steuerlicher Vorteile sind ein übliches Argument. Auf diese Weise will man Investoren die Möglichkeit nehmen, sich ihre Investition noch einmal gründlich zu überlegen.

Auch eine Gegenüberstellung mit anderen Angeboten oder gar eine Nachforschung zu der Anlage soll auf diese Weise unterbunden werden. Kunden sollen so dazu gebracht werden, möglichst rasch ihr Kapital einzuzahlen. Oftmals haben die Anlagebetrüger damit bereits ihr Ziel erreicht.

Was können Privatanleger bei Problemen mit Main Invest tun?

Kunden, die ihr Kapital Main Invest anvertraut haben und vor Problemen stehen, können sich an die Rechtsanwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wenden und sich kostenfrei über ihre Optionen in Kenntnis setzen lassen. Die Rechtsberatung erfolgt in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hier kommen Sie direkt zur Kontaktaufnahme.